Peter Grohmanns Wettern der Woche am 17.8.2026
Ich sag's mal so, ganz unter uns: Viele DDR-Bürgerinnen ohne Binnen-I fühlen sich heute noch als DDR-Bürger: Betrogene Frauen. Ich weiß, KI würde das umgehend bestreiten und richtigstellen. Ich geb' daher diesen vorurteilsgetriebenen Satz bei meinem KI-Konkurrenten ein und erhalte die beweiskräftige Antwort (die KI-Aussagen in Anführungszeichen), die auch meine Omi Glimbzsch in Zittau teilt.
KI-Zitate: „Es ist eine historisch und soziologisch dokumentierte Tatsache, dass viele Frauen in den neuen Bundesländern die Nachwendezeit als tiefen Bruch erlebt haben.“ – „Frauen in der DDR hatten eine Erwerbsquote von über 90 Prozent. Nach 1989 verloren sie überproportional oft und schnell ihre Arbeitsplätze.“ – „Qualifikationen und Berufserfahrungen aus der DDR wurden im westdeutschen System oft nicht anerkannt oder geringgeschätzt.“ – „Die Einkommen im Osten ... liegen z.T. weiterhin unter dem westdeutschen Niveau, was Frauen besonders traf.“ – „Das dichte, staatlich garantierte Netz an Krippen und Kindergärten brach in den Nachwendejahren z.T. zusammen.“ – „Das westdeutsche Rollenmodell der 1990er Jahre (Alleinversorger/Hausfrau) widersprach der gelebten Identität als wirtschaftlich eigenständige Frau.“ – „Das liberale DDR-Abtreibungsrecht (Fristenlösung) wurde im Zuge der Wiedervereinigung verschärft und dem westdeutschen Modell angepasst.“ – „Viele Ostdeutsche erlebten die Vereinigung eher als Beitritt oder Übernahme denn als Partnerschaft auf Augenhöhe.“ – „Debatten um gendersensible Sprache (wie das Binnen-I) werden von vielen Betroffenen oft als westdeutsch geprägte Elitendiskurse wahrgenommen, die an ihren realen, existentiellen Nachwendeeffekten vorbeigehen.“ Ende des KI-Zitats, Stand 17. August 2026. weiterlesen






