Dr. Max: Demonstrieren für Dummies

Nein, nein, nicht dass Ihr denkt, Max von BAA hätte sich einen Doktortitel gekauft: Die Zeit erklärt uns anschaulich, wie Demos funktionieren.

PS: da das Originalvideo z.Z. nicht mehr verfügbar ist, haben wir die YouTube-Version eingebettet...

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Wat isse ne Bahnsteich?

Da stellen wir uns mal janz dumm!

Lieber Herr Schuster, Sie können den armen Herrn Adam Riese noch so oft bemühen. Selbst nach jahrelangem Hickhack um den unterirdischen Bahnhof haben Sie selbst immer noch nicht begriffen, dass S21 nicht acht Bahnsteige sondern acht Gleise (!) haben soll.

Zitat Schuster in der Stuttgarter Zeitung vom 20. Juli: „Wenn im Tiefbahnhof künftig 48 Züge pro Stunde halten sollen und es acht Bahnsteige gibt, dann halten pro Bahnsteig sechs Züge in der Stunde.“

Mensch, Herr Schuster, Sie sind nur noch peinlich!

Ihr Demokratieverständnis bewirkt immensen  – und nie mehr wiedergutzumachenden – Vertrauensverlust in die Demokratie!

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Simulation des Normalbetriebs ist kein Stresstest


Presseerklärung der Ingenieure22 für den Kopfbahnhof

 

 

 

 

Die Betriebsqualität von S21 ist schon ohne Stress nicht 'gut'

Stuttgart, 20. Juli 2011: Die Ingenieure22 für den Kopfbahnhof fordern die Bahn auf, einen tatsächlichen Stresstest für Stuttgart 21 durchzuführen. Ein solcher Stresstest darf sich nicht darauf beschränken, den Normalbetrieb mit durchschnittlichen Verspätungen zu simulieren, ein Stresstest muss auch Störfälle darstellen. Bislang hat die Bahn eine Fahrplansimulation vorgelegt, in der lediglich mittlere Verspätungen berücksichtigt sind. Diese Fahrplanuntersuchung kann aus technischer Sicht nicht als Stresstest bezeichnet werden. Z.B. gibt es im sogenannten Stresstest der Bahn keine Signal- oder Weichenstörungen – und selbst ganz ohne echte Stresssituationen können viele Verspätungen bei S21 nicht abgebaut werden, d.h. S21 erreicht keine ‚gute‘, also verspätungsabbauende Betriebsqualität. In einem Stresstest muss sich ein System jedoch unter Bedingungen bewähren, die zwar realistisch eintreten können, sich aber deutlich außerhalb des spezifizierten Normalbetriebes befinden. 5 Minuten mittlere Fernzug-Verspätung im realen Bahnverkehr kann nicht als Stresssituation angesehen werden (Anm.: Fernzüge gelten überhaupt erst ab 5 Minuten als verspätet).
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Medienberichte 20.07.

Donaukurier: Sie geben nicht auf 
taz: Stuttgart-21-Gutachten: Heikler Test für Stresstest
Stuttgarter Zeitung: Interview mit Wolfgang Schuster
Stuttgarter Zeitung: Volksabstimmung zu Stuttgart 21: Ein Drittel muss mitmachen
Stuttgarter Nachrichten: Polizeichef rechnet mit neuen Ausschreitungen
Frankfurter Rundschau: Gutachter bezweifeln Jobeffekte
SWR: S21 laut Studie kein Jobmotor für die Region
Stuttgarter Nachrichten: Stuttgart 21 Schuster will auf den Marktplatz
Stern: Milliardenprojekt Stuttgart 21: Nur kein Stress
Stuttgarter Zeitung: Stuttgart 21 im Internet - Der permanente Stresstest
RP: Dauerstreit "Stuttgart 21" - Freund und Feind in der Sackgasse
n-tv: Stresstest für Stuttgart 21Hängepartie dauert an
KONTEXT Wochenzeitung: Das Märchen vom Jobmotor
WELT: Gleisschaden - Regionalverkehr eingeschränkt
SüdwestPresse: Stuttgart-21-Stresstest auf Messers Schneide
ka-news: Kommentar: Volksabstimmung - Chance verpasst für Bürgerstaat
Stuttgarter Nachrichten: Schwarzwald-Baar:  S 21 zerschlägt Taktfahrplan

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Vortrag des Verkehrsexperten Winfried Wolf

Vergangene Woche war der Verkehrsexperte Winfried Wolf in Schorndorf eingeladen.

Sein Vortrag zum Thema „Welche Entwicklung findet im Verkehrssektor in Deutschland, in Europa, statt? Welche Entwicklung wäre angesichts von Klimawandel und Ressourcenknappheit notwendig? Ein gesamteuropäischer Überblick über Hochgeschwindigkeit und Großprojekte“ wurde aufgezeichnet und ins Netz gestellt.

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Just Do It – a tale of modern-day outlaw

Entschuldigt bitte die Fremdsprache, aber dieser Doku-Film geht uns alle an:


http://youtu.be/zavTd31qxho

Es geht darin um Wutbürger wie uns, die die Schnauze voll haben, sich von multinationalen Konzernen auf der Nase herumtanzen zu lassen. Allerdings benötigen die Macher noch Geld, um den Film in die amerikanischen Kinos zu bekommen.

Zur offiziellen Website: http://www.indiegogo.com/Just-Do-It-1

(via woostercollective)

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Zitat des Tages

Früher, als du mich noch nicht so Stresstest

:mrgreen:

(von die gute butter)

Update einer anonymen Ehefrau: Ich wünschte dass Du mich nicht stresstest

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Stresstest – was ist das?

Vielen ist unklar, was ein Stresstest überhaupt ist. Es gibt u.a. Definitionen in der Finanzwirtschaft, Informatik, Psychologie, Medizin, Kernkraft, Materialforschung. weiterlesen

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Ein Jahr Bei Abriss Aufstand

Vor genau einem Jahr, am 20. Juli 2010, drei Tage nach Start der Dauermahnwache am Nordausgang des Stuttgarter Hauptbahnhofs, ging unser Blog Bei Abriss Aufstand (BAA) online. weiterlesen

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Knasttraining: Strafe/Bußgeld absitzen

Das Knasttraining des AK Jura dient der intensiven, praxisorientierten Auseinandersetzung mit dem Thema Knast. weiterlesen

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Medienberichte 19.07.

Südkurier: Bahn verhält sich bei Stuttgart 21 zynisch
Morgenweb.de: Behindertenvertreter
PZ news.de: Behindertenvertreter – Bahn verhält sich bei Stuttgart 21 zynisch
Frankfurter Rundschau: Leitartikel zu Stuttgart 21: Die Bürger-Demokratie
Nachdenkseiten: Dr. Geißlers Hokuspokus oder so tun als ob
BILD/dpa: Arbeitgeberpräsident Hundt hat im Zuge der Energiewende vor Bürgerprotesten gewarnt
Heilbronner Stimme: IMU-Institut: Nur wenig Jobs durch Stuttgart 21
AFP: Ergebnis zu "Stuttgart 21"-Stresstest kommende Woche
WELT: "Change im Quadrat": Stuttgart 21 soll sich in Mannheim nicht wiederholen
Stuttgarter Zeitung: Stuttgart 21: Die Lügen der Anderen
SüdwestPresse: Neuer Streit um Stresstest für Stuttgart 21
Südkurier/dpa: Streit ums Baurecht für Stuttgart 21
Stuttgarter Zeitung: Geißler unterstützt Volksabstimmung
Nahverkehr hamburg: So will die Bahn die Engpässe am Hauptbahnhof (Hamburg) beseitigen
Heilbronner Stimme: Milliardenpoker um Zahlen und Zeiten 
SWR: Drittes Vorbereitungstreffen für S21-Stresstest
Heilbronner Stimme: Bahn verhält sich bei Stuttgart 21 «zynisch» (Artikel wurde entfernt)
WELT: Stuttgart-21-Stresstest steht auf Messers Schneide
D News/dpa: Weiteres Vorbereitungstreffen für Stresstest 
Stuttgarter Nachrichten: Tausende bei Montagsdemo
businessOn: Ramsauer favorisiert vorerst billigere Zwischenlösung statt ETCS

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Hopfenzitz an Heimerl


Nach dem unsäglichen Interview des Herrn Heimerl in den Stuttgarter Nachrichten vom 16. Juli hat Herr Hopfenzitz einen Brief an ihn geschrieben:


 

Sehr geehrter Herr Dr. Heimerl,

Sie haben den Stuttgarter Nachrichten ein längeres Interview gegeben, ein Zeichen, daß es Ihnen wieder besser geht. Ich freue mich darüber, gibt es mir doch auch die Möglichkeit Ihnen dazu als Hauptbahnhof-Praktiker eine sachliche Antwort zu geben.

Die Simulation hat offenbar den Stresstest bestanden, die Bahn jedoch nicht die Glaubwürdigkeit zu seriösen Dateneingaben. Warum hat die Bahn die Gegner nicht von Anfang an bei den Eingaben beteiligt, wie dies Dr. Geißler gefordert hat? Hatte sie etwas zu verbergen? Weder die Bahn noch Sie haben diese Frage je beantwortet.

Sie haben, wenn auch erst für die ferne Zukunft, die Erweiterung des Tiefbahnhofs um zwei weitere Gleise angeregt. Daß dies nie zu realisieren ist, wissen Sie selbst. Der Tiefbahnhof bleibt ein Immobilienprojekt. Wer wird denn 4,1 - 7 Mrd. Euro für einen Zeitgewinn von nur drei Minuten bezahlen? Weder für Herrn Dürr noch für die Herren Mehdorn, Grube und Schuster waren diese drei Minuten entscheidend. Gelockt hat die Immobilie und der Gewinn aus bekanntlich 23 sogenannten "21-Projekten" und nur eines wird realisiert, leider das in Stuttgart.

Nun zu einer Behauptung, die so immer wieder vom Kommunikationsbüro, und nun erneut von Ihnen, zu hören ist: Im Kopfbahnhof müsse ein Zug das Gleisvorfeld immer zweimal durchfahren. Diese Aussage suggeriert, dies sei im Durchgangsbahnhof nicht erforderlich. Auch in einem Durchgangsbahnhof muß bei allen möglichen Zugfahrten zuerst die Einfahrstraße und ggf. nach dem Halt die Ausfahrstraße befahren werden, somit auch zwei Gleisvorfelder. Auch der Kopfbahnhof weicht von dieser Regel nach dem Richtungswechsel nicht ab. Wo ist hier ein Unterschied zu erkennen? Sollte die Zahl der befahrenen Weichen hier entscheidend sein, so darf ich auf die nachfolgende Zusammenstellung verweisen:
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