Presseerklärung des Netzwerks Kernerviertel

Bewohner des Kernerviertels fordern umfassende Riskenaufklärung über das Grundwassermanagement

Stuttgart, 1. Juli 2012: In der öffentlichen Berichterstattung zum Planänderungsantrag der DB AG (Erhöhung der Grundwasserentnahmemenge) spielen bisher die damit für das Kernerviertel verbundenen Risiken keine Rolle. Daher wendet sich das Netzwerk Kernerviertel, eine Initiative von Anwohnern und Eigentümern, mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit:

Das Grundwassermanagement zum Bau des Tiefbahnhofes ist immer noch nicht genehmigt. Neue Erkenntnisse aus Grundwasseruntersuchungen haben gezeigt, dass die Wassermenge, die abgepumpt und am Ameisenberg eingepresst werden muss, sich mehr als verdoppeln soll. Nach Entscheidung des Eba sollen jetzt beim 7. (!) Planänderungsantrag der DB AG die Gutachten zum Grundwassermanagement öffentlich ausgelegt und den betroffenen Anwohnern die Möglichkeit zum Einspruch gegeben werden.
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SPIEGEL vom 2.7.: Allein gegen die Bahn

Der heutige SPIEGEL bringt auf Seite 46 einen Artikel über einen Wohnungseigentümer, der von der Bahn enteignet werden soll, weil das Haus, in dem seine Wohnung ist, für die S21-Bauarbeiten im Wege steht. Doch der Eigentümer nimmt nun den Gerichtsweg, lässt sich sein Eigentum nicht einfach wegnehmen für einen Tunnelbahnhof, der nachgewiesenermaßen Rückbau bedeutet (nur 32 Züge pro Stunde vs. 50 Züge im Kopfbahnhof), also der Gesellschaft keinen Vorteil und nur Nachteile bringt.

FlügelTV hat zu dem Fall ein kurzes Video mit Anwalt Eisenhart von Loeper veröffentlicht:

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„Shoot the Schrott“

Heute: Das sogenannte “Wasserspiel” am Mineralbad Leuze

Befindet sich direkt an dem Weg zwischen Parkhaus und dem Fußgängersteg über den Neckar.

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Flyer "Shoot the Schrott"

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Mitmach-Aktion: Schlossgarten wieder freigeben, Herr Finanzminister!

Die Parkschützer haben heute diesen Offenen Brief an Finanzminister Nils Schmid geschickt. Machen Sie mit und unterstützen Sie die Forderung, dass der Schlossgarten wieder freigegeben wird, dass die Zäune entfernt werden - jetzt, wo amtlich ist, dass die Bahn vor 2014 nicht bauen kann.

  • per Fax: 0711 / 279-3893
  • per E-mail: nils.schmid@mfw.bwl.de oder poststelle@mfw.bwl.de
  • per Post: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, Postfach 10 14 53, 70013 Stuttgart
  • per Direktzustellung in den Briefkasten am linken Flügel des Neuen Schlosses

Brief als PDF-Datei

Brief in Textform:
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Wieder mal die Bahn – Video zum „heiteren“ Wochenanfang

Heut` noch nicht das Lachen im Halse stecken geblieben? Jetzt aber!

Piet Klocke über die Bahn ...

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Impressionen vom Bauzaun

Für diejenigen, die nicht täglich vor Ort sein können, gibt es hier zwei Impressionen vom Bauzaun, den aktuellen Stand.

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Stuttgarter Erklärung gefeiert

Was für ein herrliches Fest! Es war aber auch längst überfällig, mal wieder so richtig zu feiern. Während in den vergangenen zwei Jahren legendäre Sommer-Festivals – Protestivals - im Park stiegen, konnte uns dieses Jahr der Park keine Kulisse dafür bieten. Also fanden am gestrigen Freitagabend an die 200 K21-Protagonisten im Foyer des Württembergischen Kunstvereins einen würdigen Rahmen für den Abschluss der Aktion „Stuttgarter Erklärung“. Anlass der Feier waren 12 000 gesammelte Unterschriften für die „Stuttgarter Erklärung zur Fortführung des Widerstands gegen Stuttgart 21“. In einer großen Aufklärungs- und Unterschriftenkampagne hatte die Petition online, aber auch an Ständen, an der Mahnwache und bei vielen Veranstaltungen unterzeichnet werden können. Im Juni waren die 10 000+ Unterschriften erreicht worden und die Aktion ist damit abgeschlossen. Die Petition wurde elektronisch an die Projektbetreiber von S21 und die Landesregierung Baden-Württemberg abgeschickt. Die persönliche Übergabe der Unterschriftenlisten erfolgt in Kürze in einer gesonderten Aktion. Gestern war nun Feiern mit einem „kleinen Festle“ angesagt, als Belohnung und Dank an die Unterstützer der Aktion. weiterlesen

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129. Montagsdemo am 2.7. vor dem Hbf

Die 129. Montagsdemo am 2. Juli 2012 findet diesmal ab 18 Uhr auf dem Arnulf-Klett-Platz vor dem Kopfbahnhof statt. Ab 18:40 Demozug zum Schlossplatz, dort Schwabenstreich, siehe Karte unten.

Warum vor dem Kopfbahnhof? Der Marktplatz ist am 2.7., 9.7. und 16.7. durch andere, langfristig gebuchte Veranstaltungen belegt ("Marktplatz Istanbul" und "Festival der Kulturen"). Daher haben wir den Kundgebungsort vor den Hbf verlegt, auch wenn wir dort große Probleme mit der Soundtechnik haben.

Ab 17:45 Uhr Raddemo zur Montagsdemo.

Redner:

  • Dr. Eisenhart von Loeper, Juristen zu S21: Eilverfahren gegen Enteignung
  • Dr. Uwe Dreiss, Ing22: Das Kernerviertel, vom Grundwassermanagement besonders bedroht
  • Günter Krappweis, Mieterinitiative Mieterinitiative LBBW-Patriza: Immobilienprojekt S21 und LBBW und Mieterinteressen, wie sich die Mieter organisieren

Musik: NNY (No Name Yet) spielt Tango- und Workmusicsongs


129. Montagsdemo (vor Hbf!) auf einer größeren Karte anzeigen

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„Shoot the Schrott“

Heute: Villa Berg und Park

Die Villa Berg ist eine Landhausvilla in Stuttgart, die 1845–1853 von Christian Friedrich von Leins im Stil der italienischen Hochrenaissance erbaut wurde. Sie liegt in einem Landschaftspark, dem Park Villa Berg.

Die Villa diente dem württembergischen Kronprinzen- und späteren Königspaar Karl und Olga als Sommerresidenz. 1913 kaufte die Stadt Stuttgart die Villa von den Erben und ließ sie 1925 renovieren. Nach starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ging sie in den Besitz des Süddeutschen Rundfunks über, der sie vereinfacht wieder aufbaute und 2007 an die Häussler-Gruppe verkaufte. Nach der Insolvenz dieser Gruppe im Jahr 2010 wurde die Villa Berg an die Düsseldorfer Immobiliengruppe PDI Property Development Investors GmbH verkauft.

Quelle: Wikipedia

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Baufeld- und Baugrubenbesichtigung – Fotos

Am ehemaligen Nordflügel des Hauptbahnhofs sind erhöhte Aktivitäten zu beobachten. Fotograf Wolfgang Rüter hat sich auf den Weg gemacht und eine fotografische Baufeld- und Baugrubenbesichtigung Technikgebäude vorgenommen. Er schreibt dazu:
"Seit Wochen werden die Arbeiten für das Technikgebäude vorangetrieben. Nach Absperrung und Umzäunung des größten Teils des Parkplatzes an der Nordseite des Stuttgarter Hauptbahnhofs wurden erst Vermessungsarbeiten und Sondierungsbohrungen gemacht. Dann folgten Bohrarbeiten zum Einsetzen von Zwillings-U-Trägern und Herstellen von Abfangwänden zum Schutz der Baugrubenwände. Derzeit hat die Baugrube eine Tiefe von ca. 4 Metern erreicht. Sie soll den Angaben zufolge noch bis auf 15 Meter Tiefe ausgeschachtet werden. Die nachfolgenden Fotos zeigen die Arbeiten bis zum Anfang dieser Woche (25. Juni 2012)."

Hier gehts zu den Fotos

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Gebt den Schlossgarten wieder frei!

Das Aktionsbündnis K21 fordert in einer Pressemitteilung vom  29. Juni 2012, den Schlossgarten wieder für die Öffentlichkeit freizugeben. Hier der Wortlaut:
Nach dem neuesten Planungsdesaster der Bahn: Gebt den Schlossgarten wieder frei!

Nachdem die Bahn - nach anfänglichem Leugnen - inzwischen einräumen musste, aufgrund von Fehlplanungen erst 2014 mit dem Ausheben der Baugrube beginnen zu können, fordert das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, den vorzeitig (und womöglich am Ende unnötigerweise) gerodeten Schlossgarten den Stuttgarter/innen unverzüglich wieder zugänglich zu machen und dazu den Bauzaun umgehend wieder zu entfernen.

Offenkundig war die von Finanzminister Nils Schmid gebilligte Fällung Jahrhunderte alter Parkbäume weniger eine Folge der Baulogik als der Versuch, eine kritische Bürgerbewegung mit eilig geschaffenen Fakten zur Resignation zu treiben.

Ob beim Grundwassermanagement, bei der Filderplanung oder bei den jüngst von der Feuerwehr angegriffenen fahrlässigen Sicherheitsstandards in den geplanten Tunneln – überall zeige sich, wie dilettantisch und fahrlässig das ganze Projekt geplant worden sei und gegen alle Vernunft durchgeboxt werden solle.

Die S21-Befürworter-Parteien, allen voran CDU und SPD, namentlich ihre OB-Kandidat/innen Turner und Wilhelm, sollten zur Ehrlichkeit zurückfinden. Dazu fordert sie Dr. Norbert Bongartz vom Sprecherteam des Aktionsbündnisses auf. Wer in der Volksabstimmung den Bürger/innen weisgemacht habe, dass weiter gebaut werden müsse, damit „der Ärger“ aufhöre, müsse jetzt die Verantwortung dafür übernehmen, dass schon nach sieben Monaten das genaue Gegenteil eingetreten sei. Denn diesen Ärger verursacht habe das Planungschaos der Bahn, die nun noch lange nicht mit dem Bau beginnen könne.

Die seit der Volksabstimmung von Politik und Medien tabuisierte Frage nach dem Sinn, der Verantwortbarkeit und der Machbarkeit von Stuttgart 21 steht nach dem jüngsten Offenbarungseid der Bahn wieder auf der Tagesordnung.

Norbert Bongartz

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Offener Brief an Schuster: Mineralwasserschutz!

Die Gruppe Bad Cannstatter gegen Stuttgart 21 hat einen Offenen Brief an OB Schuster geschrieben, in dem sie ihn an seine Aussage aus dem Jahr 2010 zum Mineralwasserschutz erinnern.

Der Brief stellt die Gefahren für das Mineralwasser durch chemische Altlasten ausführlich und verständlich dar, sodass wir alle daraus auch noch etwas lernen können. Schreiben auch Sie an OB Schuster (Adresse) und die Gemeinderäte (Kontakte) schreiben! Sollen doch mal die Gemeinderatsfraktionen zeigen, was sie für Stuttgart und die Stuttgarter JETZT tun. Wortgewaltige Versprechungen der OB-Kandidaten will niemand hören, wir wollen von den Fraktionen konkrete Taten zum Schutz des Mineralwassers sehen!

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