Dieter Reicherter zu „Käferpillen im Rosensteinpark“ an den SWR1

Mail von Dieter Reicherter an den SWR1 zur Reportage „Gutachten bestätigt Manipulation mit Käferkot" am 19.2.2018

Betreff: Käferpillen im Rosensteinpark

Sehr geehrte Damen und Herren,
soeben habe ich Ihren Bericht zu den Behauptungen der Bahn gehört. So ganz verstanden habe ich ihn nicht, weil nachfolgende Information aus dem gestrigen Bericht der Stuttgarter Zeitung fehlte:

"Unabhängige Gutachter hatten daher auch diesen zweiten Baum unter die Lupe genommen. Es seien aber keine nach außen tretenden Höhlen gefunden worden. Im unteren Bereich des Stammes sei ein Hohlraum entdeckt worden, in dem sich „sehr trockener, staubiger Mulm“ befunden habe, so die Experten. Das sei ein Hinweis auf „Ameisentätigkeiten“. Tatsache sei, dass trotz Kotpillen „keinerlei Besiedlungsspuren von Rosen- und/oder Juchtenkäfern“ zu finden gewesen seien. Die Fachgutachter haben „keine Zweifel an einer gezielten Manipulation.“

Haben Sie recherchiert, ob die S21-Gegner Ameisen dressiert haben, die Käferpillen in das Innere des Baumes zu schaffen? Und welche Absicht die Ameisen bzgl. des Baumes verfolgten, dessen Fällung bereits genehmigt war und bei dem die Kotpillen erst nach der Fällung entdeckt werden konnten?

MfG
Dieter Reicherter

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Ein Kommentar zu Dieter Reicherter zu „Käferpillen im Rosensteinpark“ an den SWR1

  1. Petra B. sagt:

    Ich lese in dem Bericht des SWR1 zwei absolut skurrile „Informationen“:

    1. „Um Bäume im Rosensteinpark fällen zu dürfen, brauchte die Deutsche Bahn eine Zustimmung der EU – was sich länger hinzog“. Daraus entnehme ich, dass die DB davon ausgegangen ist, dass die Zustimmung kommt. Warum eigentlich? Ist denn die EU nicht unabhängig? Leider hat aber die unabhängige EU nicht so schnell gearbeitet wie erwartet. Also keine „Lieferung auf Zuruf“. Sie haben sich etwas geziert. Aber es war ja klar, dass sie noch bis Ende Februar liefern würden, wie abgesprochen, wie erwartet. Falls die EU die erwartete, eigentlich nur formale Zustimmung erst am 28.2. gegeben hätte, wäre sicher schon die Ausnahmeregelung in der Pipeline gewesen, die eine Fällung auch im März erlaubt hätte. Das hätten dann die „unabhängigen“ Fachleute des EBA auch noch hingekriegt.

    Und 2. im SWR1-Bericht: : Das Eisenbahn-Bundesamt hat die Gutachter als „unabhängig“ bestätigt. Ach so, das unabhängige EBA bestätigt, dass die Gutachter, mit denen sie zusammenarbeiten, unabhängig sind.Dann sind wir ja beruhigt und können schön weiterschlafen und keiner muss sich im Grabe umdrehen.
    Danke, SWR1, so viel unabhängige Information auf einmal ist schwer zu verdauen.

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