Für die ungeheuerliche Staubbelastung ist das Eisenbahnbundesamt zuständig. Wer, wie ich Atembeschwerden und Augenbrennen hat, kann sich gerne unter den folgenden Nummern beschweren:
Herr Kögel: 0711-22816-163
Herr Köber: 0711-22816-170
Für die ungeheuerliche Staubbelastung ist das Eisenbahnbundesamt zuständig. Wer, wie ich Atembeschwerden und Augenbrennen hat, kann sich gerne unter den folgenden Nummern beschweren:
Herr Kögel: 0711-22816-163
Herr Köber: 0711-22816-170
Badische Zeitung: Stuttgart 21 - Koalition droht Mehrheit zu verlieren
BILD: Stuttgart 21 - Absperrgitter vor Nordflügel abgebaut
BILD: Abkratzprämie gegen Stuttgart 21 ein Erfolg
Der Freitag: Die Produktdesigner
Hamburger Abendblatt: CDU unter Mappus gerät in den Sog von Stuttgart 21
SPIEGEL online: Demonstranten werfen Schuhe vor Mappus-Amtssitz
Stuttgarter Amtsblatt
Stuttgarter Bauingenieure kennen den Baugrund
Stuttgarter Zeitung: Bürgermeister fordern Baustopp
Stuttgarter Zeitung: "Im Widerstand vereint"
Stuttgarter Nachrichten: Eisenmann setzt sich für Baustopp ein
Süddeutsche Zeitung: Die Aufregung ist wichtig
unternehmer.de: Hofreiter: Stuttgart21 nach Gutachten des Bundes auf der Kippe
NDR: ZAPP - Das PR-Desaster von Stuttgart 21
taz: Bund fürchtet Kostenexplosion
WELT online: Grüne sehr stark – Stuttgart 21 könnte Schwarz-Gelb Macht kosten
ZEIT online: Doch. Nein. Doch. (Interview mit Ingenhoven und Palmer)
Freitag: Die Produktdesigner
Fotos und ein Filmchen bei YouTube
Presseerklärung vom 1. September 2010
Stuttgart, 1. September 2010: Mehrere tausend Gegner des Prestigeprojekts Stuttgart 21 versammeln sich heute vor dem Amtssitz von Ministerpräsident Stefan Mappus. Sie liefern ihm auf Zettel geschriebene Argumente gegen Stuttgart 21 und kleben diese vor der Villa Reitzenstein auf den Boden. Mit einem Banner „Mappus, tritt unsere Argumente nicht mit Füßen!“ fordern sie den Ministerpräsidenten auf, die zahlreichen Argumente gegen das Milliardenprojekt endlich anzunehmen und nicht, wie in der Vergangenheit, achtlos darüber hinwegzugehen. Der Protest und Widerstand gegen die Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs nimmt seit Ende Juli 2010 massiv zu, seit die Bahn mit dem um drei Monate überhastet vorgezogenen Abriss des Nordflügels begonnen hat. Bereits seit Projektbeginn im Jahr 1994 wehren sich die Bürger gegen Stuttgart 21, ihr Protest und ihre Einwände wurden jedoch von der Politik und der Bahn nie ernst genommen.
„Es ist ein Demokratieskandal, mit welcher Arroganz und Gleichgültigkeit Ministerpräsident Mappus unsere stichhaltigen und zahlreichen Argumente gegen das Projekt Stuttgart 21 vom Tisch wischt“, sagt Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer. „Erhebliche Mehrkosten, das befürchtete Verkehrsnadelöhr oder Gefährdung der Mineralquellen scheinen ihn kalt zu lassen. Und das, obwohl mit K21 eine leistungsfähigere, kostengünstigere Alternative vorliegt, die den besonderen Charakter von Stuttgarts Bahnhof erhalten würde. Schlossgarten und Mineralquellen blieben dabei unbelastet.“
Die Argumente der Projektbefürworter von K 21 sind vielfältig: Die Erhaltung des Bahnhofs, der derzeit durch den Beginn der Abrissarbeiten im Blickpunkt steht, ist dabei ein wichtiger Punkt. Er ist Kulturdenkmal und macht den Stuttgarter Bahnhof unaustauschbar und einzigartig. Hinzu kommt der Schlossgarten mit seinem alten Baumbestand, der den Stuttgartern Erholungs- und vielen Tieren Lebensraum ist. Er kann durch eine Liegewiese zwischen Glupschaugen und kleine Bäumchen, die erst in 150 Jahren die Größe der derzeitigen Bäume erreichen könnten, nicht ersetzt werden. Durch die Eingriffe in das Grundwassersystem wird außerdem die Schädigung der Mineralquellen befürchtet.
Das wichtigste Argument ist jedoch das, was mit immensen Kosten und den Zerstörungen erreicht werden soll: Der geplante Tiefbahnhof selbst. Was dieser Bahnhof mit seinen nur acht Gleisen bieten wird, ist deutlich weniger, als mit dem modernisierten Kopfbahnhof möglich wäre. Zudem ist K21 ein lebendiger Bahnhof, der auch zukünftig ein bequemes, ebenerdiges Umsteigen ermöglichen wird, was besonders für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen wichtig ist. Der geplante Fahrplan im unterirdischen Bahnhof setzt dagegen treppauf treppab auf Hektik und Unbequemlichkeit.
Alle Beschlüsse demokratischer Gremien für Stuttgart 21 wurden unter der Prämisse viel zu niedriger Kostenrechnungen getroffen. Dies stellt die „demokratische Legitimierung“ der beiden Projekte S21 und Neubaustrecke erheblich in Frage. Eine Umkehr hin zu Kopfbahnhof 21 ist jetzt noch möglich.
Presseerklärung und Hintergrundinfos / Presseportal: www.parkschuetzer.org/presse
Internet: www.bei-abriss-aufstand.de und twitter.com/AbrissAufstand und www.parkschuetzer.de
Stur hält die Landesregierung an Stuttgart 21 fest. Doch die Angst vor einer Wahlschlappe im März verunsichert sie. Jetzt zeigen wir ihr, dass die Baden-Württemberger ein Prestigeprojekt ohne verkehrspolitischen Nutzen nicht dulden. Unterzeichnen Sie den Appell an Ministerpräsident Mappus, den FDP-Fraktionsvorsitzenden Hans-Ulrich Rülke und den SPD-Vorsitzenden Nils Schmid!
http://www.campact.de/bahn/sn2/signer
"Rettet den Regenwald" hat eine ähnliche Aktion gestartet.
Die letzten Tweets lesen sich so:
10:23: Anlieferung von Bohr-/Fräsgerät am #ZOB #S21
12:24: Achtung! Im Schlossgarten tut sich was. Ungewöhnlich viel #Polizei. #S21
13:10: 500 Meter Hamburger Gitter auf einem Sattelschlepper hinter dem Landespavillon #S21
Alarm? Kommen kann zumindest nicht schaden...
Stop! Fehlalarm. Mit den Gittern wurde wohl "nur" die Bannmeile um den Landtag "verstärkt". O tempora, o mores...
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 hat seine Bedingungen für Gespräche formuliert.
Bei der Stuttgarter Zeitung läuft momentan eine Umfrage zu diesem Thema.
The Local: Rail passenger group calls for end to Stuttgart 21
stern-Umfrage: Mehrheit der Baden-Württemberger gegen "Stuttgart 21" - Rot-Grün im Bundesland vorn - Grüne sensationell stark siehe hierzu auch die Entwicklung der Umfrageergebnisse auf wahlrecht.de
Spiegel: Mehrheit im Ländle lehnt "Stuttgart 21" ab
Stuttgarter Zeitung: Umfrage zu Stuttgart 21 - Mehrheit gegen das Projekt
Stuttgart Zeitung: Sittler als Oberbürgermeister?
Stuttgarter Zeitung: Ramsauer in Geldnot
Stuttgarter Zeitung: Geplantes Spitzengespräch - Grüne bereiten sich vor
Stuttgarter Zeitung: Die Zeitung muss Stellung beziehen
Stuttgarter Zeitung: "Die Organisation geht schneller"
Stuttgarter Zeitung: Befürworter verstärkt im Netz - Lieber oben ohne als oben bleiben
Stuttgarter Zeitung: Vom Bauzaun ins Netz: Protest 2.0
Leute, bitte lasst euch nicht ins Bockshorn jagen. Jetzt passiert das, worauf die Pressegeier schon seit Monaten warten: endlich können sie über Dissonanzen in unserer Bewegung berichten. Von wegen die einen wollen runde Tische nur bei Baustopp, die anderen nicht und so weiter. Wir bleiben oben, wir bleiben zusammen. Die da drüben können uns nicht spalten! Freitag stehen wir wie ein Mann im Park. Hab ich euer Wort darauf?