Stuttgarter Zeitung: Im Stuttgarter Wald wachsen die Probleme
Heilbronner Stimme: Abrechnung mit S 21 im Eilzugtempo
Augsburger Allgemeine: S21-PLAKAT - Verschnupfte Kläger
Schwäbische: Kretschmann lässt SPD-Vorwürfe an sich abprallen
Schwäbische: Zwist um S-21-Ausstiegskosten belastet Koalition
Schwarzwälder Bote: Endstation für kleine Haltepunkte?
AD HOC: Vor 'Stuttgart-21'-Volksabstimmung wird der Ton schärfer
Stuttgarter Zeitung: Grube "Ohne Stuttgart 21 gibt es keine Neubaustrecke"
Morgenweb: Mannheim: Bürger lehnen Stuttgart 21 ab
Stuttgarter Zeitung: Ministerium: Bahn erzählt Märchen
Schwäbische: Ministerium: Bahn erzählt Märchen über Stuttgart 21
Welt: Stuttgart 21: Bundesamt macht Druck
Stuttgarter Zeitung: Der Streit um die Buttons geht weiter
Süddeutsche: Nicht vor meiner Haustür!
RP Online: Bahn verkauft ab heute Fahrkarten per Handy
Business: SPD rüffelt Grüne: Verkehrsministerium frisiert die S 21–Ausstiegskosten nach unten
Ärzte-Zeitung: Grün-rote Giftpfeile aus dem Ländle
Medienberichte 01.11.
Montagsleuchten
Bei den Demos gibt es, vor allem in der dunklen Jahreszeit, immer wieder schöne Leuchtaktionen. Die Bilder möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.
Vielen Dank an die Fotografen Erwin und Otto, dass Sie uns die Bilder zur Verfügung gestellt haben.
Pressemitteilung: BUND beantragt Wiederherstellung des Baustopps
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, hat beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) einen Antrag auf Wiederherstellung des Baustopps am Grundwassermanagement von Stuttgart 21 gestellt.
Stuttgart. Der BUND hält die Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamtes, den Baustopp der „Stuttgart 21“-Baustelle im Schlossgarten eigenmächtig wieder aufzuheben, für nicht akzeptabel. Mit der Anordnung eines sogenannten Sofortvollzugs hatte sich das Eisenbahn-Bundesamt am 28. Oktober über den Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 5. Oktober hinweggesetzt. „Das Eisenbahn-Bundesamt überfährt wie ein außer Kontrolle geratener ICE in Höchstgeschwindigkeit einen Beschluss des höchsten Verwaltungsgerichts in Baden-Württemberg“, kommentierte BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender die Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamtes, den Beschluss des VGH Baden-Württemberg unbeachtet zu lassen und den Sofortvollzug für die Bauarbeiten im Stuttgarter Schlossgarten anzuordnen.
Man müsse akzeptieren, dass die geltenden Gesetze dem Eisenbahn-Bundesamt grundsätzlich die Möglichkeit geben, den Sofortvollzug anzuordnen, obwohl es selbst den Antragsgegner in dem Gerichtsverfahren vor dem VGH vertritt. „Umso mehr hat das EBA jedoch die Pflicht, selbstständig die Gesamtsituation abzuwägen und mit Blick auf die Umstände zu agieren“, so Brigitte Dahlbender.
Am 5. Oktober hatte der Verwaltungsgerichtshof einem Antrag des BUND in Sachen Schlossgarten aufschiebende Wirkung weiterlesen
Container-Zellen bei Stuttgart 21(SWR)
Nein, die Überschrift bedeutet nicht, dass der SWR die wahre Wohnqualität der fürs Rosensteinviertel geplanten Bebauung endlich erkannt hat.
In diesem Bericht geht es darum, dass Polizeisprecher Stefan Keilbach ein "Container-Gefängnis auf dem Wasen " angekündigt hat. In diesem sollen wohl irgendwelche "Chaoten" eingesperrt werden. Ausdrücklich wird auch darauf hingewiesen, dass es auch "Protestierende ..., die immer wieder Baumaßnahmen blockieren " treffen kann.
Wir verzichten an dieser Stelle auf Vergleiche, die sich dem einen oder anderen aufdrängen und lassen ausnahmsweise einen Stuttgart 21 Befürworter sprechen. Folgendes ist ein Zitat von heute auf Twitter:
"proS211 proS21
PS: Es gibt wohl eine noch reißerischere Geschichte von BILD dazu. Dieser Autor fällt aber lieber tot um, als dass er einen Link zu Springer postet.
Medienberichte 31.10.
Eisenbahnjournal: BUND beantragt Wiederherstellung des Baustopps an Stuttgart 21-GWM-Baustelle
Newstix: BUND beantragt Wiederherstellung des Baustopps
Stuttgarter Zeitung: Blockierer sollen in Container gesperrt werden
Stuttgarter Zeitung: Weitere Proteste gegen Stuttgart 21
Schwäbische: Plakat S21 hängt immer noch
Spiegel: Kretschmann gibt Steinbrück seinen Segen
Stuttgarter Zeitung: Tarifkonflikt im Nahverkehr schwelt weiter
Südkurier: „Geht an die Urnen, egal wie ihr wählt“
Schwäbische: Preise für restaurierte Denkmäler im Südwesten
SWR: EBA sieht "öffentliches Interesse" bei S21-Arbeiten
Stuttgarter Zeitung: BUND wehrt sich gegen Weiterbau
Badische Zeitung: Eisenbahnbundesamt begründet Stopp des Baustopps
Ossietzky: Der Volksentscheid-Schwindel
Immobilien Zeitung: Stuttgart 21: Arbeiten am Grundwasser gehen weiter
Stuttgarter Nachrichten: Peter Hauk "Wir sind die Kreativquelle"
Business: Wieso setzt sich die Behörde einfach über den Gerichtsentscheid hinweg?
Bönnigheimer Zeitung: Baustopp-Ende: Dahlbender sieht "Kalkül"
SWR: Polizei plant Container-Zellen bei S21-Protesten
Journal: Stuttgart 21: Änderungen an der Neubaustrecke bei Kirchheim
Schwarzwälder Bote: Palmer: "Abstimmen und oben bleiben"
Stuttgarter Zeitung: Stuttgart 21 ist den meisten Karlsruhern egal
Stuttgarter Zeitung: Volksentscheid - Baden-Württemberg hinkt hinterher
Leonberger Kreiszeitung: Wahlkampf um S21 beginnt
Badische Zeitung: Boris Palmer: „Mit Stuttgart 21 keinen Ausbau des Schienenverkehrs im Land“
Badische Zeitung: S21-Gegner trommeln fürs Quorum
Südwesten: Stuttgart 21 ist Karlsruhern ziemlich schnuppe
Südkurier: Die SPD Friedrichshafen ist für den Weiterbau von „Stuttgart 21“
der Freitag: Mehr Demokratie – aber wie?
Wochenblatt: IHK Regensburg - Bahnchef Grube: Charmant, aber vage weiterlesen
Pflanzaktion am „Feldherrenhügel“
"Was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
Antwort der Parkschützer auf die Aushebelung des Gerichtsbeschlusses
Beobachtet und berichtet von Petra Brixel
Wer am heutigen Montagmorgen um 6:30 im Park am sogenannten Feldherrenhügel war, konnte eine eindrucksvolle, gut vorbereitete und bestens abgelaufene Aktion verfolgen. Im wahrsten Sinne des Wortes "in Nacht und Nebel" erschienen neun Aktivisten der Parkschützer auf dem "Feldherrenhügel", mit so friedlichen Mitteln wie Büschen und blühenden Pflanzen "bewaffnet". Zielstrebig bepflanzten sie die offene Wunde des Hügels, nämlich den Graben, der am 4. Oktober durch die Firma Hölscher Wasserbau ausgehoben worden war. weiterlesen
Hände weg von unserem Park
Unter dem Motto "Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand" schließen mehrere Aktivisten und Aktivistinnen am frühen Montagmorgen den Graben im Feldherrenhügel und bepflanzen diesen mit Büschen neu. Wir lassen uns nicht bestehlen. Weder Bäume noch Büsche und Sträucher lassen wir uns einfach grundlos wegnehmen.
Am Freitagabend, 28.10.11, setzte sich das Eisenbahnbundesamt über die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg hinweg und beschloss die Aufhebung des vorläufigen Baustopps am Grundwassermanagement. Es ist also davon auszugehen, dass die Deutsche Bahn AG die Zerstörung in unserer Stadt fortsetzt.
Wir, Parkschützer und Parkschützerinnen, können diese Entscheidung nicht akzeptieren. Für uns steht der Schutz der Natur, insbesondere des Schlossgartens, im Vordergrund. Wir, die Gruppen Wasserwache und Aktive BlockiererInnen, haben beschlossen, in einer gewaltfreien Aktion unseren Park erneut offensiv zu schützen, indem wir die Neubepflanzung des zerstörten Feldherrenhügels realisieren.
Wir fordern einen kompletten Bau- und Vergabestopp zumindest bis zur Volksabstimmung.
Egal wo ihr unsere Natur zerstört – wir werden sie wieder herrichten.
Aufruf von Walter Sittler und Volker Lösch
Liebe Befürworter einer vernünftigen Politik!
Es gibt einige wenige in Stadt, Land, Bund und Bahn, die meinen, der Landeshaushalt von BaWü sei ein Selbstbedienungsladen, aus dem sie entnehmen können, was ihnen gerade passt.
Wir haben demnächst die Chance, diese Leute vom Gegenteil zu überzeugen; nämlich dass die Finanzen des Landes dem Lande und seinen Bürger zugutekommen müssen und nicht der Bilanz eines Konzerns.
Über Monate und Jahre haben wir versucht, diese Leute mit vernünftigen Argumenten, Expertisen und Erfahrungen zu überzeugen, aber dieser Mischung aus bornierter Rechthaberei, der Unfähigkeit zuzuhören und dem konsequenten Willen, lobbyistische Absprachen einzuhalten, war und ist mit Vernunft offenbar nicht beizukommen.
Um uns Gehör zu verschaffen, haben wir deshalb im vergangenen Jahr sehr erfolgreich – teilweise deutschlandweit – den Schwabenstreich gestartet – den mussten sie hören und den haben sie gehört!
Damit es alle erneut hören: Wir sind immer noch viele und weiterlesen
Bahnhofsvisualisierungen von Klaus Gebhard zum Weiterverbreiten
Klaus Gebhard hat uns Bahnhofsvisualisierungen zur Verfügung gestellt, die sich prima dazu eignen, in den nächsten Wochen vor der Volksabstimmung unter die Leute gebracht zu werden:
- die Version "die Alternative zu Stuttgart 21" ist die Verwechslungssicherste (im Sinne von: nicht zu verwechseln mit dem S21-Bahnhof, sowie es leider den Architekten im Park passiert ist) und deshalb ideal fürs weiteLand, in dem sich die Menschen nicht so gut mit den hier rivalisierenden Projekten auskennen
- die Version "ein guter Grund zum Aussteigen" scheint ideal für die
Pendler aus der Region zu sein

- und die Version "Modernisierung ohne Stadtzerstörung" ist als Köder
für die noch unentschlossenen Stuttgarter gedacht!
In hoher Auflösung können die Bilder hier heruntergeladen werden:
http://infooffensive.de/2011/10/buergerbahnhof-kopfbahnhof-21/
Medienberichte 30.10.
Berliner Morgenpost: Züge ohne Toiletten – aber mit Pipi-Beutel
Financial Times: Tickets auf virtueller Durchreise
Frankfurter Allgemeine: SPD will Koalitionsvertrag ändern
SWR: Schmiedel will Koalitionsvertrag nach S21 ändern
Focus: Stuttgart 21 Baustopp aufgehoben
Stern: Eisenbahn-Bundesamt stoppt den Baustopp
Tagblatt: S21-Gegner erstatten Anzeige wegen Verwendung des Landeswappens
Stuttgarter Zeitung: Lokführer kritisieren den schrägen Bahnhof
Schwäbische: «Focus»: Grün-Rot völlig uneins bei S21-Ausstiegskosten
Schwäbische: S 21: Aufwand ist so groß wie bei Wahlen
Welt: Die Konferenz der kleinen Könige
Mittelstands-Nachrichten: Warum bürgerliche Leute zu Demonstranten werden
Esslinger Zeitung: Stimmt 's?
SWR: 75 Prozent der Bürger profitieren laut Bahn von S21
Newsticker: Grün-rote Landesregierung legt Varianten zu Rückforderungen bei S21 vor
Stuttgarter Blatt: S21 - Landesabstimmungsleiterin ruft zu Beteiligung an Volksabstimmung auf
SüdwestPresse: Viel Prominenz beim Bündnis gegen S 21
SüdwestPresse: Wulff verleiht Umweltpreis
SüdwestPresse: Bahn: Dreiviertel der Bürger profitieren von Stuttgart 21
News Bahn: EBA lässt Talent 2-Züge endgültig zu
Stern: Zeitumstellung in Deutschland
Wahlrecht: Sonntagsfrage Bundestagswahl
Zeit: Sind wir jetzt 55 Milliarden reicher?
Die CDU, S21-Befürworter und das Urheberrecht
Alvar Freude berichtet von unseren Freunden und ihrem Pipi-Langstrumpf-Verhältnis zum Urheberrecht:
Fairer Bürgerentscheid statt Volksverdummungsspektakel!
Wir sind empört über die Dreistigkeit von Politikern, die im Begriff sind, unser wertvollstes Gemeingut, die Demokratie, nachhaltig zu beschädigen! Gesellschaftliche Konflikte können auf Dauer nur befriedet werden, wenn die Beteiligten in einem fairen demokratischen Verfahren ihre Interessen miteinander regeln; die plebiszitären Ansätze dazu existieren in unserer Verfassung und müssen aktuell weiterentwickelt werden.
Stattdessen müssen wir feststellen, dass die gewählten Volksvertreter die Demokratie und die Bürger verhöhnen, indem sie diese Ansätze zu einer echten Demokratie funktionalisieren, um dem umstrittenen Immobilienprojekt S21 eine Scheinlegitimation zu verschaffen. Die Art und Weise, wie ein REFERENDUM unter dem irreführenden Begriff „Volksabstimmung“ von der SPD ins Spiel gebracht wurde, spricht Bände. Volksabstimmungen werden von Bürgern initiiert, nicht von Regierungen; Bürgerentscheide werden in den Regionen durchgeführt, in der die Betroffenen leben – in diesem Fall in Stuttgart – und nicht irgendwo im Ländle!
Darüber hinaus ist die Abstimmungsfrage auf Druck der SPD so formuliert, dass die Befürworter von S21 am 27. November einfach zu Hause bleiben können: Das Zustimmungsquorum von 33 Prozent aller Wahlberechtigten bewirkt, dass jede Enthaltung automatisch als Gegenstimme gewertet wird. Ein derart perfides Konstrukt wie diese Volksabstimmung, eine zynischere Karikatur von weiterlesen
















