ALARM am Nordflügel

Momentan lässt die Deutsche Bahn den Mittelteil des Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs schwer beschädigen.

"Es handelt sich hier ganz eindeutig um eine Provokation durch Herrn Grube und zeigt, wie falsch er und Herr Mappus spielen." sagt Fritz Mielert, stellvertretender Sprecher der Parkschützer. "Einen Teil des Gebäudes nach dem anderen anzugreifen aber nicht komplett niederzureißen ist eine reine Machtdemonstration und hat nichts mit einer geregelten Bautätigkeit zu tun. Die Macher von Stuttgart 21 handeln wie in die Ecke gedrängte Tiere."

Zwingende Grundlage für jegliche Gespräche mit Land und Bahn zu Stuttgart 21 sind für die Parkschützer sofortige Abriss-, Bau- und Vergabestopps.

Rückfragen an Matthias von Hermann, Pressesprecher der Parkschützer, Tel. 0174-7497868 oder an Fritz Mielert, Tel. 0176-66681817

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Responses to ALARM am Nordflügel

  1. Charles Buettner sagt:

    Stuttgarter Zeitung vom 31.8. 2010

    Stuttgart – Einem Runden Tisch mit Befürwortern und Gegnern des Milliarden-Bahnprojekts Stuttgart 21 steht nichts mehr im Wege. Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 macht ein Aussetzen der Abrissarbeiten am Hauptbahnhof nicht mehr zur Bedingung für einen Krisengipfel. Dennoch sagte Gangolf Stocker, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, am Dienstag: \Sehr wohl erwarten wir aber einen Stopp. Dies ist eine Selbstverständlichkeit, wenn man es mit den Gesprächen ernst meint.\

    Zwingende Grundlage für jegliche Gespräche mit Land und Bahn zu Stuttgart 21 sind für die Parkschützer sofortige Abriss-, Bau- und Vergabestopps.

    Gehören die Parkschützer nicht zum Aktionsbündnis?
    Kann mich bitte mal jemand aufklären.

    Danke

    • Max sagt:

      ach das ist eine lange geschichte. die PS gehören NATÜRLICH zum bündnis, den rest erkläre ich dir gerne mal bei einem bierchen 🙂

  2. Jau sagt:

    (Sarkasmus)Herr Grube wird sicherlich, ganz im Sinne des Mikromanagements, jede einzelne Wand des Nordflügels persönlich zum Abbruch freigeben.(/Sarkasmus)

    Wie kann ich die Abrissgegner unterstützen, wenn sie Pressemeldungen fernab der Realität abgeben.

    • Max sagt:

      tja, denk dir einfach dass da auch „nur“ menschen beteiligt sind, die manchmal etwas neben der spur sind. wir halten trotzdem zusammen und lassen keinen keil zwischen uns treiben! oben bleiben, jetzt erst recht.

  3. Katharina Bausch sagt:

    Zum Abriß: auch wenn es weh tut, was jetzt und vielleicht noch einige Zeit zerstört wird, denken wir doch weiter. Was wird nach Ende der Zerstörung sein? Was jetzt abgerissen wird, muss und kann in die Planung einbezogen werden – es wird ja weitergehen, auch mit dem amputierten Bahnhof. Wäre es also nicht an der Zeit, dass die Architekten unter uns K-21-Befürwortern Pläne machen, wie der am Ende verbliebene Hbf-Rumpf dann wieder ergänzt werden kann, so dass Alt und Neu zusammen etwas in die Zukunft Tragendes bilden? Überhaupt: gibt es etwas mehr über die Alternativen, z.B. zu den geplanten Giga-Vierteln – Ökoviertel, Förderung von ökologischem Umbau usw.? Realistische Alternativen, Wohnraum, Grünzonen, die Stuttgart wirklich braucht, und an denen dann ja auch Architekten und Baufirmen usw. verdienen werden können. Das Drum-Herum um K 21 – gibt es dazu schon Ideen und Material?

    • Max sagt:

      Ich würde sogar soweit gehen und den halb abgerissenen Teil genau so stehen lassen. Als Mahnmal für eine zerstörte Demokratie.

  4. Harrison Bergeron sagt:

    Harrison Bergeron sagt:
    29. August 2010 20:58 um 20:58

    Letzten Donnerstag war ich Teilnehmer an eurem „Zivil Ungehorsam“ Vortrag. Was mich interessiert ist eure Abneigung zu meinem Vorschlag, die Demonstranten über das Privathandelsrecht auszubilden und aufzuklären. Ich sagte zu Ihnen, dass mehre Leute schon die Erfahrungen gemacht haben, das jede sog. Strafanzeige eingestellt wird, wenn man dem sog. Richter sein Geburtsurkunde (und nicht den PERSONALausweis) vorlegt und die Jurisdiction klärt. Darauf zeigten Sie kein Interesse.
    „Stuttgart 21 steht dem Willen und dem Interesse der Bevölkerung entgegen. Deshalb sehen wir uns in der Pflicht, alle gewaltfreien Mittel zu nutzen, um dieses Projekt zu stoppen.“
    Guter Satz , warum nicht das Privathandelsrecht in Anspruch nehmen?
    Antworten

Kommentare sind geschlossen.