Gönner verspricht: Südflügel bleibt unangetastet

Verkehrsministerin Tanja Gönner hat im ZDF-heutejournal am 4.10.2010 dem Pressesprecher der Parkschützer, Matthias von Herrmann, gegenüber zugesichert, dass der Südflügel nicht abgerissen werde. Damit kehrt sie von der Panik-Schiene ("wir machen mal eben alles kaputt") auf die normale Bauschiene zurück ... falls sie es einhält!

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66 Antworten zu Gönner verspricht: Südflügel bleibt unangetastet

  1. Ding sagt:

    Reine Ablenkung

    Vorsicht!

  2. meinstuttgart sagt:

    Ich denke, die Grube mit dem Grundwassermanagement muß dringend sofort verhindert werden!!!

    Der Südflügel wird uns nur als Köder hingehalten, damit in Ruhe weitergebaggert werden kann. Sie sagt ja selbst, daß der Südflügel vorläufig für den Baú nicht wichtig ist.

    Das ist also nicht nur kein großes, sondern überhaupt kein Zugeständnis! Und von daher überhaupt kein Grund, einem (sowieso sinnlosen) Gespräch zuzustimmen. Und gleichzeitig arbeiten die an ihrem Zerstörungswerk in aller Ruhe weiter, das hätten sie wohl gerne!!! Aber so blöd sind wir doch hoffentlich nicht, denen auf den (Sch)Leim zu gehen, oder?

    Holzauge, sei wachsam!

    Den Südflügel können wir später notfalls wieder aufbauen (Kann nicht jemand die Steine vom Nordflügel in Tübingen aufkaufen – wenn ich das Geld und Lagerplatz hätte, würde ich das sofort machen, hab ich aber leider nicht). Oder wenn jede/r von uns einen oder zwei Steine kauft, hätten wir sie auch bald in unserem Besitz.

  3. oxc sagt:

    Wer genau hinhört, merkt, dass die Frau Ministerin nur bestätigt, dass der Südflügel „vorerst“ nicht abgerissen wird.
    Da hat sich Herr von Herrmann leider in Fragestellung vertan. Schade.

  4. Andreas Erdle sagt:

    Der Südflügel-Abriss ist im Augenblick nicht wirklich erste Priorität; ihn als Pfand zurückzustellen gehört mal wieder in die Rubrik „Täuschen und Fälschen“. Gleichzeitig wird das sogenannte Grundwassermanagement weiter forciert und die Bäume im nördlichen Bereich (80 an der Zahl) zur Rodung ausgeschrieben. Ich möchte darum bitten, auf solche Potempkischen Dörfer nicht ernsthaft setzen zu wollen

  5. S21-Nein-Danke sagt:

    Durch das Abgraben des Grundwassers gehen die Bäume irgendwann von selber ein 🙁 Das Traufwasser wird nicht reichen.

  6. Markus sagt:

    Anstatt immer nur Stunk zu machen und weiter mit Gewalt und Ignoranz zu demonstrieren solltet Ihr Gegner einfach mal das damit verbundene Angebot zum miteinander reden annehmen. Denn wie ihr letzte Woche gesehen habt kann auch alles durchgesetzt werden. Die Frage ist, ob Ihr euch das euren Eltern, Kindern und euch selbst antun sollt.
    Und das ändert sich auch nicht nach einer Landtagswahl. Bauherr ist „die Bahn“ und die kann auch im April 2011 mit Hilfe der Polizei den Abbruch, die Baumfällarbeiten und alles andere durchsetzen lassen. Selbst wenn die Grünen stärkste Fraktion werden sollten.
    Daher mein Appell als ganz klarer Befürworter: Nimmt das Gesprächsangebot wieder an und schaut in wie weit eure Ideen, Vorschläge, etc. in das jetztige Konzept eingearbeitet werden können!

    • Marion sagt:

      Wenn ich deine Zeilen lese wird mir richtig schlecht.

      Was verschanzt du dich denn hinter dieser sinnlosen Gewalt? Meiner Ansicht nach bist auch du einer von denen die eine Gehirnwäsche hatten.
      Geh zurück in deine Ecke, lies dein Geschreibse nochmal durch und fang bitte an dein Hirn einzuschalten. Es ist ja wohl ohne jede Würde, wenn du uns damit drohst, dass alles durchgesetzt werden könnte.

      • Markus sagt:

        Ich drohe nicht. Ich habe garnicht das Recht zu drohen.
        Aber in einer Demokratie wird nunmal das Recht durchgesetzt! Und darauf bin ich stolz!
        Und ich bin stolz in einer Demokratie zu leben und das Deutschland ein demoktratisches Land ist.
        Hättet ihr Mitte der 1990er Jahre mit den Demos begonnen würde ich nix sagen! Aber 15 Jahre später ist es einfach zu spät.
        2 Beispiele hierzu:
        1. Ein Bekannter von mir hat schon 1996 dagegen demonstriert und tut es heute nicht mehr, weil er es lächerlich hält wer jetzt alles auf den Zug mit aufspringt. Wörtlich: „Man soll dann demonstrieren wenn es noch etwas bewirken kann.“
        2. Bau des Filderntunnels. Schon Beginn der 1990er Jahre haben einige Anwohner (max. 500) gegen die Bahnstrecke durch Ihre Landschaft zum Flughafen demonstriert. Und siehe da, dieser Protest (früh genug, friedlich, mit Gesprächen) hat etwas bewirkt! Nur deswegen wird ein Tunnel zum Flughafen gebaut!

        Also, nehmt die entgegengestreckte Hand von Fr. Gönner und der Landesregierung an und beginnt mit Gesprächen wenn es schon ein entgegenkommen gibt. Trotz aller Demokratie!

      • Frank sagt:

        @ Marion. Mit solch einer Ausdrucksweise macht man sich verständlicherweise nur Feinde. Wenn man nur der Ansicht ist „mein Standpunkt is der richtige und alles andere ist falsch“ nimmt man sich selbst aus dem Spiel. Auch das abgenutzte Geschwätz vom Hirn spricht leider nicht für das des Verfassers.

    • Das jetzige Konzept beruht auf der Idee Immobilienflächen in der Innensdtadt zu gewinnen. das steht im Planfeststellungsverfahren genauso wie die Fesstellung das dadurch selbstverständlich mehr Pkw Verkehr in die Stadt kommt. Dieses Konzept wurde von Automanagern ersonnen. Und soll uns jetzt als zukunftsweisendes Bahnprojekt verkauft werden. An einem solchen Konzept des Ettikettenschwindels brauchen wir nicht mitarbeiten. Denn daran soll ja eben nichts geändert werden.

  7. W.H. sagt:

    Frau Gönner hat Herrn von Herrmann zwei Punkte hingeworfen, die für den aktuellen Baufortschritt in keinster Weise wichtig sind und die sowieso später dran sein werden. Es geht um die Wassermanagementanlage, ohne die das Projekt überhaupt nicht möglich wäre. Was glaubt Ihr, warum dieser Polizeieinsatz vom Donnerstag durchgeführt worden ist, im Endeffekt sogar wahrscheinlich gesetzeswidrig? Diese Anlage ist die Achillesferse des Projektes.

    Schade, dass Frau Gönner – zugegebenermaßen taktisch klug – hier punkten konnte. Sie hat Herrn von Herrmann sämtlichen Wind aus den Segeln genommen, indem sie diese Zusage erst am Ende des Interviews gab, wo aufgrund der aufgekommenen Hektik sowieso keine überlegte Reaktion mehr möglich ist. Ich hoffe, dass das nicht der entscheidende Treffer in dieser Auseinandersetzung war.

    War einer der sehr schwachen Momente des Protestes. Selbstkritik muss erlaubt sein.

    Was lerne ich daraus? Ich habe noch nichts, noch überhaupt nichts so offfensichtlich Gewissenloses gesehen wie die Vorgehensweise in Politik und Wirtschaft dieser Tage. Man möchte fast gläubig werden, um auf ein jüngstes Gericht hoffen zu dürfen. Was das C im Parteinamen soll, war bereits Herbert Grönemeyer im Laufe der 80er Jahre unbegreiflich.

  8. Christine sagt:

    so sehe ich das auch; der Bau des Gebäudes zum Grundwassermanagement muss gestoppt werden; ohne Wasser gehe die Bäume bis zum Frühjahr von alleine ein; und wo kann mensch die Steine vom Nordflügel kaufen?

  9. Sabine Hofmann-Stadtländer sagt:

    Ich rate dazu, weiterhin nicht auf die Gesprächsangebote einzugehen und und auch nicht Gönners Aussagen Glauben zu schenken. Die Landesregierung hat erkannt, dass ihr der Polizeieinsatz geschadet hat. Sie versucht Zeit zu gewinnen und bis zur Landtagswahl, wenn schon nicht Bäume, dann Gras darüber wachsen zu lassen. Ohne ein klares Bekenntnis der Landes- und Bundesregierung zur völligen Einstellung des Projekts läuft hier nichts. Deshalb: Aktiv bleiben – oben bleiben!

  10. warnung sagt:

    Als langjährige Aktivistin, die viele Tricks aus Wirtschaft und Politik miterlebt hat, kann ich nur alle warnen:

    Geht auf gar keinen Fall darauf ein! Wir werden alles verlieren, wenn wir auf diese Täuschung reinfallen.

    Unsere Bewegung ist so stark, dass wir nichts minderes als einen Baustopp samt Volksentscheid herbeiführen können. Alles, was darunter läge, würde bedeuten, dass sehr viele Menschen sehr viel Energie für nichts aufgebracht haben.

    Ich hoffe nur, dass das wirklich alle durchschauen.

    • Magdalene Böss sagt:

      Genau diese Sorge habe ich auch!Wenn Frau Gönner jetzt tut,als käme sie uns entgegen,indem sie ankündigt,daß der Südflügel vorerst stehen bleibt,so ist das ein ganz übles Manöver.Es besteht eben momentan gar kein Grund,diesen abzureissen-sowenig,wie es einen Grund gab,den Nordflügel abzureissen!Und wenn jetzt mal keine weiteren Bäume gefällt werden,so doch nur,weil man erst mal Gras über die unrechtmäßige Fällaktion wachsen lassen will.
      Also bitte nicht auf ein Wolfsrudel hereinfallen,das gerade Kreide gefressen hat!
      Sonst war am Ende unser ganzer Einsatz vergebens.

  11. Hans Hase sagt:

    „Ich drohe nicht. Ich habe garnicht das Recht zu drohen.
    Aber in einer Demokratie wird nunmal das Recht durchgesetzt! Und darauf bin ich stolz!“

    Dann zeigen Sie sich jetzt selbst an.

    „Immer nur Stunk machen“ und „mit Gewalt und Ignoranz zu demonstrieren“ sind beleidigend und unwahr. Ersatzweise könnten Sie sich auch eine Weile schämen und dann um Entschuldigung bitten. Dazu bedürfte es aber etwas Charakters und Anstands. Haben Sie davon noch einen Rest?

    • Markus sagt:

      Ich brauche weder mich zu schämen noch um Entschuldigung bitten. Denn Sie selbst fordern doch auch, dass jeder seine freie Meinung sagen darf. Oder darf man nach Ihrer Meinung nur das sagen was Ihnen passt?

      Und warum ich mich selbst anzeigen sollte erklären Sie mir doch bitte mal in aller Ausführlichkeit!

      • Hans Hase sagt:

        Sie verwechseln Meinungs- und Beleidigungsfreiheit. Und für Ihre Nachhilfe suchen Sie sich jemanden anderen, ich empfehle Ihnen nur einen Blick ins Strafgesetzbuch, § 185-188.

  12. Mian Mar sagt:

    Ist für die Bewässerungsproblematik nicht eine Interimslösung denkbar. Z. B. alle Leute die in den Schlossgarten kommen sollen künftig eine PLASTIKFLASCHE mit Wasser mitbringen (und diese auch nach Entleerung wieder mitnehmen). Vielleicht könnte sich mal ein Landschaftsgärtner dazu äußern.

    • Daniel sagt:

      Jetzt kümmert Ihr Euch endlich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben 😉

      Seit S21 hab ich endlich wieder täglich was zu lachen!

  13. S21 ist ne feine Sache sagt:

    Da es offensichtlich nicht dazu kommen wird, dass sich Befürworter und Gegner von S21 auf irgendeinen Kompromiss einigen bringt uns folgende Lösung vielleicht weiter: Der fiese alte Bahnhof wird entkernt und zu nem schönen Parkhaus umgebaut. Die alten Gleise werden durch ne schöne breite Stadtautobahn ersetzt … und der neue Fernbahnhof wird irgendwo am Flughafen Stuttgart gebaut. Da wo er keine Juchtenkäfer stört. Jetzt mal ehrlich, wer fährt denn heute noch Bahn.

    • Aufgeklärter sagt:

      Siehst Du, genau um das geht’s. Das ganze Projekt S21 ist nur ein Projekt der Autolobby. Schon alleine während der Bauarbeiten steigen schon viele aufs Auto um, da die Leistungsfähigkeit des Bahnhofs eingeschränkt wird. Und nach Fertigstellung wird der neue Tiefbahnhof das belegte Nadelöhr geben, so daß nur noch die wenigsten Fernzüge halten werden. Der Hauptteil des Fernverkehrs geht dann über Würzburg nach München. Erst recht ab diesem Zeitpunkt werden aus Enttäuschung noch viel mehr wieder mit dem Auto fahren. Noch mehr Autobahnen werden gebaut, die 2. Landebahn wird wieder gefordert wrden, da auch viele wieder fliegen wollen. Nachteile über Nachteile bei S21, wo das Auge hinschaut (sofern nicht durch den Wasserwerfer herausgeschossen). Na dann, viel Spaß, viele viele Baustellen in Stuttgart sind doch ’ne feine Sache oder? Du wohnts doch bestimmt irgendwo anders? Dich trifft’s bestimmt nicht!

  14. Nick sagt:

    Die beiden neuen Drexlers haben doch schon vor ein paar Tagen gesagt, dass der Südflügel in nächster Zeit nicht abgerissen wird. Das war nie anders geplant und soll jetzt als Zugeständnis verkauft werden. Lasst euch doch nicht verarschen.

  15. Ingrid sagt:

    Glaubt ihnen nicht! Ergreift die ausgestreckten Hände nicht – sie sind entweder leer oder verstecken Baumgreifer und Abrissbagger! Lasst Euch nicht auf Gespräche ein!

    Viele habe es hier schon gesagt: wenn das „Grundwassermanagement“ weiter vorangetrieben wird, gehen die Bäume von ganz allein ein und mit viel Glück für die Gegenseite neigt sich der Bahnhofsturm und kann dann aus Sicherheitsgründen gleich mit abgerissen werden.

    Wir brauchen einen kompletten Baustopp! Erst dann kann man Gespräche führen, die diesen Namen auch verdienen.

    Bleibt wachsam!

    • Frank sagt:

      Ich glaube, die Bauarbeiten wären heute ohne die Gegner niemals so weit fortgeschritten. Jeder Druck veranlasst die Bauträger, das Projekt weiter voranzutreiben.

      • Götz Schubert sagt:

        Das hiesse ja: Die Gegner von S21 sind an den Provokationen der Gegenseite wie den Abriss des Nordflügels oder jetzt den Angriff auf den Park verantwortlich! – Für diese Logik fehlt mir jedes Verständnis!

    • Götz Schubert sagt:

      vollkommen richtig! Es bleibt dabei: Baustopp sofort!

  16. michael sagt:

    lasst doch den marcus und andere provokateure ins leere laufen:
    no reaction is best reaction!

    • Hans Hase sagt:

      Wenn die Klugen immer nachgeben, sind die Dummen irgendwann in der Mehrheit. Der konstanten verbalen Gewalt der Üble-Nachrede-Fraktion sollte man nicht hilf- und wortlos gegenüber stehen.

    • Markus sagt:

      a) Markus
      b) Will ich nicht provozieren sondern reden! Das was die Gegner, ihr, des Projekts nicht wollt. Daraus folgere ich: Ihr wollt nur Stunk machen aber garnix ändern. Erinnert mich irgendwie an meinen Großvater: Der pflegt auch immer zu sagen:“Früher war alles besser“.
      Aber war es das wirklich? Wer wöllte denn noch vor 60 Jahren mit Armut, Hunger und ohne beispielsweise die heutigen Medien leben?
      Wohl niemand. Denn: „Stillstand heißt Rückschritt“ oder anders: „Lebenslanges Lernen ist heute unverzichtbar“.
      Auf gut Deutsch: Man muss etwas machen, ändern und bewegen um Fortschritte zu machen. Auch wenn diese eben manchmal schmerzhaft sind!

      • Max sagt:

        „Stillstand ist Rückschritt“. *hust* ähm… wer redet von Stillstand, wenn man einen Park erhalten will? Wir wollen einen modernen Bahnhof, ohne Frage. Was wir nicht wollen ist eine Zerstörung unserer Stadt für ein paar rücksichtslose Immobilienhaie.

        • Markus sagt:

          Der Park wird doch erhalten. Nein, falsch, er wird sogar noch erweitert! Also freu dich doch! Schließlich werden tausende neue Bäume gepflanzt!
          Beschwer dich lieber über die teils sinnlose Abholzung der Regenwälder anstatt hier wegen 280 Bäumen Stunk zu machen.
          Zusätzlich noch ein Beispiel aus Hamburg: Dort wurden für das neue Schanzenviertel 400 Bäume gefällt und kein einziger zusätzlicher gepflanzt. Demonstriert hat dort niemand. Ich finde einfach man kann auch übertreiben.
          2. Beispiel: Ich weiß ja nicht wo ihr alle wohnt: Aber würde dort kein Haus stehen würden dort Bäume wachsen. Wie wärs wenn ihr alle eure Häuser abreist und in den Wald zieht damit mehr Bäume wachsen können?

          Und wo die Stadt zerstört wird sehe ich auch nicht. Es stimmt das Stuttgart über Jahre eine Baustelle sein wird. Aber wart ihr mal in Berlin und habt gesehen was aus der ehemals geteilten Stadt geworden ist?
          Ganz so extrem ist Stuttgart zwar nicht geteilt, aber das Gleisvorfeld nimmt doch jede Menge Platz weg den man bebauen, begrünen und bewohnen kann!

      • guelling sagt:

        Es ist schön, dass du „die Gegner“ sagst. „Wir“ sind nämlich alle gleich. „Wir“ wollen „alle“ „nur“ Stunk. „Wir“ sehen auch alle genauso aus. Und „wir“ müssen alle zur selben Zeit auf Toilette. Das ist etwas ärgerlich, weil dann gibt es lange Schlangen. Wenn solche Pauschalisierungen verwendet werden, sucht man öfter vergebens nach einem konstrukiven Argument. Wie auch in diesem Fall:
        Ja, „wir“ wollen uns „alle“ weder bewegen, noch lernen. Und Fortschritt ist sowieso Teufelszeug. Mit „Modernisierung“ meinen wir eigentlich auch „Rückschritt“.

        „Will ich nicht provozieren sondern reden!“
        Glaub „ich“ dir nicht.

        • Markus sagt:

          Natürlich war meine Pauschalisierung nicht in Ordnung!
          Ich kann Fehler erkennen und eingestehen!

          Und ich sage es gerne nochmal: Redet miteinander. Die Besten Lösungen ergeben sich im Dialog. Oder wem ging es nicht schon einmal so, ob privat oder beruflich: Beim Gespräch über ein bestimmtes Thema fallen einem neuen Ideen und Gedanken ein bei denen es sich lohnt diese mit einzubeziehen!

          Ich behaupte ja überhaupt nicht, dass das jetztige Konzept zu 100% korrekt ist, aber mir gefällt der Ansatz sehr gut.

          Also, nochmal: Redet miteinander. In einem fairen, konstruktivem und ehrlichem Dialog!

          Und falls jetzt jemand sagt, der ist bezahlt, der will uns nur einlullen oder ist beauftragt (was ja sonst bei den Gegnern gelegentlich vorkommt): NEIN, nichts davon. Ich bin ein ganz normaller Bürger aus dem Randgebiet Stuttgarts und verfolge beide Seiten sehr interessiert. Und das übrigens schon viele Jahre lang! Ich weiß also ziemlich genau wie die Position verkeilt sind!

          ALSO REDET!! Der Riss geht schon tief genug durch unsere schöne Stadt!

  17. Frank Hollenbach sagt:

    Südflügel hin- oder her. Was ist das für ein „gönner“haftes Zugeständnis? Es geht
    a) um einen generellen Baustopp und
    b) um Transparenz von S21 und wirtschaftliche Altenativen.
    a) ist Voraussetzung für Gespräche
    b) ist Gegenstand des Gesprächs
    Nicht mehr und nicht weniger.

  18. rauskucker sagt:

    Schade daß Herrmann nicht nachhaken durfte, ob dieser vorläufige Aufschub beim Südflügel sich auch auf die dort bereits begonnene „Entkernung“ bezieht.
    („Entkernung“ bedeutet Zerstörung von wertvollem, denkmalgeschütztem und teilweise einmaligem Inventar, Treppenhäusern, Türbeschlägen, etc.)

    Schaut doch mal nach!

    Ich traue der Gönner jede, wirklich jede unverschämte Zwecklüge zu. Habt ihr bei Beckmann gesehen, wie es ihr gelang, die Frau Oberpaur um den Finger zu wickeln?

    • So schön sagt:

      Es steht nur das Hauptgebäude unter Denkmalschutz nicht die beiden Flügel!

      • Hans Hase sagt:

        Das ist doch schon wieder Unsinn. Seit dem 20. August 1987 ist der Stuttgarter Hauptbahnhof als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung nach § 12 DSchG ins Denkmalbuch eingetragen. Und zwar der Hauptbahnhof. Nicht der ‚Hauptbahnhof ohne Seitenflügel‘. War das nun Ihr Versuch, einmal mehr Desinformation zu betreiben oder das Eingeständnis, sehr sehr wenig zu wissen?

  19. guelling sagt:

    *gähn*
    Die Aussage der lieben Frau hat nicht mal Unterhaltungswert.
    Der nächste Bitte.

    Im Übrigen verschenke ich den Mars. Aber nur solange er mir nichts nützt.

  20. Markus sagt:

    Die Situation die du beschreibst tut

    1. hier absolut nichts zur Sache da es um etwas ganz anderes geht, nämlich um ein Bahnprojekt!

    2. in meinen Augen auch nicht stimmen. Schließlich gab es a) eine 2+4 Vertrag der genau das geregelt hat und b) mind. ein Gerichtsurteil das genau dieser Sachlage widersprochen hat!

    Also, lass uns doch lieber sachlich und vernünftig über ein Bahnprojekt reden (nicht streiten) und nicht über so einen Mist reden. Aber bisher war niemand der etwa knapp 30 Personen hier bereit zu reden!

    • Heike sagt:

      Hier in Hessen gab es mal die gleiche Planung für Frankfurt/HBF. Dies wurde aber wegen Unwirtschaftlichkeit schnell beiseite gelegt.

      Man hat sich dann, wie allgemein bekannt ist, für eine separate ICE-Trasse entschieden. S-Bahn und ICE haben am Flughafen zwei getrennte Bahnhöfe, so dass kein Zug den anderen ausbremst. Zusätzlich soll es 2014 eine Taunustrasse von Höchst zum Flughafen geben.

      Aufgrund der Wirschaftlichkeit ist auch diese Strecke überirdisch geplant.

      Wie Herr Sittler schon mehrfach versuchte klarzumachen, wäre für den Stuttgarter Bahnhof auch so eine ähnliche Lösung wesentlich sinnvoller und kostengünstiger. Zudem hätte der denkmalgeschützte Bahnhof erhalten bleiben können, mit dem Schlosspark in seiner (jetzigen) Form.

      Der psychologische Aspekt, den der Park mit dem alten Baumbestand für die Menschen bedeutet, darf nicht außer Acht gelassen werden.

      Desweiteren geht es mittlerweile auch darum, wie die Politik bundesweit mit der Bevölkerung umgeht. Es kann für eine „Demokratie“ nicht gesund sein, wenn fortwährend gegen das Volk regiert wird und politisch Andersdenkende verbal abgekanzelt werden. Auf Dauer wird der soziale Friede massiv unter dieser Politik leiden.

      Bei den derzeitigen Entscheidungen habe ich langsam das Gefühl, dass ein Aufstand provoziert wird. Vielleicht, um einmal die Eurogendfor auszuprobieren?

      • Markus sagt:

        Man vergleicht allgemein nicht Äpfel mit Birnen. Also bitte auch nicht Frankfurt mit Stuttgart!
        Oder wie manchmal passiert Stuttgart mit Berlin.
        Ganz andere Voraussetzungen ergeben ganz andere Ergebnisse, selbst wenn nur ein Aspekt anders ist!

        Und nur weil es manchen Menschen weh tut wenn sie die alten Bäumen beim Fällen sehen kann man darauf nicht Rücksicht nehmen. Vielleicht tut es ja auch manchen weh diesen beim Wachsen zuzusehen. Und zu sehen wie durch die großen Bäume das Gras zu wenig Licht bekommt und nicht ordentlich wächst.

        Wie Politik mit der Bevölkerung umgeht ist natürlich nicht immer ganz i.O. gewesen! Aber jetzt geht die Politik auf die Gegner des Bahnprojektes zu. Also ergreift die Chance und nutzt sie. Ich selbst will doch auch das ihr etwas ändert, zufrieden seid und wir gemeinsam wieder Tür an Tür in der schönen Stadt wohnen können!
        Und zwar mit einem neuen schönen Bahnhof und einem größerem Park und Bäumen denen wir dann gemeinsam beim Wachsen zuschauen können!

        • Ole sagt:

          Man kann allgemein Äpfel und Birnen sehr gut vergleichen, warum nicht. Man kann Farbe und Form vergleichen, den Geschmack, die Struktur oder die fruchtbildenden Bäume…
          Man kann fast alles Vergleichen. Zum Beispiel Gorbatschow mit Göbbels. Es kommt immer darauf an, wie.
          Vergleichen heißt nicht gleichsetzten!

          Frankfurt21 und S21 insgesamt zu vergleichen überlasse ich Fachleuten. Aber warum sollte man dann nicht einzelne Aspekte herausnehmen? Da kann man dann durchaus Argument für Stuttgart21 rausziehen. Muss man aber nicht.

          Mir tut das Fällen der Bäume auch weh. Sehr sogar, aber Tränen spare ich mir für andere Gelegenheiten.
          Es tut weh, vor allem, weil es so sinnlos ist. Ich sage (und ich glaube, dass die meisten S21-Gegner und auch Parkschützer das sagen würden), dass für manche Zwecke auch diese alten Baumriesen mitten in unserer Stadt gefällt werden dürften. Die Frage ist aber, wofür werden sie nun tatsächlich gefällt?

          Für ein Projekt dessen verkehrspolitischer Nutzen und dessen Wirtschaftlichkeit komplett in Frage stehen! Und dessen Betreiber sich beharrlich einer Prüfung diese Fragen verweigern und stattdessen dieses fragwürdige Projekt mit Polizeigewalt durchprügeln.

          Finde ich auch irgendwie nicht ganz i.O. …

          Schön ist Geschmackssache. Der Bahnhof sollte v.a. gut funktionieren, wenn er schon unglaublich teuer wird. Das ist bei S21 zumindest fraglich.
          Größerer Park hört sich toll an. Ist aber, wie jetzt geplant kein Gewinn. Die Vergrößerung ist zu stadtfern und die Gebäude des Rosensteinviertels sind viel zu sehr IM Park anstatt daneben. Der Park wird dadurch kleiner erscheinen, als er es momentan ist, trotz rechnerischer Vergrößerung. Der stadtnahe Park wird immens geschädigt. Die geplanten Ausgleichsmaßnahmen sind ein absoluter Witz.

          Alle Fakten zu diesem Projekt müssen auf den Tisch, dazu braucht es einen kompletten Baustopp, einen vernünftigen Vermittler und Zeit. Und dann eine Volksabstimmung, die nicht gleichzeitig Landtagswahl ist.

          Die Politik geht auf uns zu, aber mit Tränengas, Schagstöcken und leerem Gefasel. Absolut nicht in Ordnung!

  21. guelling sagt:

    Ich denke das Interesse an einem fairen, konstruktiven Dialog besteht. Dazu gehört die Tatsache nicht weiter einseitig Fakten zu schaffen, d.h. Baustopp.
    Wenn parallel zu diesem Angebot ein drei Meter hoher Zaun um die Baustelle beim Grundwassergedöns gezogen wird, ist das kein Baustopp, ist das nicht konstruktiv, sondern Politik.
    Ist das nachvollziehbar?

  22. Heike sagt:

    „Äpfel und Birnen“ in dem Sinn, dass es in Frankfurt technisch keine Probleme gegeben hätte.

    Haben Sie im Stern den Artikel gelesen, mit welchen Unwägbarkeiten man bei diesem Projekt rechnen muss?

    Für den Untergrund ist Staufen ein sehr gutes Beispiel.
    Was die ETCS-Technik betrifft, hat Stuttgart dann zwar einen absolut modernen Bahnhof, den normale Züge jedoch nicht nutzen können. Es gibt in dem jetzt erschienenen Gutachten noch viele Einwände.
    Warum soll Stuttgart wegen eines Prestigeobjekts zum Testobjekt werden, welches andere Städte bereits abgelehnt haben?

    Die Finanzierung ist genauso ein Chaos. Und wie kann es sein, dass ein staatseigenes Unternehmen seine Planungsunterlagen zur Geheimsache erklärt?

    Merken Sie etwas? Hier stinkts gewaltig!!!

    Ich behaupte, mittlerweile ein Alter erreicht zu haben, wo ich es meilenweit rieche, wenn finanziell etwas oberfaul ist.

    Zitat: „Und nur weil es manchen Menschen weh tut wenn sie die alten Bäumen beim Fällen sehen kann man darauf nicht Rücksicht nehmen.“

    Mit diesem Ausspruch machen Sie es sich etwas einfach. Wie Sie vielleicht bemerkt haben, geht der Protest durch alle Altersgruppen.
    Da in Städten immer mehr Flächen zubetoniert werden, kämpfen die Leute halt um ihre „grüne Lunge“. Sie sind damit aufgewachsen und verwachsen.

    Modernisierung ist etwas Feines, sonst würden wir jetzt nicht hier am PC sitzen. Man kann aber auch modernisieren, wenn man auf dem Bestehenden aufbaut.

    Warum werden die Demonstranten so abgekanzelt? Warum geht man auf Alternativvorschläge, mit denen sich die Bevölkerung anfreunden könnte nicht ein? Warum muss die Regierung unbedingt mit „dem Kopf durch die Wand“.

    • Markus sagt:

      „In Frankfurt keine Probleme gegeben hätte“…
      soso, Sie wissen also, a) dass es in Stuttgart Probleme geben wird und b) dass es diese in Frankfurt niemals geben würde.
      Ihre Glaskugel hätt ich auch gerne…

      Ja, ich habe den Stern gelesen. Genauso wie ich alle anderen erdenklichen Nachrichten dazu lese!
      Und was stand im Stern? Keine Fakten – den Fakten werden in jedem anderen Artikel im Stern durch Auszüge aus Protokollen oder Verträgen belegt. Dies war jedoch bei diesem Artikel überhaupt nicht der Fall. Der „Stern“ hat sich in diesem Fall leider an Spekulation beteiligt. Ich finde ALLE Nachrichten sollten seriös und unabhängig fungieren! Also auch keine Bevorzugsnahme der S21 Befürworter! Sondern Fakten!

      Zur ETCS-Technik: Ja, diese soll bei diesem Bahnhofsprojekt eingesetzt werden. Nun, jetzt kalkulieren wir mal und denken alle gemeinsam nach.
      a) Der Bau soll etwa 10 Jahre dauern. Wir wissen also nicht (siehe Glaskugel) was für Züge in 10 Jahren über unsere Schienen rollen werden. Möglicherweise wird diese Technik bis dahin Alltag sein?
      b) Warum nicht endlich in einen Dialog tretten? Redet miteinander! Hört auf euch nur Schuld zuzuschieben! So kann man noch was ändern!

      Die „grüne Lunge“ wird also zubetoniert?
      Falsch!
      Fakt ist, die „grüne Lunge“ Stuttgarts wird erweitert! Zubetoniert wird ein hässliches Gleisvorfeld das kein Mensch braucht!

      „Warum werden die Demonstranten so abgekanzelt? Warum geht man auf Alternativvorschläge, mit denen sich die Bevölkerung anfreunden könnte nicht ein? Warum muss die Regierung unbedingt mit “dem Kopf durch die Wand”.“
      –> Deswegen ja mein Vorschlag: Redet miteinander! Die Landesregierung hat nun ein Gesprächsangebot unterbreitet, aber bisher stößt dieses, zumindest in diesem Forum, auf vollkommene Ablehnung! So werden eure Ideen, Wünsche und Vorstellungen nie umgesetzt weil sie nicht sachlich kommuniziert werden!

  23. guelling sagt:

    Uups verrutscht
    Mein letzter Beitrag bezog sich auf Markus „ALSO REDET!! „-Beitrag.

    Und im übrigen ist Frankfurt keine Birne, sondern auch ein Apfel.
    Und zwei Äpfel kann man schon miteinander vergleichen :-).
    Man kann ja auch S-Bahn-Tunnel mit zu engen ICE-Tunneln vergleichen ^^.

  24. Ole sagt:

    @Markus
    Das ‚Entgegenkommen‘ ist blanke Heuchelei. Jetzt da die Stimmung komplett gegen die S21-Macher zu kippen droht, nutzen sie die zwangsläufig nötige Pause, um ein ‚Gesprächsangebot‘ zu unterbreiten. Und im stillen Entkernung des Südflügels, Grundwassermanagment-Gebäude und weitere Ausschreibungen etc. weiterzutreiben, wodurch die Ausstiegskosten noch weiter nach oben getrieben werden sollen.
    Dass wir zu spät mit den Protesten seien ist (davon abgesehen, dass es von Anfang an Protest gab) kein Argument, denn warum sollten wir nicht jetzt noch aussteigen, wenn es vernünftig ist. Dass es vernünftig wäre, daran glaube ich fest. Um darüber Konsens zu erzielen, müsste man mal wirklich ‚die Fakten auf den Tisch legen‘ (Grube) und reden. Aber es werden ja von Bahnseite systematisch alle wichtige Fakten verheimlicht!

    Es wird keine Gespräche geben, ohne einen kompletten Baustopp. Warum? Weil alles andere ein Witz ist.
    Wenn Dir Argumente so wichtig sind, dann nimm Dir mal die Zeit das SWR2-Forum von gestern anzuhören. Kostenloser Download unter ‚Wie geht Politik mit Protest um?‘ :
    http://www1.swr.de/podcast/xml/swr2/forum.xml
    Kann ich sehr empfehlen.

    [Anmerkung Admin: der direkte Link ist
    http://swrmediathek.de/radioshow.htm?show=d828b0e0-9bdc-11df-b44d-00199916cf68
    ]

    • Markus sagt:

      Du vermischt hier zwei Dinge:
      1. Das Gesprächsangebot kommt von der Landesregierung.
      2. Bauherr ist jedoch die Bahn.

      Hier besteht kein Bezug. Die Landesregierung kann keinen Baustopp durchsetzen! Aber Sie kann mit euch reden!

      • Heike sagt:

        Herr Markus,
        hier will ich den Verfassungsrechtler ein wenig anzweifeln.
        Die Schnellbahnstrecke „Stuttgart – Ulm“ ist ein Bundes- und EU-Projekt. Dies kann nicht vom Land BW beeinflusst werden.

        Der Bahnhof ist ein Immobilienprojekt zwischen dem Land BW, der Stadt Stuttgart und der DB Projektbau GmbH. Vom Bund kommt nur ein Zuschuss, von der EU gar nichts.

        Jetzt besteht aber immer noch das Problem, dass die Planung für die Schnellbahntrasse noch gar nicht abgeschlossen ist.

        Jetzt könnten Sie sagen „das wird schon“. Den Stuttgartern kann aber auch das gleiche passieren, wie beim „Leipziger City-Tunnel“. Nämlich, dass es sich die Bahn mal wieder anders überlegt. Dann wäre S21 ein hypermoderner Bahnhof ohne Sinn und Zweck.

        Warum sollen die Bewohner ein Risiko mit dem Untergrund eingehen, welches ihnen dann nur Kosten bringt?
        Zitat Stuttgarter Zeitung: „Beispiele für Probleme mit dem Anhydrit gibt es im Raum Stuttgart zur Genüge: Beim Bau des Wagenburgtunnels in den 50er Jahren hatte sich der Boden um circa 20 Zentimeter gehoben, die geplante zweite Röhre wurde deswegen nie fertiggestellt. Der aktuellste Fall ist der Engelbergtunnel bei Leonberg: Bisher mussten dort mehr als 1,5 Millionen Euro in Reparaturen investiert werden.“

        Warum sollen die Bewohner für den Profit von Anderen ihren schönen Park zerstören lassen? Was das Aufforsten betrifft, haben wir in Hessen auch so unsere Erfahrungen. Selbst dies ist zum Teil Klientelpolitik. Ausgleichsflächen schaffen bedeutet nicht unbedingt, dass der Park wieder aufgeforstet wird.

        • Markus sagt:

          In diesem Stuttgarter Fall steht jedoch das Versprechen, dass der Schloßpark aufgeforstert wird. Und darauf verlasse mich und wäre ansonsten auch enttäuscht!

          Ja, es gibt die Negativbeispiele was Tunnels in der Region betrifft. Aber ich weiß nicht ob Sie Stuttgart kennen. Denn Stuttgart ist jetzt schon mit Tunnels durchzogen: Die 1 1/2 Beispiele die Sie also hier aufzählen sind Aureiser nach unten, die überall vorkommen können und nicht der Realität entsprechen!

      • Ole sagt:

        Wie können dann einzelne Regierungsmitglieder gestern und Mappus heute einen Teil-Baustopp anbieten, wenn die Bahn Bauherrin ist und alleine entscheidet? Es gibt offenbar schon Abstimmung zwischen den Projektpartnern.

        Natürlich besteht ein Bezug und die Stadt und das Land können jeweils für sich sogar das Projekt stoppen. Denn wenn auch nur einer der Vertragspartner aussteigen würde, wäre das Projekt beendet. Das wurde von allen Vertragspartnern, nachdem monatelang in Thatcher’schen Manier von ‚Unumkehrbarkeit‘ gesprochen wurde, ja dann auch irgendwann zugegeben. Es war eine Lüge. Natürlich wären dann Ausgleichszahlungen fällig. Aber es gäbe (theoretisch) auch die Möglichkeit einer einvernehmlichen Lösung, wenn man denn wirklich zu Fakten und Sachargumenten kommen würde. Aber das wird von den Projektmachern offenbar weiterhin nicht gewollt. Es wird auf Zeit gespielt.

        Eine Frage:
        Warum pickst Du Dir immer das aus einem Statement raus, was Dir gerade passt und gehst nicht auf die Kernargumente ein? Ist das die Rhetorikschulung bei der JU? (Entschuldige die kleine Polemik, aber das gehört ja auch dazu, gell?)?

        Das Kernargument war hier, dass uns und v.a. der weniger informierten Öffentlichkeit als Zugeständnis verkauft werden soll, was längst kalter Kaffee ist. Nur eine kleine weitere der unzähligen Unverschämtheiten der Macher.

  25. So schön sagt:

    Ihr wollt einen modernen Bahnhof wie K21, aber ist dir schonmal aufgefallen, dass bei diesem Plan viel mehr vom Park zerstört wird ?
    Wohl nicht…

  26. Andreas sagt:

    @ Markus du wolltest etwas zu Stuttgart. Bodack war sogar von 1970 bis 1995 in Führungspoitionen bei der Bahn tätig: http://www.kopfbahnhof-21.de/fileadmin/bilder/stellungnahmen/gutachten_bodack.pdf

  27. Heike, Ringvorsorge, "Menschenrechtsverfahren" sind Nazis sagt:

    Achtung!

    Die von „Heike“ verlinkten Seiten sind von Rechtsextremisten! Das sind getarnte Nazis. Das gilt besonders für die „Ringvorsorge“ und ihre diversen Ablegerseiten, die auch schon auf den S21-Demos gesichtet wurde.

    Dort wird u.a. von der in der Hand des Finanzkapitals befindlichen BRD sinniert, wobei das Finanzkapital natürlich die Juden sind, die die Welt hinterrücks beherrschen sollen. – Ganz schrecklich „normaler“ Antisemitismus eben.

    Zudem wird der Mangel eines großdeutschen Reichs propagiert – deswegen ist Heike auch der obskuren Meinung, die BRD existiere gar nicht.

    Zudem ist auf der Seite „Menschenrechtsverfahren“ rechts oben eine Schwarz-Weiß-Rote Reichkriegsflagge zu sehen sowie das Irminsul (bzw. Yggdrasil), ein typisches Symbol der extremen Rechten; der obligatorische, etwas veränderte Nazi-Adler der Reichkriegsflagge darf natürlich auch nicht fehlen…

    Kein Fußbreit den Nazis bei den Anti-S21-Protesten!

    • Markus sagt:

      Ganz ehrlich: Die Angst, dass eben nicht alle gegen Stuttgart 21 sind weil Sie eben gegen des Projekt sind sondern eher diese Großdemos als Chance das System ins Wanken zu bringen sehen habe ich als Befürworter des Bahnhofsprojekts auch schon gehabt. Wobei ich hierbei keinem Demonstranten etwas unterstellen will. Aber wenn man sich mal die Demonstrantion anschaut sieht man dass sich dort immer mehr Leute drunter mischen denen es nicht mehr nur darum geht. Schade eigentlich. Den gegen friedlichen Protest mit konstruktiven Gesprächen habe ich nix einzuwenden. Das gehört für mich zur Demokratie!

    • Heike sagt:

      Da ich weder „Rechts noch Links“ bin, noch irgendeiner Kirche angehöre, habe ich die Seite gewählt, die den Zusammenhang einigermaßen, für jeden verständlich, aufzeigt. Wenn man nach den einzelnen Art-Nr. sucht findet man noch mehr. Ich habe hier noch einen Ausschnitt aus einem Leserkommentar von der Tagesschau vom 10.06.2010.
      Zitat: „Die „Bundesrepublik Deutschland“ wurde am 17.07.1990 während der Pariser Konferenz durch die Alliierten mit der Streichung des Artikel 23 a.F. des
      „Grundgesetzes“ juristisch aufgelöst (siehe: BGBl. 1990, Teil II, Seite 885, 890 vom 23.09.1990). Sie existierte vom 23.05.1949 bis zum 17.07.1990 lediglich auf
      der Grundlage des konstituierenden „Grundgesetzes“. Laut geltendem Völkerrecht (Haager Landkriegsordnung, Art. 43 (RGBl. 1910)) ist ein „Grundgesetz“ ein
      „Provisorium zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in einem militärisch besetzten Gebiet für eine bestimmte Zeit“. Diese provisorische Natur kommt im
      „GG“ Im Art. 146 zum Ausdruck.
      Die „brd“ ist seit dem 18.07.1990 nicht mehr existent !! Rechtliche Grundlagen: Europäisches Übereinkommen über die Staatsangehörigkeit (Art.2, Abs.a), Haager
      Landkriegsordnung (Art.43), SHAEF-Gesetz Nr. 52 (Art. 1), Deutschlandvertrag (BGBl. 1955 II S. 301), UN-Charta (Art.53 und 107), Reichs- und
      Staatsangehörigkeitsgesetz (§1), Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in Bezug auf Berlin vom 25.09.1990 (BGBl. 1990 II S. 1274), Urteile des
      Bundesverfassungsgerichtes (u.a. 2BvL6/56, 2Bvf1/73, 2BvR373/83; BVGE 2, 266 (277); 3, 288 (319ff; 5. 85 (126); 6, 309, 336 und 363, 2 BvR 955/00, 2 BvR 1038/01)“

      Wer jetzt Lust hat, kann sich durch die einzelnen Urteile wühlen. Ich habe es zum Teil getan. Danach ist die Rechtslage weiterhin nicht geklärt. Dies ist auch der Grund, warum Deutschland noch keine eigene Verfassung hat.

      Dass einzige was ich bin, ist neugierig. Aus diesem Grund verlasse ich mich nie nur auf Leserkommentare, sondern versuche immer, weitere Infos zu finden.

      • Heike sagt:

        Ich finde es nur immer wieder erschreckend, wie unsere Regierungen die Bevölkerung bewusst unwissend halten will.

        Zum Glück ist dies, dank des Internets, nicht mehr so leicht möglich.
        Dafür fällt es mir bei jeder Wahl schwerer, mich für eine Partei zu entscheiden, da ich das Vertrauen in die Politiker verloren habe.

      • Markus sagt:

        Geht es jetzt hier um ein Bahnprojekt oder solch eine Verschwörungstheorie?

  28. Markus sagt:

    Ja, schön. Ein Gutachten! Klasse!
    Es gibt auch Gutachten die genau das Gegenteil beschreiben. Es kommt eben immer auf die Auftraggeber und deren Interessen an!
    Ich schaffe es sogar ein Gutachten anfertigen zu lassen das die Erde mal eine Scheibe war oder wird. Musst nur genug zahlen und suchen!

    .. traue keiner Statistik (in dem Fall auch Gutachten) das du nicht selbst gefälscht hast …

    Und jetzt mal alle Fakten an einem runden Tisch auf den Tisch und miteinander reden! Sonst wird das nie was!

    • Ole sagt:

      Gutachten gegen Gutachten – richtig.
      Warum setzt man sich nicht zusammen und benennt einen Gutachter, auf den man sich einigen kann oder wenn nicht möglich, ein Gutachterteam? Ein solches Gutachten müssten dann alle Konflikt-Parteien anerkennen.
      Warum geschieht das nicht? Weil die Politik und die Bahn es aktiv verhindern, weil sie schnellstmöglich vollendete Tatsachen schaffen, obwohl die Kostenfragen völlig ungeklärt sind, obwohl der Nutzen des Projektes vollkommen fraglich ist und sogar einiges dafür spricht, dass es die künftige Entwicklung des Schienenverkehrs behindert, obwohl Gefahren wahrscheinlich nicht ausreichend geprüft sind.
      Warum machen sie das? Weil niemand von ihnen verantwortlich gemacht werden kann. Der Steuerzahler wird, was immer auch passiert alle Kostensteigerungen und alle Risiken tragen.

      Im Übrigen sind es nicht nur Gutachter, sondern auch Behörden wie das Eisenbahnbundesamt und der Bundesrechnungshof, die Bedenken und Unstimmigkeiten angemeldet haben und einfach übergangen werden, deren Beurteilungen den Verantwortlichen teilweise nicht einmal bekannt waren (Grube/Bundesrechnungshof).
      Wie unglaublich ist das denn?

      Runder Tisch – genau! Sag das mal bitte den Projektpartnern. Und dann muss aber mal mehr kommen als die ausgelutschten Phrasen und Behauptungen!

  29. Ole sagt:

    Sorry, letzter Kommentar ist falsch platziert. Ist Antwort auf:
    Markus says: 5. Oktober 2010 at 15:46
    ‚Man vergleicht allgemein nicht…‘

    @admin: kann man das noch ändern? Danke!

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