Wichtige Termine und Infos

Mo., 21.01., 18 Uhr: Die 449. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Di.,  22.01., 10 -12 Uhr: Mahnwache Schillerdenkmal, Justizministerium, wg.                                                 Inhaftierung von zwei Stuttgart21-Aktivisten      

Mo., 28.01., 18 Uhr, Hbf.: Die 450. Montagsdemo vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof

Flyer als PDF-Datei

Mo., 04.02., 18.00 Uhr: Die 451. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Mo., 11.02., 18.00 Uhr: Die 452. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Mo., 18.02., 18.00 Uhr: Die 453. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Mo., 25.02., 18.00 Uhr: Die 454. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart


Campact: Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch "Umstieg 21"!

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Zwei Aktivisten gegen Stuttgart21 wieder im Gefängnis!

Zwei der aktivsten Teilnehmer im Widerstand gegen Stuttgart 21 sind wegen ihrer Protestaktionen in Haft. Ernest P. und Karl B. : Ernest ist am Sonntagnachmittag von der Polizei festgenommen und nach Rottenburg in die JVA gebracht worden. Dort muss er eine 20-tägige Haftstrafe absitzen, weil er eine Strafe für eine Blockadeaktion nicht zahlen wollte. Er hält es nicht nur für sein Recht, sondern auch für seine Pflicht, die Menschen über das Projekt und seine katastrophalen Folgen für die Umwelt zu informieren und Widerstand zu zeigen. Auch Karl muss am 21. Januar eine Strafe wegen verschiedener Widerstandsaktionen in der JVA Kempten antreten. Er will sich nicht wie ein Schwerverbrecher abführen lassen, sondern geht „freiwillig“ ins Gefängnis. Karl sagt: „Mehr Respekt für das Leben, mehr Achtsamkeit für die Natur und für die Belange der Menschen sind meine Beweggründe für mehrere Protestaktionen gegen das Großprojekt Stuttgart 21.“

Auch die SeniorInnen gegen Stuttgart 21, bei denen Karl und Ernest Mitglieder sind, empören sich gegen die Kriminalisierung ihrer Mitstreiter, gegen Überreaktion der Justiz bei Aktionen des Zivilen Ungehorsams gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21. Sie halten deshalb am kommenden Dienstag, 22. Januar 2019, von 10 bis 12 Uhr vor dem Justizministerium am Schillerplatz eine Mahnwache für die beiden ab.

Am Montag, den 21.01.2019, um 11 Uhr wird Karl die Haft in der Justizvollzugsanstalt Kempten für 21 Tage antreten. Einige S21-GegnerInnen werden Karl auf seinem Weg zur Haft begleiten: Abfahrt in Stuttgart am Montag, 21.01.2019 zwischen 8:00 und 8:20 Uhr (ICE oder Nahverkehrszug), Ankunft in Kempten Bahnhof Ost um 10:22 Uhr. weiterlesen

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Die 449. Montagsdemo am 21.01.2019

Die 449. Montagsdemo findet am 21. Januar 2018 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz  über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) in Richtung Arnulf-Klett-Passage, nach links auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache; dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, Verkehrssachverständiger; "Aktuelles zur Deutschen Bahn"

Motto: Wut, Witz,Widerstand!
Musik:
Gerd Schinkel; Liedermacher, Autor und Sänger aus Köln
Moderation:
Michael Becker, Kernen 21

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Georg Brunnhuber und die Nackten

Rede von Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D., auf der 448. Montagsdemo am 14.1.2019

Liebe Freundinnen und Freunde,

fast hätte ich gesagt „liebe nackte Freundinnen und Freunde“. Warum, das werde ich gleich erklären. Einige von Euch, aber auch viele Menschen, die nichts mit uns zu tun haben, haben bei den Tagen der Offenen Baustelle bei Stuttgart 21 Anstoß genommen an den Aufklebern und Postkarten, die als Werbung für die unterirdische Veranstaltung verteilt wurden. Denn da stand zu lesen: „Untenrum ist immer geil"; „Und wenn du jetzt neugierig geworden bist was untenrum so abgeht .... Sexy Bilder und heiße Videos von großen und kleinen Geräten gibt´s ganzjährig.“

Bei den Tagen der Offenen Baustelle waren viele Familien mit Kindern sowie Jugendliche. Nicht alle fanden das lustig. Ich auch nicht, als ich davon erfuhr und Fotos sah. Verantwortlich für die Sprüche ist der Verein Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V., der mit öffentlichen Mitteln finanziert wird. Dessen Vorsitzender ist Georg Brunnhuber, Ehrenbürger von Oberkochen und prominentes CDU-Mitglied, der Günther Oettingers Trauerrede für Filbinger als „Meisterprüfung“ lobte. Kurzum, eine moralische Instanz. weiterlesen

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Stuttgart 21 – ein großer Schritt in die Klimakatastrophe

Rede von Karlheinz Rößler, Verkehrsberater, auf der 448. Montagsdemo am 14.1.2019

Liebe Freundinnen und Freunde des Stuttgarter Kopfbahnhofs,

vor ein paar Tagen wurde ich auf ein Buch aufmerksam, das den Titel trägt „Change! Warum wir eine radikale Wende brauchen“. Es ist ein alarmierendes, ein schockierendes Buch. Geschrieben wurde es von dem Schotten Graeme Maxton, der viele Jahre als Generalsekretär des Club of Rome tätig war. Maxton weiß also über das Thema bestens Bescheid, über das er schreibt: die Klimakatstrophe, die uns wegen der von uns Menschen verursachten Erdüberhitzung als Folge der ungebremsten Treibhausgasfreisetzung droht.

Schockierend ist die Aussage Maxtons, dass die Klimakatastrophe nicht mehr zu verhindern sei. Sie lasse sich allenfalls abmildern. Denn schon der jetzige Anteil von CO2, Methan, Stickoxiden und anderen Treibhausgasen in der Luft ist bereits zu hoch. Selbst wenn es gelingen sollte, die durchschnittliche Temperaturerhöhung weltweit auf 1,5°C zu begrenzen, wird der Meeresspiegel auf der Erde um rund 15 Meter ansteigen, so der berühmte Klimaforscher Hartmut Graßl aus Hamburg. Bei einem Temperaturanstieg um 2°C, was ein realistischeres Szenario ist, wird der normale Meeresspiegel sogar um 20 Meter höher liegen als heute. Bei schweren Sturmfluten, die als Folge der Erdüberhitzung immer häufiger auftreten und zugleich immer höher ausfallen, kann das Meeresniveau sogar noch um zusätzliche 5 bis 10 Meter höher sein.

Großstädte wie Hamburg, Bremen oder Amsterdam liegen bekanntlich bei Null Meter über Normalnull und werden deshalb auch ohne Sturmflut früher oder später im Meer versinken. Alle Flüsse, Kanäle und Hafenbecken in den gefährdeten Städten mit 15 oder sogar 30 Meter hohen Deichen zu versehen und alle Brücken über diese Wasserläufe und Wasserarme entsprechend anzuheben, ist utopisch. weiterlesen

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448. Montagsdemo gegen S21 am 14.1.2019 im Video

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https://www.youtube.com/watch?v=CKVPvf1XEN0&feature=youtu.be

Dank an Eberhard Linckh - siehe auch https://www.parkschuetzer.de/statements/203248

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Die 447. Montags-Demo gegen S21: Feschtagsmusik (3)

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https://youtu.be/pwZLitYf0oM
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Die 447. Montags-Demo gegen S21: Feschtagsmusik (2)

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https://www.youtube.com/watch?v=1GYmMkMCxTc
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FR analysiert: Stuttgart 21 bringt Bahn in Schieflage

Diese Analyse in der Frankfurter Rundschau ist vom 02.01.2019, aber weil er heute so schön beim Googlen aufpoppt, bringen wir ihn auch. Schließlich kann man‘s ja nicht oft genug sagen, hören und sehn ...

Stuttgart 21 bringt Bahn in Schieflage
Die Kosten für das Milliarden-Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 laufen aus dem Ruder. DB-Chef Lutz muss jetzt ernsthaft Alternativen prüfen. Eine Analyse.

Mitte Dezember wurde Winfried Kretschmann richtig sauer – wegen Stuttgart 21. Erstmals ging der grüne Ministerpräsident, der Baden-Württemberg seit 2011 regiert, auf Distanz zu der Volksabstimmung über das Milliarden-Bahnprojekt aus demselben Jahr. Die Bürger hatten die damals frisch ins Amt gekommene grün-rote Landesregierung mit 58,7 Prozent darauf festgelegt, an der umstrittenen Tieferlegung des Bahnhofs in der Hauptstadt festzuhalten. Leider sei inzwischen eingetreten, „was wir damals als Gegner an die Wand gemalt haben“, sagte Kretschmann. Die Grünen hatten das Projekt vehement abgelehnt, sahen sich seither aber verpflichtet, „es positiv zu begleiten“. [...]

Die Bundesregierung hat den Bahnchef verpflichtet, im nächsten Jahr einen Masterplan vorzulegen, wie er sein hoch verschuldetes Unternehmen, das zudem noch schlechte Reisequalität abliefert, wieder in die Spur bringen will. Eine neues Konzept für „S21“ gehört unbedingt dazu.

Weiterlesen? Bitte HIER

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Die 448. Montagsdemo am 14.01.2019

Die 448. Montagsdemo findet am 14. Januar 2018 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz  über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) in Richtung Arnulf-Klett-Passage, nach links auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache; dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Karlheinz Rößler, Verkehrsberater; "Stuttgart 21 - ein großer Schritt in die Klimakatastrophe"
  • Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D.; "Georg Brunnhuber und die Nackten"

Motto: Wut, Witz,Widerstand!
Musik:
Mike Janipka, Gitarre und Gesang
Moderation:
Susanne Bödecker, Bündnis Recht auf Wohnen" und
„Mieterinitiative Zuffenhausen"

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Live-Mitschnitt: Deutsche Bahn vor Offenbarungseid!

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https://www.youtube.com/watch?v=nVS42AgF8zM

Dank an Michael Köstler für die Aufzeichnung - siehe auch https://www.parkschuetzer.de/statements/203176

Ausgerechnet 2019, zum 25. Jahrestag der Gründung des Konzerns, muss die Deutsche Bahn AG einen Offenbarungseid leisten: Bei der Pünktlichkeit und beim Komfort gibt es ein Rekordtief. Der ICE-Brand im Oktober bei Montabaur und das Eingeständnis, dass nur ein Fünftel der ICE ohne Mängel verkehren, ließ die Alarmglocken schrillen. Gleichzeitig ist nicht mehr zu verheimlichen, dass der jüngst beschlossene "Deutschlandtakt" in Stuttgart und im gesamten Südwesten keinen Taktknoten vorsieht, denn die Reduktion von 16 auf 8 Gleise im Stuttgarter Hauptbahnhof lässt einen Taktfahrplan nicht zu.

Und der Konzern meldet für 2019 und die kommenden Jahre immer größere Finanzierungslücken. Dabei wurde auch aufgedeckt, dass vor allem der Bau von Stuttgart 21 in den nächsten Jahren gewaltige Finanzlöcher aufreißt. Die Bundesregierung, Vertreterin des Eigentümers der DB, fordert vom Bahn-Vorstand konkrete Lösungen. Doch CDU, SPD und Grüne sind sich einig: über S21 darf man jammern, muss aber weiter bauen. Dabei liegt auf der Hand: der Ausstieg aus Stuttgart 21 und Alternativen zum Monsterprojekt müssen jetzt auf die Tagesordnung. Es ist nicht hinnehmbar, dass der Vorstand der Deutschen Bahn AG immer neue Milliarden von den Steuerzahlern fordert, um sie dann in dem Fass ohne Boden namens S21zu versenken.

Winfried Wolf sprach vor der Veranstaltung auf der 447.Montagsdemo auf dem Schlossplatz. Er hat gerade mit einem Team aus dem ‚Bündnis Bahn für Alle‘ das Lunapark21- Sonderheft zum Thema "25 Jahre Deutsche Bahn AG - 9131 Tage Störungen im Betriebsablauf" vorgelegt (auch an der Mahnwache zu erspenden). Er analysiert im Detail die Krise des Bahnkonzerns und legt konkrete Vorschläge vor.

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Die sieben Stationen des Stuttgart-21-Kreuzwegs im Jahr 2018

Rede von Dr. Winfried Wolf, Verkehrsexperte, Journalist und Herausgeber von ‚LunaPark21'auf der 447. Montagsdemo am 7.1.2019

Eine Bilanz zum Stand des Projekts auf Basis der 2018er Entwicklung

Lassen wir doch auf der ersten Montagsdemonstration im neuen Jahr 2019 – gleichzeitig im Jahr zehn, seit es Montagsdemonstrationen gegen das Monsterprojekt gibt – das vergangene Jahr in Sachen Stuttgart 21 Revue passieren.

Als gelernter Katholik habe ich mich hier am klassischen Kreuzweg orientiert – an der via dolorosa – der schmerzensreichen Straße. 2018 war für die S21-Macher ja auch eine schmerzensreiche Wegstrecke, wie im Folgenden aufzuzeigen sein wird.

Dazu vorab ein Hinweis: Ich beschränke mich im Folgenden auf sieben Stationen, wie das im ursprünglichen Kreuzweg – auch „Nürnberger Kreuzweg“ genannt – so vorgesehen war. Eine Erweiterung auf die allseits bekannten 14 Stationen ist natürlich jederzeit möglich – gewissermaßen als Langfassung meines Referats. Schließlich wurde ich nachdrücklich gebeten, hier die Kurzfassung vorzutragen – auch mit Rücksicht auf die Veranstaltung um 19 Uhr im Württembergischen Kunstverein – bei der ich erneut Referent sein werde.[1]

Die Stationen auf dem schmerzenreichen Weg 2018 sind die folgenden sieben:

Erste Schmerzensreiche Kreuzwegstation = Januar 2018:
Die neu drastisch gestiegenen Kosten des Monsterprojekts

Wir kennen alle die verschiedenen früheren Kostensteigerungen, die es bei Stuttgart 21 gab. Bei der Volksabstimmung garantierte die grün geführte Landesregierung gemeinsam mit dem damaligen Bahn-Chef Grube: 4,5 Milliarden Euro seien der „Deckel“; alles andere ist „unwirtschaftlich“. Wie gesprochen so gebrochen: 2013 waren es bereits 6,8 Mrd. Euro. Anfang 2018 kam der neue Schlag: Die Deutsche Bahn AG geht inzwischen von 8,2 Milliarden Euro Gesamtkosten (und einer neuerlichen Verschiebung einer möglichen Inbetriebnahme auf 2025) aus. weiterlesen

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Die 447. Montagsdemo gegen S21: Feschtagsmusik

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https://youtu.be/Voqwj-mbWYY
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