Herzliche Einladung an alle Berliner! am 18.8., 19 Uhr im Hauptbahnhof Berlin
SUPER!!
Weitere Orte, an denen der Schwabenstreich stattfindet, gibt`s hier.
Herzliche Einladung an alle Berliner! am 18.8., 19 Uhr im Hauptbahnhof Berlin
SUPER!!
Weitere Orte, an denen der Schwabenstreich stattfindet, gibt`s hier.
Danke für Euer Engagement!
Es läuft super!
Wir mobilisieren jetzt für die kommende Aktionswoche, den Schweigemarsch am Freitag, den 20.8. und auf den Tag X, 18 Uhr. Wenn Ihr rechtzeitig informiert werden wollt, findet Ihr in der rechten Menüleiste zwei verschiedene E-Mail-Listen.
Aufgrund der aktuellen Ereignisse (Abrissarbeiten am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs) wurde beschlossen, im Anschluss an die Menschenkette um Park und Bahnhof (ca. 21:30 Uhr) noch einen Demonstrationszug zum Rathaus zu machen.
Zur weiteren Einschätzung der Lage, veröffentlichen wir eine Pressemitteilung der Bahn:
(Stuttgart, 13. August 2010 ) Nach Abschluss der Entkernung wird am heutigen Freitag der Abriss des Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs mit dem Abbruch eines Vordachs fortgesetzt. Danach werden Bagger die Mauern des
Flügels Schritt für Schritt abtragen.
Das Gebäude wird stufenweise bis auf Niveau der Kellerdecke zurückgebaut. Dabei werden die Materialien beim Ausbau entsprechend separiert und durch die Baufirma entsorgt. Entgegen der ursprünglichen Planung wird das Kellergeschoss nicht verfüllt, so dass die anfallenden Abbruchmaterialien per LKW abtransportiert werden. Zum Schutz des laufenden Bahnbetriebs wird teilweise zwischen dem Gebäude und den Gleisen mit einem Mobilkran eine "Stahlmatte" aufgehängt. Für den gesamten Rückbau des Gebäudes sind etwa 2 bis 3 Monate veranschlagt Alle anfallenden Stoffe, auch zum Beispiel. die Natursteine der vorderen Fassade, sind Eigentum der mit dem Bau beauftragten Fa. Wolff & Müller aus Stuttgart, die am 18. Mai 2010 den Zuschlag erhalten hat.
Während der Abrissarbeiten des Nordflügels bleiben die Vorfahrt zum Beispiel mit Taxis und der Zugang zum Bahnhof über den Nordausgang noch bis November unverändert erhalten. Der Nordausgang stellt damit weiterhin den
barrierefreien Zugang zum heutigen Kopfbahnhof sicher. Auch die Parkmöglichkeiten bleiben während des Abrisses erhalten, es kann baubedingt jedoch zeitweise zu Einschränkungen kommen.
Der Rückbau des Nordflügels ist notwendig für nachfolgende Baumaßnahmen wie zum Beispiel den Bau des unterirdischen Technikgebäudes am Nordeingang des Bahnhofes.
Stuttgarter Zeitung: Stuttgart-Ulm schadet dem Güterverkehr
Junge Welt: »Bei ›S21‹ sind Dumpingfirmen am Zug«
SWR: Abriss des Nordflügels hat begonnen
Stern: Kritisches Gutachten zu "Stuttgart 21": Abriss des Nordflügels am Hauptbahnhof hat begonnen
Badische Zeitung: Stefan Mappus - Aufsteiger ohne Platz nach oben
Bild: Gönner warnt vor Umkippen bei Stuttgart 21
Schwäbisches Tagblatt: Stuttgarter Appell für Baustopp von S 21
Stuttgarter Zeitung: Der Abriss des Nordflügels hat begonnen
Stuttgarter Nachrichten: Abriss des Nordflügels begonnen
Süddeutsche Zeitung: Stuttgart 21: Teilabriss des Bahnhofs gestartet
Südwest Presse: Studie fordert Verzicht auf Stuttgart 21
Südwest Presse: Krach machen gegen das Bahnprojekt "Stuttgart 21"
Bietigheimer Zeitung: Beliebte Steine
Bild: Menschenkette gegen Stuttgart 21
Bild: Stuttgart 21: Nordflügelabriss begonnen
Schwäbische Zeitung: Stuttgart 21: Nordflügelabriss beginnt
Esslinger Zeitung: Nordflügelabriss hat begonnen - Lichterkette am Abend
Neue Züricher Zeitung: Täglich Schwabenstreiche
Frankfurter Allgemeine: „Stuttgart 21“ - „Wir fallen wir jetzt nicht um“
Welt: 18 000 Demonstranten gegen Stuttgart 21
dpa: 18 000 Demonstranten gegen Stuttgart 21
Ludwigsburger Kreiszeitung: Züge verspäten sich durch Bauarbeiten
Der Tagesspiegel: Stuttgart 21: Wenn es unterirdisch wird
Frankfurter Allgemeine: „Bei Stuttgart 21 gibt es eine Arroganz der Macht“
Landesschau Zoom: Die Landesschau erklärt das Großprojekt Stuttgart 21 und erläutert die Positionen von Befürwortern und Gegnern.
Lora München (Freies Radio): Stuttgart 21: Das Milliardengrab Für Grube
Um 5:15 Uhr fuhr ein größeres Polizeiaufgebot vor den Nordflügel. Kurz darauf kamen LKW von verschiedenen Firmen, u.a. GL Abbruch.
Es befanden sich insgesamt sieben Aktivisten vor dem Eingangstor des Bauzauns. Die fünf schlafenden Dauerblockierer wurden durch die Polizisten geweckt und sofort zum Verlassen des Geländes aufgefordert. Bereits nach der zweiten Aufforderung wurden sie geräumt. Drei Blockierer gingen freiwillig. Vier Aktivisten wurden weggetragen und erhielten einen Platzverweis im Umkreis von 50 Metern für den ganzen Tag. Das zeltähnliche Gestell wurde von Polizisten zerlegt und zur Seite geschafft.
Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 9 Polizeiautos auf dem Parkplatz vor dem Nordflügel und 33 Polizistinnen und Polizisten.
Das Geschehen wurde einerseits von den S21-Gegnern mit Video und Foto dokumentiert und von der Polizei mit Video.
Um das Tor effektiv zu blockieren, waren zu wenige Menschen anwesend.
Es wurden zwei leere und zwei volle Mulden mit Bauschutt abgeholt. Gleichzeitig wurden zwei leere 40 Kubikmeter Mulden gebracht. Kurz darauf fuhr ein Bagger von der Heilbronner Straße in Begleitung eines Polizeiautos vor den Nordflügel. Er hob aus einer Mulde zwei Baggerschaufeln/Greifzangen heraus. Bis dahin waren sie für die Passanten nicht sichtbar.
Zwei Demobeobachtern wurde unvermittelt und unbegründet von einem Polizist ein Platzverweis erteilt, als sie dies filmten und fotografierten. Auf Nachfrage was das Fehlverhalten sei, wiederholte dieser seinen Platzverweis, aber ein anderer Polizist antwortete, dass Bauarbeiten behindert würden. Der erste Polizist holte hastig zwei Aufforderungen nach, den Platz vor dem Tor zu verlassen.
Um 6:00 Uhr wurde das Tor des Bauzauns wieder geschlossen.
Um 6:20 Uhr waren bereits zwei Kameraleute vor Ort.
Der Einsatzleiter der Polizei gab bekannt, dass sie die Presse informiert hätten.
Heute werde das Vordach über dem Eingang des ehemaligen Postzentrums abgerissen. Ein ARD-Bericht werde ausgestrahlt. Kurz darauf war auch dieses Kamerateam vor Ort.
Das hässliche Vordach am Bonatzbau wird damit entfernt.
Kommt zum Zaun, macht Lärm, stärkt die Dauerblockierer und zeigt, dass nicht noch mehr abgerissen werden darf! Die Menschenkette um den Hauptbahnhof und den Park ist damit genau das richtige Zeichen. Heute um 20 Uhr.
Die Dauersitzblockade am Zaun wurde gegen 5:30 Uhr geräumt, LKW mit Bauschutt-Mulden abgeholt und neue geliefert. Ca. 20 Beamte der Landespolizei vor Ort.
Die Jusos Stuttgart nennen die Aussagen des SPD‐Kreisvorsitzenden Andreas Reißig und des SPD‐Stadtrates Manfred Kanzleiter zu einer Bürgerbefragung inakzeptabel.
Angesichts der sich zuspitzenden Auseinandersetzung um Stuttgart 21 hat die Initiative „GewerkschafterInnen gegen Stuttgart 21 eine Hotline für Beschäftigte bei S21 – beteiligten Firmen eingerichtet. „Wir wollen damit deutlich machen, dass wir das Milliardenprojekt ablehnen, aber trotzdem solidarisch sind mit den Kolleginnen und Kollegen bei den Sicherheitsfirmen, der Bahnpolizei, den Baufirmen, Ingenieurbüros oder Handwerksbetrieben, die für das Projekt arbeiten“, so Bernhard Löffler, Mitinitiator des Vorstoßes und Vorsitzender des DGB Nordwürttemberg.
PM der Gewerkschafter gegen Stuttgart 21: Beschäftigte unter zunehmendem Druck
Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet?
'Gebet für Stuttgart' schikaniert und von der Polizei gestört
Stuttgart, 12. August 2010: Mehrere hundert Gläubige wurden gestern Abend beim ersten „Gebet für Stuttgart“ im Stuttgarter Schlossgarten kurz nach Beginn von der Polizei gestört. Die bekannte Pfarrerin Guntrun Müller-Enßlin hatte gerade mit dem Gebet begonnen, als die Polizei kam, um ihre Personalien festzustellen. Diese Störung verstößt gegen Artikel 4 Absatz 2 Grundgesetz: „Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“
Bereits im Vorfeld war Pfarrerin Guntrun Müller-Enßlin von Stadt und Land massiv schikaniert worden. Um keinen unnötigen Ärger zu provozieren, hatte sie beim Stuttgarter Ordnungsamt gemeldet, dass sie im Zusammenhang mit den Ereignissen um Stuttgart 21 plane, im Schlossgarten ein regelmäßiges 'Gebet für Stuttgart' anzubieten. Dabei hatte sie deutlich auf den seelsorgerlichen Charakter der Veranstaltung hingewiesen. Die Antwort des Amtes war ablehnend: Die Veranstaltung müsse beim Land Baden-Württemberg beantragt werden. Das Land beschied, so schnell und formlos ginge das nicht, zwei Wochen Vorlauf und ein schriftlicher Vertrag seien nötig. Nach weiterem Hin und Her sah Frau Müller-Enßlin sich schließlich genötigt, einen Anwalt einzuschalten, um ihr Gebet durch die diversen Anforderungen und Auflagen zu retten. Aufgrund all dieser Behinderungen konnte das erste Gebet nicht wie geplant am 4. August statt finden, sondern erst mit einer Woche Verzögerung.
„Ich bin zutiefst empört, dass ein Gottesdienst mitten im Gebet gestört wird, wegen einer formalen Kontrolle! Was Stadt und Land sich hier leisten, ist eine Ungeheurlichkeit. Menschen beim Beten zu stören, eine kirchliche Veranstaltung so zu schikanieren, das hat sich nicht einmal die Volkspolizei in Leipzig getraut!“ sagt Altstadtrat und Pfarrer Gerhard Dürr.
Bürokratische Schikanen und unangemessene Personenkontrollen im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen Stuttgart 21 traten in den letzten Monaten immer wieder auf:
Die Frankfurter Aktionsgruppe Georg Büchner hat sich mit unserem Widerstand solidarisch erklärt.http://www.georg-buechner.org/2010/08/solidaritatserklarung-mit-den-demonstrantinnen-gegen-stuttgart-21/
Ferpress schreibt:
Man soll später nicht sagen können, das habe man "alles nicht gewußt". Deshalb hier der LINK zur vollständigen, aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA): (180 Seiten, 43 MB)
Die Seiten 151 bis 156 haben es dabei besonders in sich.
Wer wissen will, warum die Stuttgarter Bevölkerung aufbegehrt, warum Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus (CDU) - aber auch die Landes-SPD - mit Grausen an die Landtagswahl in 239 Tagen denkt, der findet zumindest einen Teil der Gründe hier - Fachverstand gegen politische "Gesichtswahrung"!