Kommentar zu den Baumfällungen im Rosensteinpark

Die Parkschützer verurteilen den massiven Eingriff in den Rosensteinpark, der als FFH-Schutzgebiet unter europäischem Naturschutztrecht steht. Der Rosensteinpark ist außerdem ein wichtiges Naherholungsgebiet in Stuttgart. Der Grüne OB Fritz Kuhn ist dafür verantwortlich, wie schändlich in Stuttgart mit der Natur umgegangen wird, wie die Lebensqualität der Stuttgarter Bürger eingeschränkt wird. Jetzt, wo die Grünen die größte Fraktion und den OB stellen, wäre die beste Gelegenheit für eine moderne Mobilitätspolitik, die nicht auf Umgehungsstraßen setzt sondern auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Doch die Grünen setzen lieber Stadtzerstörung für Stuttgart 21 und für noch mehr Straßenbau durch, gegen die sich sich in den Jahren der Opposition berechtigterweise vehement ausgesprochen haben.

Zur geplanten Zerstörung im Rosensteinpark siehe auch die Webseite der Bad Cannstatter gegen S21

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5 Antworten zu Kommentar zu den Baumfällungen im Rosensteinpark

  1. Eberhard Scholz sagt:

    Es ist ein Skandal, dass mit der Abholzung von Bäumen für den Rosensteintunnel weiter in das FFH-Gebiet eingegriffen wird! Statt Maßnahmen für den Klimaschutz endlich umzusetzen, werden teure Straßentunnel für noch mehr Verkehr gebaut? Das ist Verantwortungslosigkeit, die nicht mehr zu überbieten ist! Verantwortlich hierfür ist nicht OB Kuhn, sondern allein der frühere OB Schuster und die Mehrheit im Gemeinderat aus CDU, SPD, FDP und Freien Wählern!!!

  2. Esky Bail sagt:

    Lieber Matthias,
    Du wirst in der Stuttgarter Zeitung mit einer Äußerung zitiert, die ein Fallbeil für die baumschützenden Parkschützer ist. Für wen hast Du da gesprochen – und was für ein Bewußtsein hast Du?

    Gruß Esky Bail

  3. WOLFgang sagt:

    Danke für die „zeitnahe“ Klarstellung…besser so als nie…

  4. Johannes Rathmann sagt:

    Hallo,

    in Stuttgart wird seit Montag wieder der Wunsch derjenigen verwirklicht, die weit weg auf dem schönen Land oder weit oben auf den Weinbergen wohnen und natürlich schnell mit dem Zug unterwegs sein wollen. Ich finde, es ist ein Skandal, daß über S21 landesweit und nicht ausschließlich unter den unmittelbar Betroffenen, nämlich den Bewohnern von Stuttgart selbst und den Nachbargemeinden, abgestimmt wurde. Nur diese Abstimmung wäre fair gewesen.
    Wer in Zukunft noch schöne alte Baumbestände erleben will, kann immerhin noch im Internet, in Büchern, in alten Erzählungen oder im Neuseeland-Urlaub auf seine Kosten kommen. Ansonsten gilt für Stuttgart wie auch für andere Städte und Länder im schönen Deutschland wie schon seit Jahrzehnten: Was Krieg und Zeit nicht zerstört haben, zerstören die Großkonzerne und die (meisten) Politiker als ihre Steigbügelhalter.

    In Erinnerung an den alten Rosensteinpark,
    Johannes Rathmann.

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