Russischer Artikel

Sogar in der Gazeta, einer der meistgelesenen russischen Zeitungen, kam ein Bericht über unseren Widerstand.

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9 Kommentare zu Russischer Artikel

  1. peterhb sagt:

    Dann hilft uns bestimmt der Putin bald.

    ,

  2. Und wer übersetzt uns das jetzt???

  3. Emilia sagt:

    Mal sehen, vielleicht findet sich jemand nächste Woche, falls bis dahin noch nicht übersetzt (vielleicht findet sich jemand auf der PS-Seite). Mein Partner macht Deutsch als Fremdsprache mit Ausländern, nächste Woche starten neue Kurse, vielleicht ist jemand dabei, der/die Russisch kann.

  4. Volker Teichert sagt:

    Hier ist eine schnelle Google-Übersetzung:

    Sie schreiben aus Stuttgart! Oben bleiben! Stadt Stuttgart, die viertgrößte in Deutschland, einfach verrückt!

    Traditionell bemüht ruhigen Menschen ihre Rechte zu verteidigen, und speichern Sie die Stadt vor der Zerstörung. Für eine lange Zeit tapfer Schwab (indigene Bevölkerung des Landes Baden-Württemberg), trotz der wirtschaftlichen oder politischen Fragen, in der Regel blieb ruhig. Solche Sorgen waren nicht da, vielleicht, weil die Bauernkriege im Jahre 1525 oder die Revolution von 1848 und 1918. Die Menschen waren von der Routine, polarisiert und sich aktiv damit begonnen, auf Demos gehen abgelenkt.

    Ungewöhnliche Interesse an dem Projekt Transfer-Station an den Boden und neue Wege durch Tunnel (Projekt S21) setzt die Stadt auf den Ohren, oder wie man hier sagt, auf den Kopf. Oben bleiben! (Was bedeutet, \Keeping up\) – so jetzt in Stuttgart, begrüßen einander Gegner der U-Bahn-Projekt

    Geographie Proteste expandiert in Deutschland und außerhalb (Berlin, New York, etc.). Die meisten shtutgartsev äußerte sich klar gegen dieses Projekt und möchten eine Alternative: Speichern von Bahnhof und Eisenbahn auf der Oberfläche (Projekt K21). Sie sollten schon längst aufgerüstet haben, weil Seit 15 Jahren sind sie nicht in der Reihenfolge ergeben – Geld sparen auf einen unendlich teuren U-Projekt.

    Ja, es ist der Teil der Bevölkerung, die geeignet ist, weil \intelligente Onkel top\ für sie entschieden und sie erklärte, dass die Stadt ist für eine glänzende Zukunft warten. Doch viele Anwohner über den betreffenden Fragen: ob man derzeit eine U-Bahnstation oder immer noch über dem Boden zu stehen? Trampelschaden Ist die Stadt als ein Ergebnis dieser \Umstrukturierung\? Poruba der Stadtmitte Park mit einem 200 Jahre alten Platanen (Hauptlicht Zentrum von Stuttgart)? Was geschieht mit den Heilquellen der Stadt?

    Clique von Politikern und der \Investoren\ machen die Stadt \Bau des Jahrhunderts\ – die teuersten und größten Projekt in Europa für zehn Jahre. Shtutgarttsy nannte dieses Projekt \Milliardstel Grab» – Milliardengrab.

    Zur Bezahlung dieser, natürlich, wird der Steuerzahler, nicht nur in Stuttgart, nicht nur Deutschland, sondern auch der Europäischen Union. Unter dem Vorwand der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Bratislava haben bereits begonnen, die Stadt abreißen, beginnend mit dem Denkmal der Architektur – die Station! Wer braucht schon einen BA in Stuttgart oder Paris – ist nicht klar, aber auch klar ist, dass diejenigen, die sie benötigen, dorthin zu fliegen, und wird auch weiterhin ein Flugzeug zu fliegen.

    Wer profitiert Milliardengrab? Es ist allen klar – nur die Baufirmen, die in engem Kontakt mit Politikern, Spekulanten und Land. Auf dem Gelände des Parks und der ehemaligen Bahn will Häuser zu bauen. Dieses Land (200 ha) wurden bereits von Spekulanten gekauft. Die Kosten des Projekts ist sprunghaft gewachsen – angefangen mit 2 Milliarden Euro und legte nun die Nummer (Stern) in 18 Milliarden! Der Appetit wächst mit dem Essen! Natürlich, Bildung, Krankenhäuser, Rentenreform, usw. – All dies trägt eine schwere Walze Projekt S21.

    Nicht, dass dieses Tal durch den Fluss und den Park. Es Nesenbach zur Entwässerung Sümpfe, gefangen gehalten wurde gebildet, noch, dass es enge Schichten von Gips, die auf den ersten schwillt an und verliert dann die Stabilität an der das Eindringen von Wasser (und Wasser ist es unbedingt im Bau) fallen, noch dass unter dem ganzen Zentrum von Stuttgart ist mit Mineralwasser gepackt, hört nicht auf die Zerstörer. Obwohl das Beispiel vor Augen: eine einmalige Bohrungen in Staufen zu sehr raschen Zerstörung der antiken Stadt geführt hat. In Immobilien zu erreichen Risse bereits bis zu 16 cm und es ist nicht das Limit. Es ist gefährlich, die U-Geister zu stören.

    Don’t stop den Bau und die Zerstörung der einzigartigen Station – \liegenden Eiffelturm und die Einzigartigkeit des alten Parks.

    Aber die Stadt hat sich nicht ergeben. Die riesigen und wachsenden Demonstrationen am Freitag und Montag (bereits 70 000 Menschen zu erreichen), täglich unglaubliche Pfeifen in einem 19:00 (Schwabenstreik), Sit-ins, die Verhütung von Bauherren Mitgliedschaft in politischen Parteien (und Wahlen in der Nase, im März) – eine Form des Protestes, aber sie sind keine positiven Veränderungen geführt haben, nicht.

    Die Demonstranten pass \Hallo\ Frau Merkel, Anspielungen auf künftige Wahlen, erfordert öffentlichen Konsultation und der Stadt Baden-Württemberg. Denn jeder muss für dieses \Projekt des Jahrhunderts\ zu bezahlen! Aber bis das Pull-Down-Station weiter, und Anfang Oktober sind in den Park gehen geschnitten. Die Politiker sagen: Sie haben alles verloren die Gerichte, die wir haben, die repräsentative Demokratie, und wir sind für Sie zu entscheiden, wie man leben soll, und später werden Sie erkennen, dass dieses Glück ist. Es gibt Befürchtungen, dass sie sich schnell porushat Bahnhof, Park und reduzieren auf alles hängenbleibt, weil Geld für die Fortsetzung nicht, und in diesen Bereichen zu bauen ist sehr problematisch.

    Gegen friedliche Demonstranten in Stuttgart auf dem Display an der großen Zahl von schwer bewaffneter Polizei. Die Menschen verbringen die Nacht in einem zerstörten Bahnhof und noch unberührten Park.

    Aktivisten «Robin Wood» Polizei entfernt von dem Baum. Und obwohl bisher alle mit Geldbußen kurze Inhaftierungen, ein paar zerbrochene Gläser verzichten, Prellungen (eine Dame die Polizei fest mit dem Unterkiefer verbunden, nicht Rücksicht nehmen auf die Kamera), aber dies ist nicht das Ende. Die Menschen sind bereit, aktiv zu widerstehen und sich gegen die Zerstörung des Parks.

    So ersetzen Sie die Bäume des Parks, die Reinigung der staubigen Innenstadt und erlauben zu atmen, zu 30 000 neue Bäume gepflanzt.

    Im unterirdischen Bereich des Park-Projekt bauen die Wohnhäuser und versprach, irgendwo setzen in 5000 zwölf Bäume. Es war unklar, wo sie sie treffen und wo sie ins Gefängnis zu gehen. Ja, und Wurzel fassen solche Bäume ist nicht einfach. Dies ist eine weitere Lüge, wie der Gesang bei Demonstrationen, die Einwohner der Stadt.

    Für Informationen über die Demonstrationen und die Demonstranten zu empfangen Nachrichten-Websites http://www.kopfbahnhof-21.de und http://www.parkschuetzer.de, die fast 26 000 Personen eingeschrieben.

    Es gibt starke Befürchtungen, dass in naher Zukunft Blut austreten kann, und es ist sehr beängstigend! Aber der Park zu schrecklich und sehr leid verlieren. Park, Dekoration der Stadt Stuttgart, die den Krieg und die Bombenangriffe überstanden.

    P.S. 18. September:

    Demonstrationen werden fortgesetzt. Der Nordflügel des Bahnhofs abgerissen – wie die Bombardierung. Der Park, der etwa damit zu beginnen, geschnitten ist, lege die Zeltstadt. Für jede Person, die die Polizei in dem Zelt, eine Geldbuße von 100 Euro pro Tag finden würden.

    Die Menschen erwarten, dass irgendwo, am Montag, die Polizei wird alles klar. Vielleicht früher, aber am Samstag – Sonntag, viele Menschen in den Park.

    Bei großen Bäumen sitzen Aktivisten – sie haben es Hängematten und \Häuser\ an der Spitze (in einer Höhe von ca. 35 Meter). Der Vertreter der Projekt für Public Relations Drexler zurückgetreten. Kleinigkeit, aber nett.

  5. LenaZaPark sagt:

    Danke für Übersetzung!:) Ich werde das korrigieren lassen. Aber später.Autor.

  6. Volker Teichert sagt:

    Liebe Lena,
    dein Artikel in der Gazeta trifft genau die Lage. Es geht nicht nur um S21. Überall in der Welt versucht das Kapital und die Politik die Menschen und die Natur zu unterdrücken und auszubeuten. Wir fühlen mit ihnen, ob sie nun in China oder zwischen Moskau und St. Petersburg wohnen.
    Volker

  7. LenaZaPark sagt:

    Danke. Genau, was ich wollte sagen. Ich wohne in Stuttgart jetzt. Ist jemand in der Lage übersetzen diese Artikel? Ich brauche Hilfe. Ich habe gefragt meine Freundin, aber das dauert einige Zeit. Googlsche Übersetzung ist absolut daneben. Mir ist auch sehr schwierig mein Artikel ordentlich in Deutsch zu übersetzen.

  8. OlgaB sagt:

    Hier ist meine Version. Schade, dass die Formatierungen nicht erhalten bleiben:
    ————————-

    Ein Schreiben aus Stuttgart! Oben bleiben! Stuttgart, die viertgrößte Stadt in Deutschland, ist einfach verrückt geworden!

    Traditionell ruhige, besonnene Bevölkerung versucht mit Nachdruck ihre Rechte zu verteidigen, und ihre Stadt vor der Zerstörung zu retten. Eine sehr lange Zeit sind die braven Schwaben (Stammbevölkerung des Landes Baden-Württemberg), trotz der wirtschaftlichen oder politischen Probleme, ruhig und friedlich geblieben. Hier gab es, bestimmt seit den Bauernkriegen im Jahre 1525 oder Revolutionen von 1848 und 1918, keine Unruhen. Jetzt sind die Menschen von dem täglichen Trott abgekommen, sind sehr polarisiert und haben aktiv damit begonnen auf Demos zu gehen.

    Ungewöhnliches Interesse an dem Projekt, den Bahnhof unter die Erde und die Gleise in den Tunnel (Projekt S21) zu verlegen, stellt die Stadt auf den Kopf. Oben bleiben! (Was bedeutet, «оставаться наверху» Keeping up) – so begrüßen sich in Stuttgart die Gegner des Bahnprojekts.

    Geographisch breiten sich die Proteste in ganz Deutschland und nach außerhalb (Berlin, New York, etc.) aus. Die meisten Stuttgarter sprechen sich klar gegen dieses Projekt und möchten eine Alternative: Erhaltung von Bahnhof und Gleisen auf der Oberfläche (Projekt K21). Sie sollten schon längst modernisiert werden, weil seit 15 Jahren keine Renovierungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt wurden – das Geld wird für ein unendlich teures unterirdisches Projekt gespart.

    Ja, es gibt ein Teil der Bevölkerung, die alles befürworten, was „der Große Onkel von Oben“ für sie entscheidet und erklärt, dass die Stadt eine glänzende Zukunft erwartet. Aber viele Anwohner interessiert die Frage: ob ihr Bahnhof unter die Erde kommt oder doch über der Erde bleibt? Wird die Stadt zu einer Ruine nach so einer „Perestroika“? Werden im Stadtzentrum-Park die 200-Jährigen alten Platanen (Grüne-Lunge von Stuttgart) erhalten? Was geschieht mit den Mineralquellen der Stadt?

    Clique von Politikern und der „Investoren“ machen aus der Stadt eine „Baustelle des Jahrhunderts“ – der teuerste und größte Projekt in Europa für die nächsten zehn Jahre. Stuttgarter nennen dieses Projekt „Grab für die Milliarden“ – Milliardengrab.

    Alles zu bezahlen hat, natürlich, der Steuerzahler, nicht nur in Stuttgart, nicht nur Deutschland, sondern auch der Europäischen Union. Unter dem Vorwand der Beschleunigung von Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Bratislava, haben bereits die Abrissarbeiten in der Stadt begonnen, an dem Denkmal der Architektur – dem Bahnhof! Wer braucht schon die Bratislava in Stuttgart oder in Paris – ist nicht klar, klar ist aber, dass diejenigen, die ihn wollen, fliegen dorthin, und werden auch weiterhin mit Flugzeug fliegen.

    Wer profitiert von diesem Milliardengrab? Es ist allen klar – nur die Baufirmen, die in engem Kontakt mit Politikern und Spekulanten von den Landflächen haben. Auf dem ehemaligen Park- und Gleis-Gelände werden Wohnhäuser gebaut. Dieses Land (mehr als 200 Ha) wurde schon von Spekulanten gekauft. Die Kosten des Projekts wachsen wie der Hefeteig – angefangen mit 2 Milliarden Euro und legte nun (laut Stern-Zeitschrift) bei 18 Milliarden! Der Appetit wächst beim Essen! Natürlich, Bildung, Krankenhäuser, Rentenreform, usw. – all dies wird durch die schwere Walze „Projekt S21“ plattgewalzt.

    Weder, dass dieses Tal durch den Fluss Nesenbach gebildet wurde und das Park zur Entwässerung der Sümpfe, bepflanzt wurde, noch, dass es oberen Schichten von Gips, die erst anschwellen und dann die Stabilität, durch das Eindringen von Wasser (und Wasser kommt unbedingt beim Bau) beeinträchtigen, und auch, dass unter dem ganzen Zentrum von Stuttgart sich ein Meer mit Mineralwasser befindet, hält die Zerstörer ab. Obwohl das Beispiel direkt vor den Augen liegt: eine einmalige Bohrungen in Staufen führte zu sehr raschen Zerstörung der antiken Stadt. In den Gebäuden erreichen die Risse eine Breite von 16 cm, und das ist nicht das Ende. Es ist gefährlich, die unterirdischen Geister zu stören.

    Die Bauherren lassen sich nicht Mal von der Zerstörung des einzigartigen Bahnhofs – „liegendem Eiffelturm“ und der Einzigartigkeit des alten Parks aufhalten.

    Aber die Stadt ergibt sich nicht. Die riesigen und immer wachsenden Demonstrationen am Freitag und Montag (bereits 70 000 Menschen erreicht), täglich unglaubliches Pfeifen um 19:00 Uhr (Schwabenstreik), Sit-ins, die Blockaden von Bauarbeiten, Austritte aus den politischen Parteien (die Wahlen sind vor der Nase – im März) – sind die Protestformen, die noch zu keinen positiven Veränderungen geführt haben.

    Die Demonstranten schickten Grüße an die Frau Merkel mit Anspielungen an die künftigen Wahlen und fordern nach einer Volksabstimmung in Baden-Württemberg. Weil, zahlen für dieses „Projekt des Jahrhunderts“ muss schließlich jeder! Während dessen, wird Bahnhof weiter zerstört und Anfang Oktober sollen die Bäume im Park abgeholzt werden. Die Politiker sagen: Sie haben alle Gerichtsentscheide verloren, die repräsentative Demokratie erlaubt uns für Sie zu entscheiden, wie sagen euch, wie sie zu leben haben und später werden Sie erkennen, dass dieses nur zu ihrem Glück geschieht. Es ist zu befürchten, dass, nach dem der Bahnhof schnell kaputt gemacht ist und die Bäume im Park abgeholzt sind, ein Baustopp kommt und alles liegen bleibt, weil das Geld alle ist und, überhaupt, in diesen Bereichen ist es sehr problematisch und aufwendig zu bauen ist.

    Gegen friedliche Demonstranten in Stuttgart tritt eine große Anzahl bis auf die Zähne bewaffneter Polizisten. Die Menschen verbringen die Nächte am einen zerstörten Bahnhof und noch unberührten Park.

    Aktivisten «Robin Wood» hat Polizei von einem Baum runter geholt. Und obwohl bisher alles nur auf Geldbußen und kurze Inhaftierungen, ein paar zerbrochenen Brillen, Prellungen (einer Dame hat die Polizei kräftig mit der Faust in den Unterkiefer zugelangt, ohne Rücksicht auf die anwesenden Kameras), beschränkt war, ist es noch nicht das Ende. Die Menschen sind bereit, aktiv gegen die Zerstörung des Parks zu widerstehen.

    Um die Bäume des Parks, die Reinigung der staubigen Innenstadt erledigen und erlauben zu atmen, müssen 30 000 neue Bäume gepflanzt werden.

    Laut dem Projekt sollen im Bereich des Parks Wohnhäuser gebaut werden und 5000 zwölf-Meter Bäume gepflanzt werden. Es ist unklar, wo sie her kommen und wo sie eingepflanzt werden. Und einwachsen werden solche Bäume auch nicht sofort und unbedingt. Dies ist eine weitere Lüge, wie bei Demonstrationen, die Einwohner der Stadt rufen.

    Die Informationen über die Demonstrationen holen die Demonstranten auf den Nachrichten-Websites http://www.kopfbahnhof-21.de und http://www.parkschuetzer.de, auf denen sich schon fast 26 000 Personen registriert haben.

    Es gibt starke Befürchtungen, dass in naher Zukunft Blut fließen könnte, und es ist sehr beängstigend! Aber den Park zu verlieren ist auch schrecklich und sehr schmerzlich. Der Park ist der Schmuck der Stadt Stuttgart, hat sogar den Krieg und die Bombenangriffe überstanden.

    P.S. 18. September:

    Demonstrationen werden fortgesetzt. Der Nordflügel des Bahnhofs ist zerstört – wie nach der Bombardierung. Im Park, wo bald die Abholzung begonnen werden kann, wurde eine Zeltstadt errichtet. Für jede Person, die die Polizei im Zelt erwischt, wird eine Geldbuße von 100 Euro pro Tag verhängt.

    Die Menschen erwarten, dass irgendwann, am Montag, die Polizei alles räumen wird. Vielleicht auch früher, aber am Samstag – Sonntag, sind doch zu viele Menschen im Park.

    In den großen Bäumen sitzen Aktivisten – sie haben da oben ihre Hängematten und „Häuschen“ (in einer Höhe von ca. 35 Meter). Der Verantwortliche für Public Relations des Projekts Drexler ist zurückgetreten.

    Kleinigkeit, aber angenehm.

  9. LenaZaPark sagt:

    Vielen Dank für Überzetzung!
    Ich habe die bisshen nachgebessert und stelle sie Ihnen hiermit z verfügung.
    Ich bitte sie kommentaren und Briefe zu hintrlassen in http://www.gazeta.ru/realty/2010/09/14_e_3419488.shtml

    Damit der Forum uns erhalten bleibt soll man die Briefe weiterhin posten. In erste Linie in Russisch,
    in zweite in englisch.

    Übersetzung ins Deutsch
    Quelle: http://www.gazeta.ru/realty/2010/09/14_e_3419488.shtml

    Ein Schreiben aus Stuttgart! Oben bleiben!

    Stuttgart, die viertgrößte Stadt in Deutschland, ist einfach verrückt geworden!
    Traditionell ruhige, besonnene Bevölkerung versucht mit Nachdruck ihre Rechte zu verteidigen, und ihre Stadt vor der Zerstörung zu retten. Eine sehr lange Zeit sind die braven Schwaben (Stammbevölkerung des Landes Baden-Württemberg), trotz der wirtschaftlichen oder politischen Probleme, ruhig und friedlich geblieben. Hier gab es, bestimmt seit den Bauernkriegen im Jahre 1525 oder Revolutionen von 1848 und 1918, keine Unruhen. Jetzt sind die Menschen von dem täglichen Trott abgekommen, sind sehr polarisiert und haben aktiv damit begonnen auf Demos zu gehen.
    Ungewöhnliches Interesse an dem Projekt, den Bahnhof unter die Erde und die Gleise in den Tunnel (Projekt S21) zu verlegen, stellt die Stadt auf den Kopf. Oben bleiben! (Was bedeutet, «оставаться наверху» Keeping up) – so begrüßen sich in Stuttgart die Gegner des Unterirdischen Bahnprojekts.
    Geographisch breiten sich die Proteste in ganz Deutschland und nach außerhalb (Berlin, New York, etc.) aus. Die meisten Stuttgarter sprechen sich klar gegen dieses Projekt und möchten eine Alternative: Erhaltung von Bahnhof und Gleisen auf der Oberfläche (Projekt K21). Sie sollten schon längst modernisiert werden, weil seit 15 Jahren keine Renovierungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt wurden – das Geld wird für ein unendlich teures unterirdisches Projekt gespart.
    Ja, es gibt ein Teil der Bevölkerung, die alles befürworten, was „der Große Onkel von Oben“ für sie entscheidet und erklärt, dass die Stadt eine glänzende Zukunft erwartet. Aber viele Anwohner interessiert die Frage: ob ihr Bahnhof unter die Erde kommt oder doch über der Erde bleibt? Wird die Stadt zu einer Ruine nach so einer „Perestroika“? („Perestrojka“ bedeutet in Russisch Umbau und für ist für viele Russen zu einem Schimpfwort geworden) Werden im Stadtzentrums-Park die 200-Jährigen alten Platanen (Grünen-Lunge von Stuttgart) erhalten? Was geschieht mit den Mineralquellen der Stadt?
    Clique von Politikern und der „Investoren“ machen aus der Stadt eine „Baustelle des Jahrhunderts“ – der teuerste und größte Projekt in Europa für die nächsten zehn Jahre. Stuttgarter nennen dieses Projekt „Grab für die Milliarden“ – Milliardengrab.
    Alles zu bezahlen hat, natürlich, der Steuerzahler, nicht nur in Stuttgart, nicht nur Deutschland, sondern auch der Europäischen Union. Unter dem Vorwand der Beschleunigung der Bahnverkehr zwischen Paris und Bratislava, haben bereits die Abrissarbeiten in der Stadt begonnen, an dem Denkmal der Architektur – dem Bahnhof! Wer braucht eine Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Bratislava in Stuttgart oder in Paris – ist nicht klar, klar ist aber, dass diejenigen, die schnell aus Bratislava Stuttgart oder Paris erreichen wollen, fliegen dorthin, und werden auch weiterhin mit Flugzeug fliegen.
    Wer profitiert von diesem Milliardengrab? Es ist allen klar – nur die Baufirmen, die in engem Kontakt mit Politikern und Immobilien-Spekulanten stehen. Auf dem ehemaligen Park- und Gleis-Gelände werden Wohnhäuser gebaut. Dieses Land (mehr als 200 Ha) wurde schon von Spekulanten gekauft. Die Kosten des Projekts wachsen wie der Hefeteig – angefangen mit 2 Milliarden Euro und legte nun (laut Stern-Zeitschrift) bei 18 Milliarden! Der Appetit wächst beim Essen! Natürlich, Bildung, Krankenhäuser, Rentenreform, usw. – all dies wird durch die schwere Walze „Projekt S21“ plattgewalzt.
    Weder, dass dieses Tal durch den Fluss Nesenbach gebildet wurde und das Park zur Entwässerung der Sümpfe, bepflanzt wurde, noch, dass es oberen Schichten von Gips, die erst anschwellen und dann die Stabilität, durch das Eindringen von Wasser (und Wasser kommt unbedingt beim Bau) beeinträchtigen, und auch, dass unter dem ganzen Zentrum von Stuttgart sich ein Meer mit Mineralwasser befindet, hält die Zerstörer ab. Obwohl das Beispiel direkt vor den Augen liegt: eine einmalige Bohrung in Staufen führte zu sehr raschen Zerstörung der Altstadt. In den Gebäuden erreichen die Risse eine Breite von 16 cm, und das ist nicht das Ende. Es ist gefährlich, die unterirdischen Geister zu stören.
    Die Bauherren lassen sich nicht Mal von der Zerstörung des einzigartigen Bahnhofs – „liegendem Eiffelturm“ und der Einzigartigkeit des alten Parks aufhalten.
    Aber die Stadt ergibt sich nicht. Die riesigen und immer wachsenden Demonstrationen am Freitag und Montag (bereits 70 000 Menschen erreicht), täglich unglaubliches Pfeifen um 19:00 Uhr (Schwabenstreik), Sit-ins, die Blockaden von Bauarbeiten, Austritte aus den politischen Parteien (die Wahlen sind vor der Nase – im März) – sind die Protestformen, die noch zu keinen positiven Veränderungen geführt haben.
    Die Demonstranten schickten „Grüße“ an die Frau Merkel mit Anspielungen an die künftigen Wahlen und fordern nach einer Volksabstimmung in Baden-Württemberg. Weil, zahlen für dieses „Projekt des Jahrhunderts“ muss schließlich jeder! Während dessen, wird Bahnhof weiter zerstört und Anfang Oktober sollen die Bäume im Park abgeholzt werden. Die Politiker sagen: Sie haben alle Gerichtsentscheide verloren, die repräsentative Demokratie erlaubt uns für Sie zu entscheiden, wie sagen euch, wie sie zu leben haben und später werden Sie erkennen, dass dieses nur zu ihrem Glück geschieht. Es ist zu befürchten, dass, nach dem der Bahnhof schnell kaputt gemacht ist und die Bäume im Park abgeholzt sind, ein Baustopp kommt und alles liegen bleibt, weil das Geld alle ist und Bau nicht fortgesetzt wird, weil Bauarbeiten in diesen Bereichen sehr problematisch und aufwendig sind !
    Gegen friedliche Demonstranten in Stuttgart tritt eine große Anzahl bis auf die Zähne bewaffneter Polizisten. Die Menschen verbringen die Nächte am einen zerstörten Bahnhof und noch unberührten Park.
    Aktivisten «Robin Wood» hat Polizei von einem Baum runter geholt. Und obwohl bisher alles nur auf Geldbußen und kurze Inhaftierungen, ein paar zerbrochenen Brillen, Prellungen (einer Dame hat die Polizei kräftig mit der Faust in den Unterkiefer zugelangt, ohne Rücksicht auf die anwesenden Kameras), beschränkt war, ist es noch nicht das Ende. Die Menschen sind bereit, aktiv gegen die Zerstörung des Parks zu widerstehen.
    Um die Bäume des Parks, die Reinigung der staubigen Innenstadt erledigen und erlauben zu atmen, müssen 30 000 neue Bäume gepflanzt werden.
    Laut dem Projekt sollen im Bereich des Parks Wohnhäuser gebaut werden und 5000 zwölf-Meter Bäume gepflanzt werden. Es ist unklar, wo sie her kommen und wo sie eingepflanzt werden. Und einwachsen werden solche Bäume auch nicht sofort und unbedingt. Dies ist eine weitere Lüge, die von den Demonstranten, als „Lügenpack“ bezeichnet wird.
    Die Informationen über die Demonstrationen und die Neuigkeiten holen die Bürger auf den Websites http://www.kopfbahnhof-21.de und http://www.parkschuetzer.de, auf denen sich schon fast 26 000 Personen registriert haben.
    Es gibt starke Befürchtungen, dass in naher Zukunft Blut fließen könnte, und es ist sehr beängstigend! Aber den Park zu verlieren ist auch schrecklich und sehr schmerzlich. Der Park ist der Schmuck der Stadt Stuttgart, hat sogar den Krieg und die Bombenangriffe überstanden.
    P.S. 18. September:
    Demonstrationen werden fortgesetzt. Der Nordflügel des Bahnhofs ist zerstört – wie nach der Bombardierung. Im Park, wo bald die Abholzung begonnen werden kann, wurde eine Zeltstadt errichtet. Für jede Person, die die Polizei im Zelt erwischt, wird eine Geldbuße von 100 Euro pro Tag verhängt.
    Die Menschen erwarten, dass irgendwann, am Montag, die Polizei alles räumen wird. Vielleicht auch früher, aber am Samstag – Sonntag, sind doch zu viele Menschen im Park.
    In den großen Bäumen sitzen Aktivisten – sie haben da oben ihre Hängematten und „Häuschen“ (in einer Höhe von ca. 35 Meter). Der Verantwortliche für Public Relations des Projekts Drexler ist zurückgetreten.
    Kleinigkeit, aber angenehm.

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