Presseerklärung: Sigrid und Walter Sittler stimmen ab

JA zum Ausstieg aus Stuttgart 21

Stuttgart, 17. November 2011: Am 27. November zählt jede Stimme. Da er am Abstimmungs-Sonntag beruflich verhindert ist, geht der Schauspieler Walter Sittler mit seiner Frau, die Regisseurin Sigrid Klausmann-Sittler bereits heute zur Wahl. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Gunter Haug und Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer, geben Sie heute um 11 Uhr in der Eberhardstraße in Stuttgart ihre Stimme ab: JA zum Ausstieg aus dem Milliardengrab Stuttgart 21!

„Das 'JA zum Ausstieg' ist ungeheuer wichtig für unser Land, für unsere Zukunft“, sagt Schauspieler Walter Sittler. „Wir wollen gemeinsam oben bleiben – das gilt nicht nur für den Stuttgarter Bahnhof, das gilt für ganz Baden-Württemberg. Deshalb ist es wichtig, dass nicht viele Milliarden wertvolles Steuergeld in Stuttgart vergraben werden, während das Geld überall sonst im Land fehlt. Baden-Württemberg ist das Land der Mittelständler; unsere mittelständige Wirtschaft braucht gut funktionierende Infrastruktur im ganzen Land. Die Verteilung von Steuergeldern ist aber auch eine Frage der Gerechtigkeit: Wir haben hier in Stuttgart einen der besten und leistungsfähigsten Bahnhöfe Deutschlands. Da kann es nicht angehen, dass Steuergeld ausgegeben wird, um ausgerechnet hier einen unnötigen und auch noch schlechteren Bahnhof zu bauen, während überall sonst im Land das Geld für wichtige Infratrukturmaßnahmen fehlt: z.B. die Elektrifizierung der Strecke Ulm-Friedrichshafen, behindertengerechte Umgestaltung an vielen Bahnhöfen in der Region usw. Deshalb stimmen wir mit 'JA zum Ausstieg aus dem Milliardengrab'!“
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Blockierer/-innen an der Platanenallee

Bericht vom Blockierer(innen)frühstück am Dienstag, 15.11.2011

Seit Montag, 14. November 2011, lässt die Bahn am Grundwassermanagement weiterbauen. Sie führt damit die Volksabstimmung ad absurdum. Grube und Co. setzen sich mit dem Weiterbau außerdem darüber hinweg, dass es für das Planänderungsverfahren bisher keine Genehmigung gibt. Die vom BUND eingereichte Klage wird erst am 15. Dezember vor dem Verwaltungsgericht verhandelt. Die Bahn hat auch noch keine Genehmigung für eine Verdoppelung der beabsichtigten abzupumpenden Grundwassermenge auf 6,8 Millionen Kubikmeter. weiterlesen

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JA zur Gelassenheit

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Konzert „Block S-21″ am Freitag, 18.11. Uni Stuttgart

Bandfestival der Jugendoffensive von 20-23 Uhr

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Soli-Eintritt: 3 €uro
Wo: Cafe Faust im Block K4 der Uni Stuttgart, Geschwister-Scholl-Str. 24c

Es spielen:
Marrakech
Extend the scope
and Guests

Ein großes Dankeschön an die Bands, die sich bereiterklärt haben, für den
guten Zweck zu spielen!

Wegbeschreibung zum Cafe Faust, Uni Stuttgart Mitte: weiterlesen

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Bauanleitung: Plakatträger fürs Autodach

Dazu benötigen Sie einen einfachen Holzbock aus dem Baumarkt, zwei Dachlatten, vier Winkel,  zwei Hartfaserplatten und Befestigungsschrauben.

Bau- /Montagezeit:  eine Stunde.

Geeignet für Fahrzeuge mit Dachreeling.

Die Bauanleitung finden Sie hier

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Stern-Reporter Arno Luik: Das Spiel mit dem Feuer

Viele Journalisten haben bei dem Thema "Stuttgart 21" offenbar selten hinterfragt, was die Bahn ihnen serviert. Pressemeldungen der Bahn werden zum Fakt. Die PR-Strategie der Bahn ist erfolgreich und die Journalisten sind dabei behilflich. Einer der wenigen kritischen Journalisten, die hartnäckig beim Thema bleiben und nachfragen, ist Stern-Reporter Arno Luik. Durch seine regelmäßige Berichterstattung im Stern hat er das umstrittene "Jahrhundertprojekt" auf die nationale Agenda gesetzt. Für seine Enthüllungen hat der gebürtige Königsbronner im November 2010 den "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" erhalten. In einem Artikel der Wochenzeitung Kontext nimmt er Stellung zur aktuellen Lage um "Stuttgart 21".

ZITAT Anfang: Kontext Wochenzeitung

Das Spiel mit dem Feuer – von Arno Luik

Die Volksabstimmung zum Bahnprojekt Stuttgart 21 ist eine Entmündigung der politisch engagierten Bürger, ja sogar ein Spiel mit dem Feuer. So wie die geißlersche Schlichtung bereits sehr viele Bürger enttäuscht hat, enttäuscht nun die Volksbefragung viele Wähler der Grünen.

Ein paar Tage nach den S-21-Anhörungen im Stuttgarter Rathaus im Spätherbst 2010 schrieb ich an den Schlichter:

"Sehr geehrter Her Geißler, ich möchte Ihnen zu Ihrem Schlichterspruch gratulieren. Sie haben die in Sie gesetzten Erwartungen erfüllt. Die Bürger sind – wenigstens vorübergehend – von der Straße, und Land, Bahn und Bund haben nun die Carte blanche, die sie für ihr milliardenschweres Projekt unbedingt brauchten: Die von Ihnen geforderten Nachbesserungen sind nun die Begründung für milliardenschwere Kostensteigerungen.

Und auch politisch ist Ihr Schlichterspruch ein Lehrstück der besonderen Art: Die Bürger haben gelernt, dass sie mitreden, mitdiskutieren dürfen, aber dann, wenn es ums Mitbestimmen und Mitentscheiden geht, sie doch nur Zuschauer sind. Der Souverän ist also kein Citoyen, sondern nur ein TV-Konsument."

So weit der Brief, so weit meine damalige Einschätzung der Dinge. Aber halt, halt, die Bürger dürfen nun doch mitbestimmen. Es gibt sogar eine Volksbefragung! Was wollt Ihr mehr? Ja, die Bürger dürfen mitbestimmen, aber sie dürfen es doch nicht. Denn allen ist klar, vor allem den Grünen, die auf diese Abstimmung politisch setzten, dass das Abstimmungsquorum unerreichbar hoch ist.

Die Volksbefragung, böse oder nur scharf formuliert, sie ist dies: eine Farce. Sie ist eine Entmündigung der politisch engagierten Bürger. Die geißlerschen S-21-Anhörungen und die Volksabstimmung: postdemokratische Lehrstücke. Schlimmer noch: ein Spiel mit dem Feuer... weiterlesen HIER

QUELLE: Kontext Wochenzeitung  16. November 2011
(Nachträgliche Hervorhebungen nicht im Originaltext)
ZITAT Ende

Sehen Sie hier einen atmosphärischen Rückblick auf eine interessante Veranstaltung im Stuttgarter Rathaus mit Arno Luik im April 2011 (zu Teil 2 geht es HIER)

Stern-Reporter Arno Luik über Stuttgart 21
 

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Gefälligkeitsgutachten der Bahn für Baumverpflanzungen

Die Bahn hat ein Gutachten zu den geplanten Baumverpflanzungen im Mittleren Schlossgarten anfertigen lassen. Dieses Gutachten hat sich der Arbeitskreis "Baumpaten" der Parkschützer vorgenommen und kommt zu drastischen Ergebnissen.
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Nachträge zu Pfarrer Bräuchles Nazivergleichen und den erfolgten Anzeigen wegen Volksverhetzung

Nachträge zu Pfarrer Johannes Bräuchles Nazivergleichen und zu den inzwischen erfolgten Anzeigen wegen Volksverhetzung (§130 I StGB)
Siehe unsere Pressemeldung vom 12. November und den "Auslöser" aus Fränkische Nachrichten:

Evangelische Landeskirche von Württemberg
Pressemitteilung vom 15.11.2011

"Johnny, steig aus!"
Rundfunkpfarrer Andreas Koch findet die Äußerungen von Pfarrer Johannes Bräuchle zu Stuttgart 21 unerträglich

AUSZÜGE:
"Zweitens: Man mag vom S-21-Ausstiegsgesetz und der Art seines Zustandekommens halten, was man will. Aber es mit einem Gesetz in eins zu setzen, das die Demokratie außer Kraft setzen und die Nazidiktatur etablieren sollte, ist hanebüchen. So kann nur einer reden, der entweder nicht mehr Herr seiner Sinne oder ein Brandstifter ist." weiterlesen

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Medienberichte 16.11.

Badische Zeitung: Kurzer Blick auf einen der Kopfbahnhöfe von Buenos Aires
Badische Zeitung: S21: Bei wie vielen Stimmen wird das Quorum geknackt?
SWR: Vor der Volksabstimmung zu Stuttgart 21
Stuttgarter Zeitung: "Schwarzer Donnerstag" Justizminister stellt sich vor Ermittler
Stuttgarter Zeitung: Eine Frage des Vertrauens
Stuttgarter Zeitung: "Polizisten müssen zu identifizieren sein"
Stuttgarter Zeitung: Peter Hauk attackiert die Regierung
Stuttgarter Nachrichten: Bricht die Stadt das Neutralitätsgebot?
Stuttgarter Nachrichten: Ausstiegskosten: Streit spitzt sich zu
Filder-Zeitung: Die 17 Varianten für die Filder bleiben noch unter Verschluss
Kontext: Das Spiel mit dem Feuer von Arno Luik
Kontext: Hingebungsvoll
T-Online: CDU-Fraktion hält Grün-Rot Tatenlosigkeit vor
T-Online: SWR zeigt Schlagabtausch zwischen "S 21"-Gegnern und Befürwortern
Pforzheimer Zeitung: «Mehr Demokratie»: Bedingungen der Volksabstimmung unfair
IWD-Online: Stuttgart-21-Plakatstudie: „Wir-sind-doch-nicht-blöd“-Kampagne fällt in Stuttgart durch
Badische Zeitung: PRO & CONTRA - Ja zum Ausstieg aus S21
Badische Zeitung: Oben lassen oder tiefer legen? Pro & Contra Stuttgart 21
Badische Zeitung: "Tricksen und täuschen"
Badische Zeitung: "Jahrelange Beratungen und Abstimmungen"
Baden-Online: Mehr Geld für Rheinschiene statt S21
Reutlinger General-Anzeiger: Streitgespräch um Image und Leistungsfähigkeit
Schwarzwälder Bote: Und ein Wahllokal mit Barrieren
Südkurier: LEITARTIKEL · CDU: Merkel - alternativlos
Südkurier: "Für S21 spricht nichts"
Südkurier: Werben für Ausstieg an einem Bauzaun
Südkurier: S21: Wahlkampf mit unzulässigen Mitteln?
Südkurier: Komplette Volksverwirrung
Südkurier: Veranstaltung: Künstler diskutiert über Stuttgart 21
Südkurier: So werben Grüne für den Ausstieg
Südkurier: Warum Stuttgart 21 gut für die Gäubahn sein soll
Südkurier: IHK-Umfrage: Region pro Stuttgart 21
Südkurier: Tanja Gönner Plädoyer für S 21
Südkurier: CDU-Versammlung: Tanja Gönner spricht über Stuttgart 21
Südkurier: NWZ-FORUM · STUTTGART 21
Südkurier: Faiß: "Es ist ein grünes Projekt"
Schwäbische: S 21 kann Immobilien-Preise hochtreiben
Fellbach&RemsMurr: Eine Resolution mit Aufforderungscharakter

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Matthias von Herrmann im Interview bei Radio Utopie

Mittwoch, 16.11.2011, ab 17 Uhr, live per stream oder später per MP3. Hier die Ankündigung bei Radio Utopie.

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[UPDATE] Spenden: Kinowerbung für ein „Ja zum Ausstieg“

Am vergangenen Sonntag wurde mit 250 Freiwilligen aus der Bewegung gegen Stuttgart 21 dieser Kinospot mit Walter Sittler gedreht - für ein "Ja zum Ausstieg":

[UPDATE]
Seit 21.11.2011 von den Arbeitgebern Baden-Württemberg zensiert. Mehr dazu bald bei BAA.

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Presseerklärung: Stuttgart 21: Wer sind die Kriminellen?

S21-Gegner fordern Verfolgung der S21-Straftaten

Stuttgart, 15. November 2011: Etwa 15 S21-Gegner fordern heute Abend ab
18 Uhr bei der Bürgerfragestunde auf dem Stuttgarter Marktplatz von Justizminister Stickelberger die konsequente Verfolgung von Straftaten der Bahn bei Stuttgart 21. Die Aktivisten tragen Sträflingskostüme und Masken von S21-Betreibern wie Grube, Kefer, Schuster oder Schmid. Auf ihrem Banner steht die Frage „Wer sind die Kriminellen?“ Damit weisen sie auf die massive Kriminalisierung der S21-Gegner hin, während gleichzeitig die kriminellen Machenschaften der S21-Betreiber von keiner Institution verfolgt werden. Egal, ob es um Verstöße gegen Arbeits- und Sozialversicherungsrecht auf den Baustellen geht, oder um den völlig unverhältnismäßigen Polizeieinsatz vom 30.9.2010, ob Befürworter mit Nazi-Parolen gegen Projektgegner hetzen und mitunter auch zuschlagen oder Politiker wie Schuster und Oettinger wissentlich öffentliche Gelder veruntreuen; die Staatsanwaltschaft drückt beide Augen zu, stellt auch auf Anzeigen hin alle Verfahren ein. Statt dessen wird gegen friedlich demonstrierende Projektgegner ein Verfahren nach dem anderen angestrengt, mit zum Teil aberwitzigen Vorwürfen. Polizei und Staatsanwaltschaft versuchen mit allen Mitteln, die Bürger einzuschüchtern.

„Es ist unerträglich, wie die Bürger von der Staatsanwaltschaft Stuttgart kriminalisiert und eingeschüchtert werden“, sagt Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer. „Während Oberstaatsanwalt Häußler immer wieder neue Tatvorwürfe gegen uns erfindet, vollkommen unbegründete Hausdurchsuchungen anordnet (vorzugsweise bei Videojournalisten), kommen die verantwortlichen Betreiber von S21 ungeschoren davon. Diese Ungleichbehandlung trotz eklatanter Gesetzesverstöße durch die Projektbetreiber muss ein Ende haben, Herr Justizminister! Wo bleibt denn der neue Politikstil, den die SPD vor der Wahl versprochen hat? In Sachen Kriminalisierung des S21-Widerstands und Akzeptanz der illegalen Machenschaften bei der Bahn hat sich nichts geändert. Es ist an der Zeit, die Hinterlassenschaften von 58 Jahren CDU aufzuräumen und Oberstaatsanwalt Häußler abzulösen.“
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