Medienberichte 22.11.

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Neckar-Chronik: S21: Oberem Gäu droht Fahrplan-Schatten 
merkur: S21-Gegner Wagner: Fast blind kämpft er weiter
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Nachdenkseiten: Manipulieren, diffamieren, kriminalisieren – Für S 21 ist jedes Mittel recht

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1 Antwort zu Medienberichte 22.11.

  1. Thilo sagt:

    Ich stehe in Kontakt mit einer Fernsehredaktion, die evtl. am Mittwoch einen Beitrag über die einseitige Berichterstattung im SWR (ggf. auch im DLF) zu Stuttgart 21 senden will. Dafür benötigen sie noch möglichst aussagekräftige Beispiele, die auch unbeteiligten Zuschauern diese Einseitigkeit vor Augen führen. Ich habe schon zahlreiche Beispiele zusammengestellt (s. u.), wäre aber dankbar für weitere Hinweise von Euch.

    Rückmeldung bitte schnellstmöglich an mich.

    1. Landesschau aktuell vom Sa, 12.11.: Die monatelang vorbereiteten landesweiten Aktionen von Campact in über 80 Städten in Baden-Württemberg werden einfach totgeschwiegen.

    2. SWR 4-HF-Radio Stuttgart: In den Regionalnachrichten wird über eine Propagandaveranstaltung von Rüdiger Grube bei Landräten im Ostalbkreis (oder Heidenheim o.ä.) berichtet, bei der er die Landräte vom Nutzen von Stuttgart 21 überzeugen will. (Die sind aber ohnehin dafür, denn alle Landräte in Baden-Württemberg sind von der CDU, weil sie nicht vom Volk gewählt werden.) Der Campact-Aktionstag wird dagegen nur mit einem Satz erwähnt. In der Magazinsendung im 12.30 Uhr (30 Min. mit viel Musik
    und genau zwei Beiträgen) wird ausführlich und mit einer Liveschaltung von der Grube-Veranstaltung berichtet. Der Campact-Aktionstag kommt gar nicht vor!

    3. Landesschau aktuell vom Fr, 18.11.: In einem Beitrag über eine Pressekonferenz der Ingenieure 22 werden diese als „selbsternannte Experten bezeichnet“.

    4. Landesschau aktuell vom Sa, 19.11.: Mehrere Minuten lang wird über eine PR-Fahrt von Rüdiger Grube zusammen mit mehreren Politikern von CDU und SPD mit einem Sonderzug auf der Rheintalbahn berichtet, wo er den Rheintälern die Befürchtung nehmen will, daß Stuttgart 21 das Geld für den Ausbau der Rheintalbahn auffrißt. Die Demonstranten, die es auch hier gibt, werden (aus meinem Gedächtnis) als lautstark und zudem recht wenige diffamiert. (Daß die PR-Touristen noch viel weniger sind, wird unterschlagen.)

    5. Allgemein: Stets wird von den „sogenannten“ Montagsdemonstrationen berichtet. (Man fühlt sich an die Sprache der Springerpresse der 60er Jahre erinnert.) Man könnte sich ja auch vorstellen, daß mal vom „sogenannten“ Grundwassermanagement oder vom „sogenannten“ Kommunikationsbüro die Rede ist. Wie sehr man durch Sprache das Denken beeinflussen kann, hat George Orwell in „1984“ in eindrücklicher Weise gezeigt.

    6. Auch der Baden-Württemberg-Korrespondent Deutschlandfunks Michael Brandt läßt seine Präferenz in seinen Beiträgen unüberhörbar durchblicken und tut gleichzeitig so, als liefere er objektiven Journalismus.

    7. Stuttgarter Nachrichten: Die gewohnt einseitige Berichterstattung wird noch übertroffen. Die Ausgabe vom letzten Samstag (19.11.) sieht aus wie ein Hochglanzprospekt vom sogenannten „Kommunkationsbüro“.

    (6. und 7. sind aber hier nicht das Thema, sondern nur der Vollständigkeit halber beigefügt.)
    Auch fast alle anderen Zeitungen und Zeitschriften klingen wie das Sprachrohr der Tunnelbauer. Lediglich Taz, Stern, Spiegel und evtl. die Badische Zeitung sowie Neugründungen wie Einundzwanzig und Kontext heben sich hier positiv ab.

    Wichtig: Auch SWR-Mitarbeiter, die vielleicht täglich den Druck spüren, in der gewünschten Richtung berichten zu sollen, können sich (auf Wunsch anonym) bei mir melden. Verschwiegenheit wird garantiert: Außer mir wird nur die oben erwähnte Redaktion (natürlich nicht SWR!) den Namen erfahren, oder der Informant erhält von mir die Kontaktdaten.

    Fairerweise möchte ich auch erwähnen, daß es auch SWR-Journalisten gibt, die sich ihre journalistische Unabhängigkeit bewahrt haben und trotzdem nicht vom Schirm genommen wurden.

    Schon mal danke für Eure Hilfe!

    Gruß
    Thilo

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