Presseerklärung: Stuttgart-21-Gegner übergeben in Offenburg Milliarden-Scheck

Offenburg, 26. Februar 2011: Eine Delegation von Stuttgart-21-Gegnern überbringt den Anwohnern der Rheintalstrecke heute einen Scheck in Höhe von 1.000.000.000 Euro. Das Geld ist bislang für das Prestigeprojekt Stuttgart 21 eingeplant. Dringend gebraucht würde es jedoch im Rheintal für den Ausbau und vor allem für den Lärmschutz entlang der viel befahrenen und wirtschaftlich bedeutenden Güterverkehrsstrecke. Hierfür übergeben die Stuttgarter Bürger heute in Offenburg den symbolischen Milliardenscheck.

Mit dieser Aktion machen die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger darauf aufmerksam, dass die derzeit für das Milliardengrab Stuttgart 21 eingeplanten Mittel in anderen Regionen Baden-Württembergs dringend gebraucht werden. „Während Bundesverkehrsminister Ramsauer in Stuttgart ein für Bahnfahrer sinnloses Projekt vorantreibt, vernachlässigt er in zahlreichen Regionen in Baden-Württemberg die dringend erforderlichen Bahnausbau- und Bahnrenovierungsmaßnahmen“, sagt Klaus Gebhard, Teilnehmer der Stuttgarter Delegation. Und er erklärt: „Über Investitionen in Schieneninfrastruktur entscheidet alleine der Bundesverkehrsminister. Ramsauer darf sich jetzt nicht länger wegducken, er muss endlich seiner Verantwortung als zuständiger Minister nachkommen, er muss Stuttgart 21 zugunsten des Schienenverkehrs im ganzen Land jetzt stoppen!“
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Demokratiekongress 21 – Video der Pressekonferenz

PK Demokratie Kongress from fluegel.tv on Vimeo.

Der Demokratiekongress 21 findet am 27.02.2011 statt.

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Medienberichte 25.02.

Frankfurter Rundschau: Ihr Freund, der Baum
Der Tagesspiegel: Bilfinger Berger bleibt im Untergrund
SWR: Polizei setzte bei S21-Protesten Zivilfahnder ein
DB: Mega Info-Tafel am Nordausgang soll Lust auf #S21 machen
SchwaBo: Calw: Obenbleiber nicht untergegangen
Frankfurter Rundschau: "Geißlers Hofknicks vor der Macht"
SüdwestPresse: Metzingen: Zur Geschichte des S21-Protestes
Stuttgarter Nachrichten: Perfekter Standort für S21-Erde
OnlinePresseportal: Sozialforscher: Stuttgart 21 kann immer noch wahlentscheidend sein
Badische Zeitung: Milliarden-Scheck für Baden 21

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Zahl der Demoteilnehmer am 19.2.2011 – noch Fragen Herr Keilbach?

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Offener Brief an Vaihingens OB Maisch

gepostet von Markus Rösler, Grüne, Vaihingen/Enz

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie einen Offenen Brief an OB Maisch.

Offensichtlich soll hier die Bevölkerung über-, wenn nicht hintergangen werden:

Aushubmaterial für S21 soll über einen Umschlageplatz im „Perfekten Standort" in Vaihingen (bis dort per rekultivierter Gleisanlage, ab dort per LKW in den Steinbruch Sämann in Illingen) verbracht werden.

Mit einem Vorhaben, das jährlich 25.000 schwere LKWs und damit 50.000 LKW-Bewegungen mit sich bringt, wurde bisher ausschließlich in nichtöffentlichen Sitzungen beraten und sollte offensichtlich ursprünglich am 2.3.2011 in ebenfalls nichtöffentlicher Sitzung entschieden werden.

Es wäre und ist dies ein ungeheuerlicher Affront, eine ungeheuerliches Vorgehen gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern in Vaihingen:

Während die Debatte um S21 und Bürgerbeteiligung sogar internationale Wellen schlägt, soll hier in Vaihingen in direkter Folge von S21 ein Projekt mit massiver Lärm- und Luftbelastung realisiert werden, bei dem jegliche Bürgerbeteiligung explizit ausgeschlossen war – und auch jetzt noch unklar ist, was am 2.3.2011 in nichtöffentlicher Sitzung im Anschluss an den nun öffentlichen Teil (ganz ans Ende des späten Abends gesetzt...) verhandelt und/oder beschlossen werden soll.

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Medienberichte 24.02.

SchwaBo: Proteste gehen weiter
Stuttgarter Nachrichten: Eigene Straße für LKW-Karawane
dapd: Regierung lässt neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung prüfen
Stuttgarter Nachrichten: Bei Stuttgart 21 hört der Spaß auf. Mehrere Gruppen zum Faschingsumzug abgelehnt
WELT: Hamburger Professor: So sollte gebaut werden
Frankfurter Rundschau: Des Wutbürgers Moralist
Stuttgarter Nachrichten:  Ludwigsburg: Unzumutbare Zustände bei Aufzügen und Toiletten
Schwäbisches Tagblatt: Hopfenzitz sprach über das „Milliardenprojekt“
Stuttgarter Zeitung: Gerichtsurteil zum Demonstrationsrecht: Neue Perspektiven für S21-Gegner
Stuttgarter Zeitung: Wollt amol a Bäurle fahre
SüdwestPresse: Polizei und Gegner von S21 bleiben stur
SüdwestPresse: Interview · Stefan Keilbach: "Wer uns nicht glaubt, soll nachzählen"
Eßlinger Zeitung: Stuttgart 21 schwappt ins Filstal

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Presseerklärung: Stuttgart-21-Gegner übergeben in Heidelberg Millionen-Scheck

Heidelberg, 24. Februar 2011: Einen Scheck in Höhe von 500.000.000 Euro für sinnvolle Bahnausbau- und Bahnrenovierungsmaßnahmen übergibt eine Delegation von Stuttgart-21-Gegnern heute um 16.30 Uhr auf dem Heidelberger Kornmarkt an die Heidelberger Bürger.

Mit dieser symbolischen Scheckübergabe machen die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger darauf aufmerksam, dass die derzeit für das Milliardengrab Stuttgart 21 eingeplanten Mittel in anderen Regionen Baden-Württembergs dringend gebraucht werden. „Während Bundesverkehrsminister Ramsauer in Stuttgart ein für Bahnfahrer sinnloses Projekt vorantreibt, vernachlässigt er in zahlreichen Regionen in Baden-Württemberg die dringend erforderlichen Bahnausbau- und Bahnrenovierungsmaßnahmen“, sagt Klaus Gebhard, Teilnehmer der Stuttgarter Delegation. Und er erklärt: „Über Investitionen in Schieneninfrastruktur entscheidet alleine der Bundesverkehrsminister. Ramsauer darf sich jetzt nicht länger wegducken, er muss endlich seiner Verantwortung als zuständiger Minister nachkommen, er muss Stuttgart 21 zugunsten des Schienenverkehrs in den Regionen jetzt stoppen!“

Für die Heidelberger Bevölkerung wäre beispielsweise der dreigleisige Ausbau zwischen Heidelberg und Mannheim für geschätzte 200 Mio. Euro ein sinnvolles Projekt, ebenso für fast 50 Mio. Euro die Kapazitätserweiterung des Mannheimer Hauptbahnhofs. Dieser braucht dringend ein elftes und ein zwölftes Gleis samt sechstem Bahnsteig. Für gerade einmal 10 Mio. Euro könnten die Bahnsteige zwischen Heidelberg und Bruchsal sowie zwischen Heidelberg und Neckargemünd von 140 m auf 210 m verlängert werden. Dadurch können S-Bahnen in Dreier-Traktion statt bislang nur in Zweier-Traktion fahren – eine deutliche Verbesserung des S-Bahnangebots im Berufsverkehr. Weitere Möglichkeiten: Halbstundentakt Heidelberg-Karlsruhe und Heidelberg – Eberbach sowie eine Anschubfinanzierung für den viergleisigen Ausbau der Strecke Mannheim – Frankfurt, der insgesamt 2,2 Mrd. Euro kostet.
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Lebensgefahr auf Bahnsteigen

Donnerstag - 21:45 Uhr ARD - Kontraste

Thema: "Tödlicher Sog - Lebensgefahr durch Zugdurchfahrten auf dem Bahnsteig"

Kontraste greift das Thema wieder auf. Unbedingt sehenswert!

http://www.rbb-online.de/kontraste/

Vorgucker anklicken

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Arglistige Täuschung?

Mit dieser Visualisierung hat der aktuelle Plan zu Stuttgart 21 nichts mehr gemein:

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Medienberichte 23.02.

SchwaBo: Horb: Wut über den "Schwabenstreich"
kino-zeit.de: Stuttgart 21 - Denk mal!
Eßlinger Zeitung: Ab 2. März wird 17 Kilometer langes Leitungsnetz verlegt
Stuttgarter Zeitung: Besetzer legen Berufung ein
Stuttgarter Zeitung: Rosensteinviertel: Schlichterspruch mit Tücken
Stuttgarter Nachrichten: Straftaten von Polizisten und S-21-Gegnern
Stuttgarter Zeitung: Bebauungsplan Rosensteintunnel erneut ausgelegt - Werdens diesmal weniger als 600 Einwendungen?
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Eine Krähe …

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Schlossgartenfreiheit – die Website der Parkbewohner

Seit kurzem haben die Parkbewohner, bzw. das Camp im Schlossgarten eine eigene Website: schlossgartenfreiheit.de. Auf ihr dokumentieren die Parkbewohner die Entwicklungen im Schlossgarten, verschiedene Projekte und ihr eigenes Leben dort.

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