100. Schwabenstreich in Leinfelden

Zum 100. Schwabenstreich am Donnerstag, 21.6.212 um 19.00 Uhr in Leinfelden auf dem Neuen Markt (google maps) werden sprechen:

  • Matthias von Herrmann, Parkschützer
  • Andreas Kegreiß, Pro Bahn
  • Claudia Moosmann, Lebenswertes L-E

Musik: Bernd Kiederer, Gitarre

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Bericht vom Frühstück am Bauzaun am Dienstag, 19. Juni.

"Tu Gutes und rede darüber!" - Dieses in den 1950er Jahren geprägte und inzwischen vielfältig praktizierte Zitat lässt sich auch für das dienstägliche "Frühstück am Bauzaun" anwenden. Und damit das - in Augen der Projektgegner - Gute auch schriftlich noch weitflächiger verbreitet wird, versteht dich BAA als passende Plattform. Hier wird der Bewegung gemeldet, dass es regelmäßig am ehemaligen Nordflügel und am Gebäude H7 Protestierer gibt, die sich mit Flyern, Transparenten und an Passanten gerichteten Argumenten zu dem Unrecht rund um das Bauvorhaben S21 stark machen. Die Berichte sollen zeigen, dass es auch außerhalb der Montagsdemos regelmäßige Kundgebungen gibt, zu denen jeder dazustoßen kann. Dass diese Proteste weder der derzeitigen Regierung (aus Gründen der politischen Contenance) noch dem Amt für öffentliche Ordnung (aus Gründen eben dieser Aufrechterhaltung der ´öffentlichen Ordnung`) gefallen, versteht sich. In Anbetracht der wirtschaftlichen (die nächste Blase platzt bestimmt) und umweltpolitischen (Rio +20 lässt grüßen) Brisanz erscheint es jedoch geboten, das "Frühstück am Bauzaun" - das übrigens bald ins 3. Jahr geht - als legitimes Signal gegen die Umwelt- und Stadtzerstörung in Stuttgart wahrzunehmen. Im Folgenden ist der Bericht vom Frühstück am Bauzaun in dieser Woche zu lesen: weiterlesen

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Rede von Volker Lösch am 11.6.2012 auf dem Stuttgarter Marktplatz

Liebe Freunde und Freundinnen der Montagsdemonstrationen!
Was macht Ihr hier eigentlich immer noch?
Habt Ihr denn kein Zuhause – keine Familie?
Habt Ihr wirklich nichts Besseres zu tun,
als jeden Montag den Marktplatz und dann den Verkehr zu blockieren?!

Wieso steht ihr Euch zum sage und schreibe 126. Mal
immer und immer wieder zu Tausenden
mindestens eine Stunde lang die Beine in den Bauch?
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Christine Prayon und S21 – Video mit Realsatire

Bei allem Ärger, bei all unserem Zorn über das, was uns täglich durch das Projekt S21 zugemutet wird, sollten wir uns eineinhalb Minuten Auszeit gönnen und der Kabarettistin Christine Prayon zuhören bzw. sie in einem herrlichen Videobeitrag ansehen. Die "Animateuse" Christine Prayon, vorgestern Abend in WDR 3, bei der Aufzeichnung vom Prix Panthéon 2012 ... danke! In dem kleinen, bissigen Vorspann geht Christine auf die Situation in Stuttgart ein. Ach, es tut so gut und ist doch so traurig. Tragikomik oder auch Realsatire nennt man diese ersten eineinhalb Minuten. Aber auch die anschließende Performance ist ein Genuss.

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Richterin: „Zugunsten der Stuttgart 21-Gegner spricht ihr Engagement“

Heute begann um 9 Uhr vor dem Amtsgericht Stuttgart die erste Gerichtsverhandlung gegen drei der 2000 Parkbesetzer und Parkbesetzerinnen, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Februar verhindern wollten, dass weitere Bäume für Stuttgart 21 gefällt werden.

Richterin Tichaczek-Krebs unterbrach zwar nicht das Schlusswort der Angeklagten, bestätigte aber mit dem Urteil den Bußgeldbescheid der Stadt Stuttgart.

Anwältin Simone Eberle wirft der Polizei schlampige Arbeit vor: "Das Audioprotokoll der Polizei stimmt nicht mit dem verschrifteten Protokoll überein. Ich verstehe auch nicht warum bei einer so wichtigen und lange geplanten Sache, wie der Parkräumung, niemand vom Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Stuttgart in der Nacht im Mittleren Schlossgarten vor Ort war."

Es herrscht nach wie vor große Unklarheit im Umgang mit der Allgemeinverfügung zur Anordnung eines Aufenthalts- und Betretungsverbots der Stadt Stuttgart. "Die Stadt hat vom Verwaltungsgericht nach Beschluss vom 24.01.2012 klare Auflagen erhalten, die sie missachtet hat. Das Berufungsverfahren ist immer noch anhängig", sagt Sybille Kleinicke vom AK Jura.

Trotz nachgewiesener Schlamperei der Polizei und Auflagenverstoß der Stadt Stuttgart fehlte der Richterin der Mut, das Verfahren einzustellen.

(Fotos: Wolfgang Rüter)

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Hörbuch-Premiere am 20.6. mit Sittler und Schorlau zugunsten der einund20

Hörbuch-Premiere: Die letzte Flucht - Denglers sechster Fall, von Wolfgang Schorlau

Sprecher: Walter Sittler

Lesung und Gespräch mit Wolfgang Schorlau und Walter Sittler - Eine Veranstaltung zur Unterstützung der Bürgerzeitung „Einund20“

Mittwoch, 20. Juni 2012 um 19Uhr im Theaterhaus Stuttgart

Der sechste Fall führt Georg Dengler nach Berlin. Professor Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Charité, wird eines schrecklichen Verbrechens verdächtigt. Sein Verteidiger bittet Dengler um Unterstützung. Dieser steht plötzlich vor einem Abgrund an Manipulationen.

"Zwei Jahre lang habe ich über die Pharmaindustrie recherchiert", schreibt Schorlau im Nachwort. "Ich kann es nicht anders sagen: Diese Industrie wird von einer beispiellosen kriminellen Energie getrieben." Fast beiläufig erzählt Schorlau zugleich eine Geschichte über den Widerstand gegen Stuttgart 21, in dem Denglers Sohn Jakob aktiv ist.
Spannung und Aufklärung – diese einzigartige Kombination ist das Markenzeichen der Kriminalromane um den Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler.

Alle Einnahmen an diesem Abend gehen an die Bürgerzeitung "einund20".
Abonnenten und Fördermitglieder des Vereins Artikel 5 e. V. haben freien Eintritt!

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Presseerklärung: Stuttgart 21-Gegner kämpfen vor Gericht weiter

Stuttgart, 19.06.2012: Heute um 9 Uhr beginnt vor dem Amtsgericht Stuttgart die erste Gerichtsverhandlung gegen drei der 2000 Parkbesetzer und Parkbesetzerinnen, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Februar verhindern wollten, dass weitere Bäume für Stuttgart 21 gefällt werden. Der Park wurde in dieser Nacht mit einem massiven Polizeiaufgebot geräumt, um die Natur- und Artenschutz missachtende Rodung der Bäume des Mittleren Schlossgartens durchzusetzen.
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Fotos vom Treffen im Kernerviertel

Am vergangenen Samstag haben sich im Kernerviertel Betroffene und Interessierte zum Thema Wasser getroffen, ein Text-Bericht dazu steht ja schon online. Hier ein paar Fotos dazu:

Fotos: Bernhard Maier

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Rede von Dr. Dietrich Heißenbüttel bei der 127. Montagsdemo

Rede von Dr. Dietrich Heißenbüttel, Journalist, Kritiker und Kunsthistoriker, bei der 127. Montagsdemo am 18.6.2012

Das Problem der Stadtzerstörung, das in den vergangenen Jahren unzählige Stuttgarter auf die Straße getrieben hat und das mit der Demolierung des Wahrzeichens Hauptbahnhof und des Schlossgartens seinen traurigen Höhepunkt erreicht hat, beginnt mit der Privatisierung öffentlichen Eigentums, in diesem Fall in erster Linie des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes. Bereits 1986 erwog die Bahn, das Gelände zu veräußern.

1994 war die damalige SüdwestLB, die heutige Zentrale der LBBW, fertiggestellt. Im selben Jahr trat das Eisenbahnneuordnungsgesetz in Kraft und sämtliche Stuttgarter Zeitungen meldeten auf ihren Titelseiten, dass eine „Machbarkeitsstudie“ in Auftrag gegeben werden, die die Umwandlung des Kopfbahnhofs in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof prüfen solle.
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Rede von Joe Bauer bei 127. Montagsdemo

Rede von Joe Bauer, Kolumnist und Publizist, bei der 127. Montagsdemo am 18.6.2012

Guten Abend, meine Damen und Herren,

willkommen im Wanderzirkus des Stuttgarter Protests. Nach Bahnhof, Schlossgarten und Schlossplatz ist der Marktplatz heute für mich eine weitere Station als Gastredner des Protests. Das bedeutet: Lasst sie bellen. Die Karawane zieht weiter – durch die Stadt.

Zwar begibt man sich nur mit ungutem Gefühl in den Ausdünstungskreis des Rathauses. Aber der Marktplatz ist ein guter Ort. Er ist das neue Wahrzeichen des Aufbegehrens, die Stätte gezielter Aufklärung und Aufmüpfigkeit. Hier treffen sich Menschen, die sich dagegen wehren, getäuscht, verarscht und mit Propaganda zugemüllt zu werden.
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Wir sind in Bewegung: Versammlungsfreiheit – Ziviler Ungehorsam

Am Mittwoch, 20. Juni, um 19 Uhr findet zum vierten mal die Veranstaltung "Wir sind in Bewegung" in der Kellerschenke (DGB-Haus, Theodor-Heuss-Str. 2a) statt. Diesmal ist das Thema: Versammlungsfreiheit - Ziviler Ungehorsam, u.a. mit Thomas Trüten, Roland Blach, Eve Gideon

GG Art. 8 (1) Alle haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat: Die rechtmäßige Regierungsgewalt ist immer unvollständig: um nämlich unbedingt gerecht zu sein, muss sie die Vollmacht und Zustimmung der Regierten haben. Ungerechte Gesetze und Handlungen müssen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich einem höherem Gesetz als der Verfassung oder der Mehrheit verpflichtet fühlen, auf ihre Legitimität überprüft werden.

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Vom Grundwassermanagement Betroffene informieren sich

Etwa 8.000 Wohnungen sind vom Grundwassermanagement (GWM) betroffen. Während am Samstag viele S21-Kritiker vor der Filderhalle gegen den Filderdialüg protestierten, traf sich eine Gruppe Betroffener aus dem Kernerviertel in einem gemütlichen, von herrlichen Bäumen eingerahmten Höfle in der Kernerstraße, um sich über die Auswirkungen der Einleitung von Grundwasser in ihrer Gegend zu informieren. Dieses Grundwasser soll mit der Technik des GWM aus dem ehemalingen Mittleren Schlossgarten abgepumpt werden und mittels eines 13 km langen Rohrsystems durch dicke, blaue Rohre an anderer Stelle wieder infiltriert werden. Wenn sich nach vielen Jahren Risse in den Häusern zeigen, ist es schwer, der Bahn nachzuweisen, dass Stuttgart 21 die Ursache dafür ist. Es ist daher wichtig, den jetzigen Zustand gutachterlich feststellen zu lassen. Viele Betroffene wollen sich zusammenschließen, mit Informationen vernetzen und ihre Bedenken der Stadtverwaltung zukommen lassen, nicht zuletzt auch den OB-Kandidaten. Dafür ist jetzt der Zeitpunkt richtig. Wer sich an dieser Aktion beteiligen möchte, weil selbst betroffen - als Hausbesitzer oder auch als Mieter - kann sich in den Verteiler von Frank Schweizer eintragen lassen: fhschweizer@web.de weiterlesen

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