dapd: Demonstration gegen Baumfällungen im Stuttgarter Schlossgarten
Süddeutsche Zeitung: Ausgebremst zwischen den Ballungsräumen
StZ: BUND: Bahn fällt Juchtenkäferbaum
nachrichten.at: Bratislava: Proteste gegen Korruption in der slowakischen Politik
StZ: Verspätungen - Stuttgart siegt im Landesvergleich
StN: LBBW hilft Stadt bei Wohnungsdeal
Welt: Peter fällt unter die Wutbürger
Medienberichte 10.3.
Schweigemarsch als Trauerzug
Samstag, 10.3.2012
13:30 Uhr Treffen am Denkmal Schlossplatz/Bolzstraße (siehe google map unten)
Dort können Sie sich das Gesicht weiß schminken (lassen), um Ihrer Trauer um den Schlossgarten noch mehr Ausdruck zu verleihen.
Ab ca. 14 Uhr setzt sich der Schweigemarsch in Bewegung über die unten dargestellte Route.
Am Schlossgarten wird Peter Grohmann ein paar Worte zum Verlust des Parkes sagen, wir werden drei große Trauerkränze niederlegen und vier Trauerbücher auslegen, in die Sie sich eintragen können.
Am Hügel Schillerstraße/Willy-Brandt-Straße werden wir eine Gedenkstelle einrichten, siehe Google-maps am Ende des Artikels.
Im Anschluss haben Sie ausreichend Zeit, um zum Trauer- und Ermutigungsgottesdienst zu gehen (Beginn 16 Uhr).
Schweigemarsch als Trauerzug auf einer größeren Karte anzeigen
Pressemitteilung des BUND: Bahn fällt Juchtenkäferbaum im Schlossgarten
Zum bereits hier berichteten Juchtenkäferlarven-Fund in der am 17.2. gefällten Platane 101 hat der BUND heute folgende Pressemitteilung veröffentlicht:
„Wir hatten auf einen Hinweis einer aufmerksamen Bürgerin reagiert und konnten zwischen 15:45 und 17 Uhr beobachten, wie Bahnmitarbeiter aus dem im Feuerbacher Stadtwald abgelegten Stamm versuchten, Juchtenkäferlarven im weit entwickelten 3. Larvenstadium zu bergen“, so Augenzeuge Pfeifer. Die rund 150 Jahre alte Platane Nr. 101 stand am Ausgang der Klett-Passage und erfüllte so eine wichtige Brückenfunktion zwischen der Juchtenkäferpopulation am Ferdinand-Leitner-Steg und den Populationen im nördlichen Teil des Mittleren Schlossgartens.
Offenbar hat die Bahn also mindestens einen von Juchtenkäfern besiedelten Baum gefällt und damit mutmaßlich gegen die Tötungs- und Zugriffsverbote des §44 BNatschG verstoßen. „Das Juchtenkäfer-Gutachten von Claus Wurst ist offensichtlich fehlerhaft, und die ökologische Baubegleitung der Bahn hat versagt“, kommentierte BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender den Vorfall. weiterlesen
Medienberichte 9.3.
Regierungspräsidium: 6. Planänderung in Wendlingen und Oberboihingen
Radio Utopie: S21: Maximaler Schaden ohne Nutzen – toll, Frau Merkel!
ZVW: Tiefes Misstrauen vor Dialog mit der Bahn
Stuttgart Journal: Stuttgart 21 & Kosten: Land will nicht mehr zahlen
Tagblatt: Der Flaschenhals bei Wendlingen bleibt
StZ: Fildertrasse - Kostendeckel für Stuttgart 21 gilt
StZ: Kommentar Fildertrasse - Geschlossen ergebnisoffen
StZ: Vorgeschmack auf einen harten Filderdialog
StZ: Patrizia-Wohnungen in Stuttgart - Zusagen im Vertrag fixieren
SWP: Nachdenken über eigenen OB-Bewerber
StN: Feinstaub: SPD fordert neue Messstationen
StN: Mappus würde EnBW-Geschäft nicht wiederholen
dpa: Mappus: EDF wollte EnBW-Mehrheit oder aussteigen
Junge Welt: SPD paßt Streikrecht nicht
Kunstaktion – Gedenkkreuze für den zerstörten mittleren Schlossgarten
Am Gebhard-Müller-Platz stehen nun 170 Kreuze für 170 Bäume, jedes Kreuz beschriftet mit Nummer und Baumart s. auch: baumpaten-schlossgarten.de
Fotos: Thomas Igler
Weitere Bilder gibt es hier bei fluegel.tv
Tunnelblick Nr. 7 online
Die Esslinger gegen Stuttgart 21 haben seit heute die 7. Ausgabe des Tunnelblicks als PDF online, Thema: Stresstestbetrug. Gleich herunterladen und lesen!
Die bisherigen 6 Ausgaben des Tunnelblicks sind ebenfalls auf der Webseite verfügbar. Große Klasse, was die Esslinger da regelmäßig herausgeben!

Fragen vor dem 2. Großen Ratschlag: Eure Meinungen & Sichtweisen sind gefragt
Am 17.03. findet ab 10 Uhr der 2. Große Ratschlag statt. Das Vorbereitungsteam bittet Euch schon vorab um Eure Meinungen und Sichtweisen:
Liebe AktivistInnen von nah und fern, liebe K21-FreundInnen, liebe StuttgarterInnen,
Der 2. Große Ratschlag soll uns allen einen Überblick verschaffen, wo wir als Bewegung stehen und wie wir nach der Zerstörung im Park weiter machen. Damit wir eine Grundlage für die Verständigung über die grobe Richtung des zukünftigen Widerstands haben, brauchen wir vorab die Meinungen und Sichtweise von euch allen.
Deshalb wollen wir euch alle bitten, schon vor dem 2. Großen Ratschlag am 17.03.2012 ein paar Fragen zu beantworten. Eure Rückmeldungen werden wir zusammenfassen und beim Ratschlag präsentieren.
Wir erbitten eure Antworten bis spätestens Freitag, 09.03.2012 um 24 Uhr, da wir noch Zeit für die Auswertung und Aufarbeitung brauchen. Wenn ihr der Meinung seid, dass wir wichtige Fragen vergessen haben, schickt sie uns ebenfalls zu, inklusive eurer Meinung dazu.
Bitte kopiert den Text direkt in eine E-mail und schreibt eure Antworten direkt unter die Fragen in den Mailtext an folgende E-Mail Adresse:
grosser-ratschlag-kontakt@unser-park.de
Am besten ihr schaut euch erst alle Fragen an, bevor ihr mit dem
Schreiben loslegt - insbesondere die erste Frage ist recht umfassend.
Und jetzt viel Vergnügen mit unseren Fragen.
Herzlichen Dank!
Euer Vorbereitungs-Team vom Großen Ratschlag
Hier die Fragen weiterlesen
2. Großer Ratschlag am 17.3.2012
Flyer DIN A6 (PDF) (hier auch die ausführliche Rückseite beachten mit näheren Infos, Zielsetzung und Programm)
Siehe auch den Artikel "Fragen vor dem 2. Großen Ratschlag: Eure Meinungen & Sichtweisen sind gefragt"
Position des Demoteams zu den Montagsdemos
Mit den Demos ist es genau so, wie mit allem anderen in dieser Bewegung: Wir Bürger müssen sie selber machen und organisieren. Daraus ergeben sich einige Rahmenbedingungen, an denen wir nichts ändern können:
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Peter Grohmann bei der 114. Montagsdemo
Kleine Rede vor großer Menge
Die Entwicklung der Menschheit (Erich Kästner)
Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
behaart und mit böser Visage.
Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
bis zur dreißigsten Etage.
Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzen sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.
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Grußwort von Walter Sittler bei der 114. Montagsdemo
Lieber Unermüdliche,
bei dem Versuch zu verstehen, was in den letzten Wochen den Stuttgartern und ihrer Stadt angetan wurde und noch angetan wird, bleibt einem, auch aus der Ferne, der Verstand stehen. Wohl wissend, dass sie kein einziges der vielen Versprechen, die den Bürgerinnen und Bürgern gemacht wurden, einhalten können, fahren die Verantwortlichen mit ihrem Tun fort. All diese Fortschrittsversprechen sind das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind. Wann, wenn nicht hier, soll man von Vandalismus sprechen, Vandalismus unter dem Deckmäntelchen einer erschlichenen Legitimität.
Deswegen seid ihr hier. Deswegen wird seit Jahren unentwegt dagegen protestiert und demonstriert. Deswegen wird ein staatliches und wirtschaftliches Handeln eingefordert, das den sozialen, wirtschaftlichen und ethischen Grundlagen unserer Stadt dient und sie nicht rechthaberisch beiseite wischt.
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Ja, was bauen sie denn?
Die Antwort auf diese Frage der 114. Montagsdemo hat der SWR letzthin zum Titel eines Beitrags über Stuttgart 21 gemacht: Ein Abstellgleis für alle.
Sie bauen ein Abstellgleis für alle, die auf gute und zuverlässige Bahnverbindungen angewiesen sind.
Sie bauen ein Abstellgleis für unsere Wirtschaft, denn der Ausbau der wirklich wichtigen Rheintalbahn wird verschoben. Hier bestünde Verbesserungspotenzial, die Möglichkeit wichtige Wirtschaftsregionen durch Güterverkehrstrassen zu verbinden. Stuttgart 21 dagegen ist ein Keil im Netz und für den Güterverkehr bedeutungslos.
Abgestellt werden auch ältere Menschen und Menschen mit Behinderung bei Stuttgart 21. Vielleicht sogar neben einem brennenden Zug. Denn bei Stuttgart 21 sind die Bahnsteige nicht nur schmal und schief, es gibt auch keine barrierefreien Fluchtwege. Ein Punkt, den viele kaum fassen können, wenn ich davon erzähle. Niemand kann glauben, dass so ein Bahnhof heute noch gebaut werden darf. So behindertenfeindlich, so menschenverachtend und so teuer.
Hat in Berlin ein Herr Ramsauer oder eine Frau Merkel mal gefragt „Ja, was bauen sie denn?“
Ich bleibe dabei, an das Gute im Menschen zu glauben, und denke deshalb, sie haben einfach vergessen zu fragen. Denn dass jemand Bescheid weiß und trotzdem baut, ist eigentlich unvorstellbar.












