4.000 Teilnehmer bei der 400. Montagsdemo; Forderung nach Umstieg 21

Zur 400. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 am 15. Januar 2018 vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof kamen 4.000 Teilnehmer. Sie forderten von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Stuttgart 21 zu stoppen und das Alternativkonzept Umstieg 21 zu prüfen.

Statt Klimaziele aufzugeben, muss Kanzlerin Merkel dafür sorgen, dass die bundeseigene Deutsche Bahn das klima- und verkehrspolitisch schädliche Projekt Stuttgart 21 aufgibt. Die Bahn darf einer Verkehrs- und Energiewende nicht weiter Beton in den Weg gießen. Unser Konzept Umstieg 21 hingegen bietet einen Ausweg aus der S21-Sackgasse: Umstieg 21 steht für zukunftsfähige Schienenverkehrspolitik, nutzt bereits für S21 gegrabene Baugruben sinnvoll um und ist 5 Mrd. Euro billiger als S21. Das wird auch die Bundeskanzlerin verstehen, wenn sie Umstieg 21 ernsthaft prüft.

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3 Kommentare zu 4.000 Teilnehmer bei der 400. Montagsdemo; Forderung nach Umstieg 21

  1. Susanne Mayer sagt:

    Es war wieder ein wirklich gutes, solidarisches und friedlich-erfreuliches Erlebnis, die Bürger Stuttgarts an ihrem verunstalteten Hauptbahnhof zu erleben.
    Ganz besonderen Dank an Volker Lösch für seine positiv stimulierende Mut-Mach-Rede!

  2. Thomas Renkenberger sagt:

    Die vielen Teilnehmenden bekräftigen die Kritik am schädlichen Murksprojekt S21, das in jeder Hinsicht gescheitert ist – gemessen an den als Propaganda entlarvten Versprechungen der Befürworter. Die aufgeklärte Entschlossenheit, für eine Wende einzutreten, war allenthalben zu spüren. Was für ein Glück für diese Stadt, für die Demokratie, diese engagierten Menschen versammelt zu sehen!

  3. Bürger aus Stuttgart sagt:

    Es ist klar, dass nicht alle Gegner einer verfehlten Investition jeden Montag zur Demo kommen können, aber im Herz und Verstand sind
    auch die Abwesenden voll dabei- und darauf kommt es langfristig an. Wenn dann der letzte Vernunftresistente das Scheitern begreifen muss, wird es ein böses Erwachen geben.Nur sinnfrei fremdes Geld ausgeben ist keine Politik, das ist pure Verschwendung. Dafür wurde niemand gewählt.
    Es macht stolz auf der Vernunftseite zu stehen.

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