Die Mappus/Schuster/Grube-Bande

[BILD ENTFERNT WEGEN ALLGEMEINER ABLEHNUNG]
Traurig, aber wahr.
Wer das Plakat sehen will, kann das hier tun.
Zufrieden jetzt? Ich bin dann mal weg.

(von nix-s21, via yetzt)

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

40 Responses to Die Mappus/Schuster/Grube-Bande

  1. ma sagt:

    oder auch „die berüchtigte hundekackerbande“ ;D

  2. DiemitderRonja sagt:

    Ich bin sehr dafür, daß K21 verwirklicht wird. Trotzdem finde ich’s falsch und geschmacklos, die auf dem Poster Gezeigten als Terroristen zu beschreiben.

    Wirtschafts- und Politdiktatoren im schein-demokratischen System, Wirtschaftskriminelle wäre doch sehr viel treffender gewesen.

    • Sandra sagt:

      Terror bedeutet Verbreitung von Angst und Schrecken – Genau das tun diese Menschen! Hinter allen deren Argumenten steht verbirgt sich eine Panikmache, um die Wähler bei der Stange zu halten! Die „Dagegen-Kampagne“ der CDU beweist dies erneut.

      Ich bin DAFÜR, diesen Terroristen, deutlich zu zeigen, dass sich viele Menschen nicht mehr verarschen lassen, sich nicht mehr einspannen lassen für Politikentscheidungen, die gegen den Großteil der Bevölkerung gerichtet ist. Und ganz besonders Stuttgart 21 ist derart unnütz, es sind dazu alle Worte gesagt. Stuttgart 21 durchzusetzen ist Terror! Nichts anderes!

      • Oliver Ulrich sagt:

        Ähm… und wie wurden WIR von diesen Herren und Dame(n) tituliert? Ich erinnere mich an Begriffe wie z.B. „Linksradikale“, „Schwarzer Block“, „Steinewerfer“, „Randalierer“, „Ökoterroristen“ … und vieles mehr. Und vor dem Hintergrund, das die Opfer vom 30.09. sich von diesen Leuten auch noch nachträglich verhöhnen lassen müssen, finde ich so ein Plakat zwar grenzwertig, aber in Ordnung. Wer austeilt muss auch mal einstecken können. Und die haben bisher enorm viel ausgeteilt. Ich könnte mich allerdings auch irren 😉

  3. Herr Bergmann sagt:

    Mit sowas habe ich Probleme. Ich bin schon so alt (hihihi), dass ich mich noch genau an die Plakate aus den siebziger Jahren erinnern, die nicht nur an Litfass-Säulen prangten, sondern auch in Postämtern und Behörden. Und übereifrige deutsche (!!!) Beamte ließen sich schon mal dazu hinreißen, große dicke Kreuze über manche Gesichter zu zeichnen.
    Und von da ist es nicht mehr weit zu dem, wqas in den vergangenen Tagen zu hören und zu lesen war: Zielkreuze über Orten, die politisch missliebig sind.

    Was soll das also??

    Nee, Leute, lasst das mal gefälligst bleiben!!!

  4. DiemitderRonja sagt:

    @Herr Bergmann und @Sabine G., Ihren Überlegungen und Ihrem Rat kann ich mich leichten Herzens beugen. Wenn schon, denn schon bei der Wahrheit bleiben, habe ich gedacht. Besser aber ist, auf solche Mittel ganz zu verzichten. – Wie schrieben Sie, @Sabine G.?: So etwas haben wir nicht nötig.

  5. felix bloch sagt:

    und hier schreibt man sich „friedlicher protest“ auf die fahne…
    mal zu nachdenken: friedlichkeit manifestiert sich nur nur in der tat, sondern auch im wort.

    kann sein, dass ich mich auch täusche, aber auf dieser plattform hier muss man immer häufiger den kopf schütteln. sei es über den blinden aktionismus, selbsterfundene wahrheiten/sog. fakten oder oben gesehene dümmliche wie gleichermaßen insklogreifenden sachen.

  6. BajK sagt:

    Herman ist sein Vorname, Munster der Nachname. Da steht nur der Vorname als Nachname auf dem Plakat… tz… 😀

  7. Revolutionär sagt:

    Mal unabhängig davon was man von der RAF hält: Ich halte es für sehr geschmacklos diese Freiheitskämpfer (meinetwegen auch: Terroristen, je nach Blickwinkel), welche bereit waren ihre eigenes Leben im Kampf um eine besseren Welt zu riskieren, mit diesem korrupten, antidemokratischen, rein aus Machtstreben und Geldgier getriebenem Kapitalistenpack zu vergleichen.

    • Lebeneinzelundfrei sagt:

      @Revolutionär, ja sicherlich ist es auch eine Frage der Blickrichtung, doch vor allem ist eine Frage der Definition!

      Und da wird es eben sehr spannend, denn bis heute gibt es keine allgemein völkerrechtliche verbindliche Definition, jedes Land definiert sich da was zurecht, gerade so wie es passt – frage dich mal warum das noch so ist.
      Deswegen hat ja Oskar Lafontaine und Die Linke lange vergebens versucht eine Definition von der Regierung zu erhalten.
      Nach langem konnte er dann denen diese Definition abringen:
      >>Terrorismus ist die Durchsetzung politischer Ziele mit gewaltsamen Mitteln<<

      • Revolutionär sagt:

        Diese Definition passt ja wie angegossen auf die Landesregierung (siehe 30.9.) und die Bundesregierungen der letzten Jahre (Kosovo, Afghanistan).

  8. Wolkenschieber sagt:

    Text:Ein wenig mehr gedrechselt,milder und unser immer hoch-gepriesenen
    Achtung vor dem Gegner beachtend,dann wärs gut!
    Werte Sabine,Felix ,schaut Euch Mal in Foren der hiesegen Presse um,
    da werden uns Gegnern, Sachen um die Ohren gehauen,die aus der schlimmsten Zeit Deutschlands stammen.Ich muss dann immer tief
    einatmen um wieder weiter denken zu-können.
    So eine Zeit hat die Cdu noch nie erlebt,wie die Jetzige ,die können einfach mit der
    Sache nicht richtig umgehen.Hoffentlich,schlagen die nicht weiter um sich,
    wie am 30.9.10! Aber „verbal“kann auch sehr schmerzhaft sein.
    Lassen wir uns nicht irre machen,bleiben wir weiter oben und wir werden
    siegen.
    Einem auf dem Steckbrief ist Heute ein Licht auf-gegangen.
    In Lauffen und in Esslingen.Ich bin ganz heiser.Zum Alten Schlachthof hats nicht mehr gereicht,total k.o.aber zufrieden!

  9. Lebeneinzelundfrei sagt:

    Auf den Prozess freue ich mich jetzt schon – so sie denn hoffentlich dagegen Klagen werden.
    😉

  10. C.R. sagt:

    Ich muss auch sagen, dass das Plakat nun wirklich zu weit geht. Bisher haben wir es geschafft uns von der Qualität unserer Aktionen und Aussagen deutlich von den „unten rein“ und „oben ohne“ Menschen zu unterscheiden. Ein großer Aufschrei gab es zu Recht als Strobl sagte: „“Sein Vater war Nazi-Funktionär und arbeitete für Reichspropagandaminister Joseph Goebbels: Walter Sittler, Propagandist der S21-Bewegung“. Und jetzt sinken wir auf genau das Niveau herab.
    Da kann ich nur sagen: Oben bleiben (auch vom Niveau) und weg mit solchen megaschlechten Plakaten. So zerlegt sich der Widerstand gegen S21 selbst-oder ist das Plakat von der Pro Seite uns untergeschoben worden?

    • Lebeneinzelundfrei sagt:

      @C.R., zugeben dieses Plakat ist schon heftig – doch wenn ich mir die bisher bekannten Fakten rund um S21 und BW im allgemeinen anschaue, also dann ist das m.e. mindestens genauso heftig.

    • Oliver Ulrich sagt:

      Es ist leicht etwas pauschal als niveaulos zu bezeichnen. Was genau findest Du denn daran „niveaulos“? Also inhaltlich und von der Darstellung her? Die Antwort darauf würde mich interessieren…

      • C.R. sagt:

        Niveaulos ist nun von „Terroristen“ zu sprechen. Und auch „Propagandaminister“ geht mir zuweit. Und obwohl ich auch finde, dass wir hart in der Sache argumentieren müssen, bringen uns persönliche Beleidigungen nicht weiter-im Gegenteil. Ich finde es geschmacklos-wir haben das nicht nötig. Ich fand im Übrigen auch bei weitem nicht alle Kommentare auf dem Bauzaun gelungen. Aber es gibt für mich nen Unterschied zwischen Bauzuaun und dem Veröffentlichen auf einer Seite, die ich bisher als Plattform für den Widerstand gesehen habe.

        • Max sagt:

          Ich sehe schon, ich war wohl zu lange weg. Es wird entweder Zeit, dass ich wieder öfter hier mitspiele oder endlich aus Stuttgart wegziehe…

        • Revolutionär sagt:

          Dieses Plakat ist sachlich richtig und von daher seh ich auch nicht was daran niveaulos sein soll. Wenn Terror das Verbreiten von Angst und Schrecken ist, bzw. laut Bundesregierung „die Durchsetzung politischer Ziele mit Gewalt“, dann seh ich allen Grund diese Herren als Terroristen zu bezeichnen.

  11. Reinhard sagt:

    So finde ich das zu blöd, als Daltonsklonbild wäre es lustig, Terroristen sind se ja nun nicht.

  12. Max sagt:

    Meine Fresse, was ist denn aus dem lustigen und frechen Widerstand geworden? Nur noch Bedenkenträger und politisch korrekte Langweiler? Das ist echt zum Heulen! Wisst ihr, was SATIRE ist? Schaut das mal bitte im Lexikon nach. Ich bin schockiert, wie feige dieser „Widerstand“ geworden ist. Nur noch Ringelpietz mit anfassen oder was?

    • Olli sagt:

      Danke… 100%-ige Zustimmung! Die abgebildeten Herrschaften müssten eigentlich vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Insofern trifft dieses Plakat (mit einem Schuß Satire) genau ins Schwarze. Oder ist jemand etwa der Meinung, das die darauf abgebildten Anschuldigungen NICHT zutreffen?

    • DiemitderRonja sagt:

      Du mußt Dich nicht darüber aufregen, der Widerstand sei nicht mehr lustig und frech, @Max. Wichtig ist, daß er von Herzen kommt, geistvoll ist und wahr. Nur so kann er letztlich erfolgreich sein.

      Deshalb ist’s auch wichtig, sich darüber klar zu werden, ob die anderen Terroristen sind, oder was sonst. Das Plakat ist jedenfalls bei wohlwollendster Einstufung schlechte Satire.

      • Max sagt:

        @DiemitderRonja: also von Herzen kommt das Plakat sicherlich. Und wenn Widerstand nur funktioniert, wenn alle Aussagen zu 100% wahr sein sollen und vor Gericht Bestand haben müssen, dann aber gute Nacht. Der Bauzaun entwickelte sich zu einem echten Kunstwerk der Satire, zumindest, als ich da noch regelmäßig vor Ort war. Das Wesen von Satire ist nun einmal die Überspitzung. Wenn das nicht mehr legitim ist, können wir alle einpacken.

  13. Georg Viehstaedt sagt:

    Finde ich nicht gut! Basta.

  14. Max sagt:

    @Georg ViehstaedtWenn das \Basta\ nicht wäre, wäre Deine Aussage ja okay. Es ist aber dieser Basta-Gedanke, der S21 erst ermöglicht hat und der im Endeffekt zu so einem massiven Widerstand geführt hat.

  15. Sandra sagt:

    @Max—schon bisschen sehr viel Verständnis für die Gegenseite hier; die Proler wirds freuen; aber bedenke:
    Gute Satire beginnt dann witzig zu werden, wo sie aufhört – lustig zu sein.
    © Bruno Ziegler, freier Autor & Künstler
    aber
    Es spricht auch gegen die Satire, daß die Umstände sie übertreffen.
    © Ulrich Erckenbrecht

    Gute Nacht!

  16. Stefan sagt:

    leute…

    wir brauchen für unseren erfolg keine demagogie und schon gar keinen dumpfen populismus. und ein klein wenig besonnenheit in unsere wortwahl würde da manchmal schon helfen. die dargestellten auf dem plakat gehören meiner meinung nach hinter gitter, aber terroristen sind das keine. mit solchen geschichten tun wir nur denen einen gefallen.
    denkt doch auch mal an die familie kaiser. nur mit deren unterstützung jagen wir mappus und co aus dem land.

  17. Karin sagt:

    Hi, ich finde jeder kann seine persönliche Meinung dazu haben. Nur würde ich sie auch nicht so äussern, denn die breite Masse der Stuttgarter Bevölkerung möchte dieses Projekt wahrscheinlich nicht, aber sie haben auch „Ängste“ wegen solcher Äüsserungen. wenn man den Zuspruch der bevölkerung haben möchte, sollte man mit solchen persönlichen Meinungen vorsichtiger sein. Ich persönlich kann diese Gedanken nachvollziehen, aber auch Menschen die nicht ganz so „mutig“ sind, sollen doch weiterhin euch unterstützen.

  18. Klaus S-Punkt sagt:

    Terrorismus ist was Anderes. Mir gefällt diese Sprache nicht. Und wird viele abstossen, die Terrorismus in D erlebt haben. Man sollte es nicht übertreiben.

  19. planb sagt:

    Meine Güte, kackt Euch nicht ins Hemd.
    BAA sind die RebellInnen im Widerstand.
    Wir dürfen auch mal polemisch, schließlich müssen wir das dumme Geschwätz der Pro-Fraktion auch dauernd ertragen (Kommunisten, Berufsdemonstranten, Alt-LInke, Assoziale etc. pp. …)
    Danke Max fürs Reinstellen!

    • Max sagt:

      Tja, von wegen. Aufgrund der endlosen Nörgelei habe ich es jetzt entfernt und mich auch gleich mit. Ich habe keine Lust mehr, „politisch korrekten“ Widerstand zu machen. Das ist nämlich IMHO ein Widerspruch in sich.

      • Lebeneinzelundfrei sagt:

        @Max,
        also ich finde nicht, dass hier besonders genörgelt wurde.

        Es gibt eben unterschiedliche Ansichten zum Plakat, und das muss doch noch sein dürfen, oder nicht?

      • Rote Socke sagt:

        Sehr schade. Um das Plakat, aber vorallem um Max. Versteh ich allerdings nicht wirklich, gab doch auch einige wohlwollende Kommentare zu dem Plakat.

  20. Ursula Becker sagt:

    Wieso, ich finde das Plakat gut ! Als 65 jährige Wutbürgerin fühle
    ich mich von diesen abgebildeten Menschen terrorisiert ! Es existieren
    ja verschiedene Arten von Terror ! Oben bleiben !

  21. Daniela sagt:

    @URSULA BECKER
    Erstmal danke für den Link,alles schallundrauch .
    Graf von Stauffenberg war zu seiner Zeit auch Terrorist,und heute ein Held,
    Alles eine Einstellung des Blickwinkels.

  22. L.S. sagt:

    Ich habe mir soeben das Plakat angesehen, ausser der Überschrift kann ich daran nichts finden was nicht zutrifft. Die abgebildeten Herren vor allem die Dame gehen sehr hart am Limit der unseriösesten Machthabe wie Iran, Nordkorea und noch mehr solcher Staaten vorbei. Normalerweise gehören die alle in den Steinbruch. Unser Mappus versucht an allen Ecken und Enden sich bei der Bevölkerung einzuschleimen. Aber wenn wir nicht aufpassen, bleibt der trotz aller kriminellen Machenschaften an seinem Stuhl kleben. (unseriöse Auszählungsmodalität der Wahlzettel.) Dagegen sollte man auch beim Verfassungsgericht Einspruch erheben. Direktmandate zählen doppelt, dadurch kommt es bei kleineren Parteien zu Überhangmandaten die sich der schwarze Filz unter den Nagel reißt.

  23. Sabine sagt:

    Das erinnert mich an einen „Witz“ den ich in meiner Kindheit oft gehört habe. (Passt jetzt aber im Umkehrschluß gar nicht mehr)
    Damals stand der Begriff Terrorist in erster Linie für die RAF. Wer die Entstehungsgeschichte der RAF z.B. aus den Kino kennt und die mit der damaligen Zeit und der Geschichte von „Benno Ohnesorg“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Benno_Ohnesorg
    verknüpft kann dies nachvollziehen. Heutzutage steht der Begriff Terrorismus vorwiegend stellvertretend für den islamisch-fundamentalischen Terror.

    Was ist der Unterschied zwischen Terroristen und Politikern?
    – Terroristen haben Sympathisanten!

    Neuzeitlich steht der Begriff des Terror auch durchaus für „Staatsterror“ Pate. Ein kurzer Blick über die Grenzen macht dies doch schön deutlich. Tunesien, Ägypten, China, Rumänien, Jugoslawien … um nur mal die populärsten zu nennen.

    Alles fängt damit an dass man die Machthaber allzusehr und allzulange machen lässt was sie wollen. Und wenn man es bemerkt, ist es zu spät.

    Wer dann wen als Terrorist betrachtet ist letztlich nur eine Frage der Perspektive.

Kommentare sind geschlossen.