Ordner für Montagsdemo gesucht

Wenn man eine Versammlung (Kundgebung od. Demozug) anmeldet, muss man Ordner stellen, so verlangt es das Ordnungsamt. Für die Montagsdemos brauchen wir jeweils 20 Ordner, d.h. wir brauchen Ihre Unterstützung!

Wir suchen für die Montagsdemos Leute aus dem Widerstand, die Ordner-Aufgaben übernehmen möchten. Die Aufgabe besteht darin, eine weiße Ordnerbinde zu tragen, Einfahrten od. Eingänge freizuhalten, das Frontbanner für Fotografen freizuhalten oder Lücken im Demozug zu vermeiden. Ordner übernehmen keine Polizeiaufgaben wie Verkehrslenkung. Es sind keine wilden Aufgaben, ein wenig mitdenken ist durchaus hilfreich.

Wir machen jeden Montag eine Ordner-Einweisung um 17:45 Uhr an der Bühne auf dem Marktplatz. Wer schon bei früheren Demos Ordneraufgaben übernommen hat, kommt bitte trotzdem zur Ordner-Einweisung. Dort bekommt jeder eine Ordner-Armbinde. Einzelne Aufgaben werden von den Ordner-Koordinatorinnen zugewiesen.

Wir freuen uns immer über neue Leute! Vorbeikommen und mitmachen, denn ohne Ordner keine Montagsdemos. Rückfragen per mail an ordner[at]parkschuetzer.de

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Grußworte der Parkschützer bei Großdemo in Frankfurt

Ich wurde von den Organisatoren der Großdemo gegen Fluglärm und Flughafenausbau in Frankfurt/Main gebeten, eine kurze Rede als Grußbotschaft aus Stuttgart zu halten. Hier der Text. FlügelTV ist auch dort und dokumentiert (nicht live) diese Demo.

Wir sind hier, wir sind laut – und das ist gut so, denn sobald wir nicht mehr zu hören sind, haben unsere Politiker uns und unsere Bedürfnisse vergessen. Solange die Politik uns Bürger nur als Störfaktor wahrnimmt, müssen wir stören, um unseren Anliegen Gehör zu verschaffen.
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Lageeinschätzung, Stand 4.2., 0:00

Lageeinschätzung des Ko-Teams, Stand 04.02., 0:00 Uhr

Wir haben Hinweise aus bisher überwiegend zuverlässigen Quellen, die auf eine bevorstehende Parkräumung am Mo, 06.02. hindeuten. Andererseits deuten aber auch einige Informationen darauf hin, dass die Räumung noch mehr Vorbereitungszeit braucht und womöglich erst ab 13.02. erfolgen kann. Zu diesen Informationen gehört auch die Kommunikation von Landesregierung und Polizei in den Medien.
Momentan fällt es uns schwer, diese widersprüchlichen Informationen zu gewichten und uns jetzt schon guten Gewissens auf einen Termin festzulegen. Einen Einsatz vor dem 06.02. halten wir jedoch für sehr unwahrscheinlich.
Wir beobachten aber die ganze Zeit über die Lage und werden unsere Einschätzung konkretisieren, sobald uns weitere Informationen vorliegen.

Hintergrund: weiterlesen

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Versammlungsverbot im Bahnhof für 4.2., 13 Uhr

Die für morgen geplante Kundgebung in der großen Bahnhofshalle wurde verboten.

Pressemitteilung vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21:

"Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 will rechtlich prüfen lassen, ob das vom Amt für öffentliche Ordnung heute verhängte Verbot einer vom Aktionsbündnis angemeldeten Versammlung im Stuttgarter Hauptbahnhof am

Samstag, 4. Februar, um 13 Uhr angemessen ist.

Das Amt beruft sich einmal mehr auf die Funktion der Bahnhofshalle als "Entfluchtungsfläche". Angesichts einer nicht vorhersehbaren Zahl von Teilnehmer/innen sei die Sicherheit im Bahnhof nicht gewährleistet. Auch das Angebot des Aktionsbündnisses, die vor den Gleisen liegende Querbahnsteighalle freizuhalten und eine Entfluchtung über den Nordausgang zu gewährleisten lehnte das Amt ab.

Um den Versammlungsleiter vor rechtlichen Folgen zu bewahren, zieht das Aktionsbündnis die Anmeldung der Versammlung am Samstag nun zurück. Es behält sich aber vor, auch in Zukunft zu solchen Aktionen aufzurufen, wenn Gerichte das in dieser Form ausgeübte Demonstrationsrecht gegen die Willkür von Verwaltungen verteidigt haben. Ein Verfahren zur Klärung wird nun vom Aktionsbündnis angestrengt.

Hannes Rockenbauch, der Sprecher des Aktionsbündnisses, findet die Entscheidung des Amtes für öffentliche Ordnung "absolut unverständlich, denn für kommerzielle Zwecke wie zum Beispiel ein Pur-Konzert stand die Halle bereits zur Verfügung." Stuttgarts Bürgerinnen und Bürgern aber werde dies verwehrt, obwohl sie sich gerade für den Erhalt des Hauptbahnhofes einsetzten. Wenn es am Frankfurter Flughafen möglich sein soll, das Recht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten, müsse das auch im Stuttgart Hauptbahnhof möglich sein."

Auch hier im Original nachzulesen auf www.kopfbahnhof-21.de

 

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Aktionsbündnis stellt Eilantrag gegen S21 Baumfällung im Stuttgarter Schlossgarten

Pressemitteilung des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
vom 3. Februar 2012

Eilantrag gegen Baumfällung im Schlossgarten

Mit einem heute dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in Bonn gefaxten Eilantrag will das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 die drohenden Baumfällungen im Mittleren Schlossgarten verhindern. Dabei geht es nicht um die naturschutzrechtlichen Aspekte, über die der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim auf Antrag des Naturschutz- verbandes BUND entscheidet. Wie Hannes Rockenbauch als Sprecher des Aktionsbündnisses berichtet, hat das EBA bereits einen fertig vorbereiteten Eilantrag an das Stuttgarter Verwaltungsgericht erhalten, um ihm bis Montagmittag noch die Chance für ein erneutes Baumfällverbot zu geben.

Folgt das Bundesamt dem Begehren nicht fristgerecht, soll der Eilantrag gegen die Baumfällungen sofort beim Verwaltungsgericht eingereicht werden. weiterlesen

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Presseerklärung: Parkschützer brechen Gespräch mit Polizeipräsident Züfle ab

Stuttgart, 3. Februar 2012: Ein für heute anberaumtes Gespräch zwischen Vertretern der Parkschützer und dem Stuttgarter Polizeipräsident Züfle, zu dem die evangelische Akademie Bad Boll eingeladen hatte, haben die Parkschützer kurz nach Beginn abgebrochen.

Grund dafür war die Art und Weise, in der die Polizei in den frühen Morgenstunden des heutigen Freitags einen Einsatz im Zeltdorf im Mittleren Schlossgarten durchführte.
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Kundgebung Sa, 04.02., 13h in der Großen Bahnhofshalle

UPDATE: Die Kundgebung wurde vom Amt für öffentliche Ordnung in der Großen Bahnhofshalle untersagt. Hier geht es zur Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.

Eine Einladung vom Aktionsbündnis an alle:

Das Aktionsbündnis hat für kommenden

Samstag, 4.Februar, 13h eine Kundgebung in der Großen Bahnhofshalle

angemeldet. Wir protestieren gegen den sinnlosen Abriss des Südflügels („Wessen Bahnhof...?“) und natürlich gegen die drohende Rodung des Schlossgartens.

Trotz unserer Wut soll der Charakter des Protests friedlich und freundlich sein, auch gegenüber Reisenden und Ladenbesitzern (gern auch konsumieren). Bitte keine Vuvuzelas, lieber Lieder & Kreatives!

Mit einer Kundgebung im Bahnhof selbst nehmen wir uns das Recht, in unserem Bahnhof zu demonstrieren.
Wann, wenn nicht jetzt?

Wir beziehen uns auf die neuere Rechtsprechung des BVerfG, nach der das Versammlungsrecht auch in öffentlichen Räumen wie Bahnhöfen und Flughafenhallen gilt (in Frankfurt findet am gleichen Tag eine Protestveranstaltung der FluglärmgegnerInnen im Fraportgebäude statt. Wir sind mit einer Grußbotschaft vertreten).
Wir setzen auf die Kooperationsbereitschaft des Ordnungsamts, haben uns aber auch schon rechtlich beraten lassen.

Spätestens Samstag 13h in der Haupthalle – davon gehen wir aus!

Viele Obenbleibergrüße

Hannes Rockenbauch/Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21

Vorabinfo: Für den Vorabend einer mutmaßlichen Rodung der Bäume werden wir zu einer Kundgebung an oder im Schlossgarten aufrufen.

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Offene Antwort an MP Kretschmann

Die Parkschützer und viele prominente Unterstützer hatten am 30.12.2011 einen offenen Brief zu Neujahr an Ministerpräsident Kretschmann geschrieben.

Darauf hatte der Ministerpräsident am 25. Januar 2012 ausführlich geantwortet (PDF-Datei).

Heute schicken die Unterzeichner des ersten offenen Briefs ihre Antwort an den grünen Ministerpräsidenten, siehe unten. Sie listen darin fünf konkrete Punkte auf, die beim Thema Stuttgart 21 im Machtbereich des Ministerpräsidenten liegen und die er sofort umsetzen kann, wenn er das Wort "kritisch" im Begriff "kritisch-konstruktive Begleitung" ernst nimmt.
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Anforderungen der Bürger an Schienenverkehr

Der Bau von Bahninfrastruktur ist kein Selbstzweck, darf kein Selbstzweck sein – zumal, wenn es um sehr teure Infrastruktur geht. Wie bei jedem anderen Projekt auch, müssen zunächst Anforderungen definiert und diskutiert werden. Über die beste und sinnvollste Realisierung kann erst dann sachlich fundiert entschieden werden, wenn klar benannt ist, welche Ziele mit der (neuen) Infrastruktur erreicht werden sollen und eine breite Mehrheit hinter diesen Zielen steht.

Egal wie die technische Umsetzung am Ende aussieht, folgende Anforderungen müssen erfüllt werden:
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Presseerklärung: CDU plant Verkehr der Zukunft lieber ohne Bürger

Parkschützer: Was Schieneninfrastruktur leisten muss

Stuttgart, 3. Februar 2012: Stuttgart, 3. Februar 2012: Bundesverkehrsminister Ramsauer kommt heute zu einer Fachkonferenz zum Thema Verkehr nach Reutlingen. Zahlreiche interessierte Bürger hatten sich angemeldet, wurden aber von der CDU wieder ausgeladen. Die Parkschützer haben konkrete Anforderungen für den Schienenverkehr der Zukunft formuliert, die Bundesverkehrsminister Ramsauer beherzigen sollte, damit es auch in Deutschland endlich wieder erfolgreiche (Groß-)Projekte geben kann.

Die ausgeladenen Bürger werden den Bundesverkehrsminister mit einer Demo in Reutlingen beehren.

„Ein Projekt kann nur gelingen, wenn die Anforderungen klar sind, das lernt jeder Ingenieur“, sagt Dr. Carola Eckstein, Parkschützerin und Mitglied der Ingenieure22. „Aber unsere Politiker zäumen das Pferd lieber von hinten auf: Statt zu überlegen, wie die Bedürfnisse der Bürger und die Erfordernisse der Wirtschaft möglichst gut und effizient bedient werden können, planen die Herren lieber großklotzig und vermeintlich prestigeträchtig. Was wir eigentlich brauchen, wird bestenfalls nachträglich diskutiert. Um die Planung öffentlicher Verkehrsinfrastruktur endlich wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen, haben wir Bürger unsere wichtigsten Anforderungen an den Schienenverkehr der Zukunft zusammengefasst. Das sollte Bundesverkehrsminister Ramsauer beherzigen, denn es ist seine Aufgabe und Pflicht, für zukunftsfähige öffentliche Verkehrsinfrastruktur in ganz Deutschland zu sorgen.“

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Medienberichte 3.2.

dpa: Mannheim: Grünes Licht für Baumfällarbeiten zu Stuttgart 21
dpa: Naturschützer erwarten VGH-Urteil zum Bäumefällen
dapd: Polizei durchsucht Protestcamp gegen "Stuttgart 21"
SWR1: Thomas Züfle, Stuttgarter Polizeipräsident
ZVW: Deutsche Bahn drängt auf den Start am 6. Februar im Schlossgarten
StZ: Stadt: Die Bahn darf Bäume fällen
StZ: Kommentar zu Stuttgart 21 - Die Folgen der Niederlage
dpa: Stuttgart 21 verzögert sich - Regierung: Bahn hat allein Schuld
Stuttgart Journal: S-Bahn Stuttgart: Eisiges Chaos wegen Signalstörung
Stuttgart Journal: Stuttgart 21: Schurke versteckt sich in S21-Zeltstadt

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Aktuelle Lageeinschätzung – Stand 2.2., 13:16 Uhr – Update 3.2., 10:19 Uhr

Aktuelle Lageeinschätzung des KO-Teams - Stand 2.2., 13:16 Uhr -

UPDATE 3.2., 10:19 Uhr: Heute Morgen fand ein Polizeieinsatz im Park statt. Die Polizei hat die Zeltstadt durchsucht und Zugänge zur Zeltstadt geschaffen. Es wurden 4 Personen festgenommen. Die Polizei ist mitterweile wieder abgezogen.
Hinweise deuten derzeit auf Mo, den 06.02. als Termin für die Parkräumung hin. Wir werden die Lageeinschätzung möglichst schnell konkretisieren.-------

1. Park
Im Moment deuten Informationen aus verschiedenen Quellen darauf hin, dass es in dieser Woche keine Parkräumung geben wird.
Entgegen diverser Medienberichte vom 1.2. wurde die Beschwerde gegen die Entscheidung zur Allgemeinverfügung (Aufenthalts- und Betretungsverbot) des Verwaltungsgerichts Stuttgart NICHT am Mittwoch 1.2. vom VGH Mannheim abgewiesen. Am Montag 6.2. soll der Mittlere Schlossgarten vom Finanzministerium an die Bahn übergeben werden. Sobald dies geschehen ist, könnte mit Arbeiten im Mittleren Schlossgarten begonnen werden. Der Eilantrag des BUND zum Stopp von Baumfällungen wegen mangelhaftem Artenschutz muss zwar vom VGH noch entschieden werden, hat aber keine aufschiebende Wirkung. Laut Medieninformationen ist ein Polizeieinsatz erst wieder ab dem 13.2. möglich. (Siehe bspw. StNonline vom 30.1.) weiterlesen

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