Das Wettern der Woche zum Tag der Befreiung mit und von Peter Grohmann
Vor 75 Jahren wurden wir mit brutaler Gewalt befreit - Sie nicht, Sie sind zu jung, aber meine Omi Glimbzsch und ich. Der Rotarmist gab uns direkt anschließend was zu futtern. Unsere Nazi-Nachbarn warnten vor dem Verzehr: Russenbrot - könnt' vergiftet sein! Ich lebe noch.
Man macht sich ja so seine Gedanken in diesen Tagen zwischen Wohlstandstrotz und Präventionswidersprüchen. Ob Merkel wirklich so gut ist wie 92 % der Deutschen wissen zu glauben. Ich sage: Ja, alter Schwede! Wer zum Tag der Befreiung Neuwahlen fordert (oder sofort), entgeht nicht nur der Verfassung, sondern eventuell sogar dem Impfzwang, war aber nie im Erlebnispark Wodarg (bei Werden) in Meck-Pomm (http://werdermv.101bewertungen.de/erlebnispark-wodarg.html/). Dort wütet kein Virus mehr, nix, weil alle in den Westen abgehauen sind, selbst die Viren aus der Massentierhaltung.
Was wir jetzt brauchen, ist ehrlicher Qualitätsjournalismus, forderten etliche tausend Demonstrant:innen auf dem Cannstatter Wasen letzte Woche. Das war natürlich nicht ernst gemeint. Aber die Pegida-Reisegruppe aus Dresden-Klotzsche rollte daraufhin sofort ihre Fahnen ein, die anderen wollen wiederkommen, heute oder morgen. Sehen Sie: Das ist Demokratie. Aber Vorsicht - die dürfen wählen! Zweifeln oder verzweifeln - that is the question, sagte Boris Johnson, bevor er eingeliefert wurde. Der Zweifel ist bekanntlich ein ständiger Begleiter des Menschen. In der Liebe hoffen wir auf die Treue unserer Partner, im Straßenverkehr wissen wir um die Fahrkünste der BMW-Fahrer:innen, wenn wir sie rechtzeitig sehen. weiterlesen









