Theaterhaus: Stuttgart steht auf

Live-Gala zum Widerstandsjahr 2010

"Es war zwar noch kein beeindruckender Aufmarsch am letzten Montag am Nordausgang HBF - wir waren zu dritt ..."

Mit diesen Worten umschreibt einer der "Erfinder" der Stuttgarter Montagsdemos die Entstehung einer bislang einzigartigen Bürgerbewegung, auf die inzwischen das In- und Ausland mit ungläubigem Staunen schaut. Denn seit dem 26. Oktober 2009 hat sich die Bewegung von ein paar Mitstreitern auf ein Vieltausendfaches gesteigert. Sie hat sich nun bereits mehr als 50 Mal vor dem Hauptbahnhof getroffen und die Republik hält noch immer den Atem an.

Mit ein Grund für diese Erfolgsgeschichte waren und sind die großartigen kulturellen Beiträge, mit denen die Stuttgarter Montagsdemo innerhalb weniger Wochen zu einer wahren Kult-Veranstaltung wurden.
In einer Live-Gala am 30. November erinnern Stuttgarter Künstlerinnen und Künstler mit ihren Beiträgen an das Jahr 2010, das weit über Stuttgart hinaus Geschichte geschrieben hat.

Mit Christine Prayon, Heinrich Steinfest, Borna, Melitta Dingdong, Timo Brunke und vielen anderen

http://www.theaterhaus.com/theaterhaus/index.php?id=1,3,12300

Wann: 30. November 2010, 19:30
Wo: Theaterhaus Stuttgart,
Preise: VVK: 11,-, AK: 13,-, incl. Geb.

Telefonische Auskunft und Reservierung unter
(0711) 40 20 7-20 /-21 /-22 /-23
täglich von 10:00 – 21:30 Uhr

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4 Antworten zu Theaterhaus: Stuttgart steht auf

  1. BajK sagt:

    Aber ein Argument der Befürworter, dass die (Groß-)Demos zu spät kamen und erst seit gut einem Jahr laufen, kann ich irgendwie nicht entkräften.

    • Michael Molli sagt:

      Aber ein Argument der Gegner, dass die Verträge ihre Gültigkeit verloren haben, weil die vertraglich festgelegten Regeln nicht mehr eingehalten werden können, kann ich irgendwie nicht entkräftigen.

  2. Ebse sagt:

    Der Protest kam immerhin ’spät genug, um einen katastrophalen Wasserwerfereinsatz erforderlich zu machen‘.

    Und: in einer echten Demokratie ist es nie zu spät. Es sei denn, die Wirtschaft regiert. So wie jetzt erst der
    Roland Koch – vorher hat er ja ’nur umgesetzt, was seine Auftraggeber wollten‘.

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