Masken für Schweigemarsch am 7.1.

Die Architekten veranstalten den Demozug am 7.1. und bitten um Teilnahme an diesem Anklagemarsch, wenn möglich in schwarzer Kleidung + mit weiß geschminktem Gesicht.

In der Hand tragen die Teilnehmer doppelseitige Schilder mit Fotos der Verantwortlichen. Sie können die Schilder entweder hier herunterladen oder am Samstag gegen Spende bei den Architekten am Info-Stand am Fahnenrondell erwerben.

Die heruntergeladenen Bilder sollten Sie (falls möglich) in DIN A3 (alternativ DIN A4) auf starkem Papier ausdrucken und an einen Stab befestigen.

Geißler.pdf
Gönner.pdf
Grube.pdf
Hauk.pdf
Kefer.pdf
Kretschmann.pdf
Merkel.pdf
Ramsauer.pdf
Schmid.pdf
Schmiedel.pdf
Schuster.pdf

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7 Kommentare zu Masken für Schweigemarsch am 7.1.

  1. Ulrike Braun sagt:

    Ich hoffe sehr, dass die veranstaltenden ArchitektInnen wissen, dass ein Schweigemarsch, wenn er kraftvoll und nicht trauerkloßig daherkommen will, sehr auf eine gekonnte akustische Unermalung angewiesen ist. Denn Schweigemarsch hießt ja nur, nicht plappern oder skandieren, aber keinesfalls still & stumm!
    Unabdingbar sind deshalb (über den Zug gut verteilt!) rhythmische Klänge, am besten Gongs, Klangschalen, Perkussionsinstrumente aller Art. „Unsere“ Lokomotive kennt sich bei so was im Übrigen betens aus.

    Ich hoffe sehr, dass dieser Aspekt der Akustik gut bedacht wird. Zumindest ebenso wie offenkundig die Optik mit den Masken. – Zumal, wie ich weiß, sehr viele hierfür zum jetzigen Zeitpunkt (noch ist ja alles offen! – was scheren uns momentan also irgendwelche Verantwortlichen??) keine Nowendigkeit sehen und sich auch das Gesicht nicht anmalen werden. Bei einer professionelle Akustik findet sich dagegen beinahe jedermann/jedefrau wieder.

    Dies als wirklich konstruktiv gemeinte Anregung. Denn dass gerade diese Demo ein eindrucksvolles Signal setzen muss, steht ja außer Frage!

  2. Ulrike Braun sagt:

    Sorry für die vielen Tippfehler – ’s ist schon spät.

  3. GlotzBebbele sagt:

    @ Ulrike Braun:
    Schweigemarsch bleibt Schweigemarsch.
    Dieser ewige Lärm geht mir langsam auf den Keks. Wer lauter ist, hat nicht mehr recht. Aus dieser Spirale sollte man endlich mal raus.
    @insgesamt:
    Ist ein Schweigemarsch angesagt oder ein Trauermarsch? Warum also karnevalsmäßige Verkleidung?

  4. Pradedos sagt:

    Schweigemarsch sehr gut und wichtig, Kleidung und eventuell weiße Gesichter auch. Masken? Für mich sind es nicht einzelne Bösewichter, die die Verantwortung tragen, denn die sind ersetzbar. Wenn einer umkippt, kommt der Nächste. Deshalb will ich keine Maske tragen, ich will diese Leute nicht mal mit spitzen Fingern anfassen. Für mich ist es das System, was faul ist. Nicht nur ein einziges System, sondern mehrere Systeme, die sich prächtig vernetzt und verzahnt haben, die sich aneinander krallen. Dieses Netzwerk gilt es aufzubrechen, nicht (nur) ein Dutzend Bösewichter. Wichtig ist, was Ulrike sagt: Eindrucksvolle Stille mit Gongs und Trommelschlägen ab und zu. Der Schweigemarsch am 30.9.-Gedenktag war sehr beeindruckend, richtig unter die Haut gehend, eben mit Gongs und ganz ruhig, aber bestimmt. Die Leute haben – wenn überhaupt – leise miteinander geredet. Es war ein beeindruckendes gemeinsames Schweigen, aber keine Totenstille. Immerhin sind wir sehr lebendig und wollen es weiterhin bleiben.

  5. He Moment mal sagt:

    @Ulrike Braun: Stimme zu. Der Gong und die getragenen Trommeln am Jahrestag 30.09. haben den Ernst der Sache sehr gut zum Ausdruck gebracht, ohne übertrieben zu wirken.

    @Glotzbebbele: Du weißt nicht, wovon Du redest.

  6. ike sagt:

    Ihr habt den Drexler vergessen!

    • Colombina sagt:

      Auf ein Schild mehr oder weniger kommt es auch nicht an. Das Design der Schilder ist jedenfalls gelungen, die Fotos von der Kundgebung sehen jedenfalls eindrucksvoll aus. Allerdings wurde die Idee mit den weiss geschminkten Gesichtern leider nur von ein paar wenigen Teilnehmern umgesetzt.

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