Was für ein Tag …

SpontanDemo ©weiberg 027Der heutige Tag ist wieder mal ein denkwürdiger Tag für die Bewegung gegen S21 und für das bestgeplante Bahn-Projekt: Erst die Einstellung des Wasserwerfer-Prozesses, wobei schon der Gedanke an eine Einstellung zum jetzigen Zeitpunkt ein Skandal ist (war). Und dann kurz danach die dpa-Meldung und der ausführlichere StZ-Artikel: Gesamtprojektleiter Penn (= Nachfolger von Hany Azer) verlässt das Projekt.

Erst vor drei Wochen waren drei hohe Projektverantwortliche ausgeschieden:

  • der Verantwortliche für die zentrale Baulogistik
  • der Projektleiter für den Trog
  • ein Verantwortlicher beim Grundwassermanagement (darüber hatten die Medien bislang nicht berichtet)

Das und auch das Vorgehen des Landgerichts zeigt mir deutlich: Da steht irgend jemandem das Wasser bis zum Hals, das Fass scheint schon ganz schön voll zu sein ... Ein guter Grund für uns alle, weiterzumachen mit unserem Widerstand gegen S21: Lasst uns noch mehr Wassertropfen ins Fass füllen!

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2 Kommentare zu Was für ein Tag …

  1. Ursula Mathern sagt:

    Sehr geehrter Herr von Hermann,
    ich finde es ebenfalls unakzeptabel, dass der „Wasserwerferprozess“ eingestellt werden soll! Die Gegner von S 21 haben meine volle Sympathie, Ihr Durchhaltevermögen bewundere ich. (Selber habe ich mich etliche Jahre an anderen Stellen engagiert und versuche es, nunmehr in der Provinz, mit anderen Mitteln)
    Sicher ist es eine andere Ebene, vielleicht finden Sie die Idee trotzdem nicht völlig abwegig, sich auf Ihrer nächsten Montags-Demo mit den Menschen in Ferguson zu solidarisieren, die ebenfalls gegen ein im höchsten Maße ungerechtes Urteil kämpfen. Vielleicht könnte das der Anfang einer internationalen Solidarität werden, die die Arroganz der Macht an den unterschiedlichsten Orten bezwingt?
    Mit besten Wünschen für Sie und freundlichen Grüßen Ursula Mathern

  2. Dominik sagt:

    Ingenieure der Anti-S21-Bewegung bewerbt euch als Projektleiter! So könnte man das Projekt subversiv von innen heraus lahmlegen.
    Mal im Ernst… während des Nordflügelabrisses hab ich mich als Baggerfahrer bei GL Abbruch beworben. Ich hab sogar eine Einladung zum Bewerbungsgespräch bekommen, wollte eigentlich hingehen und ihnen sagen, wie scheiße ich es finde, dass sie einen Denkmalgeschütztes Gebäude abreißen. Leider dann doch nicht gemacht.

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