Die Schweiz macht’s vor: Kosten für Eisenbahn-Großprojekt gesenkt

Zitat von www.lok-report.de

Weitere Senkung der NEAT-Kosten
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Prognose für die Endkosten der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) um weitere 250 Millionen Franken gesenkt. Die NEAT wird neu voraussichtlich 17,65 Milliarden Franken kosten (Preisstand 1998). Dies geht aus dem Standbericht 2016 zu den Eisenbahn-Grossprojekten hervor, welchen das BAV heute publiziert hat. Auch die übrigen Grossprojekte sind auf Kurs.

Zum dritten Mal in Folge konnte das BAV bei der jährlichen Beurteilung im Rahmen der Standberichte zu den Eisenbahn-Grossprojekten per Ende 2016 die Endkostenprognose für die NEAT senken. Grund für die erfreuliche Entwicklung sind tiefere Kosten beim Gotthard-Basistunnel und tiefere Risikopositionen aufgrund des fortgeschrittenen Projektstandes. Die voraussichtlichen Endkosten liegen mit 17,65 Milliarden Franken deutlich unter dem vom Parlament bewilligten NEAT-Gesamtkredit von 19,1 Milliarden Franken zum Preisstand von 1998. Unter Berücksichtigung von Teuerung, Mehrwertsteuer und Bauzinsen konnte die Kostenprognose von 23 auf 22,6 Milliarden Franken gesenkt werden.

Auch die übrigen Eisenbahn-Grossprojekte – Lärmsanierung, Anschluss ans ausländische Hochleistungsnetz, Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB), Ausbauschritt 2025 und 4-Meter-Korridor – sind auf Kurs. Beim Ausbauschritt 2025 konnten die Kosten deutlich optimiert und bereits die ersten Bauarbeiten gestartet werden. Die Details zum Stand der verschiedenen Grossprojekte können dem Standbericht 2016 entnommen werden, welchen das BAV heute veröffentlicht hat.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Die Schweiz macht’s vor: Kosten für Eisenbahn-Großprojekt gesenkt

  1. Christian Müller sagt:

    Die Darstellung lässt sich wohl der Rubrik „alternative Fakten“ zuordnen und verfälscht die tatsächliche Sachlage. Dass die Kosten 2001 auf 14,7 Mrd. prognostiziert wurden und somit nun eigentlich um mehr als 50% auf 22,6 Milliarden gestiegen sind, sollte nicht verheimlicht werden…

Kommentare sind geschlossen.