Die 632. Montagsdemo am 17.10.22 auf dem Schlossplatz
Frontex-Mörder
Peter Grohmanns Wettern der Woche am 17.10.2022
Frontex soll uns vor Flüchtlingen schützen – vor Menschen, die politisch verfolgt werden, vor Leuten, die gefoltert wurden, vor Menschen, die sexuell missbraucht wurden, vor Hungernden und Dürstenden. Vor Wirtschaftsflüchtlingen – und vor Umvolkung. Frontex ist der Garant dafür, ist der militärische Arm von Grünen, SPD, FDP, CDU/CSU und den anderen Mitregierenden auf europäischer Ebene. Frontex ist der verlängerte Arm von Demokratie und westlichen Werten. Frontex schaut auch aus dem Himmel herunter zu, wie Menschen ins Meer getrieben werden und ersaufen. Wenn es den Wächtern der Werte zu bunt wird, drehen sie ab und vergessen alles, was sie gehört haben: Die Schreie. Was sie gesehen haben: Die Ertrinkenden. Wenn sie zu Hause bei Mutti sind, fälschen oder schwärzen sie Dokumente oder lassen sie ganz verschwinden. Mehr dazu? Im berüchtigten internen Bericht der EU-Antibetrugsbehörde OLAF, der geleakt wurde, aber streng geheim bleiben sollte.(https://fragdenstaat.
Die 632. Montagsdemo am 17.10.22 auf dem Schlossplatz
Die 632. Montagsdemo findet am 17. Oktober 2022 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, weiter auf die Königstraße, rechte Seite der Baumallee bis auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich..
Redner:
- Dr. Norbert Bongartz, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21; 100 Jahre Stuttgarter Hauptbahnhof"
- Hannes Rockenbauch, Fraktionsvorsitzender „Die FrAktion“; "Solidarisch durch die Krisen - wie jetzt handeln - Hintergründe zur Aktion am 22.10.22"
Motto: "Ihr kriegt uns nicht los, wir euch schon!"
Musik: Gerd Schinkel, Autor, Sänger und Liedermacher aus Köln
Moderation: Margarete Bühler, Mahnwache
Die 631. Montagsdemo am 10.10.22 auf dem Schlossplatz
100 Jahre Stuttgarter Hauptbahnhof
Rede von Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22, auf der 631. Montagsdemo am 10.10.2022
In den frühen Morgenstunden des 23. Oktobers 1922 nahm der Stuttgarter Hauptbahnhof an der Schillerstraße, also unser Kopfbahnhof, seinen Betrieb auf. In wenigen Tagen steht damit ein 100-jähriges Jubiläum bevor. Solche Ereignisse werden in der Zivilgesellschaft eigentlich würdig begangen. Das war in Stuttgart auch vor 50 Jahren und noch vor 35 Jahren so. Aber jetzt befindet sich unser Bahnhof in einem erbärmlichen Zustand. Die dafür Verantwortlichen haben sich (fast) alle buchstäblich „aus dem Staub gemacht“ und uns hier eine Baustellenwüste mit riesigem Verbrauch von klimaschädlichem Stahl und Beton hinterlassen.
Aber 2022 hat der Kopfbahnhof es mehr als verdient, dass die Leistungen bei Planung, Bau und nunmehr 100 Jahren Bahnbetrieb gewürdigt werden. Deshalb haben wir ein Festkomitee gegründet und verschiedene Veranstaltungen vorbereitet. Stadt, Land und Bahn haben sich daran trotz Aufforderung nur sehr wenig beteiligt. Dazu kann sich jeder selbst seine Gedanken machen.
Zum „Gedanken machen“ über die größte Fehlentscheidung der deutschen Eisenbahngeschichte – also Stuttgart 21 – wollen wir beim Bahnhofsjubiläum dadurch anregen, dass wir nicht erneut die gravierenden Probleme thematisieren, sondern die Qualität des Kopfbahnhofs deutlich herausarbeiten – bahntechnisch und architektonisch. weiterlesen
Die 631. Montagsdemo am 10.10.22 auf dem Schlossplatz
Die 631. Montagsdemo findet am 10. Oktober 2022 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, weiter auf die Königstraße, rechte Seite der Baumallee bis auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich..
Redner:
- Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22; "100 Jahre Stuttgarter Hauptbahnhof"
Motto: "Ihr kriegt uns nicht los, wir euch schon!"
Musik: Feschtagsmusik – die Ulmer Haus- und Hofkapelle des Widerstands, Folkmusik
Moderation: Uli Gsell, Capella Rebella
Kampfschwimmer Joe Biden
Peter Grohmanns Wettern der Woche am 3.10.2022
Brasilien – also dieser Kreditkartenfälscher und Urwaldmörder Bolze Naro hat ja klipp und klar gesagt: Wenn die anderen die Wahl gewinnen, also nicht er und seine Faschos, gibt's richtig Bambule. Die Messer sind geschliffen, alles wird gut, sagte der betende Kandidat. Ja, freie Wahlen, die sind schwer zu machen – soweit sie überhaupt erlaubt sind. Da hatte Scholz Glück, im Februar: Da erlaubte Joe Biden unserem Kanzler den Zutritt zum Weißen Haus in Washington zur gemeinsamen Pressekonferenz. Es ging um Friede, Freundschaft, Eierkuchen und westliche Werte wie Würde, Waffen, Wasser – also auch Gas und Nordstream Zwo. Noch standen die Soffjetts mit scharrenden Füßen an der Grenze zur Ukraine, im kalten Ostwind, die Zeiss-Fernrohre westwärts auf die Faschisten gerichtet. Die deutsche Industrie war bereits leicht beunruhigt, aber guten Muts, weil sie mit Biden und mir der Meinung waren, dass Diplomatie die Lösung ist. Verdamp lang her (BAP):
weiterlesen
12 Jahre Schwarzer Donnerstag, Kundgebung 30.9.2022, Guntrun Müller-Enßlin, Theologin, Stadträtin
12 Jahre Schwarzer Donnerstag, Kundgebung 30.9.2022, Musik: Gerd Schinkel, Liedermacher und Sänger aus Köln
12 Jahre Schwarzer Donnerstag, Kundgebung 30.9.2022, Musik: Gerd Schinkel, Liedermacher und Sänger aus Köln
Kundgebung 12 Jahre Schwarzer Donnerstag
Stefan Mappus und der Schwarze Donnerstag – Ein Blick in den Machtapparat
Rede von Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D., auf der Demo zum Schwarzen Donnerstag am 30.9.2022
Liebe Freundinnen und Freunde,
wie jedes Jahr versammeln wir uns heute zum Gedenken an den unsäglichen Polizeieinsatz im Schlossgarten vor nunmehr zwölf Jahren. Lange genug haben wir uns darauf konzentriert, unserer Empörung und Trauer Ausdruck zu verleihen.
Höchste Zeit, das Geschehen einmal von einer anderen Seite zu beleuchten:
Stolz darauf zu sein, dass wir in einer Zeit, als es noch keine Fridays for Future und keine Klimacamps in Zelten gab, für Klima und Umwelt nicht nur auf die Straße gegangen, sondern selbst auf die Bäume geklettert sind, um sie zu beschützen.
Stolz darauf zu sein, dass wir friedlich geblieben sind. Die Pflastersteine, die angeblich ganz zufällig herumlagen, blieben ungeworfen.
Stolz darauf zu sein, dass wir für Demokratie und Bürgerrechte mutig unser Leben und unsere Gesundheit riskiert haben.
Stolz darauf zu sein, dass wir nicht nur dem Ländle, sondern der ganzen Republik und darüber hinaus der ganzen Welt gezeigt haben: Es ging nicht nur um einen Bahnhof, sondern um die Verwüstung von Natur und Umwelt zu Gunsten wirtschaftlicher Interessen ohne Rücksicht auf die Belange eines guten Bahnverkehrs.
Stolz auf einen großen Erfolg zu sein: Die von uns mitgetragene Aufarbeitung des Geschehens hat dazu geführt, dass in Südkorea keine Wasserwerfer mehr eingesetzt werden. Ich selbst war im Jahr 2016 als deutscher Vertreter bei einem Symposium zum Einsatz von Wasserwerfern in Seoul und an Gesprächen mit dortigen Vertretern von Politik, Polizei und Justiz beteiligt. Dabei konnte ich von unseren Erfahrungen berichten. Die Abschaffung der Wasserwerfer war die Folge der Konferenz. weiterlesen






