Beim Demo-Wasserwerfer ist die hintere Antriebswelle/Achse gebrochen. Alles wird unternommen, damit er spätestens am Samstag bei der Großdemo wieder dabei ist und die letzten Touren vor der Wahl noch wahrnehmen kann. Allein das Abschleppen zur Werkstatt hat bereits über 700 Euro gekostet. Alles zusammen wird sich auf 1.500 - 2.000 Euro belaufen. Spenden können direkt ins SCHLESINGER Stuttgart gebracht, oder auf der Großdemo am Samstag abgegeben werden. Die Bewegung 30.09. bedankt sich für die Unterstützung!
Presseerklärung: Strom sparen statt auf Atomkraft setzen – auch bei der Bahn
Den Wechsel wählen und Stuttgart 21 beerdigen
Stuttgart, 18. März 2011: Mit Stuttgart 21 festigen sowohl die schwarz-gelbe Landes- wie Bundesregierung und die Bahn die Abhängigkeit von der Atomindustrie: Die Bahn ist Deutschlands größter Stromverbraucher – und statt an umfassend ökologischen Verkehrskonzepten zu arbeiten, betreibt schwarz-gelb mit Stuttgart 21 ein Projekt, das den Strombedarf pro gefahrenem Personenkilometer gewaltig in die Höhe treiben würde. Für die Fahrt durch die geplanten eingleisigen Tunnelröhren bräuchte ein Zug doppelt so viel Strom wie für die Fahrt auf freier Strecke. Mit Aufzügen, Rolltreppen und Beleuchtung wäre der Stromverbrauch des Tiefbahnhofs etwa 2 ½ mal so hoch wie der von Kopfbahnhof 21. Zusätzlicher enormer Strombedarf entsteht durch das Grundwassermanagement, die Tunnelbohrmaschinen sowie die zusätzlichen Höhenmeter, die jeder Zug aus dem Kellerbahnhof heraus überwinden müsste.
„Wir wollen die Bahn als ökologisches Verkehrsmittel und deshalb wollen wir eine Bahn, die auch ökologisch denkt und handelt“, sagt Dr. Carola Eckstein von den Ingenieuren für den Kopfbahnhof. „Stuttgart 21 ist ein unglaublicher Stromfresser und allein deshalb verbietet sich die Umsetzung dieses Projekts. Es tut jedem Ingenieur in der Seele weh, wenn im Land der Tüftler und Erfinder mit einer solchen Verbohrtheit an einer technisch so schlechten Lösung festgehalten wird. Mit K21 haben wir eine exzellente Alternative für die Menschen und die Umwelt. Wir haben hervorragende Ingenieure, Architekten und Stadtplaner im Land. Warum lassen wir es zu, dass sie mit der unsinnigen politischen Vorgaben ‚es muss ein Tiefbahnhof sein‘ gegängelt werden?“
weiterlesen
Pressemitteilung: Stadt und Land zahlen den Löwenanteil von S21, und die Bahn sahnt ab
Pressesmitteilung vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 vom 18.03.2011
Grubes Geschenk verkehrt sich ins Gegenteil
Stuttgart. „Einen handfesten Skandal“ nennt Dr. Werner Sauerborn vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, was Wirtschaftsfachleute der Parkschützer über die Finanzierung von Stuttgart 21 herausgefunden haben: Die tatsächliche Lastenverteilung verkehre sich ins Gegenteil. Nicht Bund und Bahn finanzierten den Großteil des Projekts, wie es Ministerpräsident Stefan Mappus gerne in Wahlkampfreden herausstellt, sondern in erster Linie Stadt und Land. Beziehe man alle mit dem Projekt zusammenhängenden Zahlungsflüsse und Verzichtleistungen in die Gesamtrechnung mit ein, stelle sich laut Sauerborn heraus, „dass die Bahn doppelt soviel Einnahmen erzielt, wie sie ins Projekt investiert“. Bahnchef Grubes Spruch, „die Bahn schenkt Stuttgart einen Bahnhof“, komme angesichts dieser Erkenntnis einer Verhöhnung von Land und Leuten gleich.
„Abgezockt und abgehängt“ heißt denn auch der Titel einer zur Großdemo am Samstag erscheinenden Broschüre des Aktionsbündnisses, in der die Schattenfinanzierung von Stuttgart 21 Schritt für Schritt offengelegt wird. Ausgehend von den offiziellen Zahlen und dem Diagramm zur Lastenverteilung werden in der 16-seitigen Broschüre erstmals alle publik gewordenen Erlöse und Transferleistungen addiert und subtrahiert. Unterm Strich kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass der Erlös der Bahn sogar höher ausfällt als die Projekt-Investitionen von Bund und Bahn zusammengenommen.
Ansprechpartner für Rückfragen:
Dr. Werner Sauerborn, 0711/63 16 13, Werner.Sauerborn(at)t-online.de
Sauerborn vertritt im Aktionsbündnis die „GewerkschafterInnen gegen Stuttgart 21“
Soliticket für die Mappschiedsparty
27. März: Der Widerstand geht in die nächste Runde!
Erhältlich gegen Spende ab Samstag bei der Großdemo und bei der Mahnwache am Nordausgang.
Vortrag mit Prof. Bodack in Reutlingen findet nicht statt
Leider gibt es einen Fehler im Veranstaltungskalender:
Der Vortrag "Endet Stuttgart 21 schon vor dem Flughafen?", der für heute, Fr, 20.03. in Reutlingen angekündigt ist, fand bereits im Januar statt, leider gab es hier einen Zahlendreher. Heute gibt es keinen Vortrag in Reutlingen.
Medienberichte 17.03.
Stuttgarter Nachrichten: Künstlerkolonie zieht in Container um
SchwaBo: Grube: Gäubahnausbau kommt bald
Deutscher Bundestag: Stresstest für Stuttgart 21
SüdwestPresse: Metzingen: "Ich kämpfe gegen die Ignoranz der Politik"
meister tipp: "Stuttgart 21" mit explodierenden Baukosten zusätzlich in der Kritik
SchwaBo: Leonberg: Aktion zu Stuttgart 21
Südkurier: Triberg: Stuttgart 21-Film mit Diskussion
ZDF-Doku über den S21-Protest und die Landtagswahl
Das ZDF hat eine gute Doku über den Widerstand und die bevorstehende Landtagswahl erstellt: "Bürger auf den Barrikaden". Anschauen und den Wechsel wählen.
Kundgebungen in ganz BaWü vor der Fahrt zur Großdemo
Aufruf: Vor der Fahrt nach Stuttgart zur Großdemo am eigenen Bahnhof eine Kundgebung durchführen! Und die Medien vor Ort davon informieren!
Die Gesellschaft Kultur des Friedens ruft zu landesweiten Auftaktkundgebungen an allen Bahnhöfen in Baden-Württemberg auf, und zwar vor der Abfahrt zur zentralen Großdemo in Stuttgart am Samstag, 19. März. Zeigen Sie auf lokaler Ebene vor Ort den landesweiten Protest gegen das Bahnprojekt S21, bevor Sie zur Demonstration und Kundgebung in
die Landeshauptstadt fahren.
Geben Sie Ihren Lokalmedien rechtzeitig (Freitag) Bescheid. Die Tatsache, dass aus Ihrem Ort eine Gruppe Bürger extra nach Stuttgart zur Demo fährt, hat sehr wohl lokalen Nachrichtenwert. Und negative Auswirkungen hat S21 auf alle Baden-Württemberger, denn überall im Land fehlen die Lehrer, die man von den S21-Milliarden bezahlen könnte.
Als Beispiel:
In Tübingen findet die Auftaktkundgebung am Samstag, den 19. März um 11.30 Uhr auf dem Holzmarkt in Form einer speakers corner statt: "Mehr direkte Demokratie – raus aus S21, raus aus der Atomkraft – Oben bleiben".
Im Anschluss Fahrt nach Stuttgart zur Großdemonstration.
Kontakt: Henning Zierock, email: info (at) kulturdesfriedens.de
Aktion: Wir lassen uns nicht kriminalisieren!
Die "Aktionsgruppe 21" sucht dringend Leute die uns bei der Großdemo am Samstag, den 19.03.2011 in Sträflingsanzügen oder alternativ in weißen Maleranzügen unterstützen möchten.
Wichtig ist, dass wir viele sind, damit wir die Aussage "Wir lassen uns nicht kriminalisieren" deutlich zum Ausdruck bringen können.
Wir haben Sträflingsnummern mit Straftatbestand, Aktenzeichen usw. für 500 Leute.
Treffpunkt ist um 13.30 Uhr hinter der Mahnwache.
Über viele solidarische Teilnehmer würden wir uns freuen.
Fragen an: Aktionsgruppe21(at)web.de
Sitzblockadetraining in Heilbronn am Sa., 9.4.2011
zur Vorbereitung auf die beiden Kampagnen Baustopp selber machen und Aus!Sitzen gibt es das erste Sitzblockadetraining außerhalb Stuttgarts.
Am Samstag, 9.4.2011, von 10-16 Uhr, in Heilbronn
Wir bieten ein Training zu gewaltfreiem Widerstand an. Es hat das Ziel,
über Gewaltfreiheit zu informieren, diese praktisch zu üben und
Interessierte untereinander zu vernetzen.
Trainingsinhalte:
Das Aktionskonzept des Zivilen Ungehorsams
Gewaltfreiheit und der persönliche Umgang mit Gewalt
Bildung von Bezugsgruppen und ihre Möglichkeiten
Entscheidungen im Konsens statt Mehrheitsabstimmung
Gewaltfreies Durchfließen von Polizeiketten
Praxis der (Sitz-)Blockade
Informationen über rechtliche Folgen
Das Training wird in Heilbronn in einem Park stattfinden.
Genauere Informationen werden nach der Anmeldung verschickt.
Formlose und verbindliche Anmeldung: sitaction (at) online.de
CDU+FDP: Der Albtraum unserer Kinder
Bilder: Stuttgart 21 Stresstest Theaterhaus 16.03.2011
Hier ein paar Bilder von Stuttgart 21 Stresstest Theaterhaus mit Boris Palmer am 16.03.2011
mehr Bilder Thomas Igler












