Wichtige Termine und Infos

Mo., 18.12., 18 Uhr: Die 398. Montagsdemo auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart

An den Feiertagen 25.12. und 1.1. findet traditionell keine Montagsdemo statt.

Mo., 8.1., 18 Uhr: Die 399. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Mo., 15.1.2018, 18 Uhr: Die 400. Montagsdemo gegen S21 und für Umstieg 21 vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof


Campact: Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch "Umstieg 21"!

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Die 398. Montagsdemo am 18. Dezember 2017

Die 398. Montagsdemo findet am 18. Dezember  2017 ab 18 Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart statt. Den Schwabenstreich begehen wir auf dem Kleinen Schlossplatz. Die letzte Montagsdemo in 2017 mit vorweihnachtlichem Flair.

Redner:

Martin Poguntke, Theologinnen und Theologen gegen Stuttgart 21;
"Ein Jahresrückblick… und heiter bleiben irgendwie"

Motto: „Den Menschen ein Wohlgefallen…“
Musik: Rike Kohlhepp & Elsie Pfitzer, Geige und Piano
Moderation: Michael Becker, Kernen 21

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Träumerei im Stuttgarter Rathaus: 6000 Neue Wohnungen auf dem S21‑Bahngelände

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Der städtische Doppelhaushalt 2018/2019

Rede von Tom Adler, Stadtrat der Fraktionsgemeinschaft SÖS - LINKE – PluS, auf der 397. Montags­demo am 11.12.2017

Meine Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen,

in dieser Woche gehen die Beratungen zum Haushalt unserer Stadt zu Ende. Am Freitag wird entschieden, wofür etwa drei Milliarden Euro 2018 und 2019 ausgegeben werden. Seit Oktober ist verhandelt worden, vorwiegend zwischen Schwarz und Grün, hinter verschlossenen Türen. Unser Antrag, den Stadthaushalt von Anfang bis Schluss öffentlich zu verhandeln, hat nur unsere eigenen Stimmen bekommen. Die interessierten Bürger/-innen blieben ausgesperrt, der OB und die Stadtratsmehrheit fühlen sich unbeobachtet einfach wohler.

In diesen letzten Wochen hat sich auch bestätigt, was wir seit Jahren sagen: diese Stadt schwimmt dermaßen im Geld, dass es jetzt auch OB Kuhn und Finanzbürgermeister Michael Föll nicht mehr schaffen, das alles zu verstecken. Jahr für Jahr hat Finanzbürgermeister Föll Überschüsse angesammelt und vor den Bürgern versteckt. Die finanzielle Lage könnte gar nicht besser sein: Allein 231 Millionen Euro Überschuss aus 2016 sind auf Fölls Konten, plus Überschüsse von 327 Millionen aus den Vorjahren; und 2018 kommen 165 Millionen dazu, die die LBBW an die Stadt überweisen muss. Die Steuereinnahmen und Zuweisungen sprudeln sowieso. weiterlesen

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Welche Wege führen zum Umstieg von S21?

Rede von Dr. Eisenhart v. Loeper, Rechtsanwalt und Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21, auf der 397. Montagsdemo am 11.12.2017

Liebe Freundinnen und Freunde,

die bundesweite Resonanz zu Stuttgart 21 ist wieder da, wie beim Bahn-Offenbarungseid vor fünf Jahren. Glückwunsch für Euch und uns, unser allseitiger intensiver Einsatz trägt Früchte! Zugleich zeigt sich aber, dass der Deutschen Bahn AG das Projekt gewaltig aus dem Ruder läuft, etwa bei den Planänderungen zum fehlenden Brandschutz, bei Kostensteigerungen auf vorläufig rund acht Milliarden Euro, beim anerkannt dreijährigen Zeitverzug und vor allem beim Zeit- und Planungschaos auf den Fildern.

Besonders empörend, dass die Bahn – damit zugleich die Bundesregierung als Bahn-Eigentümerin – immer noch das PwC-Gutachten geheim hält. Das beschädigt das öffentliche Interesse, das ist der Demokratie unwürdig. Dies hat das Aktionsbündnis Kanzleramtschef Peter Altmaier erklärt und die Offenlegung der Fakten nach Umweltinformationsrecht eingefordert.

Fragen wir, welche Wege jetzt zum Umstieg von S21 führen: Nähern wir uns dem Ziel oder gilt das Totschlagargument „zu spät“, die Bauarbeiten seien unumkehrbar fortgeschritten? weiterlesen

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Das Video der 397. Montagsdemo gegen S21 in Stuttgart am 11.12.2017

 

mit Tom Adler, Eisenhart von Loeper, David Stützel und Thomas Renkenberger; Aufnahme von Eberhard Linckh

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KONTEXT: Gastbeitrag von Volker Lösch

Wer es noch nicht gesehen hat: Kontext veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe unter dem Titel "Abgrundtief dämlich" einen Gastbeitrag von Regisseur Volker Lösch, der ja auch bei der 400. Montagsdemo gegen S21 am 15.1.2018 sprechen wird.

Wahnsinn. Der Tiefbahnhof wird teurer. Wer hätte das gedacht? Unser Autor schon. In seinem Exklusivbeitrag für Kontext verrät er, dass er mit Vergnügen beim Einstürzen der "vielen Lügengebäude" zuschaut. Bis zum Scheitern von Stuttgart 21.

Den ganzen Artikel bei KONTEXT lesen ...

Und wenn wir schon (gerne immer wieder) KONTEXT bewerben, möchte ich auch auf einen Artikel von Oliver Stenzel hinweisen, in dem er unter dem Titel "Wer soll das bezahlen?" eine historische Übersicht über die diversen S21-Kostenexplosionen der letzten Jahrzehnte gibt.

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ZDF: Baustelle Bahn

Zur Einweihung der neuen ICE-Tunnelstrecke München-Berlin hat das ZDF in seiner Sendung "Volle Kanne" den Hamburger Verkehrswissenschaftler Gottfried Ilgmann befragt. Dieser nimmt kein Blatt vor den Mund, was die schlechte Verkehrspolitik der Bahn, des Bunds und der Länder angeht. Und er äußert sich bei Min. 4:34 auch zu Stuttgart 21 ([das] "wahrscheinlich nicht mal in Betrieb gehen wird ...").

Klick auf die Grafik führt zum Beitrag "Baustelle Bahn" in der ZDF-Mediathek.

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Stuttgart 21 und sein absehbares Scheitern – Veranstaltung mit Winfried Wolf am 14.12.2017, 19 Uhr, Clara-Zetkin-Haus

Veranstaltung mit Verkehrswissenschaftler Dr. Winfried Wolf

Donnerstag, 14.12.2017
19 Uhr
Clarar-Zetkin-Haus
Gorch-Fock-Str. 26
70619 Stuttgart-Sillenbuch

Dr. Winfried Wolf präsentiert hiermit im Clara-Zetkin-Haus in Stuttgart-Sillenbuch sein neues Buch „abgrundtief + bodenlos“.  Es handelt sich um die erste Veröffentlichung, die in umfassender Weise das Großprojekt darstellt, dessen zentrale Schwächen analysiert und die weiter anhaltende Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 vorstellt. Musikalische Umrahmung: Ekkehard Rößle.

abgrundtief + bodenlos

Stuttgart 21 und sein absehbares Scheitern

Seit November 2017 ist Stuttgart 21 wieder groß in den Medien. Warum? Weil auch von der Bahn offiziell zugegeben wird, dass S21 um 1,1 Milliarden Euro teurer und drei Jahre später als zuletzt geplant, erst 2023, fertigegstellt sein wird. Und schon wird uns vorgerechnet: Ein Ausstieg jetzt komme doch „ZU SPÄT“. Und: Der Ausstieg komme doch „viel teurer als das Weiterbauen“. Das hören und lesen wir nun seit acht Jahren. So argumentierte auch MP Kretschmann, als wir mit ihm vor ein paar Wochen im Mahnwachenzelt ein Gespräch hatten.

Tatsächlich ist Stuttgart 21 in dreifacher Weise einmalig-zerstörerisch: Es handelt sich erstens um das mit Abstand teuerste Bauprojekt in Deutschland. Es kostet laut Bundesrechnungshof, nicht 7,6, sondern mindestens 10 Milliarden Euro. Es ist zweitens das einzige Projekt, bei dem eine gigantische Summe  dafür ausgegeben wird, eine bestehende Kapazität – hier diejenige des Hauptbahnhofs Stuttgart – zu verkleinern. Und schließlich gibt es drittens nirgendwo in Deutschland eine derart große, kreative Protestbewegung, die seit mehr als sieben Jahren und am 15. Januar 2018 mit dann 400 Montagsdemonstrationen aktiv ist. Und immer wieder vorrechnet: Ausstieg spart Geld und weitere Zerstörung – Umstieg21 ist machbar! weiterlesen

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Die 397. Montagsdemo am 11. Dezember 2017

Die 397. Montagsdemo findet am 11. Dezember  2017 ab 18 Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug am Kleinen Schlossplatz, zieht nach rechts auf die Theodor-Heuss-Straße (in Fahrtrichtung Arnulf-Klett-Platz), weiter auf die Friedrichstraße, dann nach rechts in die Bolzstraße, weiter nach links in die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache; dort endet die Demo mit dem Schwabenstreich.

Redner:

    • Tom Adler, Stadtrat der Fraktionsgemeinschaft SÖS - LINKE - PLuS;
      "Der städtische Doppelhaushalt 2018/2019"
    • Dr. Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21;
      "Welche Wege führen zum Umstieg von S21?"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: David Stützel; Musiker, Obertonsänger und Klangkünstler
Moderation: Thomas Renkenberger, Parkschützer

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Neue Kostenexplosion bei Stuttgart 21

Rede von Hannes Rockenbauch, Stadtrat der Fraktionsgemeinschaft SÖS - LINKE – PluS, auf der 396. Montagsdemo am 4.12.2017

Einen wunderschönen guten Abend, liebe Freundinnen und Freunde eines leistungsfähigen und bezahlbaren Bahnverkehrs in Deutschland!

Ich bin gerade über den Weihnachtsmarkt hierher gelaufen, da ist mir eingefallen, dass letzte Woche unten im Foyer des Stuttgarter Rathauses ein Weihnachtsbaum aufgestellt wurde – verwundert jetzt so kurz vor Weihnachten noch nicht – aber an diesem Weihnachtsbaum hängen Wünsche, Wünsche von Kindern. Und damit diese Wünsche auch in Erfüllung gehen, ist es gute Tradition, dass man sich einen Wunsch pflückt und dann diesen Wunsch per Spende umsetzt. Und ich möchte nur den Wunsch, der bei mir hängen geblieben ist, kurz vorstellen: den Wunsch eines Kindes nach einer Tasche für den Kindergarten oder Hausschuhe. Ich meine, warum erzähle ich sowas kurz vor Weihnachten? Wenn es heute um etwas so Abstraktes geht wie eine Milliarde Euro Mehrkosten bei Stuttgart 21, da vergisst man einfach manchmal, um was für Probleme es eigentlich wirklich in dieser Stadt – in dieser reichen Stadt – auch geht!

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen ging, als Sie von diesen erneuten Kostensteigerungen hörten. Für uns Stuttgart-21-Gegner ist es ja nicht überraschende, dass dieses Projekt teurer wird; vielleicht nur noch der Zeitpunkt, wann es teurer wird.

Mich hat's erwischt am Ende der Sitzung des Verwaltungsausschusses hier im Stuttgarter Gemeinderat, und ich hatte so eine undefinierbare Aufgewühltheit, irgendwie konnte ich nicht an mich halten – der Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) wollte gerade die Sitzung beenden – habe ich panisch, nicht panisch nein, aber aufgeregt dazwischen gerufen: halt, ich wollte nur sagen, jetzt wird dieses Projekt nochmal eine Milliarde teurer, liebe Kolleginnen und Kollegen im Stuttgarter Gemeinderat! Ziehen sie die Konsequenz und steigen Sie aus aus diesem Projekt! weiterlesen

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Die 396. Montags-Demo gegen Stuttgart 21, 04.12.2017, Hannes Rockenbauch: Neue Kostenexplosion bei S21

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Großprojekt Bahnhofsverlegung Altona – Hamburgs Stuttgart 21

Rede von Michael Jung, Sprecher der Bürgerinitiative Prellbock-Altona, auf der 396. Montagsdemo am 4.12.2017

Liebe Freundinnen und Freunde aus dem Schwabenland, liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen für eine bürgernahe Bahn, herzliche Grüße von der Waterkant!

Ich komme von der Bürgerinitiative „Prellbock-Altona – Unser Bahnhof bleibt wo er ist“ in Hamburg. Warum gibt es uns, was wollen wir?

Die Deutsche Bahn und die Stadt Hamburg planen, den – inmitten eines lebendigen Stadtteils mit mehr als 250.000 Einwohnern im Schnittpunkt zweier belebter Fußgängerzonen gelegenen – Kopfbahnhof stillzulegen und ihn knapp zwei km nördlich in eine Einöde von Gewerbegebieten, Friedhöfen und Kleingartenanlagen zu verlagern.

Damit wird ein funktionierender Verkehrsknotenpunkt mit dem größten Busbahnhof in Hamburg und einem S-Bahnhof, der von fünf Linien angefahren wird, zerschlagen, in dem der Fern- und Regionalverkehr abgetrennt wird. Es wird der einzige ohne Aufzüge und Rolltreppen wirklich barrierefrei vom Straßenniveau gut zu erreichende Fern- und Regionalbahnhof mit kürzesten Wegen von weniger als 50 Meter zwischen Taxistand und Bahnsteig aufgegeben. Nach einer Analyse von Spiegel-online verschlechtert sich durch die Bahnhofsverlegung die Verkehrsanbindung für 269.000 Leute, und nur 130.000 können mit einer potenziellen Verbesserung rechnen! weiterlesen

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