Wichtige Termine und Infos

ACHTUNG! Montag der 06.04. ist Ostermontag - es findet keine Montagsdemo statt

Mo., 13.04., 18 Uhr: Die 801. Montagsdemo auf dem Schlossplatz

Mo., 20.04., 18 Uhr: Die 802. Montagsdemo auf dem Schlossplatz

Mo., 27.04., 18 Uhr: Die 803. Montagsdemo auf dem Schlossplatz

MEHR BAHNHOF = MEHR ZUKUNFT! Ein Video von Klaus Gietinger: https://youtu.be/Ca0yCi9T4vY

'Die Anstalt' zu S21 und zum Zustand der Bahn:
Beitrag speziell zu S21

Campact-Petition: Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch "Umstieg 21"!

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Weg mit dem Fernwanderwegen! Direkter Zugang zum Kopfbahnhof – jetzt!

Rede von Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Vorsitzender des Gäubahnkomitees Stuttgart, auf der 801. Montagsdemo am 13.4.2026

Mit der 801. Montagsdemo darf ich einen „neuen Hunderter“ in unserem Kampf für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Stuttgarter Kopfbahnhofs eröffnen. Ich möchte den Schwung der 800. Demonstration mitnehmen und aktuelle Ansatzpunkte nutzen, um jetzt Verbesserungen für die Fahrgäste zu erreichen und zugleich die Zukunft des Kopfbahnhofs zu sichern.

Ein zentrales Problem sind seit März 2022 die sogenannten „Fernwanderwege“ zum Querbahnsteig. Ursprünglich als provisorische Lösung im Zuge der Bauarbeiten gedacht, bestehen diese Wege inzwischen seit über vier Jahren. Für viele Reisende sind sie zum Symbol einer fehlgeleiteten Baustellenorganisation geworden. Gerade für ältere Menschen, Familien mit Kindern, Reisende mit Gepäck oder mobilitätseingeschränkte Personen stellen sie eine erhebliche Belastung dar.

Parallel dazu zeigt sich eine bemerkenswerte Realität: Der bestehende Kopfbahnhof funktioniert – und zwar zuverlässig. Trotz massiver Eingriffe in die Bausubstanz, trotz der Zerstörung der Seitenflügel, trotz der Abtrennung vom historischen Empfangsgebäude und trotz jahrzehntelanger Vernachlässigung wird hier täglich ein leistungsfähiger Bahnbetrieb abgewickelt. Mehrere hundert Züge verkehren Tag für Tag, zig-tausende Pendlerinnen und Pendler sind auf diese Infrastruktur angewiesen. weiterlesen

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801. Montagsdemo am 13.4.26 auf dem Schlossplatz

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Köszönöm, Magyarország! Danke, Ungarn!

Peter Grohmanns Wettern der Woche am 13.4.2026

Budapest sendet ein Signal – unüberhörbar für alle, die noch hören wollen. Während andernorts die Trommeln des Nationalismus dröhnen, während sich in Europa und darüber hinaus autoritäre Versuchungen wieder geschniegelt und gebügelt mit öffentlich-rechtlichem Wohlwollen präsentieren, geschieht in Ungarn etwas, das man fast verlernt hatte: Der politische Bruch.

Die neue Tisza-Partei fegt das System von Viktor Orbán nicht einfach vom Tisch – sie verschiebt die Achse. Zwei Drittel der Sitze: das ist nicht nur ein Wahlsieg, das ist ein Misstrauensvotum gegen die Logik der Abschottung, der Angstbewirtschaftung, der „illiberalen Demokratie“: Auch gegen ein Europa, das seit Jahren wegsieht, wenn an seinen Rändern Recht gebrochen wird.

Köszönöm, Magyarország! Danke für diesen Riss im Beton. weiterlesen

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Huthis, Hass & Hoffnung

Peter Grohmanns Wettern der Woche am 30.3.2026

 

Der Bürger als solcher ist dieser Tage ganz schön irritiert: Eben noch konnte er über verdammt hohe Spritpreise jammern, über die vielen Faulenzer und Schmarotzer, die den Staat ausplündern, über Merz oder kriminelle Migration und das bissel Krieg, da tauchen die Huthis aus dem Nichts auf und die vergessenen Terroristen! Gott sei Dank nur in Frankreich. Als ob ich's geahnt hätte! Und alles vor Ostern!

Wir wissen: Das iranische Regime leugnet den Holocaust und das Existenzrecht Israels und fordert stattdessen einen palästinensischen Staat, andererseits mehren sich in Israel die Stimmen rechts von Rechts und fordern kein Brot und kein Wasser in Gaza. Oft schlagen die Leut' die Händ' überm Kopf zusammen, wenn man sie beim abendlichen Frühschoppen im Fernsehen mit „diesen Gräuel da“ in Be’eri, Kfar Aza oder Nir Oz belästigt: Nichts wie wegsehen! Dass unsere deutschen Großväter zwischen '33 und '45 ebenso gemeingefährlich und brutal mit den Menschen umgegangen sind und die Vernichtung der Juden zur Staatsräson gehörte – nee, echt jetzt? Wann soll das gewesen sein? Kein guter Grund, jetzt die Etats für Demokratie- und Allgemeinbildung zusammenzustreichen. weiterlesen

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Die Herrschaften oder: Personen im Gleis – eine Schauerballade der Zukunft

Gedicht von Timo Brunke, Poet und Wortkünstler, auf der 800. Montagsdemo am 30.3.2026

Im soundsovielten Jahr seiner Verbauung
wurde das Projekt abgeschlossen.
Der Bahn waren trotz immenser Verdauung
die Kosten zu sehr ins Unkraut geschossen.

Als nach Jahren in der Kelchstützenhalle
Boden und Wände zu quellen begannen,
da erkannten sie das Ausmaß dieser Falle
Da schickte die Bahn alle Menschen von dannen.

„Wie verwenden wir das gewinnbringend final,
was nicht mehr zu retten ist?
Wir verkaufen das Loch samt Tunnelareal
bevor es noch weitere Löcher frisst.“

Und die Bahn bot ihr Loch als Lagerstätte
für atomaren Müll zum Verkauf.
Ob die Bundeszentrale fürs Nuklare das gern hätte?
Die Bahn hielt schon mal die Hand auf. weiterlesen

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801. Montagsdemo am 13.04.26 auf dem Schlossplatz

Die 801. Montagsdemo findet am 13. April 2026 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der  Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, bis auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Vorsitzender des Gäubahnkomitees Stuttgart; "Weg mit dem Fernwanderwegen! Direkter Zugang zum Kopfbahnhof - jetzt!"

Musik: Rainer Markus Wimmer; kabarettistisch poetischer Liedermacher und Autor 
Moderation: Dr. med. Dipl. Psych. Angelika Linckh, Capella Rebella

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Podiumsdiskussion nach der 800. Montagsdemo am 30.3.2026

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Plädoyer für eine alternative Bahnpolitik

Rede von Prof. Heiner Monheim, Sprecher von „Bürgerbahn – Denkfabrik für eine starke Schiene“, auf der 800. Montagsdemo am 30.3.2026

Liebe Frau Palla, schön, dass endlich mal ein Bahnvorstand den Weg nach Stuttgart gefunden hat, um sich die alternativen Vorschläge des Netzwerks „Bürgerbahn – Denkfabrik für eine starke Schiene“ anzuhören! Bitte entnehmen Sie dem Beifall, wie froh wir sind, Sie hier zu haben, nachdem wir bislang vergeblich warten mussten, bis der Bahnvorstand uns ernst nimmt.

Heute läuft hier in Stuttgart ein dreifacher Bahngipfel. Am Vormittag haben wir als Antwort auf Ihre Bilanzpressekonferenz vom letzten Donnerstag unseren Alternativen Geschäftsbericht der Presse vorgestellt. Heute Abend treffen sich hier zum 800sten mal unter der Regie der Parkschützer und ihrer Schwesterinitiativen die unermüdlichen Streiter für eine bessere Bahn. Das ist in dieser Frequenz und Langlebigkeit weltweit einmalig. Auch deswegen hat Angelika Linck, die von Anfang an dieser Bürgerbewegung angehört hat, vor wenigen Tagen auch von der DUH den diesjährigen Umweltpreis verliehen bekommen für ihre Hartnäckigkeit, Kreativität und ihr Organisationstalent als vielfache Moderatorin der Montagsdemos. Und danach diskutieren die Experten noch im Kunstverein über die anstehenden Strategiefragen einer offensiven Bahnpolitik. Wie gesagt, wie sind keine Neinsager, sondern Alternativenaufzeiger. weiterlesen

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Grußworte von Jürgen Resch, Christine Prayon, Luigi Pantisano und Kathrin Hartmann zur 800. Montagsdemo am 30.3.2026

Jürgen Resch

Liebe Freunde des Stuttgarter Kopfbahnhofs,

was für ein unglaubliches Jubiläum! 800 Montage hintereinander Protest und Aufklärung zum teuersten, unnötigsten und noch dazu bereits heute gescheiterten Bauprojektes Europas. Ihr habt all' die Lügen und Versprechungen seit Sommer 2010 in über 15 Jahren intelligentem wöchentlichen Protest aufgedeckt, früh auf die wahren Kosten und Risiken hingewiesen. Und ihr habt die wahren Profitöre von S21 demaskiert: die Stuttgarter Immobilien- und Automobilwirtschaft. weiterlesen

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800. Montagsdemo am 30.3.26 auf dem Schlossplatz!

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Kunst-, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit in Deutschland

Rede von Iris Dressler, Direktorin des Württembergischen Kunstvereins, auf der 799. Montagsdemo am 23.3.2026

Ich fühle mich sehr geehrt, auf dieser 799. Montagsdemo sprechen zu dürfen. Vielen Dank!

Hintergrund meines Beitrags ist ein Symposium, das am vorletzten Wochenende im Württembergischen Kunstverein, den ich gemeinsam mit Hans D. Christ leite, stattfand[1]. Anlass des Symposiums war unsere tiefe Sorge über die wachsende politische Einflussnahme auf die Kunst-, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit in Deutschland und anderen liberalen Demokratien.

Dabei grenzen wir uns klar und deutlich von jenen rechtspopulistischen und anti-woken Stimmen ab, die Diskriminierung – sei es in Form von Rassismus, Sexismus oder Antisemitismus – als ein vermeintlich natürliches Freiheitsrecht für sich beanspruchen. Es gibt kein Recht auf Diskriminierung. Und Sexismus zu kritisieren ist keine Schmutzkampagne!

Was uns beschäftigt, ist eine Entwicklung, bei der im Namen der Bekämpfung von Extremismus und Antisemitismus nicht Extremismus und Antisemitismus bekämpft werden, sondern die Kritik an bestehenden Missständen: seien es der Klimawandel, die Avancen der sogenannten politischen Mitte gegenüber dem rechten Rand oder die Politik der derzeitigen israelischen Regierung. weiterlesen

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Netzwerke für einen gemeinsamen Kampf für eine bessere und gerechtere Zukunft

Rede von Dr. med. Dipl. Psych. Angelika Linckh, „Umweltheldin des Jahres“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH), auf der 799. Montagsdemo am 23.3.2026

Das Demoteam hat mich gebeten, zunächst etwas zur Gerichtsverhandlung der DUH gegen die Gäubahn-Abtrennung zu sagen:

Wir sind letzten Mittwoch früh zu fünfzehnt nach Mannheim gefahren und waren dabei – es war richtig interessant. Wir konnten live erleben, wie sehr Bahn und EBA in der Defensive waren. Es war sehr angenehm, dem hervorragenden Anwalt der DUH, Prof. Remo Klinger, zuzuhören. Und unser Mitstreiter Dr. Jörg Jäkel hat dermaßen gut erklärt, warum der Gäubahndamm nicht abgerissen werden muss, dass dem Bahnspezialisten die Worte fehlten und er stumm wie ein Fisch blieb, als ihm das Gericht das Wort erteilte.

In Mannheim bestand unter allen Beteiligten – Bahn, EBA, VGH sowie uns und der DUH – Einigkeit: Die einzige Gewissheit besteht darin, dass weiterhin völlig ungewiss ist, wann und in welchen Schritten Stuttgart 21 ans Netz gehen soll. Und zu unserer Überraschung erklärte Peter Schütz, der Bahnanwalt: eines sei gewiss: „die vorgesehene Unterbrechung der Gäubahnstrecke in Stuttgart werde nicht mehr im Jahr 2027, sondern frühestens 2028 stattfinden“. Er sagte wörtlich, die Unterbrechung wandere mit... weiterlesen

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