Bei der 150. Montagsdemo: 150 mm sprühender Widerstand

Während der 150. Montagsdemo am kommenden Montag werden mehrere 2er-Teams durch die Reihen gehen und 150 mm lange Wunderkerzen gegen Spende verteilen (zusammen mit Liedtexten). Die Teams sind an diesen attraktiven beleuchteten Umhängeschildern zu erkennen.

Am Ende der Kundgebung, also nach der feurigen Rede von Volker Lösch und nach "Freunde schöner Kopfbahnhöfe" sollen Sie alle Ihre Wunderkerzen gemeinsam anzünden.

Bringen Sie ein Feuerzeug od. eine Kerze mit, um Ihre Wunderkerze und die ihrer Nachbarn anzünden zu können. Weitersagen!

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11 Responses to Bei der 150. Montagsdemo: 150 mm sprühender Widerstand

  1. Pingback: [UPDATE] 150. Montagsdemo am 26.11. (vor dem Hbf!) | Bei Abriss Aufstand

  2. S. E. sagt:

    Tut mir leid, aber diese Ankündigung des gemeinsamen Singens von „Freunde schöner Kopfbahnhöfe“ hätte es meines Erachtens nicht gebraucht. Mir graut schon wieder davor. Und ich bin nicht die einzige, da bin ich mir sicher. Bei manchen Widerständlern ist das ein größeres Trauma als so manch unerfreuliche Polizei-Begegnung. Warum denn immer das selbe?????!!!!! Ihr macht mich echt fertig. Viel Spaß dann.

    • Stuttgarter Ureinwohner sagt:

      Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

      Schreib ein neues Lied……..

      Marmor Stein und Bahnhof bricht, aber dieser Widerstand nicht……..

    • Dieter sagt:

      Mir gefällt das auch nicht, allerdings bin ich tolerant. Trotzdem mal die Überlegung anstoßen das Liedrepertoire zu erweitern. Nicht das dies in 20 Jahren immer noch so mager ist. 😉

  3. S. E. sagt:

    Das ist schön, dass du so tolerant bist, Dieter. Herzlichen Glückwunsch und frohe Weihnachten!
    Ich frage mich aber wirklich, wie lange das „Bündnis“ noch diese Politik verfolgen will: Die sicherlich auch nicht repräsentative Fangruppe dieser Singereien immer wieder aufs Neue zu bedienen anstatt NEUES zu probieren. Ist dort jemand aufgefallen wie viele Leute mittlerweile von den Demos wegbleiben und: Dass wir kaum Neuzugänge haben? Mit diesem Gesinge (über Lieder kann man streiten, sicher…) erreicht man wenig Leute und schreckt noch mehr ab. Vor allem die Jüngeren. Erinnert sich noch jemand daran, dass es die Jugendlichen waren, die zuerst den Schlossgarten besetzt haben? Von denen ist fast niemand mehr dabei.
    Wir schrecken unheimlich viele Leute ab, weil wir „peinlich“ wirken. So schlimm das klingt, aber wir sind zu „un-stylisch“. Und wollen wir jetzt mehr werden oder nicht? Wir brauchen dazu keine Großmutter zu verkaufen, sondern nur mal ein anderes Lied singen (vielleicht eins mit gutem Text)!

    • S. sagt:

      Bei aller Toleranz – auch mir sind die Demo’s inzwischen (bis auf wenige Ausnahmen) zu einseitig und ausschließlich auf das Thema Bahnhof ausgerichtet. Das ermüdet viele ehemalige Mit-Aktive. So wichtig S21 auch ist: Das ist ein Teil des Gesamtproblems und belastet nicht allzu viele Menschen „hautnah“ und direkt.
      Als überaus positiv empfinde ich Redebeiträge wie z.B. am 29.9.12.
      Also: Laßt uns doch endlich neue(re) Wege (auch ohne Gesang) beschreiten, dann bringen sich auch wieder mehr Menschen ein.

  4. S. E. sagt:

    „Marmor Stein und Bahnhof bricht, aber dieser Widerstand nicht“ wäre ein guter Anfang. 🙂 Ich suche einen Komponisten.

  5. Peter Illert sagt:

    Vor 30 Jahren gab es im Frankfurter Startbahn-West Widerstandsdorf eine Wandschmiererei in „meiner“ Hütte, die lautete :

    „HAUPTSACHE: EGAL“

    Hat mich damals tierisch aufgeregt, genau das war von den graffitisierenden Punkern auch so beabsichtigt.
    Mit angestiegenem Lebensalter muss ich konstatieren, das an dem Spruch etwas dran „wahr“.
    Uebertragen auf das K 21- Liedgut heisst dies:
    -Es ist ziemlich egal, wie progressiv oder regressiv, wie richtig oder falsch bei uns gesungen wird, Hauptsache es wird gesungen. Die letzte Messe für S 21 singen ohnehin nicht wir, sondern (sich)die Projektbetreiber selber.

  6. Manfred sagt:

    „Ist dort jemand aufgefallen wie viele Leute mittlerweile von den Demos wegbleiben und: Dass wir kaum Neuzugänge haben?“

    Das trifft doch gar nicht zu. Unser Widerstand wächst nach wie vor und schneller denn je.

    Montag für Montag kommen Tausende und von Woche zu Woche mehr.

  7. Ingrid Hauser sagt:

    Also, ehrlich, mir graut etwas, wenn ich die Kommentare hier lese. Bitte, bitte hängt Euch doch nicht an diesem Lied auf. Das ist mit Sicherheit nicht der Grund, warum wir weniger bei den Demos sind. Damit vertretet Ihr eine total einseitige Meinung, und merkt es nicht einmal! Wooooo ist da die Vielschichtigkeit unserer Bewegung?????

  8. Peter - es gibt nur den einen sagt:

    Wenn die so viel beschworenen jüngeren Mitstreiter denn so sehr was anderes singen wollen, ja warum kommen die dann nicht und bringen ihre was auch immer mit? Warum machen sie noch nicht mal die Begleitmusik (Trommelsession) während dem Demozug? Ja wo sind sie denn?

    Bei Gott ja, ich beklage es seit vielen Jahren, dass die Jungen fehlen. Das tun sie wirklich! Aber das kann ja nur heißen, dass sie dann auch nicht über Lieder klagen können, die sie nie gehört haben, weil sie ja nicht dabei waren (und sind).

    Ich hab‘ einfach keinen Bock mehr darauf, mich von meinen, unseren Kindern weg selektieren zu lassen. Das wäre bestenfalls dümmlicher Jugendwahn der Alten. Und dabei glaub‘ ich noch nicht einmal, dass die vermeintlich Alten was dagegen hätten, wenn die vermeintich Jungen selbst was machen würden! Herzlich gern! Sei es Musik, sei es z.B. mal ’ne Schicht Mahnwache oder sonst was. Tja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär‘!

    Wir können die vermeintlich Jungen (oftmals ist z.B. Egon Hopfenzitz im Geiste noch jünger als viele der heute 18jährigen!) nicht zur (Montags-)demo tragen! Es gibt keinen roten (Gesangs-) Teppich zur Montagsdemo! Demonstrieren muss man schon selbst wollen! Und dann – wenn – werden sie selbstverständlich auch ihren eigenen Stil dazu beitragen und irgendwann uns vermeintlich Alte ablösen und ersetzen. Aber das eigentliche Problem ist – für’s Demonstrieren gibt es keine App – man muss es tatsächlich selbst tun!

    Hab‘ gestern Abend eine ca. 70jährige Dame getroffen, die von der Mahnwache die gedruckten Redetexte holen wollte, weil sie selbst kein Internet hat um sich die Youtube-Videos zuhause nochmal an zu schauen. Heißt: Keine App, aber dafür Demonstrieren. Und für und mit solchen Menschen singe ich „Freunde schöner Kopfbahnhöfe“ gerne noch tausend Mal!

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