Wichtige Termine und Infos

Mo., 24.09., 18 Uhr: Die 434. Montagsdemo auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart

Samstag, 29.09., 14 Uhr: Großdemo vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof: "Blick zurück >> nach vorn"

Die Flyer zur Samstagsdemo am 29.9.2018 liegen jetzt vor. Bitte deckt Euch mit den Flyern ein und verteilt diese breitflächig, sie liegen an der Mahnwache aus und sind erhältlich bei den Montagsdemos auf dem Schlossplatz.

Mo., 01.10., 18 Uhr: Die 435. Montagsdemo auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart

Sa., 06.10.18 Uhr: Bahnhof bleibt oben - Kohle unten!

Mo., 08.10., 18 Uhr: Die 436. Montagsdemo auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart

Mi., 10.10., 17 Uhr: Alternative S21-Baustellenführung der Ingenieure22, Hauptbahnhof Stuttgart, Eingang Süd (unter dem Bahnhofsturm)


Appell „Stoppen Sie Stuttgart 21 jetzt“ an den Bundestag unterzeichnen und für eine Umstieg21-Anzeige in der FAZ spenden!

Campact: Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch "Umstieg 21"!

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25./26. September: Besuch bei den Kängurus – Berlinfahrt zum Aufsichtsrat der DB

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Ein möglicher Zeithorizont bei Umstieg 21

Rede von Martin Poguntke, TheologInnen gegen Stuttgart 21, auf der 434. Montagsdemo am 24.9.2018

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

das Demoteam hat mich gebeten, Ihnen ein wenig vom neuesten Projekt des Aktionsbündnisses gegen S21 zu erzählen: Wir planen einen Flyer über die zu erwartenden Bauzeiten von Umstieg 21. Dazu werden ja von den S21-Verteidigern schreckliche Märchen erzählt: Wenn wir jetzt umsteigen würden – so sagen sie –, dann hätten wir jahrzehntelangen Stillstand in Stuttgart, und der Bahnverkehr wäre für lange Zeit unterbrochen.

Als ich das Argument vom „Stillstand“ zum ersten Mal hörte, da musste ich zunächst schon schlucken. Bedenkt man, wie lange die Planfeststellungsverfahren für S21 gedauert haben – einige sind ja bis heute noch nicht durch. Ist das dann nicht eine berechtigte Sorge?

Die Genehmigungszeiten für Umstieg 21 sind extrem kurz

Nein, es ist nicht so. Wie so oft ist auch das Argument „Stillstand“ eine Nebelkerze. Denn Umstieg 21 unterscheidet sich in einem Punkt ganz grundsätzlich von Stuttgart 21: Nahezu die gesamten Bauarbeiten unseres Umstiegs-Konzepts finden auf Grund und Boden der Bahn bzw. der Stadt Stuttgart statt. Das hat zur Folge, dass es keine privaten Einwender gibt. Und das hat zur Folge, dass man auf eines gänzlich verzichten kann: auf zeitraubende öffentliche Erörterungsverfahren.

Weil die einzigen möglichen Einwender Vertreter öffentlicher Belange sind – also Behörden und anerkannte Verbände – kann das ganze Planfeststellungsverfahren auf dem Verwaltungsweg durchgeführt werden, einfach durch den Austausch von Schriftsätzen, wie es auch zurzeit beim Filder-Abschnitt 1.3a gemacht wird. In den meisten Fällen braucht ein solches Verfahren nur ein oder zwei Jahre. weiterlesen

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Fahrt zum Hambacher Forst am 6.10.2018 – „Bahnhof bleibt oben – Kohle unten!“

Die gemeinsame Fahrt der Stuttgart21-Gegner mit eigenem Bus zum Hambacher Forst am 6.10. wird klappen.

Details wie Abfahrt- und Rückfahrtszeit, Abfahrtsort und Zustiegsmöglichkeiten folgen baldmöglichst.

Orientierung Preis ca. 35€. (Zu knapp bei Kasse? Kein Hinderungsgrund - es gibt Unterstützung. Bitte bei Voranmeldung ansprechen!)

Vor-Anmeldungen bitte ab sofort durchgeben bei

winnenden@rems-murr-gegen-s21.de

Bitte bei der Voranmeldung Wunsch-Einstiegsort angeben (Stuttgart, WN, Winnenden)

Vorangemeldete werden  bis spätestens Dienstag vormittag per mail über die konkreten Daten informiert und müssen dann verbindlich auf das angegebene Konto überweisen.

Großer Oben-Bleiber-Dank an Esther für's zupackende organisieren!

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Die 434. Montagsdemo am 24.09.2018

Die 434. Montagsdemo findet am 24. September 2018 ab 18 Uhr auf dem kleinen Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom kleinen Schlossplatz, dann rechts in die Friedrichstraße, weiter nach rechts über die Bolzstraße, weiter nach links über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache; dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Martin Poguntke, TheologInnen gegen Stuttgart 21; "Ein möglicher Zeithorizont bei Umstieg 21"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Gez & Luis Zirkelbach, Gitarre und Gesang
Moderation: Michael Kaufmann, Badener gegen S21

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Schweigemarsch und Parkspaziergang am 30.9.2018 anlässlich des „Schwarzen Donnerstag“

Die "Seniorinnen und Senioren gegen S21" veranstalten am Sonntag, 30.9.2018, einen Gedenk-Schweigemarsch anlässlich des 8. Jahrestages des"Schwarzen Donnerstag." Beginn 16:00 Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz.

Der Schweigemarsch führt durch die Königstraße, an der Mahnwache vorbei und entlang der S21-Baustelle bis zum "Feldherrenhügel". Nach einem Stopp mit individuellen Rede-, Musik- und anderen Beiträgen (offizielle Redner sind nicht vorgesehen, es wird ein sehr persönliches Gedenken sein) wird ein Parkspaziergang angeschlossen, der durch den Rosensteinpark bis zum Abhang unterhalb des Rosenstein-Museums führt, an die Stelle, wo demnächst wieder Baumfällungen vorgenommen werden sollen. Ende ist um ca. 19:00. 

Der  30.9.2010 ist für alle Zeiten im Gedächtnis und in der Biografie der Stadt Stuttgart eingraviert. Allerdings nur, wenn die Stadtschreiber auch eine „Geschichte von unten“ schreiben und sich nicht  nur an die „Heldentaten“ der Oberen erinnern, wie es über Jahrhunderte geschehen ist.

Welche Erfahrungen die Stuttgarter BürgerInnen am 30.9.2010 und in den darauf folgenden Wochen, Monaten und Jahren mit Polizei, Politikern und Justiz gemacht haben, ist vielfach dokumentiert. Als „Schwarzer Donnerstag“ ist der 30.9.2010 als Beginn der Parkräumung (erste Baumfällungen)  im Mittleren Schlossgarten in die Annalen der Stadt eingegangen.

Seitdem gedenken viele Menschen dieses Tages, in diesem Jahr ist am 29.9.2018 eine Großdemo organisiert, mit vielen Rednern und einem Demozug. Auch am 1. Oktober, bei der darauf folgenden Montagsdemo wird der 30.9. ein Thema sein. weiterlesen

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Video: Der Widerstand gegen die Räumung des Hambacher Forsts

Bei der 433. Montagsdemo gegen S21 hat Eberhard Linckh von Robin Wood von seinem Aufenthalt im Hambacher Forst berichtet, wo RWE und die nordrheinwestfälische Landesregierung seit Tagen gewaltsam Waldschützer und Braunkohlegegner von der Polizei räumen lassen.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=2Dy6NFU0dR4

Die Ähnlichkeiten zum Stuttgarter Schlossgarten vor 8 Jahren sind naheliegend: Bei uns war es eine CDU-FDP-geführte Landesregierung, die mit der Deutschen Bahn gemeinsame Sache machte, in NRW ist es ebenfalls eine CDU-FDP-geführte Landesregierung, die für RWE die Dreckarbeit macht.

Die tageszeitung (taz) beschreibt im Artikel "Wenn der Hambacher Wald spricht" die biologische Bedeutung dieses Alt-Waldes.

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Weniger Bahnhof macht mehr Autos – das trojanische Pferd von Daimler & Co. heißt Stuttgart 21 oder: Wer hat Angst vorm autofreien Sonntag?

Rede von Peter Erben, KUS Klima- und Umweltbündnis Stuttgart, auf der 433. Montagsdemo am 17.9.2018

Herzlichen Dank an das Demoteam für die Möglichkeit, heute von dieser Bühne aus den Hintergrund unserer Aktion am kommenden Sonntag darzustellen.

Ein breites Bündnis von lokalen Umweltgruppen, Verbänden und unabhängigen Gestalterinnen und Gestaltern der Zivilgesellschaft steht hinter der Idee, diese Aktion umzusetzen. Es geht darum, sich mit unzähligen Kommunen und Städten in ganz Europa zu solidarisieren und wenigstens einen Tag im Jahr auf den Gebrauch des Autos zu verzichten.

Nicht hinter dieser Idee stehen die Unbeteiligten. An der Spitze der Unbeteiligten stehen der Oberbürgermeister Fritz Kuhn mit seiner Verwaltung und eine Mehrheit im Gemeinderat. Sie alle schaffen es nicht, sich dieser symbolträchtigen Aktion anzuschließen. Entsprechende Anträge wurden abgelehnt oder nicht bearbeitet.

Seit dem 26.1.2018 liegt ein Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion beim Oberbürgermeister, an der Europäischen Mobilitätswoche teilzunehmen, mit einer autofreien Zone im Zuge der B14, von der Heilmann-Kreuzung am Neckartor bis zum Marienplatz. Das Ganze sollte gestern stattfinden. Dieser Antrag ist trotz vielfacher Anmahnung in respektloser Weise unbearbeitet geblieben, sodass für 2018 eine Umsetzung unmöglich gemacht wurde. Anträgen von Hannes Rockenbauch 2005 und der Fraktionsgemeinschaft SÖS-LINKE-PluS 2015 erging es ähnlich.

Da stelle ich jetzt schon die Frage: Warum verhindert die Stadt Stuttgart – mit einem grünen Oberbürgermeister an der Spitze – anscheinend systematisch einen autofreien Tag im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche? Wer hindert sie daran, dieses Signal in Richtung echte Verkehrswende auszusenden? Wer hindert sie daran, eine menschengerechte Mobilität des 21. Jahrhunderts einzuläuten? weiterlesen

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Bericht aus dem Hambacher Forst

Rede von Eberhard Linckh, Robin Wood Stuttgart, auf der 433. Montagsdemo am 17.9.2018

Liebe Freundinnen und Freunde einer lebenswerten Stadt in einer lebenswerten Zukunft, liebe Freundinnen und Freunde der Natur und der Bäume,

zusammen mit einigen Stuttgarter*innen war ich von Donnerstag bis gestern im Hambacher Forst und wir haben dort die Aktivist*innen unterstützt.

Mitgebracht habe ich nicht nur einen gehörigen Muskelkater vom Bäume rauf und runter Klettern und zahlreiche Blasen an den Händen vom Bauen neuer Baumhäuser, sondern auch einen ganzen Rucksack voll magischer und berührender Momente. Und Hoffnung auf eine neue Generation wunderbarer junger Menschen, die im Einklang mit der Natur leben wollen und können.

Ich habe die drei Nächte im Wald geschlafen, in einem Baumhaus im Wipfel einer wunderschönen Eiche. Tagsüber saß ich dann oben, wenn eine Polizeiräumung drohte. Dazwischen habe ich mitgeholfen, auf einem anderen Baum ein neues Baumhaus zu bauen. Ich habe auch an anderen Stellen im Wald die Räumungen angesehen. Habe gesehen, wie Schneisen in den Wald gerodet werden für riesige Maschinen, um die Menschen aus den Baumhäusern zu räumen. weiterlesen

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Das Video der 433. Montagsdemo am 17. 9. 2018

 

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https://www.youtube.com/watch?v=uEtw9Zl8t_g&feature=youtu.be

Dank an Eberhard Linckh für das Video und den Einsatz im und Bericht vom Hambacher Forst!

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Grundwasser gefährdet: DB verbaut rostige Rohre!

Schon wieder ist es passiert, dass die DB im Verlaufe ihrer Arbeiten zu Stuttgart21 rostige Rohre, entgegen ihren Zusagen bzw. Versicherungen, verbaut. Dabei ist es bekannt, dass Rost im Innern der Rohre vom Wasser mitgetragen und im Untergrund versickert. Die von Dagmar Skwara, Mitglied der SeniorInnen gegen S21, fotografierten Rohre, wurden in den letzten Tagen zuerst an der Schillerstraße gelagert und dann verbaut. Damit verstößt die Bahn wieder gegen die wasserrechtlichen Vorgaben der Planfeststellung und nimmt wissentlich in Kauf, dass das Grundwasser verunreinigt wird. Ein Skandal! Wir haben Hans Heydemann von den Ingenieuren22 dazu befragt und ihm die Fotos vorgelegt. Er sagt dazu folgendes:

"... Hölscher hat offensichtlich wegen der Eröffnung der Baugrube 19 die Leitungsführung der GWM-Rohre im Baustellenbereich mal wieder ändern müssen (das kostet zusätzlich Geld und treibt die S21-Baukosten mit in die Höhe).

Der blaue Gitterträger, in Bild 17 u. 37 abgestellt auf der Schillerstraße, ist inzwischen als Rohrbrücke zur Überquerung der Schillerstraße neben der Einmündung der Lautenschlagerstraße umgesetzt worden, s. Bilder 039 + 040, um dort 2 neuverlegte Leitungen zu tragen. Dafür werden Rohrleitungen verwendet, die bisher hier schon eingesetzt waren und dementsprechend starke Innenkorrosion (Rost im Rohr-Innern) aufweisen, besonders gut sichtbar am Bild 022(2) sowie Bilder 029, 030, 031, 032 u. 033. Für eine Veröffentlichung auf der PS-Seite eignen sich insbesondere die Bilder 029 und 031 (hier nochmals angehängt, um Verwechslungen zu vermeiden).
(Bilder im Anhang, die Redakteurin) weiterlesen

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S21-Light-Version des BUND: Kleineres Übel ist auch eins

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen S21 vom 17.9.2018

Zur S21-Light-Version des BUND: Kleineres Übel ist auch eins

Das Aktionsbündnis begrüßt, dass der BUND sich mit einem groben Konzept zu Stuttgart 21 wieder zurückmeldet in der Debatte um Deutschlands umwelt- und klimaschädlichstes Infrastrukturprojekt. Im Kern handelt es sich bei diesem Vorstoß nicht um ein Umstiegskonzept, sondern um ein Update des alten von Heiner Geißler nach der Schlichtung aus dem Hut gezogenen, auf Stuttgart 21 basierenden Kombimodells: Die Gäubahn und die Hälfte der oberirdischen Bahnhofsanlagen sollen erhalten werden, auf den planungsrechtlich umstrittenen Flughafentiefbahnhof samt Mischverkehr auf der Fildertrasse (Fernverkehr und S-Bahn Richtung Rohr) soll verzichtet werden. Abgesehen von dem nur teilweise vorgesehenen Erhalt der Kopfbahnhofgleise entspricht der Vorschlag bis hierhin dem von der Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 vertretenen Konzept UMSTIEG 21. Bei allen weiteren Essentials würde es nach den BUND-Konzept allerdings bei den gravierenden Mängeln des Projekts bleiben: Tunnelbau und Schienenverkehr im Anhydrit mit Dauer-Störanfälligkeit, fehlender Brandschutz, erhöhtes Risiko von Überflutung (Bahnhofstrog als Staumauer), Terror-Risiken und weiterer klimabelastender Betonverbrauch – hier schlägt der BUND gar weitere 2 x 2 km Tunnelbau (sog P-Option) vor. Auch die stadtklimatisch unverantwortliche Bebauung/Bodenversiegelung des frei werdenden Gleisvorfelds scheint für den BUND kein Problem zu sein.

Sollte die DB und die verantwortliche Politik sich den für sie gesichtswahrenden Vorstoß des BUND zu eigen machen, wären dem Projekt Stuttgart21 zweifellos einige besonders toxische Giftzähne gezogen. Doch ist dies zu wenig angesichts der Dramatik des Klimawandels, der auf allen umweltpolitischen Themenfeldern von Braunkohleausstieg bis zur Verkehrswende eine neue Radikalität erfordert. Zu wenig insbesondere für einen dem Umwelt- und Naturschutz verpflichteten Verband. Jahrelang hat der BUND nachdem er die Bürgerbewegung gegen Stuttgart verlassen hatte, dem Faktenschaffen der Bahn im Wesentlichen tatenlos zugesehen und das Konzept Umstieg21 unsachlich diskreditiert. Nun „zu spät“ zu rufen und die geschaffenen Fakten zur unabänderlichen Prämisse zu erklären, ist Realpolitik im schlechtesten Sinne.

Dennoch erhoffen wir uns, so Bündnissprecher Dr. Norbert Bongartz, der auch Co-Autor des UMSTIEG 21-Konzepts ist, dass die bei Stuttgart 21 völlig zum Erliegen gekommene öffentliche Debatte über Pro und Contra des Projekts im Lichte der inzwischen bekannt gewordenen belastenden Fakten eine neue Chance erhält.

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8 Jahre ‚Schwarzer Donnerstag‘: Samstagsdemo „Blick zurück >> nach vorn!“ am 29.9.2018

Am Samstag, 29.9.2018, erinnern wir an den brutalen und rechtswidrigen Polizeieinsatz vom 30.9.2010 gegen S21-Gegner im Stuttgarter Schlossgarten, der als 'Schwarzer Donnerstag' bekannt wurde. Dieses einschneidende Ereignis ist nun schon 8 Jahre her - wie die Zeit vergeht und wie sich bei der S21-Politik doch noch immer nichts ändert ...

Daher blicken wir am 29.9. ab 14 Uhr vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof mit einer großen Samstagsdemo zurück auf den 'Schwarzen Donnerstag' und wir blicken nach vorn: Was muss sich politisch ändern?

Unsere Redner:

  • Michel Brandt: Er war als Schauspielschüler im Jahr 2010 in Stuttgart und kam am 30.9.2010 zur Demo in den Schlossgarten, als die Wasserwerfer loslegten und 400 Menschen verletzten. Dieses Ereignis des 'Schwarzen Donnerstags' hat Michel Brandt politisiert. Heute ist der 28-jährige Bundestagsabgeordneter für die Partei DIE LINKE.
  • Monika Lege: Als Referentin für Verkehr bei Robin Wood Deutschland kennt sie sich mit Bäumen und mit Verkehrspolitik bestens aus. Außerdem ist sie Mitglied im Bündnis „Bahn für Alle“. Im Namen von Robin Wood fordert sie: Umstieg 21!
  • Dieter Reicherter: Der ehem. Vorsitzende Richter am Landgericht Stuttgart war schockiert vom Vorgehen der Polizei und der Staatsanwaltschaft am 'Schwarzen Donnerstag'. Daher schloss er sich der Bürgerbewegung gegen S21 an und bringt seitdem sein juristisches Wissen ein.
  • Dr. Winfried Wolf: Der ausgewiesene Verkehrsexperte kennt die Deutsche Bahn und ihre Probleme sehr genau. In seinen Büchern und zahlreichen Artikel zu S21 brilliert immer wieder mit einer glasklaren Analyse. Seine Reden bei den Samstagsdemos gegen S21 sind ein Fundus für jeden Verkerspolitiker mit Gestaltungswille.

Flyer als PDF-Datei (281 kB)

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