Wichtige Termine und Infos

Sa., 30.5., 20 Uhr: Konzert mit Thomas Felder, Von wegen klug werden – soo domm ond gomorrah, Forum Theater Stuttgart

Mo., 1.6., 18 Uhr: Die 273. Montagsdemo gegen S21, Stuttgarter Schlossplatz

Do., 4.6., 18:15 Uhr: Parkgebet (Kirchentag), Stuttgart, Mittlerer Schlossgarten, bei der Lusthaus-Ruine

Fr., 5.6., 20 Uhr: Diskussion über Brandschutz: Stuttgart 21 – 15 Jahre nach der Brandkatastrophe von Kaprun, Rotebühlstr. 109b, Stuttgart

Sa., 6.6., 14:00-15:30 Uhr: Aus Stuttgart 21 klug werden: Oben bleiben! - Große Kundgebung am Evangelischen Kirchentag, direkt vor dem Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz)

Sa., 6.6., 18:15 Uhr: Parkgebet (zum Kirchentag), Stuttgart, Mittlerer Schlossgarten, bei der Lusthaus-Ruine

Fr., 12.6., 10 Uhr: Untersuchungsausschuss „Polizeieinsatz Schlossgarten II“, Kunstgebäude im Plenarsaal

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Sollen wir etwa durch Masse – oder durch Prominenz klug werden?

Franz Alt ©weibergDurch eine Masse an Veranstaltungen und viele prominente Namen allein werde niemand klug. Sagt der Journalist Franz Alt, der als Hauptredner auf der Großdemo gegen S21 am 6. Juni um 14 Uhr vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof zu hören sein wird, in der Online-Wochenzeitung "Kontext".

Nicht radikal genug

Von Gastautor Franz Alt
Auszüge:

Eine Veranstaltung macht mich schon jetzt neugierig. Sie steht unter dem Motto des Wortes von Papst Franziskus "Diese Wirtschaft tötet – Kirche gemeinsam gegen den Kapitalismus". Referent ist Ministerpräsident Bodo Ramelow von den Linken. Leider finde ich diese Veranstaltung nirgendwo im offiziellen, umfangreichen Kirchentagsprogramm. Es ist die kirchenkritische Zeitschrift "Publik-Forum", die zu diesem Vortrag einlädt – am Rande des Kirchentags.

Die evangelische Kirche hingegen wirbt mit dem Hinweis auf 2500 Veranstaltungen. Sollen wir etwa durch Masse klug werden? Mit einer überbordenden Themenmischung aus Religion, Spiritualität, Politik, Ethik, Ökologie und Ökonomie? Mit prominenten Namen von Kofi Annan, Angela Merkel, Joachim Gauck, Margot Käßmann bis Eckard von Hirschhausen? Sollen wir durch Prominenz klug werden? (...)

Wie viel Sinn oder Unsinn verbirgt sich also hinter einem solchen Mammut-Aufwand für dieses evangelische Massentreffen? (...)

Wir führen einen Dritten Weltkrieg gegen die Natur

(...) Was treiben wir denn heute mit der Umwelt zum Beispiel durch unsere Energiepolitik? Jeden Tag rotten wir 150 Tier- und Pflanzenarten aus und vergrößern die Wüsten um 50 000 Hektar. Jeden Tag verlieren wir 86 Millionen Tonnen fruchtbaren Boden und blasen weltweit 150 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Luft. Und pro Tag werden wir 240 000 mehr. Das geht morgen so weiter und übermorgen und im nächsten Monat und im nächsten Jahr. Wir führen einen Dritten Weltkrieg gegen die Natur. Sind wir noch zu retten?

So grundsätzlich wird diese Frage auf einem Kirchentag nicht gestellt. ...Den ganzen Artikel lesen Sie HIER.

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Trailer zum Kurzfilm “Unser Widerstand”

Vier Aktive gegen Stuttgart 21 erzählen von ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen.

Zu sehen ist der Kurzfilm während des Evangelischen Kirchentags vom 4. Juni bis zum 6. Juni im Jugend- und Kulturzentrum Forum 3, Gymnasiumstr. 21, Stuttgart-Mitte, jeweils von 10 bis 18 Uhr.

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Presseerklärung: Aus Stuttgart 21 klug werden: oben bleiben!

Presseerklärung vom 29. Mai 2015

Kirchentag: Aus Stuttgart 21 klug werden: oben bleiben!

Großdemo: 6. Juni, 14 Uhr, vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof

Stuttgart, 29. Mai 2015: Die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 organisiert während des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Stuttgart Anfang Juni vor dem Hauptbahnhof eine Großdemo gegen Stuttgart 21. Hauptredner ist der Journalist Dr. Franz Alt. Außerdem stehen eine Ausstellung, Parkgebete und Führungen auf dem Programm der S21-Gegner. Diese Aktivitäten stellen die Theologen gegen S21 und die Parkschützer heute bei einer Pressekonferenz vor (siehe unten Link zum Flyer).

Die Tatsache, dass der Kirchentag in Stuttgart stattfindet, begründet das Präsidium des Kirchentags mit dem Protest und dem zivilgesellschaftlichen Engagement gegen Stuttgart 21: „Die Stadt des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentages hat während der zurückliegenden Monate im Streit um das Projekt Stuttgart 21 neue Formen offener und öffentlicher Debatte erlebt. Nachhaltiger Protest und zivilgesellschaftliches Engagement haben eine landesweite Diskussion über die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Entscheidungen in der Demokratie ausgelöst. In diesem Kontext hat der Kirchentag die Einladung nach Stuttgart besonders gern angenommen.“

Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer, erklärt dazu: „Diese Anerkennung der Bürgerbewegung gegen S21 durch die Kirchentagsleitung wollen wir aufgreifen und in der Stadt präsent sein: Die Kirchentagsbesucher aus der ganzen Republik sollen sehen und erleben, dass in Stuttgart weiterhin viele Menschen gegen Stuttgart 21 auf die Straße gehen. Bei der Kundgebung am Samstag, den 6. Juni ab 14 Uhr erwarten wir 8.000 Teilnehmer vor dem Hauptbahnhof, die sich unter dem abgewandelten Kirchentagsmotto zusammenfinden: Aus Stuttgart 21 klug werden: oben bleiben!“

Martin Poguntke von den Theologinnen und Theologen gegen S21 ergänzt: weiterlesen

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Zum 100. Mal: Senioren gegen Stuttgart 21 verhüllen S21-Modell im Stuttgarter Rathaus

Presseerklärung vom 29. Mai 2015

Zum 100. Mal: Senioren gegen Stuttgart 21 verhüllen S21-Modell im Stuttgarter Rathaus

Forderung an OB Kuhn: modernisierten Kopfbahnhof darstellen!

Stuttgart, 29. Mai 2015: Die Senioren gegen Stuttgart 21 verhüllen heute von 11 bis 12 Uhr das S21-Modell im Foyer des Stuttgarter Rathauses. Diese Aktion findet heute bereits zum 100. Mal statt. Dabei informieren die Senioren die Besucher des Rathauses über die Nachteile, die das Projekt S21 für die Stadt Stuttgart, für die Stuttgarter Bürger und für den Bahnverkehr mit sich bringt. Da die grün regierte Stadt weiterhin die einseitige und von Falschdarstellungen und Irreführungen geprägte S21-Dauerausstellung im Foyer belässt, korrigieren die Senioren im Gespräch mit den Bürgern vor Ort diese Darstellungen. Von Oberbürgermeister Fritz Kuhn fordern die Senioren, dass auch das Konzept des modernisierten Kopfbahnhofs in der Ausstellung dargestellt wird.

Guenther Blind von den Senioren gegen S21: „Wir fordern von OB Kuhn, dass die Stadt innerhalb der Rathaus-Ausstellung die Alternative des renovierten und modernisierten Kopfbahnhofs ebenfalls darstellt. Die Bürger sollen erfahren, wie unser viel preiswerteres Gegenmodell eines modernen Kopfbahnhofs mit ebenerdigen Umsteigemöglichkeiten und integralem Taktverkehr aussieht. Statt dessen beantwortet der OB keinen unserer Briefe, er schaut lieber organisiert weg. Eine Politik des Zuhörens sieht anders aus! Daher kommen wir auch zum 100. Mal ins Rathaus und erneuern unsere Forderung an Fritz Kuhn.“

weiterlesen

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Medienberichte 28./29.05.15

Vorläufige: Tagesthemen aus Baden-Württemberg
StZ: Stuttgarter Rathaus - Stadt legt die Paternoster still
StZ: Stuttgart: Bürobau im Europaviertel
StZ: Neue LBBW-Standorte - Jetzt auch in der Türkei und in Usbekistan
StN: Paternoster im Stuttgarter Rathaus "Wir arbeiten an einer Lösung"
UtZ: Vollsperrung der B 10 am Wochenende
StZ: Rosensteintunnel Stuttgart - Gesperrte Wege am Neckarknie
StZ: Plieningen: Landwirte beklagten Verlust ihres Bodens durch Bauprojekte und Ausgleichsflächen
StZ: Regionale Eisenbahngeschichte - Der letzte Rote Heuler verstummt
StZ: Doppelhaushalt 2016/17 - Geld für viele neue Projekte benötigt
StZ: Kirchentag in Stuttgart - Zehn Termine, die man nicht verpassen sollte
StN: ET 65: Letzte Fahrt - Zum heulen: Roter Heuler hat ausgedient
StN: Forschungsvorhaben - Navigar führt durch Stau – Tester gesucht
StN: Bürgerinitiative in Bad Cannstatt - Anwohner beharren auf Forderungen
StN: Stuttgarter Rathaus - Kanzlerin soll Paternoster retten
dpa: Ideen gegen den Verkehrskollaps in und um Stuttgart gesucht
Kontext: Durch eine Masse an Veranstaltungen und viele prominente Namen allein werde niemand klug
Kontext: Die Schlichtung bei der Bahn hat noch nicht begonnen – und wieder wird aus allen Rohren geschossen
Kontext: Über dem Einsatz des Stuttgarter Ex-OB schwebt ein schnöder Filzverdacht
Kontext: Peter Pätzold (Grüne) nun doch der einzige Kandidat für den Posten des Stuttgarter Baubürgermeisters
Kontext: "Außer Reden nichts gewesen?"
Kontext: Fahren ohne Fahrschein
Kontext: Deutschlands drittgrößter Energieversorger (EnBW) gibt sich bürgernah: Mit Infotreffen, Projektportal und Maultaschen
StZ: Stuttgart 21: Bürgerbegehren sind für die Grünen Stolperfallen
StZ: Stuttgart 21 in Leinfelden-Echterdingen: Die Mutter des Protests macht weiter
StZ: Kirchentag in Stuttgart: SSB-Betriebsrat klagt gegen Fahrplan
StZ: Bürgerhaushalt in Degerloch: Fernsehturm und Sporthalle ganz oben
StZ: Kommunalpolitik Stuttgart: Der Riss durch die AfD reicht bis ins Rathaus
StZ: Gesundheitskarte: Berlin schiebt Digitalisierung der Medizin an
StZ: Kommentar zur Gesundheitskarte: Gröhes Weg ist falsch
StN: S-21-Bauarbeiten im Schlossgarten: Bahn baut Steg über Baugrube
StN: Großprojekt: Rheintalbahn kommt später
StN: Bizarrer Rat vom Notarzt: Kamillentee statt Krankenhaus
Tagesschau: Vater unser, rette den Paternoster!
SWR: Bahnprojekt Stuttgart 21 Neue Wege durch den Schlossgarten
SWR: Deutsche Bahn und Daimler wollen ihre Car-Sharing-Angebote ab Juni miteinander verbinden
Bild: Über diese Brücke musst Du gehen... S21-Steg über Baugrube
SIR: Volksabstimmung zur Homo-Ehe: Schmid fordert von CDU Beteiligung
Stadt: Online-Verfahren zur Bürgerversammlung in Untertürkheim startet
SWP: Schwenk verkauft Putztechnik - Schwenk Zement Silos sieht man nur beim Milliardengrab der Steuerzahler mit dem Namen S21
B4B: IHK Schwaben fordert Schnellbahnstrecke für „Technologie-Achse“
PM: Stuttgart: Celesio zieht ins Europaviertel

Überregionale Tagesthemen
dpa: Bahn: Streiks abgewendet - Bahn und EVG gelingt Tarifabschluss
dpa: Videoüberwachung im Bahn- und Busverkehr nimmt zu
StZ: Streiks bei der Bahn: Die Schlichtung mit der GDL wird schwieriger
Deutschlandfunk: Bahn und GDL Der Arbeitskampf ist noch lange nicht beendet
FP: Viadukt: Bahn bleibt offenbar bei Abriss
LZ: Bus statt Bahn: Der Postbus fährt durch die Lausitz
RNZ: Für Bahnpendler nach Stuttgart wird die Fahrt länger
MZ: Verkehrsminister Dobrindt spricht über globale Trends, Digitalisierung und Großprojekte
FAZ: Aus Prinzip dagegen
Zeit: Politiker: Wir werden bedroht
dpa: Tarife: Erneut streiken mehr als 2000 Erzieher
BK: Immer mehr Streiks lähmen das öffentliche Leben - Harmlos im Vergleich zu Dänemark, Frankreich, Belgien
dpa: Sant’Anna di Stazzema - Staatsanwalt stellt letztes Verfahren ein
dpa: Umstrittene Stromtrasse: Kommt Suedlink unter die Erde?
HA: Mehr Demokratie? Nicht unbedingt!
Zeit: TTIP ist schon Realität
20min.ch: Demonstranten stören den Fifa-Kongress
MP: Hauptstadtflughafen - Neuer Streit um die Flugrouten des BER

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StZ: S21-Bürgerbegehren sind für die Grünen Stolperfallen

Kretschmann Taktik ©weibergDer Grünen-Stadtrat Jochen Stopper hat am Mittwoch (21.05.15) öffentlich eingeräumt, die Stadt solle lieber Milliarden-Mehrkosten des Bahnprojekts Stuttgart 21 mit bezahlen, anstatt in einigen Jahren wegen Geldmangels im Projekt eine Dauerbaustelle hinnehmen zu müssen. Er jedenfalls würde sich dafür einsetzen ... Mehr dazu in den StN.

"Stern"-Autor Arno Luik sagte in der Online-Wochenzeitung "Kontext" im Interview mit Josef-Otto Freudenreich: "Ich hoffe, (...) dass die regierenden Grünen in Baden-Württemberg es sich doch noch trauen, die Sinnhaftigkeit von S 21 zu hinterfragen – anstatt dieses Bauvorhaben nun so brav mitzutragen, von dem sie doch so genau wissen, dass es, freundlich gesagt: kompletter Unfug ist. Winfried Kretschmann vor seiner Wahl zum Ministerpräsidenten über S 21: "Verfassungswidrig!" Winfried Hermann vor seiner Wahl zum Verkehrsminister über S 21: "Absurder Schwabenstreich!" Und dass sie sich daran erinnern, dass sie an der Macht sind, weil sie einst gegen S 21 waren. Vielleicht sind sie ja bald nicht mehr an der Macht, weil sie nun dafür sind. Daraus können die Baden-Württemberger ihre Schlüsse ziehen."

Die Grünen lehnen einen Bürgerentscheid über den Ausstieg aus S 21 wegen Mehrkosten ab. Aber wie bewerten sie nun ihre eigene Argumentation, der Tiefbahnhof sei faktisch ein Rückbau und halte die versprochene Verbesserung der Leistungsfähigkeit nicht? Diese Frage stellt die Stuttgarter Zeitung (28.05.15)

Bürgerbegehren sind für die Grünen Stolperfallen

Von Jörg Nauke
Auszüge:

Ein Jahr vor der Landtagswahl 2016 klebt zumindest den Grünen in Stuttgart das Bahnprojekt Stuttgart 21 noch immer wie alter Kaugummi an der Sohle. Die Grünen – in Regierungsverantwortung im Land und mit OB Fritz Kuhn und einer starken Ratsfraktion im Stuttgarter Gemeinderat – befinden sich intern als ehemalige Tiefbahnhof-Widerstandspartei in einem Zustand permanenter Erklärungsnot. (...)

Debatte über Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21

In zwei Sitzungen kommt dann ein weiteres Bürgerbegehren zur Sprache, das Kuhn und die Grünen in die nächste Zwangslage bringen könnte. (... ) Auf die Argumentation der Grünen und den Vortrag von Jochen Stopper sind sie ebenfalls gespannt, waren es doch gerade sie, die bisher S 21 eine höhere Leistungsfähigkeit abgesprochen haben ... Den ganzen Artikel lesen Sie in der StZ HIER.

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Diskussion über Brandschutz: Stuttgart 21 – 15 Jahre nach der Brandkatastrophe von Kaprun

Kaprun_Flyer_Seite1

Kaprun_Flyer_Seite2

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Siggis Schmähbrief vom 26. Mai 2015

Der Siggi wieder, oder nochmal. Der Siggi, Ihr erinnerts Euch vielleicht, is der, den's vor Jahren von München nach Stuttgart verschlag'n hat – lebensumständehalber.

Der Siggi also, diesmal in quasi eigener Sache, also von der Sach mit dem Protest gegen Stuttgart 21. Also jetzt des: „Jesus würde oben bleiben. Kein Stuttgart 21“. Der Siggi fragt, wer sich den Schmarrn hat einfall'n lassen!? Und dann noch rumkleb'n und ins selbstgenügsame Fäustchen lachen, wo doch der Evangelische Kirchentag herandräut. Die oftmals mit dem Klopfen auf die eigene Schulter gepriesene Kreativität reißt da quasi mit dem Hintern das Ansehen von dem Protest ein.

Wo doch des Brojeggd S 21 der viel größere Schmarrn wär, diese Verhohnepipelung von einem fortschrittlichen Schienenverkehr. Aber dafür müssen wir nicht den Herrn Jesus als Kronzeugen anrufen, wo wir eh nicht genau wissen, was der meint. Des wiss'n vielleicht die Schlaumeier von den christlichen Parteien, die Merkel sowieso, und der Herr Kretschmann auch. Letzterer ist ja praktisch Berufskollege von dem Zimmermann Jesus (Mk 6,1-3) , beim Bohren dicker Bretter. Das Katholische von dem Landesvater dürfte kein Hinderungsgrund sein, dass da in den höheren Regionen unseres Hier-und-dort-Seins eine Konnäggschn möglich ist. Oder im Baumarkt, denn der Herr Jesus ist ja überall, dann auch dort, wo der Herr Kretschmann gern rumschaut.

Aber unsereins? Wir müss'n uns doch net anbiedern, mit scheinbar frommen Sprüchen, die den Eindruck erwecken, wir täten es besser wiss'n, also so, als wär'n wir noch frömmer als die frommen Prediger aus Kirche und Politik, die jetzt dann über den Kirchentag herwabern.

Dass der Herr Raidt in der Stuttgarter Zeitung vom 26.5.15 sich über den Spruch von dem Jesus, der oben bleiben würde, lustig macht, is ziemlich wenig lustig. Dass er gleich noch die „Missionarsstellung“ der Mahnwache am Hauptbahnhof lächerlich macht, ist so lächerlich wie vieles, was in dieser Zeitung über Stuttgart 21 zum Lesen ist. Der Siggi meint, wo doch der Herr „Raidt (so gerne) schreibt“, dass derselbe die depperte Ausstellung im Bahnhofsturm, die immer noch einlädt zum Verblöden, beschreiben könnt – oder einmal Nachtdienst an der Mahnwache.

Vor einem Jahr haben wir in Cannstatt gegen den Abriss der Fußgängerbrücken über den Neckar und die B14 mit dem Spruch geworben: „Nur Jesus konnte übers Wasser gehen“. Des war richtig, weil witzig, und laut Bibelerzählung eine Tatsachenbehauptung. Himmelherrgottsakrament.

Der Siggi wird die Zeitung von den Anstiftern (Protest) empfehlen, die ja den Spruch vom Kirchentag „Damit wir klug werden“ ein bissel aufmotzt mit den Worten „Damit wir klüger werden“. Halleluja! Und am 6. Juni gibt’s bekanntlich eine Kundgebung gegen S21 am Bahnhof, auch für Kirchentagsbesucher.

An scheana Gruß vom Siggi

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Medienberichte 26./27.05.15

Vorläufige: Tagesthemen aus Baden-Württemberg
StZ: Baden-Württemberg streitet mit der Bahn - Einvernehmen möglich
StZ: Raidt schreibt: Botschaften aus der Missionarsstellung
StZ: Eiermann-Campus - Ex-IBM-Zentrale vermodert
StZ: Stadtmuseum Stuttgart - Das Haus im Haus wächst
StZ: Brückenbau bei Süßen - Millimeterarbeit für schweres Gerät
StN: BW: „Windparks zu bauen wird sehr, sehr schwer werden“
StN: EU-Naturschutzgesetze - Zugvögel bald wieder frei zum Abschuss?
SWR: Stuttgart: Mehr Tempo für Gäubahn-Ausbau
DMM: Stuttgarter S-Bahnflotte wird aufgefrischt
SIR: Zugausfälle im Rems-Murr-Kreis - Baum in Oberleitung bringt Fahrplan durcheinander
SIR: BW: Kölmel ruft AfD zu Neustart auf
BadenTV: Auszeichnung für KA-Mobil App
SWP: Millionenkur für S-Bahnen
SWP: Kennzeichnung: CDU sieht Polizei gegängelt
BZ: Alexander Bonde: Mit 700 PS durch den Schwarzwald
SZ: Mittelstand - Grüne entdecken den idealen Verbündeten
Stadt: Veranstaltungen zum Tag der Artenvielfalt 2015

Überregionale Tagesthemen
NDR: Arbeitgeber fliehen aus Tariflöhnen
news: Droht uns der nächste Streik? Deutsche Bahn bangt!
dpa: EVG warnt Bahn: Tarifvertrag oder Streik
AFP: Neue Strategie: Deutsche Bahn will Züge in China kaufen
FAZ: Konkurrenz für Siemens - Deutsche Bahn will Züge bald in China kaufen
noz: Deutsche Bahn will Radsätze in China kaufen
FAZ: Bahn - Frankfurt läuft Gefahr, auf den nach 2019 anfallenden Kosten für das Vorhaben sitzenzubleiben - auch Stuttgart 21
WZ: NABU Malapertus-Vertrag: 2,5 Millionen Kubikmeter Erdaushub von Stuttgart 21
BadenFM: Zug-Frontscheibe springt bei voller Fahrt
DP: Urteil: Semmeringtunnel darf gebaut werden
BZ: Endstation Bahnhof, bitte umsteigen
Bayreuth: „Große Koalition“ zur Verbesserung der Schienenverbindungen
WNZ: S21 „Wir hoffen, dass Lengerich 21 bis Weihnachten fertig ist“
SZ: Historischer Zug in China - Volldampf zurück!
WNZ: Die aufblasbare Lärmschutzwand und der Innovationspreis
Bundestag: "Fehmarnbeltquerung überprüfen"
Golem: Überwachung: Auch im U-Bahn-Tunnel lassen sich Smartphones tracken, sogar ohne GPS, WLAN- oder Mobilfunkverbindungen
FAZ: Ministerin will Hooligans per GPS-Ortung kontrollieren
FAZ: China verstärkt Militärstrategie
FAZ: Die Verfechter der klassischen Ehe ziehen sich zurück
SZ: Vatikan nennt Homo-Ehe "Niederlage für die Menschheit"
Tagesspiegel: Missbrauch bei den Berliner Grünen - Pädophilie in Kreuzberg: Es wollte keiner hören
dpa: G7-Gipfel: Seit Dienstag wieder Kontrollen an deutschen Grenzen

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Karikatur: Werbung für Großdemo gegen S21 am Kirchentag

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Grafik: Kostas Koufogiorgos

Hier geht's zum BAA-Artikel zur Demo am Kirchentag.

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Vortrag: Unrechtssysteme in der Demokratie – Erfahrungen aus Justiz und Politik

Aktualisierung vom 28.5.2015:
Lesen Sie hierzu den aktuellenArtikel in der SZ

Für den verschobenen Vortrag haben wir jetzt einen neuen Termin:

„Unrechtssysteme in der Demokratie
Erfahrungen aus Justiz und Politik – von F.-J. Strauß bis Gustl Mollath.“

Ministerialrat a. D. Dr. Wilhelm Schlötterer, renommierter Steuerfahnder und Autor, berichtet über seine Erfahrungen mit der bayerischen Landesregierung und Justiz

Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 28. Mai 2015 um 19 Uhr
Ort: Barbara-Künkelin-Halle, Schorndorf

Moderation: Dieter Reicherter, Vorsitzender Strafrichter des
Landgerichts Stuttgart a. D.

  • Hintergründe zum Skandal um Gustl Mollath
  • skrupellose Machenschaften im Namen des Staates wie z. B. in der „Amigo-Affäre“
  • Systeme von Unrecht und Korruption

Als früherer Ministerialrat und zeit­weise oberster Steuerfahnder in Bayern hat Dr. Wilhelm Schlötterer Machtmissbrauch unter Strauß und Stoiber hautnah miterlebt und Widerstand dagegen geleistet. In zwei Büchern hat er das System von Unrecht und Korruption dokumentiert. Im Jahr 2011 deckte er den Skandal um Gustl Mollath auf und erreichte schließlich dessen Freilassung.

Justizprobleme in Baden-Württemberg werden in der Diskussion angesprochen.

Veranstalter: Bündnis Rems-Murr gegen S21

Eintritt frei – Spenden erbeten

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Die 273. Montagsdemo am 1. Juni

Die 273. Montagsdemo findet am 01. Juni 2015 ab 18 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz statt. Gegen 18.40 Uhr startet der Demozug  über die Bolz- und Friedrichstraße, rechts ab in die Kronenstraße, weiter nach links in die Lautenschlagerstraße, dann auf den Arnulf-Klett-Platz bis zur Mahnwache. Dort endet die Demo mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Martin Klumpp, Prälat der Evangelischen Landeskirche i. R.; Aus Stuttgart 21 klug werden: Oben bleiben
  • Peter Selig-Eder, Bezirksbeirat Stuttgart-Wangen; Stuttgart (+21): Ein Fahrrad-Desaster!

Motto: "Gute Bahn statt Tunnelwahn!"
Musik: La Rodena, Flamenco und Poesie
Moderation: Andreas Schwab, Demoteam

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