Wer hätt’s gedacht: Bürgerbeteiligung im Rosensteinviertel nur Schein

Am Dienstag, den 15.2. hat Herr Dr.-Ing. Kron, Leiter des Stadtplanungsamtes, vor Professoren der Uni Stuttgart gesagt, dass die Bürgerbeteiligung zum Rosensteinviertel nicht frei ist, sondern in ihren Ergebnissen auf den Plänen von Prof. Pesch aufbauen soll.

Wahrscheinlich gibt es kaum jemanden, der sich in Stuttgart eine echte Bürgerbeteiligung mit wirklichem Einfluss der Bürger vorstellen kann. Mit dieser Aussage wurde jegliches Engagement der Bürger in diesem Rosensteinquartier ad absurdum geführt. Die Bürger der Stadt dürfen damit wieder nur bei Details mitbestimmen und nicht grundsätzliche Fragestellungen angehen.
Die Standverwaltung unter Herrn Schuster benutzt damit das an sich sinnvolle Instrument der Bürgerbeteiligung ein weiteres Mal nur zu Marketingzwecken.

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9 Responses to Wer hätt’s gedacht: Bürgerbeteiligung im Rosensteinviertel nur Schein

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  2. Frank sagt:

    Das war ja auch nur ein Rahmenplan des Büro Pesch. Die Baukörper sind da doch nur kleine Klötze im minimalen Maßstab. Das ist nur das grobe Gerüst, welches die Struktur vorgibt. So ein „Klötzchen“ kann man auch wieder in drei kleinere aufteilen. Auch zur Freiflächengestaltung sagt so ein Rahmenplan ja nichts.

  3. michael sagt:

    same old f…:

    LÜGENPACK

  4. zacharias sagt:

    Irgendwann werde ich Herrn Schuster mal richtig eine FETT AUFS MAUL hauen. Anders kapiert der es scheinbar nicht….

    Wenn ich diese Visage schon sehe, krieg ich das große Kotzen !

    • Heimer sagt:

      ja, so kennen wir die demonstranten, nach aussen friedlich aber insgeheim über jede eskaltion erfreut, ists doch so schön medientauglich und vom dem bisschen pfefferspray hat sich ja noch jeder erholt.

      • ebse sagt:

        und für „wie qualifiziert“ halten Sie die Beiträge unserer (?) Politiker?

        Also mein Qualitätsmaßstab bei meiner Arbeit liegt – beträchtlich – höher.

        Ich empfinde die „Durchschnitts-Intelligenz“ unseres Regierungspersonals bedauerlich. Das tut schon ausreichend weh, denen, meine ich.
        „Auf’s Maul hauen“ erscheint mir da wie vergebliche Liebesmühe: sie zärtlich zu mehr Wachheit und Menschlichkeit und Intelligenz (EQ) zu „ermuntern“, wäre vielleicht vielleicht ein fruchtbarerer Weg. Keine Energie verschwenden.

  5. Stuttgarter Ureinwohner sagt:

    @zacharias und @ Heimer

    beide unsachlichen Beiträge heben sich auf, also Nullsummenspiel ?

  6. Peter Steinbrück sagt:

    Je mehr wir – damit meine ich uns Schiefbahnhofgegner – uns an den Gesprächen beteiligen, umso mehr muss man uns zuhören. Bürgerbeteiligung besteht nicht nur aus Abstimmungen. Voraussetzung ist auch die Teilnahme an solchen Gesprächen und Veranstaltungen, auch wenn das auf den ersten Blick nichts bringt.
    Jedoch unsere permanente und pentrante Präsenz auf jeder Veranstaltung vom Schuster hat dem Mann schon ganz schön zugesetzt. Das merkt man deutlich an seinen manchmal kleinlaut anmutenden Formulierungen.
    Widerstand ist ein mühseliges Geschäft. Wasser ist stärker als Beton, aber es braucht seine Zeit.

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