Bruno Baumann lädt ein:
B10-ROSENSTEINTUNNEL- und BAUMERKUNDUNGSSPAZIERGANG
- Am 23.06.2012 um 14 Uhr
- Treffpunkt U 14 Stadtbahnhaltestelle Wilhelma
- Dauer ca. 1 Stunde
Ich werde zusammen mit den TeilnehmerInnen den Weg des geplanten B10-Rosensteintunnels ablaufen und dazu Informationen zu den Bäumen und zum Rosensteinpark und seine Bedeutung für Stuttgart geben.
Es sind ausdrücklich Alle!!! eingeladen, die sich für den Rosensteinpark und seine besondere Bedeutung für Stuttgart interessieren und die sich informieren wollen über seine Bedrohung durch den geplanten Bau des B 10-Autotunnels.
Ich stehe für Fragen vor und nach den Baumspaziergang gerne zur Verfügung!
Oben bleiben - Rosensteinpark erhalten und die Zukunft gestalten!
Führung im Rosensteinpark
Neues von der Schlossgarten-Brache
Auch wenn der Zaun rund um die Schlossgarten-Brache zeigen soll, dass dahinter das "best geplante Projekt" Deutschlands/Europas/der Welt entstehen soll, so war von einer Realisierung bislang nichts zu merken. Anfang 2013 soll es dann wirklich (!) losgehen. Das wollen wir gerne glauben, denn nun beginnt die DB-AG mit Vorbereitungsmaßnahmen, die bis Ende Juli gehen sollen. Dabei handelt es sich um sogenannte Pfahl-Probebelastungen, aus denen die Bahn Erkenntnisse für den Bau der Bahnhofshalle und der Düker bezüglich der "Eignung von Pfählen und Ankern" erhält. Fragt sich, was passiert, wenn sich aus den Probebohrungen ergibt, dass ... Aber fragen darf man bei diesem Projekt ja leider nicht und so wird sich die Bevölkerung nur auf Beobachtungen einstellen dürfen und auf "kurzzeitige Beeinträchtigungen wegen Lärms und Erschütterungen." Die Bewegung wird das gerne in Kauf nehmen, kommt doch mal wieder Leben in den Schlossgarten und es gibt wieder etwas zu beobachten und kommentieren. Hoffentlich bekommt die Bewölkerung auch die Ergebnisse der Probebohrungen zu Gesicht, nach dem Anspruch der Bahn "alle Fakten auf den Tisch, Transparenz und Bürgerbeteiligung". Im Folgenden ist die Pressemitteilung der DB-AG zu lesen, in der auch kurz auf die Arbeiten im Umfeld des ehemaligen Nordflügels eingegangen wird. weiterlesen
Oben bleiben im Rosensteinpark
Die Redaktion von BAA erreichte dieser Tage der Aufruf einer Aktivengruppe, die sich die Belebung des Rosensteinparks zu Herzen genommen hat. Zwar sind das Entsetzen, die Fassungslosigkeit und die Trauer um den verlorenen Mittleren Schlossgarten noch präsent, doch das sollte die Bewegung nicht davon abhalten, sich mit einem neuen Szenario zu befassen, das zwar von Bahn-Seite noch tunlichst nicht thematisiert wird, doch ab Herbst 2012 ganz oben auf der Agenda der Parkzerstörung steht: die Abholzung von Hunderten von Bäumen auch im Rosensteinpark. Um sich hier eine Position zu erarbeiten, erging das Angebot eines Themen-Nachmittags. Wir übernehnmen den Text der Einladung: weiterlesen
Knalltrauma vor Gericht
Prozess wegen Knalltraumas am 20. Juni 2011 gegen 72-jährigen Rentner am Amtsgericht am Mittwoch, 13. Juni 2012, beobachtet und kommentiert von Petra Brixel.
Zugegeben, dies war eine Gerichtsverhandlung mit Unterhaltungswert. So zum Beispiel, als ein polizeilicher Zeuge angab, am 20. Juni 2011, bei der Besetzung des Grundwassermanagements seien „Flaschen und Steine“ geflogen. Nun wurden ja schon äußerst weitreichende Ermittlungen zu den Vorkommnissen des 20.6. gemacht und es war eine Menge in den Zeitungen zu lesen, aber jetzt – nach wohl gemerkt fast einem Jahr! - kommen Wurfgeschosse ins Spiel. Für wie dumm hält die Polizei eigentlich ihre eigenen Ermittler, das Gericht und die Stuttgarter Bürger? Da dies der erste Prozess ist, der sich mit der Aufarbeitung des „20.6.“ befasst, sollte sich jeder Zeuge dreimal überlegen, was er sagt. Das war offensichtlich nicht der Fall; vielleicht hatte man auch geglaubt, dass es so weitergeht, dass die Aussage eines Polizisten zehnmal mehr Gewicht hat als die eines K21-Befürworters. Wenn die acht betreffenden Polizisten dachten, in diesem Zivilprozess könnten mal eben p. P. 1000 Euro als Schmerzensgeld wegen eines Knalltraumas über den Tisch gehen, so zeigte die Verhandlung deutlich, dass dem nicht so sein muss. weiterlesen
Frühstück am Bauzaun am 12. Juni 2012
Es geht weiter - das traditionelle "Frühstück am Bauzaun".
Begonnen wurde damit vor fast zwei Jahren am ehemaligen Nordflügel, dann traf man sich dienstags um 6:00 Uhr am Tor zum GWM, später an der Einfahrt zum Abrissgelände des Südflügels. Und seitdem dort Ruhe herrscht, sind das Gelände am ehemaligen Nordflügel und das ehemalige Bahndirektionsgebäude H7 im Blickpunkt. Jeden Dienstag um 6:30 Uhr gibt es dort Aktivisten, die solidarisch fordern "Baustopp jetzt!" Vom gestrigen Treffen und Protest der folgende Bericht:
"Zu einer etwas anderen Art des Frühstücks am Bauzaun trafen sich etwa 25 Menschen vor der Baustelleneinfahrt des geplanten Technikgebäudes beim Nordausgang. Eine unserer aktivsten Mitstreiterinnen feierte ihren 71.(!) Geburtstag. weiterlesen
Medienberichte 13.6.
Reuters: Stéphane Hessel: Ich halte die Empörung der Stuttgarter für völlig gerechtfertigt. Der neue Bahnhof ist eine Schande
StZ: Interview zum Filderdialog „Es gab die Angst, am Pranger zu stehen“
Kontext: Volker Lösch - In Starkwindzonen
SWP: Aktionsbündnis gegen S21 lädt zu "Filderdialog oder Filderdialüg?"
StN: Filderdialog - Das Interesse steigt mit der Betroffenheit
StN: Filderdialog „Jetzt geht es um die Optimierung“
StN: Bibliotheksbus - Haltestellenzeiten ändern sich
StN: Diskussion über das Dorotheen-Quartier
StZ: Bürgerversammlung - Möhringer stellen unbequeme Fragen
dpa: EnBW prüft Schadenersatzklage
SWR: Ramsauer will so viele Nachtflüge wie möglich
TAZ: Die Lüge der unsozialen Energiewende
S21-Baggerprozess: Plädoyers und noch kein Urteil
Dies scheint eine "never-ending-story" zu werden ... Am gestrigen 6. Verhandlungstag im Berufungsprozess gegen zwei Robin Wood KletteraktivistInnen wurden die Plädoyers gesprochen, aber noch kein Urteil. Die Fortsetzung ist am 21. Juni. weiterlesen
Donnerstag, 14. Juni, 17 Uhr, Übergabe der Selbstanzeigen
Am Donnerstag, den 14. Juni, wird um 17 Uhr der erste Schwung der Selbstanzeigen dem Amt für öffentliche Ordnung (Eberhardstr. 35) übergeben.
Mehr als 2000 Menschen haben in der Nacht vom 14. auf den 15. Februar versucht die Räumung des Schlossgartens zu verhindern. Nach Akteneinsicht spricht die Polizei von 86 Störern, ca. 60 davon erhielten einen Bußgeldbescheid, ihnen wird zur Last gelegt, sich nicht unverzüglich aus einer von der Polizei aufgelösten Versammlung entfernt zu haben. Knappe 50 haben Einspruch gegen den Bußgeldbescheid eingelegt. 51 Menschen erhielten zudem noch einen Gebührenbescheid über eine Wegtragegebühr. Am Dienstag, 19. Juni, findet um 9 Uhr die erste Verhandlung vor dem Amtsgericht statt.
Die Aktion Selbstanzeige wurde gestartet, um Solidarität mit den willkürlich "Auserwählten" zu zeigen. Projektgegner werden kriminalisiert, während rechtswidrige Handlungen der Projektbetreiber nicht einmal geahndet werden.
Eine Frau hat aus Versehen oder in weiser Voraussicht ihre Selbstanzeige direkt an das Amt für öffentliche Ordnung geschickt. Sie bekam folgende Antwort:
Sehr geehrte Frau ..., das gegen Sie wegen der Handlung 14.02.-15.02.2012 in Stuttgart, Mittlerer Schlossgarten eingeleitete Ordnungswidrigkeitsverfahren wird gemäß § 47 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten eingestellt, da sich der Tathergang nicht mehr ermitteln lässt.
Jede weitere Unterschrift verstärkt das politische Zeichen der Solidarität und setzt ein Zeichen gegen die von Polizei, Presse und Politik permanent betriebene Diskreditierung des Widerstands.
126. Montags-Demo vom 11.06.2012 mit Volker Lösch
Medienberichte 12.6.
StN: Filderdialog - Scharfe Kritik an Moderator Weitz
SWP: Fernverkehr durch die Region nach Stuttgart?
Mainpost: Kahlschlag am Bahndamm ist jetzt legal
Handelsblatt: Regulierungsbehörde zweifelt Bahnpreise an
Handelsblatt: „EnBW wird sich bis auf die Knochen blamieren“ (Erinnert an große Korruptionsfälle)
Welt: Spanien-Hilfe bringt auch Deutschland in Not
Berliner-Zeitung: Untersuchungsausschuss soll BER-Debakel aufklären
FAZ: Verfassungsklage gegen Atomausstieg
SWP: Die Lehren aus Stuttgart 21
dpa: Kretschmann rügt Öney - aber akzeptiert Entschuldigung
Video vom Demozug der 126. Montagsdemo
Kommentar: "Ein voller Marktplatz mit vielen Transparenten, feurigen Reden, mit Sonne und Regen und am Ende mit einem "nicht enden wollendem Demozug...". Dazu der Knüller: Die Plakatidee von OB-Kandidat Turner mit dem Titel "Ich bin das Volk" und Redner Löschs Antwort: "Ja, und ich bin Volker"!
Diskussionsveranstaltung: Wie kann Stuttgart 21 gestoppt werden?
Die Kosten für Stuttgart 21 werden immer größer, die Bauzeit immer länger, die Auswirkungen auf alle Lebensbereiche immer deutlicher. Der Tiefbahnhof muss gestoppt werden, bevor es zu spät ist.
Was DIE LINKE dazu beitragen kann und soll, darüber wollen ihre Vertreter aus dem Bundestag, dem Landesvorstand und der Kommunalpolitik mit Euch diskutieren, Fragen beantworten, aber auch Fragen mitnehmen. Ohne Podium.
Montag, 18. Juni 2012
20 Uhr
Gewerkschaftshaus, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart (google maps)
Diskussion mit folgenden VertreterInnen der LINKEN...
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