Wichtige Termine und Infos

BITTE BEACHTEN: AB 02.08.2021 FINDET DIE MONTAGSDEMO BIS AUF WEITERES AUF DEM SCHLOSSPLATZ STATT!

Mo., 09.08. 18 Uhr: Die 574. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Mo., 16.08. 18 Uhr: Die 575. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart

 


'Die Anstalt' zu S21 und zum Zustand der Bahn:
ganze Sendung / Beitrag speziell zu S21

Campact-Petition: Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch "Umstieg 21"!

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Die 574. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 am 09.08.2021

Die 574. Montagsdemo findet am 09. August 2021 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, vorbei am Neuen Schloß, links in die Bolzstraße, rechts in die Lautenschlagerstraße, rechts auf die Schillerstraße, rechts auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Dr. Norbert Bongartz, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21; "Das neue UMSTIEGs-Konzept - Kopfbahnhof und Güterlogistik für unser Klima"
  • Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22; "Das neue UMSTIEGs-Konzept - Kopfbahnhof und Güterlogistik für unser Klima"

Motto: "Ihr kriegt uns nicht los, wir euch schon!"
Musik:
La Rondeña, Flamenco
Moderation:
Jürgen Horan, Kernen 21.

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Die 573. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 am 2.8.2021

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https://youtu.be/49lEyje-WUg
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Wessen Stadt? Unsere Stadt! Wessen Bahn? Unsere Bahn!

Rede von Tom Adler, Demoteam, auf der 573. Montagsdemo am 2.8.2021

Liebe Freundinnen und Freunde,

wie Ihr wisst, stimmt nicht immer alles, was in den Stuttgarter Zeitungen steht. So habe ich zum Beispiel nicht aus gesundheitlichen Gründen tschüss zum Gemeinderat gesagt. Es gibt keine gesundheitlichen Gründe dafür, warum ich mich gegen das Weitermachen im Rathaus-Betrieb entschieden habe. Es ist einfach so, dass der Stadtratsalltag voll ist mit zu vielen sinnfreien Terminen, die nichts und niemanden weiterbringen, außer diejenigen, die ein Stadtratsmandat brauchen, um sich größer und wichtiger zu fühlen, außer diejenigen, die das als Stufe ihrer Karriereplanung sehen – oder sogar ganz direkt den eigenen ökonomischen Vorteil im Auge haben. In der Kontextwochenzeitung habe ich das ausführlicher beschrieben.

Das frisst zu viel Lebenszeit, wenn man Ende 60 ist – wem sag ich das hier! Für Jüngere mit längerer „Restlaufzeit“ stellt sich das aber etwas anders dar, und deshalb ist es sehr gut und sehr nützlich, dass unsere Stadtrats-FrAktion im Rathaus unserer Bewegung gegen S21 mit einigen jüngeren Köpfen weiter zur Seite steht. Mit engagierten Leuten wie Hannes Rockenbauch, Luigi Pantisano und Johanna Tiarks, meiner Nachfolgerin von der LINKEN, die auch meine Arbeitsfelder übernimmt.

Deshalb habe ich mich also dafür entschieden, „tschüss Stadtrat“ zu sagen, und mich zukünftig weiter in den außerparlamentarischen Aktivitäten zu engagieren, die mir am Herzen liegen, z.B. im Aktionsbündnis Recht auf Wohnen, für einen Mietendeckel und einen öffentlichen Gemeindewohnungsbau und selbstverständlich: an eurer Seite – wie die letzten 10 Jahre – gegen das Klimaskandalprojekt Stuttgart 21!

Nicht nur im Stadtrat, sondern vor allem mit und von Euch habe ich unendlich viel gelernt über unsere Stadt. Und über den Kampf um die Frage: „WEM GEHÖRT DIE STADT?“. Das war auch Titel und Inhalt meiner ersten Rede auf einer Montagsdemo, im Februar 2010 vor dem Nordflügel.

Peter Grohmann hat aus dieser Frage einen unsrer Schlachtrufe gemacht: „Wessen Stadt?“ – „Unsere Stadt!weiterlesen

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Wiedereröffnung der Mahnwache Stuttgart 21, 01.08.2021, Gerhard Kiunke, Orgateam, Cappella Rebella & Lokomotove Stuttgart

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Wiedereröffnung der Mahnwache Stuttgart 21, 01.08.2021, Martin Poguntke, Sprecher des Aktionsbündnisses

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Die 573. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 am 02.08.2021

Die 573. Montagsdemo findet am 02. August 2021 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, vorbei am Neuen Schloß, links in die Bolzstraße, rechts in die Lautenschlagerstraße, rechts auf die Schillerstraße, rechts auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Gerhard Kiunke, Orgateam der Mahnwache; "Wiedereröffnung der Stuttgart 21 - Mahnwache"
  • Tom Adler, Demoteam

Motto: "Ihr kriegt uns nicht los, wir euch schon!"
Musik:
Feschtagsmusik, 'Die Haus- und Hofkapelle des Widerstands'
Moderation:
Michael Kaufmann, Badener gegen Stuttgart 21

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Rede von Joe Bauer, Stadtflaneur, Autor und Journalist, auf der 572. Montagsdemo am 26.7.2021

Schönen guten Tag auf dem Schillerplatz,
verehrte Protestgemeinde von Stuttgart,

wenn ich mich richtig erinnere, wurde die Montagsdemo im Lauf der Zeit ein echter Wanderzirkus. Mal gastierte er am Bahnhof, mal im Schlossgarten, mal auf dem Marktplatz oder auf dem Schlossplatz. Dann gab es auch etliche Auswärtseinsätze, von Berlin bis Frankfurt am Main – und nicht zu vergessen die Demos, die mitten in den Wohnzimmern stattfanden, als Online-Aktionen in den Lockdowns.

Das Herumziehen von Ort zu Ort aber ändert grundsätzlich nichts an der Standfestigkeit der Mitwirkenden und an der Sache an sich. Während wir herumziehen, zieht sich dieses Profitmacher-Projekt namens Stuttgart 21 mit all seinen Pleiten, Pannen und Lügen immer mehr in die Länge – und verschandelt einen Ort nach dem anderen. Wenn ich das sage, denke ich nicht nur zurück an abgesägte Bäume oder einen verwüsteten Park. Und schon gar nicht bin ich der Meinung, alles müsse bleiben, wie es war und ist. So reaktionär und perspektivlos denken und handeln vielmehr die, die uns seit jeher vorwerfen, wir seien die Gestrigen. Dieselben Politiker und Geschäftemacher, die mit Dollarzeichen in den Augen ununterbrochen von Zukunft und Fortschritt faseln, verteidigen die Zustände und Verhaltensweisen einer Vergangenheit, die ihnen nichts, aber auch gar nichts für die Gegenwart beigebracht hat.

Bis gestern war drei Tage lang das Klimacamp im Stuttgarter Uni-Park aufgebaut, an einem in dieser Stadt nicht besonders bekannten Ort.

Die Geschichtsbewussten, die sich mit den Zusammenhängen von Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen, wissen, dass im Uni-Park der Gedenkstein für die ermordete Widerstandskämpferin Lilo Herrmann steht. Und sie wissen, warum einst die Faschisten das ganze Land beherrschen konnten. Nämlich deshalb, weil viele, die sich konservativ nannten und für liberal hielten, nichts gegen die Nazis und deren Helfershelfer unternommen haben. Sie ließen die Völkischen gewähren. Der Antisemitismus in Stuttgart und im Württembergischen konnte sich vor allem auch deshalb ausbreiten, weil zu viele aus reiner Bequemlichkeit oder falsch verstandener Liberalität antisemitische Hetze duldeten und akzeptierten. weiterlesen

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Die 572. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 am 26.7.2021

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https://youtu.be/yHqynk7PqIw
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Kacke von Regenwürmern

Peter Grohmanns Wettern der Woche am 27.7.2021

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https://youtu.be/0jusm-VeYGc

 

Ich schaue keine ARD- und ZDF-Propaganda, da sitzen die Lügner und Leugner, da jubelt's im rot-grün-versifften Sendesaal mit Monitor und Georg Restle, da riecht's nach Hegel und Kant, nach Weltspiegel und Panorama. Früher wollten alle wissen, was sie erwartet – heute haben die meisten schon von der Gegenwart genug. Zum Beispiel die Pflegekräfte. In keinem anderen Beruf gibt es höhere Krankenstände, Nervenzusammenbrüche, mehr Frust und mehr Corona-Ansteckungen – Variante egal. Im Gesundheitssektor sägt man schon lange am eigenen Arm und ist da ganz nah bei der ARD und AFD. Kürzen, ändern, wenig gendern. Es ist gerichtsbekannt, dass öffentlich-rechtliche Programme für eine umfassende Grundversorgung zuständig sind. Nur die gewährleistet das Recht und die Freiheit, sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu informieren. Keine Frage, dass es da hinten und vorne hapert, dass nervtötende Werbung zunimmt und den Informationsfluss und -Genuss mindert, dass Kontroversen auf Krücken daherkommen.

Vielleicht sieht das die neue Programmdirektorin der ARD, Christine Strobl (seine Frau) genau so – aber gemeinsam mit ihren Kofferträgern plant sie die ersten Amputationen: Der Weltspiegel soll in die „Todeszone“', also ins Spätnachts-Programm abgeschoben, die Sendungen sollen reduziert, manche ganz abgeschafft werden. weiterlesen

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Übergabe des Kretschmann-Briefes am Staatsministerium – kurzer Rückblick

Vergangenen Freitag, 23.7.2021, haben wir gezeigt, dass klare Kante und kreative Ideen unser Markenzeichen sind. Ohne lange Planung und mit einfachen, aber wirksamen Mitteln gelang es, unsere Botschaft an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Teilnahme des Leiters der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung an der Kundgebung zeigte, dass unser Anliegen ernst genommen wird. Ulrich Arndt nahm stellvertretend für Ministerpräsident Winfried Kretschmann nicht nur unseren Brief, sondern auch den mit einer Schubkarre überbrachten Sack Fertigbeton, Symbol für Bauwut und Bodenversiegelung, entgegen.

Nun erwarten wir, dass sich die Regierungskoalition mit unseren Forderungen befasst: Kein zweites Stuttgart 21, dessen Treibhausgasausstoß, Verbrauch wertvoller Rohstoffe und weitere Bodenversiegelung katastrophale Auswirkungen hätten. Damit wird klar gegen den Auftrag des Grundgesetzes, jüngst umgesetzt vom Bundesverfassungsgericht, verstoßen, späteren Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Deshalb verstehen wir uns als Teil der Klimabewegung und haben den Termin bewusst zum Beginn des Klimacamps Kesselbambule gewählt.

Die jüngsten Flutkatastrophen haben als Folge von Bodenversiegelung, Raubbau an der Natur und Erderhitzung zahlreiche Menschenleben gekostet und ganze Landstriche verwüstet. Wer dennoch für ein Immobilien- und Tunnelbauprojekt immer noch Frischluftschneisen zubauen, Böden (auch unterirdisch) versiegeln und nicht beherrschbare Eingriffe in die Stuttgarter Abwasserkanäle riskieren will, der hat nichts begriffen. Die Bilder von häufig überschwemmten Straßen am Hauptbahnhof, Sturzbächen in die Klettpassage und mit dem Ertrinken in U-Bahnen kämpfenden Menschen sollten uns Mahnung genug sein. Hohle Worte vom Klimaschutz helfen nicht. Wir fordern endlich Taten! Das Land muss seine Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen erfüllen!

Wenn schon Bahnstrecken gebaut werden sollen, müssen die in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vollständig zerstörten 7 Verbindungen mit 600 km Länge samt 80 beschädigten oder ganz zerstörten Bahnhöfen hochwassersicher neu angelegt werden. Es wäre eine noble Geste, den betroffenen Regionen Geld, Rohstoffe und nötige Treibhausgasemissionen für ihren Wiederaufbau zu überlassen anstatt diese hier sinnlos zu vergeuden.

In diesem Sinne werden wir auch künftig unsere Stimme laut erheben. Für die tolle Unterstützung beim Abfassen des Kretschmann-Briefes sowie bei der Organisation der Briefübergabe und bei der Aktion vor Ort bedanke ich mich bei all den großartigen Menschen. Stellvertretend möchte ich erwähnen Verkehrsberater Karlheinz Rößler, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, Schutzgemeinschaft Filder e.V., Demoteam, Eberhard Linck für die Bild- und Tonaufzeichnung, die Musikantinnen und Musikanten von Capella Rebella und Lok und nicht zuletzt die Unentwegten, die zur Villa Reitzenstein gekommen waren und für grandiose Stimmung gesorgt haben.

OBEN BLEIBEN!

Dieter Reicherter

Siehe auch das Video unter https://www.youtube.com/watch?v=SMS9AU2dWXI

Fotos: https://webalben.rezkonv.de/albums/stuttgart21/monatsalben/2021/2021_05-07/2021-07- 23_Briefuebergabe-MP/

Rückblick als pdf-Datei

 

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Übergabe des Offenen Briefs ans Staatsministerium am 23.7.2021

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https://youtu.be/SMS9AU2dWXI

 

Brief an Kretschmann als pdf-Datei

Grobabschätzung der Baukosten und Treibhausgasemissionen zusätzlicher Tunnel als "Ergänzungsprojekte" für Stuttgart 21 als pdf-Datei

 

 

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Am Freitag zum Staatsministerium – Dieter Reicherter übergibt Offenen Brief an Kretschmann!

Liebe Freund*innen,

wir haben vor 14 Tagen hier eine bewegende Rede von Dieter Reicherter gehört, in der er dargestellt hat, wie mit den Vereinbarungen aus dem schwarz-grünen Koalitionsvertrag bezüglich Stuttgart 21 einfach weiter gemacht wird, als gäbe es überhaupt keinen Grund, innezuhalten. Als ob die Klima-Folgeschäden von weiteren 50 Tunnelkilometern kein Grund wären, endlich(!) einmal(!) die richtigen(!) Konsequenzen zu ziehen. Dieter Reicherter hatte auch dargestellt, wie schwarz-grün den nach uns kommenden Generationen auf unverantwortliche Art Lasten aufbürdet und sich mitschuldig macht an Ereignissen wie in NRW, in Rheinland Pfalz, in Bayern..., und auch Stuttgart wird nicht dauerhaft verschont bleiben!

Dieter Reicherter hat diese Analyse jetzt in einen offenen Brief an den Ministerpräsidenten verarbeitet, und dieser Brief wird am kommenden Freitag um fünf nach 12 vor dem Staatsministerium öffentlich übergeben. Wir sollten dort zahlreich dabei sein, um dieser Aktion Nachdruck zu verleihen und Dieter und echtem Klimaschutz den Rücken zu stärken - mit Banner, Plakaten, Musik, und Rhythmus 'wo jeder mit muss' , das wäre  natürlich super!

Kommt also, wenn ihr das einrichten könnt, am kommenden Freitag, um  Viertel vor Zwölf zum Staatsministerium zur Richard-Wagner-Str. 15 - die meisten von euch dürften schon mal dort gewesen sein!

Tom Adler

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