Stellungnahme von Winfried Hermann auf youtube

Hier erklärt Winfried Hermann die heutige Entscheidung:

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Responses to Stellungnahme von Winfried Hermann auf youtube

  1. Anni Berta Zeh sagt:

    Warum kann der Herr Hermann die auf youtube vorgetragenen Argumente nicht auf der öffentlichen Pressekonferenz, die nach der Schlenkerungs-Runde stattgefunden hat, so vortragen?!

    Wer hat eigentlich in der Schlenkerungs-Runde die Regie? Und dazu die Zusatzfrage: Warum ist das am heutigen Nachmittag nachgeschobene Umwelt-Gutachten zum Grundwasser nicht – blockierend! – in die Tagesordnung der heutigen Schlenkerungs-Runde eingebracht worden?

    Ich find’s richtig, daß die Landesregierung heute nicht auf die Dreistigkeit der Bahn eingegangen ist. Es müßte doch aber möglich sein, sich als Landesregierung, trotz des mit der Serviette drohend wedelnden Kellners Schmid und seiner SPD-Seilschaft im Landtag, einigermaßen kraftvoll und überzeugend darzustellen.

    • bahnhof201268 sagt:

      „Wir müssen damit rechnen das in der nächsten Woche mit dem Bau begonnen wird und wir müssen damit rechnen das es am Anfang sanft anfängt und das wir dann in 3-4 Wochen die grossen dicken Bagger vor dem Bahnhof haben werden!“

      Winfried Hermann zur Wiederaufnahme der Baumaßnahmen in der Tagesschau von 20 Uhr
      ab Minute 8:47
      http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag115008_res-.html

    • Politologe sagt:

      Volle Zustimmung!

      Die Grünen akzeptieren bereitwillig die Lügenzahl „49 Züge pro Stunde“, so dass die FAZ heute schon schreibt, SAM habe signalisiert, dass der Leistungsnachweis für die Bahn kein Problem darstelle.

      Ebenso ist es grob fahrlässig und fatal, dass das Rechtsgutachten zum Grundwassermanagement nicht heute morgen in den Lenkungskreis eingebracht und auf dieser Basis

      ein kompletter Baustopp bis zur Klärung durch das Eisenbahnbundesamt gefordert wurde.

      Nach meinem Eindruck soll hier der Öffentlichkeit vorgegaukelt werden, man tue ja so viel gegen S21, aber wenn man genau hinsieht, wird genau das, was das Milliardengrab definitiv zu Fall bringen würde, NICHT getan!

      Umso erschreckender, dass die APS an dieser Kampagne auch noch mitwirken.

  2. roland Adam sagt:

    dünne papierchen

    das war schon immer so besonders waehrend der schlichtung –auf vieles warten wir noch immer —

  3. Sylvia sagt:

    bla bla bla warum kommt es mir trotzdem so vor, als ob die Bahn Punktsieger ist.

    • L.S. sagt:

      Die Bahn ist hier nicht Punktsieger. Die Herrschaften haben auf ganz schnöde Weise versucht die Landesregierung reinzulegen, was ihnen aber nicht gelungen ist und das ist gut so. Nach dem vorgelegten Gutachten muß das EBA einen Baustopp mindestens bis zur vollständigen Klärung des Antrags wegen der Grundwasserentnahme erwirken. Grube und Kefer kommen doch ständig mit irgendwelchen frei erfundenen Horrorkosten für einen evtl. Baustopp,“ der sowieso nicht eingehalten wird“ daher. Darauf durften sich die Winfrieds auf keinen Fall einlassen, denn bezahlen müßten das die BW-Bürger, das will ja auch keiner.

  4. Piti sagt:

    Der Brief des Anstoßes

    Gerade mal vier Seiten und einen Absatz ist er lang, jener Brief, der unserer Zeitung vorliegt. Er ist „Mit freundlichen Grüßen“ gezeichnet – aber nicht von Bahnchef Rüdiger Grube selbst, sondern von Technikvorstand Volker Kefer.

    Damit will die Bahn ein ganzes Bündel von Fragen der grün-roten Landesregierung beantworten. Erläutert werden die anstehenden Arbeiten:

    Der Zeitplan: Nächste Woche soll – unter anderem – der Nordflügel des bestehenden Bahnhofs gänzlich abgerissen und der Südflügel entkernt werden. Für die Woche darauf ist die Montage der Rohre fürs Grundwassermanagement geplant.

    Die Folgen: Erläutert werden auch die Auswirkungen der von der Landesregierung gewünschten Verlängerung des Baustopps bis 15. Juli. „Nachdem wir während der Schlichtung und auch während der Konstituierung der neuen Landesregierung bereits zweimal circa zwei Monate inne gehalten haben, verschärft nun jede weitere Woche Stillstand die Situation derart, dass die Verzüge nicht mehr aufholbar sind“, schreibt Kefer.

    Was verschwiegen wird: Was Kefer nicht mitteilt, sind Zahlen. Selbst in einem mit dem Begriff „Kosten“ titulierten Absatz stehen nur zwei Ziffern: die Zwei und die Eins – für Stuttgart 21. Summen werden nicht genannt, geschweige denn, dass ihr Zustandekommen aufgeschlüsselt wird, wie in der ersten Sitzung des Lenkungskreises seitens des Verkehrsministers verlangt und von der Bahn öffentlich zugesagt wurde. „Zusatzkosten entstehen überall dort, wo Vergaben erfolgt sind und die Baufirmen am Einsatz ihrer Ressourcen gehindert werden“, so Kefer weiter.

    Die Reaktionen: Als Kefer auf der Pressekonferenz auf diese Antworten in seinem Schreiben angesprochen wird, macht er deutlich, dass die Bahn eigentlich auch nie bereit war, detailliertere Angaben zu den Kosten zu machen: Jede weitere Diskussion darüber „ist obsolet“, weil die Landesregierung den Antrag auf Baustopp ja gar nicht gestellt habe, so lautet die offizielle Argumentation. (jhw)

    http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/hintergrund-baden-wuerttemberg/Der-Brief-des-Anstosses;art479337,4939096

  5. MaxMoritz2 sagt:

    Der Mann eiert doch nur rum. Genauso wie Kretschmann jammert er, die Bahn komme ihrer Informationspflicht nicht nach. Es gibt aber nicht den Hauch einer Überlegung, wie die Landesregierung gedenkt, die Bahn zur Erfüllung ihrer Informationspflicht zu zwingen. Hermann und Kretschmann lassen sich von der Bahn vorführen. Ich fürchte sie sind auch nicht so dumm, wie die Bahn sie aussehen läßt.

    Schritt für Schritt geben die Grünen ihre Wahlversprechen auf. Bei der Atomenergie ist Kretschmann schon offen eingeknickt – der angebliche Ausstieg bedeutet eine Laufzeitverlängerung von sechs AKW-Jahren gegenüber dem rot-grünen Atomkonsens. Und das nach Fukushima!

    Vergesst die Grünen, alles muss man selber machen!

  6. Marie sagt:

    Ahja. Das ist ja ganz nett, wie auf Teufel komm raus versucht wird, das Ganze schmackhaft zu machen und weniger fatal aussehen zu lassen.
    Das Problem liegt für mich hier nicht nur darin, dass es nicht besonders überzeugend wirkt, was die Grünen, die ja so vollmundig „gegen S21“ sind, hier irgendwie zusammenstottern lassen –
    sondern auch darin, dass diese Meldung verdammt LEISE war. Auf JEDEM Radiosender, in JEDER Zeitung, auf JEDEM Online-Portal (sei es Mailanbieter oder Nachrichtenseite) war gestern in Großbuchstaben zu lesen: „Bahn baut weiter–Landesregierung Ba-Wü stimmt zu“ oder etwas sehr ähnliches. Der Schaden, der hier entsteht, ist kaum noch gutzumachen. Viele Leute werden nur das hören und sich nicht die Mühe machen, nachzulesen, was denn die Grünen irgendwo winzig klein mit EINEM Vertreter dazu sagen. Wenn wir Pech haben, haut uns das genau DEN Rückhalt in Teilen der Bevölkerung weg, den wir so bitter brauchen. Und das könnte der ganzen Sache das Genick brechen, denke ich.
    Vergesst die Parteien, wir müssen das selber machen, wenn wir wollen, dass sich etwas ändert.

    • Dieter sagt:

      Das liegt wohl mehr daran wie die Medien ticken und das sollte man hier doch wissen. Ich gebe Ihnen aber in so weit Recht das ich nicht verstehe warum die Landesregierung dieses Papier (4 Seiten) von der Bahn nicht veröffentlicht hat. Soll sich doch das Volk selber ein Bild von der Unfähigkeit der Bahn machen. Ich denke die kennen gar keine Zahlen da sie ja Steuergelder ohne Ende haben. Deshlab gibt es ja Sodabrücken und der Gleichen. Die bauen auf gut Glück. Vielleicht sind die Grünen aber auch besonders gerissen und machen das Niet und Nagelfest. So wie ich das sehe war es schon clever der Bahn mehrfach die Chance zu geben den Bau zu stoppen und dann das Gutachten zu präsentieren. Jetzt muss die EBA auf Grundlage des Gutachtens entscheiden denn die anderen haben kein Gutachten. Das könnte ja auch noch eine einstweilige Verfügung für einen Baustopp nach sich ziehen. Die Bahn wird natürlich wieder einen Rechtsbruch begehen, frägt sich nur wie lange sie dieses Spiel treiben kann. Interessant ist auch das sich Nils Schmid ziemlich ruhig verhält. Die Grünen machen das schon gut denn Ihr dürft alle nicht vergessen das die einige im Boot haben die für S21 sind. Die können aber auch nichts gegen so ein Gutachten machen das sie im gleichen Boor sitzen. Es wird spannend.

  7. Piti sagt:

    Was verschwiegen wird: Was Kefer nicht mitteilt, sind Zahlen. Selbst in einem mit dem Begriff „Kosten“ titulierten Absatz stehen nur zwei Ziffern: die Zwei und die Eins – für Stuttgart 21. Summen werden nicht genannt, geschweige denn, dass ihr Zustandekommen aufgeschlüsselt wird, wie in der ersten Sitzung des Lenkungskreises seitens des Verkehrsministers verlangt und von der Bahn öffentlich zugesagt wurde. http://t.co/0opPiQC

    Hier der original Brief der Bahn zum Artikel von Seite 1 bis 4
    http://yfrog.com/z/ke70ij
    http://yfrog.com/z/h0lv48j
    http://yfrog.com/z/kiwu66j
    http://yfrog.com/z/ki3djj

  8. Andreas Brenner sagt:

    Eure Diskussion zeigt, warum die Widerstandsbewegung letztlich nichts bringen wird. Ihr habt nicht verstanden, wie dieser Staat funktionert. Mich interessiert dieses Gutachten null, weiss nicht um was es darin geht, wills auch nicht wissen.
    In einer Diktatur des Kapitals zählt der Profit. Die herrschende Klasse befiehlt, und die Politik ist deren Erfüllungsgehilfe. Wen interessiert da ein Gutachten?
    Mir war von Anfang an klar, dass die Grünen einbrechen. Sie sind nichts weiter als eine weitere kapitalistische Einheitspartei, mit ein paar pseudo-Ökö Farbtupfern für Gutverdiener.

    • Max sagt:

      Oh, und hast du auch einen konkreten Vorschlag, was man besser machen könnte, oder genügt dir ein reines „kammanixmachnpfft“-Genöle?

Kommentare sind geschlossen.