Wichtige Termine und Infos

Bitte beachten, ab dem 21.11.2022 findet die Montagsdemo bis zum Ende des Jahres auf dem Kleinen Schlossplatz statt!

Mo., 05.12., 18 Uhr: Die 639. Montagsdemo auf dem Kleinen Schlossplatz

Gäubahngipfel, S21- und Zusatztunnel, Neubaustrecke Wendlingen-Ulm: Medienhype ante portas - und niemand schert sich um CO2-Emissionen und 1,5 Grad.
Denn was für Exxon, Shell, Katar, Kuwait, USA... das Geschäftsmodell mit den Fossilen ist, ist für Herrenknecht, Hoch-Tief, Züblin, Strabag, Porr, Heidelberger Zement das Geschäftsmodell mit Tunneln, Beton und Stahl.

Deswegen: 5.12., 18:00, Kleiner Schlossplatz Montagsdemo gegen Stuttgart 21

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https://youtu.be/hD3SjjI2iZ0

Mo., 12.12., 18 Uhr: Die 640. Montagsdemo auf dem Kleinen Schlossplatz

Mo., 19.12., 18 Uhr: Die 641. Montagsdemo auf dem Kleinen Schlossplatz

Flyer als pdf: Montagsdemos wieder live 2022-03


'Die Anstalt' zu S21 und zum Zustand der Bahn:
ganze Sendung / Beitrag speziell zu S21

Campact-Petition: Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch "Umstieg 21"!

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Teileröffnung der Neubaustrecke Stuttgart – Ulm: Unsinn, Risiko, Betrug

Rede von Martin Poguntke, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, Theologinnen und Theologen gegen Stuttgart 21, auf der 639. Montagsdemo am 5.12.2022

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Sie haben’s mitbekommen, die Medien laufen sich langsam warm: Am kommenden Wochenende wird die Neubaustrecke eröffnet. Oder sagen wir mal: teileröffnet, denn die Fortsetzung von Wendlingen über die Filder, vorbei am Flughafen, ist ja noch nicht fertig, und man kann auch noch lange nicht in den Tiefbahnhof einfahren.

Wie auch immer – Bahn, Politik und Stadt Ulm feiern schon mal kräftig. Am kommenden Freitag fährt von Stuttgart ein ICE nach Ulm, in dem nur akkreditierte Presseleute mitfahren dürfen. Auch ab Wendlingen fährt ein Regionalzug nach Ulm – mit Halt in Merklingen, auch nur für die Medien offen. Und dann – ganz eindrucksvoll – sollen um 11.45 Uhr beide Züge – Regionalzug und ICE – parallel in die Gleise 2 und 3 des Ulmer Hauptbahnhofs einlaufen. Anschließend zieht man in gemeinsamem Gang zur Bahnhofspassage, der sogenannten „Sedelhof Passage“, um dort mit illustren Gästen zu feiern und einander Jubelreden zu halten.

Leider ist nicht zu erwarten, dass da dabei auch nur ein Wort der Klarheit gesprochen werden wird, darüber, was für eine Fehlplanung das Ganze ist. Ja, die Neubaustrecke ist natürlich – im Unterschied zum S21-Kellerbahnhöfle – wirkliche zusätzliche Infrastruktur, die wirklich zusätzliche Züge möglich macht. Deswegen haben wir ja diese NBS auch bei unserem Protest nur nebenher laufen lassen. Aber zusätzliche Infrastruktur kann mehr oder weniger sinnvoll sein. Und diese NBS ist sehr wenig sinnvoll. Sie ist vielmehr ein gefährliches und ein klimaschädliches Projekt – und zudem ein betrügerisches. weiterlesen

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Video 639. Montagsdemo: Teileröffnung der Neubaustrecke nach Ulm – Unsinn, Risiko, Betrug

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https://youtu.be/hD3SjjI2iZ0
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Die 639. Montagsdemo am 05.12.22 auf dem Kleinen Schlossplatz

Die 639. Montagsdemo findet am 05. Dezember 2022 ab 18 Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Kleinen Schlossplatz zur Theodor-Heuss-Straße, weiter nach rechts zur Bolztraße, weiter nach links auf die Königstraße bis zur Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Martin Poguntke, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, Theologinnen und Theologen gegen Stuttgart 21; "Teileröffnung der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm – , Unsinn, Risiko, Betrug"

Gäubahngipfel, S21- und Zusatztunnel, Neubaustrecke Wendlingen-Ulm: Medienhype ante portas - und niemand schert sich um CO2-Emissionen und 1,5 Grad.
Denn was für Exxon, Shell, Katar, Kuwait, USA... das Geschäftsmodell mit den Fossilen ist, ist für Herrenknecht, Hoch-Tief, Züblin, Strabag, Porr, Heidelberger Zement das Geschäftsmodell mit Tunneln, Beton und Stahl.

Deswegen: 5.12., 18:00, Kleiner Schlossplatz Montagsdemo gegen Stuttgart 21

Musik:  Georg & Johannes Bomhard, Gitarre und Gesang
Moderation:
Margarete Bühler, Mahnwache

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Die 638. Montagsdemo am 28.11.22 auf dem Kleinen Schlossplatz

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https://youtu.be/t9hfr2fLM7o
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China bebt

Peter Grohmanns Wettern der Woche am 28.11.2022

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https://youtu.be/0FhtoG4HIwo

 

Die Welt jubelt: In China wird demonstriert! Gegen Xi (für meine alten China-Freunde: 習近平/习近平), gegen die korrupten und anderen Kommunisten, gegen den Kapitalismus, für Menschenrechte. Steht auf, rufen die Demonstranten, steht auf, rufen auch die Demonstrantinnen! Alle, die keine Sklaven mehr sein möchten, rufen sie, steht auf! Erhebt Euch!

Normalerweise stehen die meisten Massenmedien unseres Vaterlandes und die ihnen unterstellten Regierungen derartigen Forderungen eher skeptisch gegenüber. Eine Demo muss angemeldet und genehmigt werden, glauben sie. Aber Glauben ist nicht Wissen: Bei uns haben nämlich alle Deutschen das Recht, sich jederzeit ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln – und das auch noch ungehindert durch die Polizei! weiterlesen

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Der Stuttgarter Tunnelwahnsinn nimmt kein Ende

Rede von Steffen Siegel, Schutzgemeinschaft Filder, auf der 638. Montagsdemo am 28.11.2022

Eigentlich weiß doch jeder, ein Durchgangsbahnhof ist viel geschickter als ein Kopfbahnhof. Warum stimmt dies bei S21 nun aber ganz und gar nicht? Nun, Stuttgart bildet einen Kessel mit Öffnung nach (Nord-)Osten, Richtung Neckar. Also fährt man sinnvollerweise schon seit jeher aus Richtung Nordosten in den Kessel und in den Kopfbahnhof hinein und dann wieder nach Nordosten hinaus.

Ein- und ausfahrende Züge stören sich nicht: Stuttgart hat ein geniales „Tunnelgebirge“, durch das Züge raffiniert mehrstöckig mit Höhenunterschieden bis zu 12 Metern neben-, über- und untereinander hinweg geführt werden und das Stuttgart zu den besten Bahnhöfen Deutschlands macht.

Doch was sagte der Stuttgarter Verkehrsexperte Prof. Martin bereits 2009: „Der heutige Stuttgarter Hauptbahnhof entspricht 16 nebeneinander liegenden Sackgassen. Wenn ein Zug diagonal ausfährt, versperrt dieser eine Zug alle anderen Ein- und Ausfahrten…. Dagegen können acht Durchfahrgleise in Verbindung mit der geplanten Ringstruktur und trotz unveränderter Zulaufstrecken deutlich mehr Zugverkehr aufnehmen.“

Kann es sein, dass ein Verkehrsfachmann noch nie vom genialen Tunnelgebirge in Stuttgart gehört hat? Sollte man eigentlich nicht Prof. Martin den Professorentitel absprechen? weiterlesen

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Die 638. Montagsdemo am 28.11.22 auf dem Kleinen Schlossplatz

Die 638. Montagsdemo findet am 28. November 2022 ab 18 Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Kleinen Schlossplatz zur Theodor-Heuss-Straße, weiter nach rechts zur Bolztraße, weiter nach links auf die Königstraße bis zur Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Steffen Siegel, Schutzgemeinschaft Filder; "Der Stuttgarter Tunnel-Wahnsinn nimmt kein Ende"

Gäubahngipfel, S21- und Zusatztunnel, Neubaustrecke Wendlingen-Ulm: Medienhype ante portas - und niemand schert sich um CO2-Emissionen und 1,5 Grad.
Denn was für Exxon, Shell, Katar, Kuwait, USA... das Geschäftsmodell mit den Fossilen ist, ist für Herrenknecht, Hoch-Tief, Züblin, Strabag, Porr, Heidelberger Zement das Geschäftsmodell mit Tunneln, Beton und Stahl.
Deswegen: Protest am Montag, 28.11., 18:00, Kleiner Schlossplatz Stuttgart!

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https://youtu.be/tyjq5URXVTE

 

Musik:  Anja Wiggenhauser, Gitarre & Gesang
Moderation:
Katja Luft, Capella Rebella

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Video 637. Montagsdemo am 21.11.22 auf dem Kleinen Schlossplatz

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https://youtu.be/OsMGjH2fsXY
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Pressegespräch zu „Das Trojanische Pferd“ am 21.11.2022

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https://youtu.be/-dyjk5WPtBI
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Katar über Köln in den Pfaffensteig

Über die Zusammenhänge zwischen dem DB-Engagement in Doha, dem ICE-Brand in Köln und dem Abtauchen der Gäubahn in einen Pfaffensteigtunnel

Rede von Dr. Winfried Wolf, Verkehrsexperte, Journalist und Herausgeber von ‚LunaPark21′, auf der 637. Montagsdemo am 21.11.2022

Gestern begann die Fußballweltmeisterschaft in Katar. Es ist erfreulich, dass es in den letzten Wochen dazu viel Kritik in den Medien gab. Wegen des Todes Tausender nepalesischer und pakistanischer Vertragsarbeiter, die die Stadien geschaffen haben. Wegen der Frauenfeindlichkeit, der Homophobie und der Transphobie, von denen das katarische Gesellschaftssystem charakterisiert ist.

Rufen wir uns nochmals die extrem anti-demokratischen Dimensionen ins Bewusstsein: In Katar leben drei Millionen Menschen. Von denen hat nur ein Zehntel einen katarischen Pass, womit sie als Bürger gelten. Ich sage „Bürger“. Das Wort wird nicht gegendert. Denn die rund 150.000 katarische Bürgerinnen sind ebenfalls weitgehend rechtlos. Insgesamt sind 95 Prozent der Bevölkerung – überwiegend Arbeitskräfte aus Pakistan, Indien, Bangladesch und besagte Katarerinnen – absolut entrechtet.

Kritik im Rahmen großer Sportereignisse ist richtig. Ich erinnere daran, dass es eine vergleichbare, ebenso notwendige Kritik bei der Olympiade in Mexiko 1968 nicht gab. Damals hatte das mexikanische Militär wenige Wochen vor Beginn der Spiele auf dem Tlatelolco-Platz mehrere Hundert protestierende Jugendliche erschossen.

Es gab eine solche Kritik auch nicht zehn Jahre später, 1978, bei der Fußball-WM in Argentinien. Mit dieser Weltmeisterschaft wurde die Militärdiktatur des General Jorge Rafael Videla gestärkt. Dieser und sein Regime waren verantwortlich für die Ermordung von rund 30.000 Menschen, vor allem Gewerkschaftsmitglieder und Linke. weiterlesen

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Stuttgart 21 Abstellbahnhof Untertürkheim – die Fehlplanungen gehen in die nächste Runde

Rede von Michael Brunnquell, Ingenieur, Vorstand Bürgerinitiative „Lärmschutz Untertürkheim e.V.“, auf der 636. Montagsdemo am 14.11.2022

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 636. Montagsdemo,

auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen. Es ist wirklich ein starkes Zeugnis, dass Ihr jetzt schon zum 636. Mal für Eure Überzeugungen demonstriert! Als Ihr mit dem Protest angefangen habt, da habe ich noch in Nürnberg studiert. Natürlich habe ich mitbekommen, dass hier ein großes Bauprojekt geplant ist und dass es mehr als kontrovers ist. Aber für mich war das weit weg.

Bis zu dem Moment, als ich nach Stuttgart – genauer gesagt nach Untertürkheim – gezogen bin. Jetzt bin ich selbst Betroffener. Und ich kann Eure Wut und Euren Ärger über die Planung und Durchführung komplett nachvollziehen.

Untertürkheim ist wahrscheinlich einer der Stadtteile, der langfristig zu den großen Verlieren von S21 zählen könnte. Wieso ist das so? Was plant die Bahn in Untertürkheim?

Ein Verkehrsknotenpunkt wie Stuttgart benötigt Abstellfläche für viele Züge, z.B. nach Betriebsschluss oder zum Bereitstellen für Züge, die in Stuttgart starten. Aktuell wird dazu das Areal beim Rosensteinpark genutzt. Diese Fläche soll zur Stadtentwicklung genutzt werden, und der Abstellbahnhof soll nach Untertürkheim umziehen. Warum ist das so lukrativ? Auf dem Rosenstein-Abstellbahnhof sollen 4.500 Wohnungen entstehen. Wie viele davon bezahlbar sein werden, kann sich jeder an fünf Fingern abzählen.

Und was bedeutet das für Untertürkheim? weiterlesen

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Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer und ihre Ziele für Eisenbahner und Fahrgäste

Rede von Danny Grosshans, 2. Stellv. Vorsitzender GDL-Bezirk Süd-West, auf der 636. Montagsdemo am 14.11.2022

Sehr geehrte Organisatoren, Gastredner und Demonstranten,

herzlichen Dank für die Einladung zur 636. Montagsdemo hier in Stuttgart!

636 – eine Zahl, die sich jeder mal auf der Zunge zergehen lassen soll: 636 mal aufstehen und die Stimme erheben, 636 mal unbeirrtes Durchhaltevermögen, 636 mal sinnlose Prestigeprojekte der Eisenbahn an den Pranger stellen, 636 mal das Milliardengrab Stuttgart 21 – zu Recht – immer und immer wieder kritisieren.

Herzlichen Dank für Euer Durchhaltevermögen!

Auch die GDL hört nicht auf, immer wieder ihre Stimme zu erheben. Schon seit vielen Jahren legen wir immer wieder den Finger in die Wunden und fordern ein Umdenken bei den Verantwortlichen in der Politik. Dass ein „Weiter so“ die längst überfällige Verkehrswende nicht voranbringt, können wir täglich am eigenen Leib spüren. Der Sparwahn der Börsenbahn holt uns langsam aber sicher ein, und das Kartenhaus fällt immer mehr zusammen. Marode Infrastruktur, Fachkräftemangel, Beteiligungen auf dem gesamten Erdball und der Fokus auf Leuchtturmprojekte lassen die Eisenbahn als klimafreundliches Verkehrsmittel immer mehr in den Hintergrund geraten.

Da bringt auch ein 49-Euro-Ticket nicht den gewünschten Effekt, wenn dieses vor der Ertüchtigung der Eisenbahn eingeführt wird. Ein 49-Euro-Ticket, das die Eisenbahn und die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner an seine Grenzen bringen wird. Erneut hat die Politik verkehrt herum entschieden und lockt mehr Menschen in ein System, das momentan dieser Aufgabe nicht gewachsen ist. weiterlesen

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