"Der Raub der grünen Perle", Klaus Gebhard zum Rosensteinpark.
Aktuelles Video vom 31.10.2012 auf You Tube:
UPDATE: Auf fluegel.tv gibts noch einen kurzen Nachklapp:
Die Lösung: Bei Bedarf, Nutzung des alten Rosensteintunnels
"Der Raub der grünen Perle", Klaus Gebhard zum Rosensteinpark.
Aktuelles Video vom 31.10.2012 auf You Tube:
UPDATE: Auf fluegel.tv gibts noch einen kurzen Nachklapp:
Die Lösung: Bei Bedarf, Nutzung des alten Rosensteintunnels
Ulrike Braun (Stuttgarter Erklärung) und Dr. Elvira Weißmann (Infooffensive) haben uns das folgende Memorandum geschickt, einen Aufruf "An alle Mitbürgerinnen und Mitbürger":
Der Rosensteinpark ist akut gefährdet! Ob beim Berliner Flughafen oder bei der Hamburger Elbphilharmonie – überall wird gestritten, wer im Nachhinein die Verantwortung für die horrenden Mehrkosten bei vermurksten Großprojekten übernehmen muss. Einer aber blutet immer: der Steuerzahler. Nicht mit uns! Für Stuttgart 21 sollen Stadt und Land immer weitere und nicht wieder gut zu machende Opfer bringen, weil kein Politiker dem Betrug der Bahn AG und ihrem erschlichenen "Baurecht“ gegenüber klare Kante zeigen will! Jede Seite wartet ab. Doch es reicht! Die Zeit drängt! weiterlesen
Das SWR hat vergangene Woche einen Filmbeitrag über den Rosensteinpark gedreht: "Der Rosensteinpark aus japanischer Sicht" mit Tomoko Arai. Der Beitrag wird am morgigen Dienstag, 6.11.2012, in der Landesschau zwischen 18.45 und 19.45 Uhr im SWR3 Fernsehen ausgestrahlt.
Tomoko Arai ist bekannt als engagierte Natur-Fotografin, sie hat zwei viel beachtete Ausstellungen über die Fauna des Schlossgartens gemacht, sie hat Foto-Broschüren über den Mittleren Schlossgarten und den Rosensteinpark erstellt. Auch ihr ist es zu verdanken, dass Schönheit und Verletzlichkeit der Stuttgarter Parks ins Bewusstsein der Bevölkerung geführt wurden. Ihre neueste Broschüre "Faszination Rosensteinpark und seine Tierwelt - wie lange noch?" erschien im Juli 2012 und ist an der Mahnwache erhältlich.
In den kommenden Tagen plant die Bahn, wieder Bäume für S21 zu fällen. Am 31.10. berichtete die STZ-online von geplanten Baumfällungen "bereits Ende der Woche", was offensichtlich eine Fehlmeldung war. In der STN-online vom 2.11. heißt es: "Deshalb werden auf dem Gelände des Abstellbahnhofs ebenfalls Anfang November Bäume gefällt, und zwar fünf Stück mit einem Durchmesser zwischen 50 und 90 Zentimetern, zwölf Bäume mit einem Stammdurchmesser zwischen 30 und 50 Zentimetern und 100 kleinere Bäume."
Mit vorbereitenden Maßnahmen ist schon ab Montag, 5.11. zu rechnen (siehe Parkplatzsperrung). Die Baumfällungen werden anscheinend nach dem 7.11. abgeschlossen sein.
Bäume direkt im Rosensteinpark sind vermutlich noch nicht gefährdet, da der Gestattungsvertrag noch nicht unterzeichnet ist. Nach unseren Informationen hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft noch keinen Grobentwurf für die Nutzung des Rosensteinparks von der Bahn erhalten. Diesen Vertrag nicht zu unterzeichnen, wäre wohl eine der politischen Möglichkeiten, um Baumfällungen im Rosensteinpark zu verhindern.
Mutmaßliches Rodungsgebiet im Inneren und Äußeren Nordbahnhof, über 60 große Bäume plus kleine und Gebüsch (Quelle: @Banane0711):
Ehmannstraße mutmaßlich geplante Rodungen im gelben Gebiet. Parkplätze (rot) sind gesperrt von Montag 5. bis 7.11. (Quelle: @Banane0711):
Parkplatzsperrung vom 5. bis 7.11. (Quelle: @Banane0711):
Sperrung der Zufahrtsstraße zu den Postfächern am 6.11. (Quelle: @LoB_sww):
Geht es im Rosensteinpark los? Ja? Nein? Vielleicht. Vielleicht ein bisschen, nur Buschwerk … Halb oder richtig oder doch erst im neuen Jahr?
In diesen Tagen ist der Rosensteinpark im Gespräch, in den Medien, ganz oben auf der Agenda. So plötzlich? Na ja, überraschend war es nicht, aber wer will schon wahr haben, dass es erstens mit der Zerstörung von Stadt und Park weitergeht und zweitens sogar in Kürze? Jetzt, wo noch die Räumungen der Demonstrationen am Wagenburgtunnel und im Mittleren Schlossgarten von den Gerichten abgefertigt werden. Nun also der Rosensteinpark!
Einige Hundert haben sich in den SMS-Alarm auf BAA eingetragen, das ist beruhigend. Eher beunruhigend ist, dass viele von uns sagen: „Ich kenne mich im Rosensteinpark gar nicht aus. Wo ist eigentlich die Ehmannstraße?“ Ja, wie sind die Örtlichkeiten GENAU ? An der Mahnwache liegen Pläne der beabsichtigten Rodungsflächen im und am Rosensteinpark aus. Viele schauen sich diese Pläne an und „blicken nichts“. Erst vor Ort, bei einer Begehung könnte manches klarer werden. Deshalb gibt es am kommenden Sonntag eine Begehung der Flächen an der Ehmannstraße. (Auch bei Regen; wir sind ja nicht aus Zuckerwatte.)
Begleitung: Petra Brixel von der Initiative Feuerbach für K21.
Sonntag, 4. 11. 2012; von 10:30 bis 12:00
Treffpunkt: Museum am Löwentor, Eingang, Nordbahnhofstr. 185. Von dort sind es 5 Minuten zur geplanten Baustelle.
Tagesthemen aus Baden-Württemberg
SB: Stuttgart 21: Bahn fällt Bäume und Sträucher
dpa: Mehr als 10 000 Einwendungen gegen Grundwassermanagement
StZ: S21: Mehr als 10 000 Einwände gegen Grundwasseranlage
dapd: Aussichtsplattform des Projekts "Stuttgart 21" beschädigt
dapd: S21-Grundwassermanagement: Flut von Einwänden gegen S21-Grundwassermanagement
DB: Bundesregierung soll mitteilen, welchen Zusammenhang sie zwischen den Bauarbeiten zu S21 und der Entgleisung eines Testzuges sieht
Tagesspiegel: Grüner wird Vorsitzender der Länderkammer: Bundesratspräsident Kretschmann
StZ: Betreuungsengpass in Stuttgart: Stadt sucht Standorte für Kitacontainer
Überregionale Tagesthemen
NS: Bahn täuscht die Bürger, behauptet das Aktionsbündnis gegen Fehmarnbeltquerung
BR: Erlangen: Demo gegen Tarifpolitik der Bahn
merkur: Bahn bringt mit Fällaktion Bürger gegen sich auf
WAZ: Kraftwerk Datteln läuft weiter, um Strom für Bahn zu liefern
PR: Neue Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn bei Google schickt Reisende auf lange Umwege
BZ: Nach Pannenserie - Flughafen-Aufsichtsrat läutet Endspurt für den BER ein
FNP: Grünes Licht für Fernbusse: Was Verbraucher davon haben
Welt: Schuldenkrise - Griechenland-Retter lügen sich in die Tasche
[UPDATE 9.11.]
Liebe ParkschützerInnen,
vielen Dank für Eure Rückmeldungen und insbesondere für die vielen direkten Anmeldungen bei uns! Leider, leider müssen wir das Training dennoch kurzfristig absagen.
Hintergrund ist, dass eine Trainerin sehr krank geworden und ein weiterer Trainer kurzfristig verhindert ist. Insofern hört Ihr wieder von uns, sobald wir wieder fit und vollzählig sind.
Den Rosensteinpark werden die Projektbetreiber jedoch nicht ohne unseren friedlichen und entschlossenen Widerstand zerstören. Lasst uns gemeinsam eine der schönsten grünen Oasen von Stuttgart erhalten und bleibt wachsam!
Bis bald und herzliche oben bleiben Grüße von den TrainerInnen
Nils Schmid wird hoffentlich nicht den gleichen Fehler machen wie letztes Jahr und nun auch den Gestattungsvertrag für den Rosensteinpark unterschreiben. Der Kostendeckel für S21 ist gesprengt, das Brandschutzkonzept ist katastrophal und durch den Leistungsbetrug ist die Planrechtfertigung entfallen. Auch der Mittlere Schloßgarten wurde sinnlos zerstört, ohne dass die Bahn irgendwelche Baufortschritte vollziehen konnte. Die Parkschützer werden weiterhin friedlich und entschlossen gegen anstehende Parkrodungen protestieren.
Das Sitzblockadetraining ist eine gute Vorbereitung, falls sich tatsächlich Baumfällungen im Rosensteinpark konkretisieren sollten.
Sitzblockadetraining
Sitzen kann jede und jeder, ob alt oder jung, Mann oder Frau, Vollzeitangestellter oder „Berufsdemonstrant“.
Beim Sitzblockadetraining wird der gewaltfreie zivile Ungehorsam geübt. In Rollenspielen werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf Sitzblockaden und verschiedene Situationen bestmöglich vorbereitet. Es besteht die Möglichkeit andere Leute kennen zu lernen und sich als Bezugsgruppen zu vernetzen.
Trainingsinhalte:
Formlose und verbindliche Anmeldung bitte an aktionstrainings[at]unser-park.de
Das Training findet im Rosensteinpark in Stuttgart statt und der Trainingsort ist gut mit Bus, Bahn, Fahrrad und Auto erreichbar. Genauere Informationen werden ca. eine Woche vor dem Training mitgeteilt.
Tagesthemen aus Baden-Württemberg
Kontext: Stuttgart bleibt eine gespaltene Stadt – wegen S21
Tagblatt: Weitere Bäume müssen weg - Bahn bereitet den Bau der Tunnelröhren für Stuttgart 21 vor
SJ: S21: Baubeginn Fern- und S-Bahn-Anbindung Innenstadt
StZ: S21: Bahn beginnt mit Arbeiten an Tunnelröhren
StZ: S21 - Leinfelden-Echterdingen stellt sich auf die Antragstrasse ein
StZ: Glosse zu OB-Plakaten: Plakateritis
StN: EnBW-Affäre: Mappus will Veröffentlichung von E-Mails verhindern
StN: Nach der OB-Wahl brodelt es in der CDU
Bild: Wir ziehen weg wegen Stuttgart21
dpa: Trotz Rekord-Einnahmen: Schmid lehnt Steuersenkungen ab
Überregionale Tagesthemen
dpa: Bahn: Senat streicht S-Bahn fast zehn Millionen Euro
dpa: Absprachen im Strafprozess ganz normal: Richter mauscheln am Gesetz vorbei
Klimaretter: BUND wirft der Bahn Versagen vor
ND: Bahn stiehlt sich aus Verantwortung: Zug um Zug
Augsburger Allgemeine: Brand unter dem Waggon wirft Reisende aus der Bahn
FR: Landeshauptstadt ohne ICEs: Bahn hängt Magdeburg ab
Wormser-Zeitung: Nicht wie bei Stuttgart 21
Tagesspiegel: Wowereit: "Wir sind beim BER im Zeitplan"
lto: Diskussionsrunde zum NSU und dem Verfassungsschutz: "Schnelle Hilfe nach acht Jahren?"
DWN: Schuldenfalle: Jede zweite Kommune rutscht in die roten Zahlen
Europaweit der gleiche Scheiß: Polizeigewalt, um politische Entscheidungen gegen das Allgemeinwohl durchzusetzen
Bericht aus Notre Dames des Landes: 30.10.12 – Seit 8 Uhr heute morgen versuchen hunderte Polizisten der Bereitschaftspolizei die BewohnerInnen der Saulce in Notre Dame des Landes zu vertreiben und setzen die Zerstörung der besetzten Häuser fort. Sie stoßen auf einen entschlossenen Widerstand der EinwohnerInnen und der BürgerInnen, die zur Unterstützung gekommen sind. Attac France verurteilt die Repression gegenüber diesem legitimen Widerstand. Attac unterstützt den Kampf der GegnerInnen gegen die verheerende Gier des multinationalen Konzerns Vinci (franz. Baukonzern, Weltmarktführer) und fordert die sofortige Beendigung der Vertreibung und Zerstörung.
Die Zahl der dafür mobilisierten Ordnungskräfte ist disproportional und sie zögern nicht Gewalt einzusetzen, wie an dem, was der Aktivistin von Attac, Geneviève Coiffard-Grosdoy, passierte, sichtbar wird. Die gefährliche 65-jährige und 1,50 m große „Anarchistin“ versuchte am 24. Oktober die Zerstörung des Daches der Gaîté zu filmen. Sie wurde „bezwungen“, man riss ihr gewaltsam ihre Kamera aus der Hand und brach ihr dabei einen Finger, sie ist 21 Tage komplett arbeitsunfähig.
Trotz dieser Gewalt werden immer mehr Flughafengegner aktiv. Die Solidarität wird organisiert: Seit mehreren Tagen bringen hunderte Menschen Nahrung, Kleidung und Material, um an diesem Kampf teil zu haben. Leute aus der Umgebung, aber auch Menschen, die von weit her kommen, denn die Mobilisierung gegen dieses ökologisch verheerende, finanziell dumme und sozial ungerechte Flughafenprojekt bekommt eine nationale Dimension.
Dieser exemplarische Kampf, der schon mehrere Jahrzehnte geht, wird täglich mehr ein Symbol des Widerstands gegen ein Modell der fortschreitenden Zerstörung der Natur und der sozialen Bindungen. Ein Modell im Dienst der Kapital-Rentabilität, denn um den « Ayraultport » von Vinci zu errichten, werden hunderte Menschen vertrieben, Bauern vor die Türen gesetzt und tausende Hektar einzigartiger Agrarlandschaft massakriert.
Attac France
Solidaritätsgrüße an solidaritaet@drittes-europäisches-forum.de werden weitergeleitet
ACIPA - Zweites europäisches Forum 2012
Ab 1.11. gibt es 1.000 Stk. dieser Plakate im Format DIN A3 quer an der Mahnwache. Auch bei den nächsten Montagsdemos werden wir die Plakate am Parkschützer-Infostand haben.
Holen Sie sich Plakate für Geschäfte, die es gerne ins Schaufenster od. an die Tür hängen. Tackern Sie ein Plakat an Ihr Garagentor oder kleben sie ein Exemplar an Ihre gut sichtbare Eingangstür. Mit Sicherheit haben Sie noch viele weitere Ideen, wo wir mit diesen Plakaten für die 150. Montagsdemo weben können. Wir dürfen laut Gesetz nur nicht zum wilden Plakatieren z.B. an Litfass-Säulen aufrufen.
Rede von Bruno Baumann, Parkschützer, auf der 146. Montagsdemo am 29.10.2012
Guten Abend, liebe Freundinnen und Freunde des Rosensteinparks,
ich wollte euch heute über vergangene, gegenwärtige und drohende Flächenverluste des Rosensteinparks erzählen, der zu königlichen Zeiten noch über 100 Hektar hatte. Aus aktuellem Anlass, dem Beschluss des Gemeinderates vom 25.10.2012, der den Bau des B10-Rosensteintunnels vorwärtstreibt mit all seinen Gefahren für Menschen, Tiere und Umwelt.
weiterlesen