
Kommentar von Michael Janker. In den vergangenen Jahren wurden in der gesamten kapitalistischen EU immer mehr unnütze Bauprojekte gestartet, die außer der Bereicherung korrupter Politiker und Wirtschaftslobbyisten sowie der Zerstörung der Natur und wertvoller Kulturgüter für niemanden einen Nutzen brachten. Stuttgart 21 ist eines dieser nutzlosen Projekte, und jedeR, der in Stuttgart und Umgebung seinen Lebensmittelpunkt hat, weiß, was seit Baubeginn alles zerstört wurde. Hier sei nur kurz an den Schlossgarten und den Rosensteinpark erinnert.
In den Abendstunden des 3. Juni begann der Abriss der bei vielen Menschen sehr beliebten Neckar-Fußgängerbrücke zwischen Rosensteinpark und dem Cannstatter Wasen. Um ein Zeichen des Protestes gegen diese weitere sinnlose Zerstörung zu setzen, wurde die noch völlig intakte Brücke auf der Rosensteinparkseite unmittelbar vor Beginn der Abrissarbeiten von einer Gruppe von AktivistInnen besetzt. Das schien die ausführende Baufirma nicht zu stören. Sie begann die Abrissarbeiten mit dem großflächigen Abbaggern der Erdmassen im Vorfeld der Brücke trotzdem. weiterlesen








