Rede von Hendrik Auhagen, VCD-Vorsitzender im Kreis Konstanz und einer der Koordinatoren des Landesbündnisses Pro Gäubahn, auf der 792. Montagsdemo am 2.2.2026
Liebe Engagierte,
zuerst einmal meinen großen Respekt für euch, die ihr zum großen Teil seit eineinhalb Jahrzehnten nicht locker lasst, einen der größten Bauskandale in der Geschichte der Bundesrepublik zu thematisieren. Ich weiß, was so ein Engagement bedeutet – auch im praktischen Leben:
von der Überwindung – auch unter ungünstigen Umständen – immer wieder Aktionen und Demonstrationen zu organisieren,
sich der Häme und dem Spott gleichgültiger Zeitgenossen auszusetzen,
und auch die Schwierigkeiten in den eigenen Reihen – bei Meinungsverschiedenheiten,
und das immer gegenüber Gegnern mit unendlich großen Mitteln und unglaublich viel Geld, um sich die öffentliche Meinung gefügig zu machen. Und sogar, um wohl Menschen aus unseren Reihen herauszukaufen.
Ich habe in den Nuller-Jahren zusammen mit dem unermüdlichen Bahn-Kämpfer Winnie Wolf das bald sehr breite Bündnis „Bahn für Alle“ gegen die Privatisierung der Deutschen Bahn AG gegründet, was jahrelanges Organisieren, Demonstrieren, Ringen und Diskutieren mit vielen Bundestagsabgeordneten bedeutete. Von denen uns viele mitleidig bis verächtlich entgegneten: „Die Sache ist längst gegessen. Ihr seid von gestern. Die Privatisierung IST beschlossen.“
Und dieses geradezu kriminelle Projekt wurde dann doch – von einem Tag auf den anderen – abgesagt, weil es mitten in der Finanzkrise völlig aus der Zeit gefallen war. weiterlesen →
Ist Streik ein Verbrechen? Oder ein Weckruf? Immer, wenn Busse stehen und Bahnen schweigen, heißt es: „Unverschämt! Wie soll man denn zur Arbeit kommen?“ Die ehrlichere Frage wär': Wie kommen die eigentlich noch zur Arbeit? Nachts. An Feiertagen. Bei Glatteis, Starkregen, 35 Grad im Schatten. Mit Überstundenkonten, die nie leer werden, mit Rücken, die knacken, Infekten, die verschleppt werden, weil Ausfälle sonst den ganzen Betrieb lahmlegen. Wer im ÖPNV arbeitet, hält den Laden am Laufen – und wird bezahlt, als wäre er austauschbares Zubehör.
Ein Streik ist kein Angriff auf die Gesellschaft. Er ist ihr Notruf. Denn eine freie, demokratische Gesellschaft braucht Gewerkschaften wie der Körper Sauerstoff. Ohne sie gibt's keine Verhandlung auf Augenhöhe, nur Durchhalteparolen von oben und Erschöpfung von unten.
Ganz abgesehen davon werden ja überall die Rechte arbeitender Menschen geschleift. Renten? Unsicher. Mieten? Explodieren. Lebensmittelpreise? Steigen. weiterlesen →
Die 792. Montagsdemo findet am 02. Februar 2026 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, bis auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.
Redner:
Hendrik Auhagen, VCD-Vorsitzender im Kreis Konstanz und einer der Koordinatoren des Landesbündnisses Pro Gäubahn; „Klima-Kompromiss für Stuttgart 21“
Musik: "Friday-Night-Band", Piano, Drums, Gitarre, Bass und Gesang Moderation: Dr. med. Dipl.-Psych. Angelika Linckh, Capella Rebella
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Rede von Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und Vorsitzender des Gäubahnkomitees Stuttgart, auf der 791. Montagsdemo am 26.1.2026
Am 21. Januar 2026 sollte vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim eine Klage des Landes Baden-Württemberg gegen das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) verhandelt werden. Gegenstand war eine Planänderung zum Abstellbahnhof Untertürkheim, insbesondere der Wegfall der dort vorgesehenen Außenreinigungsanlage (ARA). Die Verhandlung wurde abgesetzt, nachdem das Verkehrsministerium des Landes die Klage zurückgezogen hatte. Dieser Schritt erfolgte nicht wegen geringer Erfolgsaussichten, sondern weil selbst ein positives Urteil keine realistische Chance mehr bot, das eigentliche Ziel zu erreichen: eine funktionierende ARA in Untertürkheim.
Auslöser der gesamten Entwicklung war eine Klage wegen Lärmbelastungen im Umfeld des Abstellbahnhofs. In diesem Zusammenhang erklärte sich die Deutsche Bahn bereit, auf die ursprünglich geplante ARA zu verzichten. Dies geschah im Rahmen eines Vergleichs, der mit der ausdrücklichen Zusicherung verbunden war, eine entsprechende Planänderung durchzuführen. Die Deutsche Bahn reichte daraufhin beim Eisenbahn-Bundesamt eine Planänderung ein.
Gegen diese Planänderung erhoben Anfang 2025 sowohl das Verkehrsministerium Baden-Württemberg als auch Eisenbahnverkehrsunternehmen erhebliche und fachlich fundierte Einwände. weiterlesen →
Vorab Bekanntes: Donald Trump lügt und betrügt, er ist hinterhältig, gemein, skrupellos und krank – also unberechenbar für Mensch und Maus. Bitte drucken Sie diesen Text in geeigneter Form gut lesbar aus, hängen sie ihn sichtbar in Augenhöhe auf. Aber nicht vergessen: Ganoven wie Trump sind immer noch mehr oder weniger anerkannte Repräsentanten westlicher Werte.
Und nu mach schön einen Diener, Friedrich.
Jetzt aber rucki-zucki vom geborenen zum ungeborenen Leben, nach Maßgabe v.a. von CDU/CSU im allerhöchsten Maße schützenswert. So viel wissen wir jetzt unter Garantie: Das Pflanzengift Glyphosat ist selbst in kleinsten Mengen krebserregend. Die Vergesslichen unter uns erinnern sich gern an früher: Das Pestizid stellt nämlich weit über den Krebs hinaus (hat heute ja fast jedeR) eine ernste Gefahr für die gesamt-menschliche Gesundheit dar: Glyphosat steht im Zusammenhang mit Parkinson- und Alzheimer-Erkrankungen, Entzündungen des Nervensystems, Schädigungen des Mikrobioms und mit negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, auf die Entwicklung des menschlichen Fötus und auf die frühkindliche Entwicklung. Wenn das mal alles is! Mensch, was brauchst du mehr, um zu sterben? weiterlesen →
Die 791. Montagsdemo findet am 26. Januar 2026 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, bis auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.
Redner:
Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und Vorsitzender des Gäubahnkomitees Stuttgart; "Dreck am Stecken - wir machen ihn sichtbar!"
Musik:Akustik-Duo "Gutenacht", Wolf Abromeit und Frank Bierl; Bass, Gitarre und Gesangfällt krankheitsbedingt aus Moderation: Margarete Bühler, Mahnwache
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Rede von Hans D. Christ, Co-Direktor Württembergischer Kunstverein, auf der 789. Montagsdemo am 12.1.2026
Unter diesem Slogan hat die Kulturszene der Stadt Stuttgart aufbegehrt gegen die Kulturkürzung, die insbesondere von den Fraktionen der Grünen und der CDU am 19. Dezember 2025 beschlossen wurde. Dementsprechend hat der Württembergische Kunstverein am 22.12.2025 von der Abteilung Kulturförderung der Stadt folgende Benachrichtigung erhalten:
Der städtische Zuschuss wird künftig um rund 6 % gekürzt. Uns war es wichtig, dass Sie die Ergebnisse vor den Feiertagen erhalten, damit Sie entsprechende Planungen vornehmen können. Für Rückfragen sind wir ab dem 7. Januar wieder für Sie erreichbar. Dennoch bzw. gerade jetzt wünschen wir Ihnen und Ihren Mitarbeitenden schöne Feiertage und ein gutes Jahr 2026.
An anderer Stelle in einer der regionalen Zeitungen weist der Kulturpolitische Sprecher der CDU uns Kulturarbeiter*innen dann noch darauf hin, dass wir – Kulturarbeiter*innen – doch Vorsorge hätten treffen müssen, da ja die Kulturkürzungen absehbar gewesen wären. weiterlesen →
Die 790. Montagsdemo findet am 19. Januar 2026 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, nach rechts in die Bolzstraße, weiter nach links in die Stauffenberg-Strasse, bis vor den Württembergischen Kunstverein. Dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.
Redner:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe (DUH); "Bevorstehende Klimaklagen-Gerichtsverhandlungen und was dies für Kopfbahnhof und Gäubahn bedeutet"
Musik: Gerd Schinkel, entfällt krankheitsbedingt - Kate'n Crazy springt kurzfristig ein - großes Dankeschön Moderation: Johanna Tiarks, Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat ‚Die Linke SÖS Plus'
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