dapd: Grüne: Vorwürfe wegen geschönter "Stuttgart 21"-Kosten prüfen
dapd: SPD fordert Präsentation des "Stuttgart 21"-Stresstests am 14. Juli
BILD/dpa: Stuttgart-21-Mitschöpfer bedauert Proteste
Süddeutsche Zeitung: Geißler hält Scheitern doch für möglich
SWR: Konsequenzen aus "Schwarzem Donnerstag" gezogen
Stuttgarter Zeitung Kommentar: Skandalöses Geschäftsgebaren
dapd: Schuster zweifelt an Zulässigkeit von "Stuttgart 21"-Volksabstimmung
Stuttgarter Nachrichten:"Der Boden ist eben nicht der letzte Dreck"
Medienberichte 06.07.
Interview mit Arno Luik (ZAPP, NDR)
Für alle, die nach dem Anschauen des bekannten Videos der NDR Sendung ZAPP "Die Bahn und ihre Stimmungsmache für S 21" Lust auf das komplette Interview (22 Minuten Gesamtlänge) mit Stern Autor Arno Luik haben, hat der NDR jetzt das Gespräch online gestellt.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/interviewluik101.html
Offener Brief der Pfarrer/-innen gegen S21 an Dr. Geißler
OFFENER BRIEF an Dr. Heiner Geißler
Stuttgart, 30. Juni 2011
Sehr geehrter Herr Dr. Geißler!
Im Vorfeld des Stresstests besteht angesichts diverser Äußerungen vonseiten der Bahn die Gefahr, dass wesentliche Elemente des „Schlichtungs“-Prozesses aufgeweicht werden oder in den Hintergrund treten. Wir bitten Sie als Moderator deshalb um einige klärende Äußerungen.
Zum Stresstest selbst:
Bitte erklären Sie öffentlich, dass …
1. eine Abkehr von der zentralen in der „Schlichtung“ vereinbarten Verpflichtung der Bahn, dass sie nachzuweisen hat, dass in S21 „ein Fahrplan mit 30 Prozent Leistungszuwachs in der Spitzenstunde mit guter Betriebsqualität möglich ist“, für Sie nicht infrage kommt.
Das moralische Baurecht der Bahn hängt an der Einlösung dieses Versprechens.
2. ein gültiger Nachweis, dass S21 30% mehr Leistung bringt als der bestehende Bahnhof, voraussetzt, dass die Leistungsfähigkeit des bestehenden Bahnhofs nach denselben von beiden Seiten anerkannten Bahnstandards erhoben sein muss. Dies ist kein „zweiter Stresstest“ (wie es in den Medien hieß), sondern logischer Teil des geforderten Nachweises der Leistungssteigerung.
Eine bloße Bezugnahme auf den gegenwärtigen Fahrplan des Kopfbahnhofs war nie offizielle Position im „Schlichtungs“-Verfahren, denn dann würde ohne Fakten-Prüfung („Alle Fakten auf den Tisch!“) davon ausgegangen, dass der gegenwärtige Fahrplan die tatsächliche maximale Leistungsfähigkeit widerspiegelt.
3. Ihre Empfehlung zum Weiterbau von S21 von der Umsetzung der Forderungen des „Schlichter“-Spruchs abhängt, Sie also umgekehrt vom Weiterbau abraten, wenn beispielsweise die verkehrliche Leistungsfähigkeit von S21 geringer sein sollte als in der „Schlichtung“ gefordert.
4. dass eine offizielle Veranstaltung zum Stresstest ohne gleichberechtigte Teilnahme von Vertreter/innen des „Aktionsbündnisses“ für Sie nicht infrage kommt („Alle an einen Tisch!“).
Ohne sachgemäße und öffentliche Überprüfung der Daten auch durch das „Aktionsbündnis“ (auch die gleichberechtigte und gleichzeitige und ausreichend frühe Information über Datendetails) ist aber der Stresstest nicht als „bestanden“ zu bewerten und er wird zu keiner Befriedung führen.
Zu den weiteren Elementen der „Schlichtung“: weiterlesen
10. Aktionskonferenz: Warum 56 + 30% = 49 ergibt
Am Mo, 11.7. um 19:30 im Kunstverein:
10. Aktionskonferenz gegen Stuttgart 21 nach der Montagsdemo
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Warum 56 + 30% = 49 ergibt und andere Bahnwahrheiten: Der große Schwindel mit dem Stresstest
Die Aktionskonferenz und die AnStifter laden zur gemeinsamen Bewertung des Stresstests ein. Mit Alexander Käck und Christoph Strecker.
Montag 11.07.2011 nach der Montagsdemo um 19.30 Uhr
Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Schlossplatz 2, Stuttgart Mitte
Ablauf
- Vorstellung und Bewertung des Stresstests durch
Alexander Käck, Architekt
Christoph Strecker, Richter a.D. - Politische Bewertung des Stresstests durch Vertreter verschiedener Gruppierungen des Widerstands (Bündnis, Parkschützerrat)
- Vorstellung von Aktionen zum Stresstest und nach dem Stresstest
Kommentar zur repräsentativen S21-Befragung des sog. „Kommunikationsbüros“
Lesenswert! Auf http://zwuckelmann.posterous.com findet sich ein interessanter Kommentar zur Meinungsumfrage des "Kommunikationsbüros" zu S21:
"Als seriöser Marktforscher, der ich tagtäglich mit Kundenbefragungen zu tun habe, kann ich mich nur wundern, wie das Leipziger Institut für Marktforschung eine derart unseriöse Auftragsforschung übernehmen konnte wie die des sogenannten Kommunikationsbüros, die gestern in den Medien veröffentlicht wurde und den Eindruck erweckt, als ob die Mehrheit der Bevölkerung auch in Stuttgart klar für S21 sei. Natürlich ist die Stuttgarter Presse gleich darauf angesprungen und plappert - erneut vollkommen kritiklos - die veröffentlichte Pressemitteilung der Bahn nach ..."
Interessant ist auch das zeitliche Umfeld, in der die Umfrage stattfand:
- am 20.6 wurde das GWM besetzt
- am 21.6 war der Tag der Medienhetze
- vom 22.6.-27.6 war die Umfrage ...
Einen besseren Zeitpunkt hätte man sich da gar nicht aussuchen können, um eine Mehrheit für S21 zu finden - denn alle die, die das eigentlich nicht interessiert, waren nach der "Esklalation" natürlich erstmal nicht für den Protest. Bestimmt werden viele der da Befragten nach der nächsten Schlagzeile (z.B. der gestrigen "Bahn hat Kosten geschönt") wieder anders abstimmen
Aktion: Bahnsteigmodell EngpasS21 in Reutlingen
Freitag, 8.7.2011 10:00 Uhr – 17:30 Uhr
Reutlingen, Marktplatz
Das begehbare 1:1-Modell des Schräg -Bahnsteigs
bei S21 lädt ein zur Probe aufs Exempel:
- Wie fühlt es sich an, wenn ich im Gedränge an den Treppen und Aufzügen vorbei muss?
- Macht sich wegen des starken Gefälles im Bahnsteig mein Koffer womöglich allein auf die Reise? Oder mein Baby im Kinderwagen?
- Welche Chance hat ein Rollstuhlfahrer, haben Mobilitätseingeschränkte, haben ältere Menschen, im Brandfall dem Feuer und Rauch im Tunnel zu entkommen?
- Sehen Sie selbst, denken Sie selbst !
aktuelle Infos: www.engpass21.de
Moment mal! [update]
Der StZ liegen DB-interne Papiere und Gesprächsprotokolle vor, die beweisen, dass die Deutsche Bahn – mit dem Wissen der früheren CDU-Landesregierung!!! – dem Deutschen Bundestag die milliardenschweren Mehrkosten für den Bau der ICE-Trasse Wendlingen – Ulm verschwiegen hat. Mit anderen Worten: Die haben jahrelang beschissen, tun’s immer noch und sollen auch noch ungestraft davonkommen???
Update: Wir wüssten gerne, seit wann genau der StZ diese Papiere vorliegen!
Medienberichte 05.07.
SWR: Bahn hat Kosten für Neubaustrecke verschwiegen
Pforzheimer Zeitung:VCD sieht Region Pforzheim als Verlierer des Stresstests für Stuttgart 21
SWR: Grün-Rot uneins über Beteiligung an S21-Kosten
Schwäbische Zeitung: Weitere Verdächtige nach Angriff auf S21-Polizisten
WirtschaftsWoche: SMA - Stresstest unter Freunden
BizTravel: Deutsche Bahn: Gepäckwagen auf dem Abstellgleis
openPR: Deutsche Bahn muss Zusagen einhalten. ICE-Systemhalt Göttingen darf nicht geschwächt werden
Frankfurter Rundschau Gastbeitrag Peter Grottian: Anhaltender Ungehorsam
REUTERS: Land erwägt Kostenbteiligung bei Vergabestopp für Stuttgart 21
n-tv: Baustopp bis zur S21-AbstimmungLand erwägt Kostenbeteiligung
dapd: Kretschmann lässt sich bei "Stuttgart 21"-Stresstest nicht drängen
Stuttgarter Nachrichten: 120 Stuttgart-21-Gegner bei "Blockiererfrühstück"
Schwäbisches Tagblatt: Aktionsbündnis gegen S 21 testet den Bahnhof
StZ: Bahn hat Kosten für IE-Trasse geschönt
StN: Stuttgart-21-Gegner machen jetzt richtig Druck
Nachdenkseiten: Stresstest, Bahn hat Kosten frisiert
Bilder der Seniorinnen und Senioren am GWM
Stuttgart 21: Ein Jahrhundert-Projekt auf Abwegen?
Der Floyd hat unter einen Artikel mit dem Titel "Stuttgart 21: Ein Jahrhundert-Projekt auf Abwegen?" geschrieben und freut sich auf diskussionsfreudige Kombattanten Kommentatoren.
Zitat:
Der Stresstest steht kurz bevor und führt gleichzeitig zu vielen Diskussionen. Mich interessiert auch nicht der mediale Kindergarten, wer wann mit wem über den Stresstest gesprochen hat oder nicht. Das ist deren Business und soll es auch bleiben. Mein Interesse gilt einem grundlegenden Argument, das immer wieder in Zusammenhang mit Stuttgart 21 genannt wird. Jahrhundert-Projekt, Jahrhundert-Chance.
weiter geht's beim Floyd.
SPD rudert zurück
Auf tagblatt.de ist ein interessanter Artikel über die Dettenhausener SPD, darin heisst es:
"...hat sich der Ortsverein einem innerparteilichen Appell an die SPD-Führung im Land angeschlossen, „ihre zustimmende Position zu S 21 zu überdenken und nicht auf der Realisierung des Projekts zu beharren."
Hier gehts zum Artikel auf www.tagblatt.de
Da scheint es eine ganze Initiative zu geben gegen S21! Das sollte unsere SPDler anspornen, gegen das Irrsinnsprojekt S21 weiter zu kämpfen! Gebt nicht auf!
Fortbildung der Polizei am GWM
Anmerkung: Das Folgende kommt von Parkschützer.de und wird mit freundlicher Genehmigung des Autors hier veröffentlicht.
Gestern Abend während und nach der Montagsdemo fand eine Fortbildungsveranstaltung der Polizei zum Thema Grundwassermanipulation statt. Beteiligt waren sowohl Beamte der Bundes- als auch Landespolizei.
Auch BFE-Einheiten haben diese Veranstaltung auf dem GWM-Gelände besucht.
Man verschaffte sich Eindrücke über das nicht geeignete Baumaterial (rostende Rohre ohne Korrosionsschutz) und den Aufbau von hässlichen Rohrleitungen mittels Ständern. Es wurden vereinzelt Sitzproben auf Betonsockeln und Stahlträgern durchgeführt, teilweise saßen bis zu 4 Uniformträger auf einem Rohrträger.
Andere Beamte übten sich im Verstecken im dichten Buschwerk zur Parkseite hin, wobei ihre noch grünen Uniformen dazu sehr hilfreich waren. Die BFE-Einheiten interessierten sich mehr für die Filtertechnik, sie begutachteten sehr intensiv die blauen Wasserbehälter, leider hatte die Firma Hölscher die GWM-Halle verschlossen, so das die interessierten Beamten sich nicht näher mit der darin befindlichen Technik auseinandersetzen konnten.
Die Schulungsveranstaltung wurde selbstverständlich mit dem hauseigenen Beobachtungswagen mittels Teleskopmast und rotierender Kamera mit Richtmikrofon ausführlich in Bild und Ton dokumentiert. Übers Ziel hinaus schossen die Beamten des Beobachtungswagens, als sie unschuldige vor dem GWM-Zaun stehende Schaulustige ohne deren Einverständnis filmten, eine Kontaktaufnahme wurde durch Schließen der Fahrzeugtüre unterbunden.
Auch die Reiterstaffel hatte sich zu dieser Fortbildungsveranstaltung begeben.
Sowohl vor dem Südflügel als auch auch vor der Expressguthalle sowie entlang des GWM-Geländes als auch in der Straße am Schloßgarten fand zeitgleich zu den praktischen Übungen innerhalb des GWM-Geländes eine große Fahrzeugschau statt ...
Bilder zur Veranstaltung finden sich hier:
http://imageshack.us/g/692/img6075g.jpg/












