Wichtige Termine und Infos

Mo., 29.1., 18 Uhr: Die 402. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Mo., 5.2., 18 Uhr: Die 403. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Mo., 5.2., 19:30 Uhr: Größer, länger, höher ... Großprojekte in der Türkei, Vortragsveranstaltung, Forum 3

Mo., 12.2., 18 Uhr: Die 404. Montagsdemo auf dem Schlossplatz in Stuttgart


Campact: Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch "Umstieg 21"!

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Offener Brief der TheologInnen gegen S21 an Angela Merkel

Offener Brief

Denkpause für Stuttgart 21!
Umkehr zur Wahrheit!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

aus Sorge um die Umwelt und um Wahrhaftigkeit und Demokratie in Deutschland wenden wir uns im Blick auf die Bahn-Aufsichtsratssitzung am 26. Januar 2018 mit einer dringenden Bitte an Sie: Zeigen Sie Stärke: Senden Sie ein Signal, dass es beim Projekt S21 kein einfaches Weiter-so „mit geballter Faust in der Tasche“ geben darf!

Das Projekt befindet sich mittlerweile auf ganzer Linie in der Krise: weiterlesen

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Video der Pressekonferenz: Umstieg 21 – UPDATE 2018

Danke an Michael Köstler fürs Video!

Broschüre "Update 2018 - Umstieg 21" / Wege aus dem Debakel: Update zum Umstieg 21–Konzept als PDF-Datei (2,9 MB, 1. Auflage)

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Roland Butteweg ist tot

Roland Butteweg – Rechtsanwalt, ein treuer Freund, ein solidarischer Mitstreiter des Stuttgarter Wasserforums und der Juristen zu Stuttgart 21, starb am 23. Dezember im Alter von 62 Jahren.

Roland war unter anderem aktiv bei den Juristen zu S21. Er hat sich selbstlos eingebracht, bei allen rechtlichen Fragen mitgearbeitet und mit großem persönlichen Einsatz Betroffene und Geschädigte des Projekts Stuttgart 21 vor der Justiz vertreten. Unabhängig von sozialem Status hat Roland vielen Menschen geholfen.

Roland fehlt uns!

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Neue grüne Oben-bleiben-Regenschirme eingetroffen!

Am Freitag, 19. Januar, sind an der Mahnwache die ersten neuen grünen Oben-bleiben-Regenschirme eingetroffen. Auch der Parkschützer-Infostand auf den Montagsdemos wird sie haben - gut gegen Regen - aber auch gut, um allen Passanten zu zeigen: Wir bleiben oben!

Werbetext zu den Schirmen:

  • Passt dank seines kompakten Formats in fast jede Tasche.
  • Mit Polyesterbezug aus recycelten PET-Flaschen (Öko-Tex® Standard 100) und Griff aus wiederverwendetem Kunststoff-Material.
  • Ausgestattet mit Windproof-System für eine maximale Gestellflexibilität bei stärkeren Windböen.
  • Mit Handschlaufe in Schirmfarbe am schwarzen Griff.
  • Ca. Ø 98 cm, Länge 26,5 cm (aufgespannt 58,5 cm), Gewicht 300 g.
  • Inkl. Schutzhülle.
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Karikatur: Frosch21

Karikatur: Tobias Mey

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unsinniges Großprojekt „Flughafen Notre-Dame-des-Landes“ gestoppt!

Hier bei BAA haben wir noch gar nicht vermeldet, was seit Mittwoch Abend durch die Medien ging: Der unsinnige und gegen Bürgerwillen seit Jahren vorangetriebene Großflughafen Notre-Dame-des-Landes in der Nähe von Nantes (Nordwest-Frankreich) wurde vom französischen Präsidenten Macron höchstpersönlich gestoppt. Das ist ein toller Erfolg der dortigen Bürgerbewegung und ein gutes Zeichen, dass langer Atem sich lohnen kann.

Ein Artikel in der ZEIT beleuchtet diese Entscheidung näher und schaut dabei auch auf das Verhalten der Medien jetzt nach der Entscheidung.

Für ein paar Biohöfe

Jahrzehntelang wurde über einen neuen Großflughafen in Westfrankreich gestritten. Doch nun hat die Regierung von Präsident Macron das Projekt gekippt.

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Offener Brief an den DB-Aufsichtsrat

Nicht jeder kann am 25. und 26. Januar in Berlin sein und am DB-Tower demonstrieren und Präsenz zeigen vor der DB-Aufsichtsratsitzung. Peter Müller, Mitglied der Mahnwache, hat sich mit einem Brief an den Aufsichtsrat gewandt und diesen jedem Mitglied des Aufsichtsrats per Einschreiben übermittelt. Wir kommen seiner Bitte nach, den Brief als offenen Brief auf BAA zu veröffentlichen.

An den DB Aufsichtsrat
Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin

Sehr geehrter Herr Prof. Felcht,
am 26.01.2018 wird der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG über das weitere Schicksal von „Stuttgart 21“ entscheiden. Ich hoffe, dass Sie und die anderen Aufsichtsratsmitglieder den Mut haben, eine sachlich richtige Entscheidung zu treffen und diese Entscheidung nicht wieder vertagen, wie es in den letzten beiden Jahren leider schon fast zur Gewohnheit wurde.
Der Vorstand der DB AG hat es in wechselnder Besetzung seit 1994 immer wieder geschafft, den Aufsichtsrat (ebenfalls in wechselnder Besetzung) und die Öffentlichkeit an der Nase herumzuführen.

So sollte das Projekt, das übrigens im Mai 1995 auf der Immobilienmesse MIPIM als Immobilienprojekt (nicht als Bahnprojekt!!!) vorgestellt wurde, am Anfang aus den Erlösen der Verkäufe der bahneigenen Grundstücke finanziert werden. Wenig später kostete es dann doch 2,3 Mrd. €, dann 4,5 Mrd., dann 6,8 Mrd. und nun gar 7,9 Mrd. €. Und immer hat der Aufsichtsrat diese Kostensteigerungen durchgewunken. Dabei hat der Vorstand der DB bei jeder Kostenexplosion vollmundig verkündet: „Teurer wird es jetzt aber wirklich nicht mehr!“ Aber warum sollten Sie und auch die Steuerzahler ausgerechnet jetzt der Bahn Glauben schenken, nachdem wir alle schon so oft belogen wurden? weiterlesen

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Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Stoppen Sie Stuttgart21 – jetzt!“

Ein Appell aus Verkehrswissenschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft an Angela Merkel:
„Stoppen Sie Stuttgart 21 jetzt!“

Sehr geehrte Bundeskanzlerin, sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

Stuttgart 21 sorgt erneut für Schlagzeilen. Ende 2017 gestand der Bahnvorstand: „Die Inbetriebnahme von S21 erfolgt frühestens 2024“. Die Kosten steigen auf 7,9 Milliarden Euro. Der Bundesrechnungshof geht von zehn Milliarden aus. Das ist mehr als das Doppelte dessen, was Ex-Bahnchef Grube bei der "Volksabstimmung" 2011 als „Sollbruchstelle“ bezeichnete.

Vergleiche mit Elbphilharmonie und BER sind falsch. Diese – umstrittenen – Projekte bringen Kapazitätszuwachs. S21 bedeutet Kapazitätsabbau. Acht Durchfahrgleise im Untergrund bringen gut 30 Prozent weniger Leistung als die bestehenden 16 oberirdischen Kopfbahngleise. Zum Vergleich: Die Hauptbahnhöfe Nürnberg und Karlsruhe bieten mit 22 bzw. 14 Durchfahrgleisen wesentlich mehr Kapazität als der S21-Bahnhof. Dabei ist Stuttgart doppelt so groß wie Karlsruhe und um 20 Prozent größer als Nürnberg! S21 bringt auch keine Fahrtzeitverkürzung. Eine solche gibt es nur aufgrund der Neubaustrecke nach Ulm, die mit S21 nichts zu tun hat.

Stuttgart 21 wird voraussichtlich nie in Betrieb gehen. Bis heute gibt es keinen genehmigten Brandschutz und keine genehmigte Planfeststellung für die Flughafen-Anbindung. Die Längsneigung der S21-Gleise und -Bahnsteige übersteigt mit 15,1 Promille die reguläre Obergrenze um das Sechsfache. Züge können beim Fahrgastwechsel ins Rollen kommen; ebenso auf den Bahnsteigen Kinderwagen und Rollstühle.
Dazu kommt ein enormes geologisches Risiko: Von den 60 Kilometern S21-Tunnel verlaufen 16,7 Kilometer im quellfähigen Anhydrit (Gipskeuper). Wie unberechenbar das ist, zeigt Staufen im Breisgau: Dort hebt sich in Folge von Geothermie-Bohrungen im Anhydrit seit einem Jahrzehnt der Boden unter dem Städtchen an.

Sie, Frau Bundeskanzlerin, haben nach Fukushima mit dem Beschluss zum Atom-Ausstieg eine mutige Entscheidung getroffen. Dafür haben Sie unsere Anerkennung! Doch so, wie beim Atomausstieg auf alternative Energien umgestiegen werden kann, gibt es bei einem S21-Ausstieg die Alternative „Umstieg21“: Mit diesem Konzept ließe sich ein großer Teil der bisherigen S21-Arbeiten für einen modernisierten Kopfbahnhof mit Busbahnhof, einen wiedererrichteten Park und neue Schienenwege umnutzen. Damit würden rund fünf Milliarden Euro gespart.
Umgekehrt gilt: Im Fall des Weiterbaus von S21 werden die von Ihnen auch persönlich garantierten klimapolitischen Verpflichtungen im Süden Deutschlands massiv verfehlt. Das sinnvollste Schienenverkehrsprojekt, der Deutschland-Takt, wird im Südwesten mit S21 unmöglich gemacht. Dieses Manko kann später nicht mehr ausgeglichen werden, weil dann der notwendige Taktknoten in Stuttgart verbaut ist.

Wir appellieren an Sie:
Entscheiden Sie sich für eine positive Zukunft des Schienenverkehrs in Deutschland und Europa und damit für einen S21-Baustopp!
Lassen Sie die Alternative Umstieg21 ernsthaft überprüfen!
Setzen Sie erneut ein in die Zukunft weisendes Signal!

Hochachtungsvoll – für die 160 Unterzeichnenden

Prof. Dr. Hermann Knoflacher (Wien), Dr. Eisenhart von Loeper (Nagold), Prof. Dr. Monheim (Bonn), Sabine Schmidt (Stuttgart),
Dr. Winfried Wolf (Wilhelmshorst)

Stuttgart, 15. Januar 2018
Der Appell wurde unterzeichnet von:

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Artikel in den NachDenkSeiten zur 400. Montagsdemo

Albrecht Müller in seinen NachDenkSeiten zur 400. Montagsdemo

Aktuell: „Stoppen Sie Stuttgart 21 jetzt!“ Viele Gründe sprechen dafür, das Projekt abzubrechen.

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Demokratie, Stuttgart 21, Verkehrspolitik

Hier ist der Appell an die amtierende Bundeskanzlerin. Er enthält die sachlichen Argumente für die Einschätzung, dass dieses Projekt gescheitert und nicht realisierbar ist. Das Projekt ist reif zum Abbruch. Die Kritiker haben eine Alternative: „Umstieg 21“. Gestern trafen sich 3000 bis 4000 Teilnehmer zur Jubiläumsdemo in Stuttgart. Wir zitieren unten aus der Pressemitteilung der Bürgerbewegung gegen S 21, geben Ihnen zunächst die Links zu den Reden von Regisseur Volker Lösch, Verkehrsexperte Winfried Wolf u.a. und zur Pressekonferenz mit Angelika Linckh. Was sich da tut, ist spannend und hoffentlich erfolgreich. Albrecht Müller.

Weiter im Text geht‘s HIER

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Die 400. Montagsdemo gegen S21 am 15.01.2018; Musik: Chain of Fools „Der Pofalla-Song“

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Die 400. Montagsdemo gegen S21 am 15.01.2018: Volker Lösch

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Die 401. Montagsdemo am 22. Januar 2018

Die 401. Montagsdemo findet am 22.Januar 2018 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Aynur Karlikli, "Stuttgart21 ist überall", Sprecherin der Stuttgarter "Nein"-Plattform; "Unnütze Großprojekte"
  • Dr. Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21: "Justiz und Aufsichtsrat am S21-Wendepunkt"

Motto: „Wir lassen nicht locker!"
Musik: Pit Främke, Gitarre und Gesang; "Widerstandslieder mit eigenen Texten"
Moderation: Stefan Notter, Parkschützer

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