Bahn-Chef Grube tritt zurück! Chance für Umstieg 21 …

Der Spiegel meldet heute, dass Bahn-Chef Rüdiger Grube zurücktritt.

Grubes Rücktritt ist eine gute Nachricht für den Schienenverkehr in Deutschland. Jetzt bietet sich bei Stuttgart 21 die Chance auf Ausstieg aus dem Projekt und Umstieg auf einen zukunftsorientierten, ökologischen, kundenfreundlichen Verkehrsknoten in Stuttgart. Mit dem Konzept 'Umstieg 21' liegt ein durchdachtes, sinnvolles Konzept vor, wie die angefangenen Baustellen und Teilstücke von Stuttgart 21 für den Bau eines zukunftsweisenden Verkehrsknotens umgenutzt werden können.

Rüdiger Grube stand für Stuttgart 21, mit seinem Rücktritt ist auch S21 am Ende. Ein neuer Bahn-Chef ist nun frei in der Bewertung des milliardenteuren, verlustreichen und gefährlichen Prestigeprojekts, das im Aufsichtsrat der Bahn nur noch wenig Freunde hat. Die Parkschützer erwarten, dass der neue Bahn-Chef sich ernsthaft und kritisch mit den Problemen von Stuttgart 21 auseinandersetzt und daraus die Konsequenz zieht, S21 zu stoppen. Das Umstieg21-Konzept ist ein möglicher Ausweg aus der verfahrenen S21-Situation.

So kann Umstieg 21 aussehen:

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4 Kommentare zu Bahn-Chef Grube tritt zurück! Chance für Umstieg 21 …

  1. Horst Ruch sagt:

    Zwar ein toller Erfolg für unseren unermüdlichen Eisenhart v. Loeper den Aufsichtsrat in die äußerste Enge getrieben zu haben ….aber….Wenn es denn so einfach wäre, einen von den alten und neuen Landesregierungen BW eingefädelten Deal (Länderfinanzausgleich) so klanglos zu beendigen!
    Solange OB Kuhn als grüner Nachsprecher von MP Kretschmann öffentlich verkündet: „das Projekt ist gut für die Landeshauptstadt“, solange wird sogar die schwarze Null Bundes-Politik daran festhalten. Nach Dr. Geißler’s Motto „Geld liegt (in old Germany) wie Heu auf der Straße“. Auch für Murks.

    • Steffen Hans sagt:

      Es zeugt vom ziemlicher Selbstüberschätzung, falls Herr v. Loeper glaubt, daß Herr Grube wegen ihm zurückgetreten ist.

  2. Horst Ruch sagt:

    …es zeugt sicherlich eher von Selbstüberschätzung des Ex-Bahn Konzernchefs, dem der Aufsichtsrat nicht gefällig war.

  3. m.g.-b. sagt:

    Hauptsache, der ist weg! Martin Schulz will ja jetzt mitreden. Da kann er vielleicht zeigen, wo er steht . . .
    wenn man ihn lässt.

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