Wichtige Infos

Mo, 28.7., 18 Uhr: Die 231. Montagsdemo, Marktplatz Stuttgart

Di, 29.7., 9-13 Uhr: Der 10. Tag im Wasserwerfer-Prozess (ein weiterer Augenverletzter als Zeuge), Landgericht Stuttgart, Saal 18, UG, Eingang Olgastr. 2 (Ausweispflicht!)

Mi, 30.7., 9-17 Uhr: Der 11. Tag im Wasserwerfer-Prozess (zwei weitere Schwerverletzte als Zeugen), Landgericht Stuttgart, Saal 18, UG, Eingang Olgastr. 2 (Ausweispflicht!)

Mo, 4.8., 18 Uhr: Die 232. Montagsdemo, Marktplatz Stuttgart


Transparenzbericht 2013 von Umkehrbar e.V.

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Rede von Ursel Beck bei der 230. Montagsdemo

Rede von Ursel Beck, Blockadegruppe und Cannstatter gegen S21, auf der 230. Montagsdemo am 21.7.2014

Mietenexplosion und Mietervertreibung im Nordbahnhofviertel

Liebe Mitkämpferinnen und Mitkämpfer,

Stuttgart 21 ist ein Immobilienspekulationsprojekt. Weil durch Bebauung auf den hundert Hektar des heutigen Gleisvorfeldes Kapital verwertet werden soll, sollen die Gleise weg. Und deshalb soll der Bahnhof unter die Erde.

Als Winfried Hermann noch kein Verkehrsminister war, hat er in einer Rede berichtet, wie ihm der frühere Bahnchef Heinz Dürr vorgeschwärmt hatte, dass ihm bei einem Hubschrauberflug über das Gleisfeld hinterm Hauptbahnhof ein Licht aufgegangen sei. Dürr soll Folgendes gesagt haben: „Dann ist mir klar geworden: Das sind Filetstücke, mitten in der Stadt! Wenn wir den Bahnhof unterirdisch machen, wie in New York, dann verkaufen wir das Gelände zu besten Preisen, den Quadratmeter zu 10.000 Mark oder mehr.“

Bei der Schlichtung wurden Quadratmeterpreise von 3.000 Euro für das geplante Rosensteinviertel genannt. Da kann uns doch niemand einreden, dass hier für Normalverdiener und junge Familien bezahlbarer Wohnraum entstehen könnte. Und es ist schon ein Hammer, dass OB Kuhn im Herbst eine Bürgerbeteiligung zur Bebauung des Rosensteinviertels organisieren will, bei der genau dieser Schwindel von bezahlbaren Wohnungen durch das geplante Rosensteinviertel die Grundlage sein soll.

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KONTEXT: Bericht vom Wasserwerfer-Prozess

Die KONTEXTWOCHENZEITUNG berichtet wieder ausführlich vom Wasserwerferprozess am Stuttgarter Landgericht, diesmal unter dem Titel "Aufpassen auf die Laterne!". Wer es nicht zu den Verhandlungen schafft, kann hier nachlesen, was sich in Gerichtssaal 18 abspielt. Dies scheint mir der einzige Artikel in der Medinelandschaft zu sein, der nicht das undichte Dach als Hauptthema (oder ablenkendes Nebenthema) hat, sondern der sich ausschließlich mit dem Inhalt und der Einordnung des Prozessgeschehens befasst.

Auch die Grafik von Kostas Koufogiorgos zum Thema ist klasse, aber dafür müssen Sie schon dem KONTEXT-Link oben folgen ...

Und der Wasserwerferprozess geht natürlich weiter: Nächste Woche ist wieder am Dienstag und am Mittwoch Verhandlungstag, jeweils ab 9 Uhr (siehe auch BAA-Info-Kasten ganz oben). Es werden weitere Verletzte des Schwarzen Donnerstags als Zeugen gehört. Die Zeugen, die das ganze grausige und absurde Geschehen von damals jetzt vor Gericht erneut erzählen müssen, freuen sich über zahlreiche aufmerksame Zuhörer. Bitte denken Sie daran, dass Zwischenbemerkungen im Gerichtssaal es allen Beteiligten und damit auch den Zeugen und den Nebenkläger-Anwälten nicht leichter machen, sich zu konzentrieren.

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2. Jahrestag der IC-Entgleisung am 24. Juli 2012 – eine Erinnerung und Mahnung zugleich

IMAG2217 herausgesprungene Lok
Foto: Dagmar Skwara

Am Dienstag, 24.7.2012, gegen 11.42 Uhr, entgleiste der IC 2312 mit der Schiebelock, dem defekten Bord-Bistro-Wagen und dem nächstfolgenden Waggon,beide aus der Serie der ehemaligen IRE-Züge und noch von Professor Bodack entworfen, beim Ausfahren aus Gleis 9 im Stuttgarter Hauptbahnhof. Ursache war die Verlegung der Gleise durch den Bau von S21.

Dagmar Skwara, ein Mitglied der SeniorInnen gegen S21 saß im Zug. "Es waren Schreckminuten nach der Zugabfahrt 11.37 Uhr, die ich nicht vergessen kann. Ich saß im Großraumwagen direkt hinter dem Bord-Bistro-Waggon. Beim Ausfahren aus dem Bahnhof fing der Waggon an zu hüpfen und zu rumpeln. Ich wusste nicht, was da passierte, bekam nur einen Riesenschreck. In Panik öffnete ich mit einem anderen Zuginsassen das Fenster, um vielleicht etwas zu sehen und da blieb der Zug auch schon zu unserer Erleichterung stehen. Verletzt wurde niemand, aber der Schreck saß mir noch lange in den Knochen. Deshalb erinnere ich jedes Jahr zur Unfallzeit vor Ort - am Zugang zu Gleis 9/10 - an dieses Ereignis mit der Mahnung an die DB gegen den weiteren unverantwortlichen Schienenabbau und für einen Ausbau des bestehenden Kopfbahnhofs auf den neuesten Technik- und Sicherheitsstandard."

Dagmar Skwara, Parkschützerin

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Videos der 230. Montagsdemo vom 21.7.

Musik zu Beginn: Freier Chor Stuttgart
Anmoderation: Claudia Jechow, Gruppe Nordlichter
Zwischenmusik: Freier Chor Stuttgart
Abmoderation: Claudia Jechow, Gruppe Nordlichter

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Neue S-Bahn-Strecke zerschneidet Wolframstraße

Wie bei der 230. Montagsdemo von Dr. Ing. Hans-Jörg Jäkel angekündigt finden Sie hier die zweiseitige Info als PDF-Datei zur missglückten S21-Planung "neuer S-Bahn-Tunnel kreuzt Wolframstraße". Auf der zweiten Seite des Dokuments sehen Sie die doppelte Haarnadelkurve, mit der die beiden Fahrspuren des neuen City-Rings mit 9%iger Steigung über den Tunnel geführt werden sollen. Da kann man nur den Kopf schütteln und oben bleiben!

geplanter_S-Bahn-Tunnel_Wolframstrasse

Außerdem hier als PDF-Datei der Gemeinderatsantrag von SÖSundLINKE aus dem Jahr 2013. Die Bahn hat bei einem anderen Thema im Umwelt- und Technikausschuss einfach noch drei Folien zur Wolframstraße angefügt - als die Gemeinderäte hörten, dass es erst nach 2019 kritisch wird, haben sie ohne Fragen den Bericht abgenickt. Das Kopfschütteln geht weiter...

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Juristischer Erfolg gegen unrechtmäßiges Polizeihandeln am S21-Bauzaun

Fortsetzungsfeststellungsklage vor dem Verwaltungsgericht erfolgreich

Heute gab es wieder eine gute Nachricht. Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit wurde erneut heute morgen vom Verwaltungsgericht das Vorgehen der Polizei bei einer Frühstücksblockade als rechtswidrig bezeichnet. Herzlichen Glückwunsch dem Kläger Eberhard Linckh und seiner Anwältin Simone Eberle.


Dazu auch die Presseerklärung der Rechtsanwältin:

Erneute Überprüfung unrechtmäßigen Polizeihandelns anlässlich eines Bauzaunfrühstücks am 10.08.2011

Am Montag, den 21.07.2014, 09:00 Uhr, wird erneut eine Fortsetzungsfeststellungklage zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Polizeimaßnahmen im Rahmen einer Aktion gegen Stuttgart 21 beim Verwaltungsgericht Stuttgart verhandelt.

Ein Stuttgarter Bürger hat gegen eine Ingewahrsamnahme, eine Identitätsfeststellung und gegen einen Platzverweis anlässlich eines Bauzaunfrühstücks am Morgen des 10.08.2011 gegen 06:30 Uhr an der Kreuzung bzw. der Einmündung der ehemaligen Straße Am Schlossgarten/Ecke Wolfram- bzw. Cannstatter Straße Klage eingereicht.

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4 Jahre Mahnwache: 100 Minuten Video-Mitschnitt

Am 17.7.2014 wurde die Mahnwache gegen S21 (die längste Dauermahnwache in der deutschen Geschichte) vier Jahre alt. Das Fest im Berger Festzelt an den Mineralbädern in Stuttgart wurde von FlügelTV aufgezeichnet. Hier präsentieren wir nun den Zusammenschnitt: ca. 100 Minuten Mahnwachen-Fest

Ein Hoch auf die Mahnwache, Herbert Häfele, Galgenstricke Esslingen

Catharina Dreher mit einem sehr emotionalen Bekenntnis

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Siggis Schmähbrief Nr. 41

zum 14. Juli 2014

Jetzt hat der Sigi noch ein paar Wörterl zu dem „in jeder Hinsicht unterirdischen Bahnhof“ (Süddeutsche Zeitung vom 2. Juli) anzumerken, weil – ja was jetzt?! Weil: so eine Bohrmaschine von dem Herrenknecht gegenüber so einem Menschbesucher auf den Fildern, da wo jetzt der drittlängste Tunnel von Deutschland angebohrt wird (mit dem Segen von der Gattin von dem sozialdemokratischen Nils-Schmid- und Infrastrukturfreak) schon was zum Anstaunen is, wie überhaupts die deutsche Inschenörskunscht. Da kriegt eben auch der Sigi eine Gänsehaut. Weil: So eine Stadt bei lebendigem Leib umzupflügen zur „größten Baustelle Europas“, Sakrament!Überhaupts, wegen den ganzen Superlativen in dieser depperten Möchtegernmetropole, was manch einen schon an„turnen“ könnt. Und „Einkaufsstadt schlechthin“ (Breuninger-Chef) und Milaneo und Europaplatz auch. Studieren könnten die Kinder heut schon, wie schlawiniert wird im Ländle und Mütter und Väter nicht hinschaun; Letztere höchstens am Stammtisch.

Es passiert ja so vui auf der Welt, meint der Siggi, dass du gar nicht mehr hinschaun möchst auf das Schmierentheater vor der Haustür oder auf die Grinsonkel vor der Bohrmaschine (StZ 1.7.) Aber, nachdem wir schon mal Papst waren, und jetzt auch noch Weltmeister (Fußball), da können wir uns auch Drohnen oder Stuttgart 21 leisten, allerdings nicht die maroden Eisenbahnbrücken, die wo dann 30 Milliarden kosten, wenn überhaupts. Vielleicht, das ist jetzt so ein Nebengedanke, sind die Würdenträger in Bund und Land und Stadt so sehr für das Unterirdische, weil man ja nicht weiß, ob so eine Drohne von woanders mal herkommt in diese ganze Selbstzufriedenheit

In einem PR-Interview in der Zeitschrift „mobil“ vom 6. Juni 14 (liegt in den ICE aus, kannst du einfach mitnehmen; die Kosten übernimmt dein Ticket) wandert die Kathrin Müller-Hohenstein (ihr erinnert's euch, die hat doch immer die dämlichen Berichte aus dem Campo Bahia geschwurbelt, wo die deutschen Kicker die Hax'n hochgelegt haben), also die Kathrin spaziert da mit dem Rüdiger Grube, der wo bekanntlich Bahnchef is, durchs leere Berliner Olympia-Stadion, und verbinden Bahnwerbung und Fußballwerbung mit Sprüchen über Werte. Der Grube z. B.: „Mir sind Werte wie Glaubwürdigkeit, Authentizität und Respekt wichtig ...“ Da schau her!

Das Süddeutsche-Zeitung-Magazin vom 11. Juli berichtet von tödlichen Unfällen an Oberleitungen, weil die Sicherheitsvorkehrungen der DB aus Kostengründen jahrelang verschlampt wurden. Der Bahnbeamte, der die Schlampereien kritisiert, wird gemobbt; schreibt auch einen Brief an den Grube, kriegt aber keine Antwort. Reschpeckt!

Zwei Millionen für besseren Schutz veranschlagte die DB pro Jahr. Deswegen hat's lang gedauert, bis nach dem achten tödlichen Unfall das überarbeitete Sicherheits-Dings genehmigt wurde. Zwei Millionen; lächerlich, sowas verputzt S21 an einem Tag! Drei Millionen kriegt der authentische Rüdiger Grube im Jahr.

Den Ortsunkundigen sei gesagt, dass das Brandschutzkonzept der DB für den „in jeder Hinsicht unterirdischen Bahnhof“ (SZ, s. o.) noch nicht genehmigt ist. Deshalb wird auch gebohrt, weil die Herrschaften auf die „normative Kraft des Faktischen“ setzen. Die zitiert auch der Christopher Clark in seinem Buch „Die Schlafwandler“, wenn er fragt, ob man den Ersten Weltkrieg nicht hätte vermeiden können. Das ist freilich jetzt eine andere Baustelle! Man könnt aber viel vermeiden, würd man die Leut nicht so „glaubwürdig“ bescheißen. Und demokratisch sowieso. Aber schön is es schon, wenn das Publikum im Maracana den Boss von der ehrenwerte Gesellschaft FIFA auch bei der Siegerfeier auspfeift!

Bei diesem turbulenten Projekt braucht man eine Portion Grundhumor“, meint der Uwe Konrath von der städtischen Baugesellschaft aus Karlsruhe, wo es „nur“ um einen Tunnel unter der Innenstadt geht; inzwischen mit zweijähriger Verspätung und lächerlichen 300 Millionen Euro. (StZ vom 11. Juli) Für das Bahnprojekt Stuttgart 21 gibt’s den grundhumorigen Wolfgang Dietrich.

Es grüßt euch der Siggi.

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Die 230. Montagsdemo am 21. Juli

Die 230. Montagsdemo am 21. Juli 2014 findet ab 18 Uhr vor der Martinskirche im Nordbahnhofviertel statt Ecke Otto-Umfrid-/Eckartstraße; erreichbar mit der U12, Haltestelle Milchhof. Gegen 18:40 Uhr Demozug zur LBBW am Hauptbahnhof; dort findet der Schwabenstreich statt.

Redner:

  • Ursel Beck, Blockadegruppe, Cannstatter gegen S21; Gentrifizierung im Nordbahnhofviertel
  • Dr. Ing. Hans-Jörg Jäkel; Fehlplanungen S21-S-Bahn am Beispiel der Wolframstraße

Motto: "Schluss mit Wuchermieten, Lärm, Dreck und Gestank"
Musik: Der Freie Chor Stuttgart
Moderation: Claudia Jechow, Gruppe Nordlichter

Frontbanner "Rettet unsere Stadtbahn vor Stuttgart 21!"

Am 14. und 21. Juli finden die Montagsdemos (Nr. 229 und 230) im Nordbahnhofviertel statt. Der Grund für den Ausflug in diesen Stadtteil ist, dass wg. des Festivals der Kulturen wie jedes Jahr der Marktplatz für uns nicht zur Verfügung steht. Und dies ist eine gute Gelegenheit, dass wir uns die Belastungen durch die S21-LKW im Nordbahnhofviertel einmal näher ansehen.

An den beiden Montagen laufen wir unterschiedliche Demostrecken: am 14.7. durchs Nordbahnhofviertel auf dem Weg der S21-LKW (rot) sowie am 21.7. Richtung Hauptbahnhof zur LBBW (blau).

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Koordinationstreffen für Beginn des Tiefbahnhof-Baugrubenaushubs

Am 5.8. soll die erste Baugrube für den Tiefbahnhof begonnen werden. Zur Vorbereitung laden wir zum Koordinationstreffen am 18.7. um 18 Uhr an der Lusthausruine im Park ein.

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Appell an OB Kuhn: So geht Transparenz bei der CSU!

Warum verlinken wir gerade dieses Video?

Der Umwelt- und Technikausschuss des Stuttgarter Gemeinderats hat es nun schon mehrfach abgelehnt, dass FlügelTV die S21-betreffenden Sitzungen überträgt. Der CSU-Bürgermeister aus Ingolstadt macht es vor, wie ein erster guter Schritt zu mehr Transparenz bei Gemeinderatsentscheidungen aussehen kann. Dass gerade ein grüner OB und ein grün geführtes Verkehrsministerium sich hier verweigern ("Politik des Gehörtwerdens") ist besonders dreist.

Siehe dazu auch die Webseite von FlügelTV.

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Rede von Dr. Ing. Hans-Jörg Jäkel bei der 229. Montagsdemo

Rede von Dr. Ing. Hans-Jörg Jäkel, Gruppe Nordlichter, auf der 229. Montagsdemo am 14.7.2014

Belastungen für das Nordbahnhofviertel durch Stuttgart 21: Die Baulogistikstraße – Planung und Realität

Es ist gut, dass die Montagsdemo heute im Nordbahnhofviertel stattfindet! Hier erleben die Anwohner die schmutzige Seite des Großprojektes jeden Tag. Oftmals im Minutentakt fahren schwere LKW durch die Eckart- und die Otto-Umfrid-Straße von und zur zentralen Baulogistikfläche am Nordbahnhof. Dies ist die einzige Zu- und Abfahrt, denn die in den Hochglanzprospekten präsentierte Baulogistikstraße ist zwar im Bau, aber lang‘ noch nicht fertig!

In den Planfeststellungsunterlagen wird beim Abschnitt 1.1 in Anlage 13 ein System von Bauflächen und Baustraßen mit dem Ziel vorgegeben:

  • Die Emissionen aus dem Baubetrieb, wie Schmutz, Staub, Abgase und Lärm zu minimieren und einen insgesamt ökologisch verträglichen Bauablauf zu gewährleisten.
  • Die Bauabläufe möglichst effizient zu gestalten.

Beide Ziele werden von den Projektbetreibern offenbar überhaupt nicht ernst genommen. In den Planunterlagen heißt es, dass ab Baubeginn die Baustraßen und die Logistikflächen hergestellt werden und nach ca. einem Jahr durchgängig befahrbar sind. Damit hätte die Baulogistik schon 2011 in Betrieb gehen müssen. Das Fällen stattlicher Bäume und das Abreißen denkmalgeschützter Bahnhofsflügel waren offenbar wichtiger. Im April 2013 fand im Gemeindehaus der Martinskirche eine Infoveranstaltung der Projektbetreiber statt. Sie stellten dort einen Zeitplan vor, wie die Baulogistik bis spätestens März 2014 fertiggestellt werden sollte – auf den Seiten des Kommunikationsbüros ist dies nachzulesen. weiterlesen

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