Schwäbische Zeitung: Gäubahn: Ausbau kommt - irgendwann
Gmünder Tagespost: Stuttgart 21 und seine Wirkung
Schwäbisches Tagblatt: Auch Tübinger demonstrierten gegen Bahnprojekt
Deutsche Welle: DB: International investieren, national sparen
DAPD: Tausende protestieren trotz eisiger Kälte gegen "Stuttgart 21"
Badische Zeitung: Aufstieg statt Ablösung: Wird Stuttgarts umstrittener Polizeipräsident Chef des LKA?
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Medienberichte 31.01.11
S21-Baustellen im Bahnhofsbereich
Hbf Stuttgart - Bedrohte Bäume auf einer größeren Karte anzeigen
In Reaktion auf die Parkschützerbewegung wurde mit Amtsantritt der zwei neuen Stuttgart-21-Sprecher Andriof und Dietrich im Herbst 2010 eine (stadtklimatisch unsinnige) Unterscheidung zwischen Parkbäumen (orange dargestellt) und „weiteren Bäumen in der Bahnhofsumgebung“ (rot dargestellt) eingeführt. Für die erste Bauphase sollten 25 von insgesamt 282 Parkbäumen im Mittleren Schlossgarten sowie 80 Bäume in der Bahnhofsumgebung beseitigt werden. Die 25 Parkbäume wurden am 1.10., dem Tag nach dem„Schwarzen Donnerstag“, gefällt. Nachdem dieser Tag der Landesregierung zum totalen Desaster geriet, wurde das Versprechen gegeben, bis auf weiteres keine weiteren Parkbäume zu fällen. Dieses Versprechen bezieht sich nicht auf die 80 „Umgebungsbäume“ ausserhalb des Parks. Sie sind auf dem Lageplan gelb umkringelt.
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Medienberichte 30.01.
Main Post: Sparpaket und EnBW-Deal: Landtag berät Mittwoch über Nachtragshaushalt
Saarbrücker Zeitung: "Wahltag ist Zahltag"
erstaunlich.at: Freund und Helfer
jungeWelt: »S21«-Gegner wieder da
Welt: Tausende demonstrieren wieder gegen Stuttgart 21
Stuttgarter Zeitung: Rheintalbahn: Schweiz fürchtet das "Nadelöhr"
Stuttgarter Zeitung: Stuttgart 21 Pro und Contra: Weitere Aktionen auf beiden Seiten
taz: Großdemo gegen "Stuttgart 21" - Schluss mit mau
DerStandard: Tausende protestierten erneut gegen "Stuttgart 21"
Stuttgarter Zeitung: Kampf gegen die "Tunnelparteien"
euronews: “Wahltag ist Zahltag” für Bahnprojekt “Stuttgart 21”
BR Rundschau: Aschaffenburg: Bahnhofsneubau Lernen, wie man's richtig macht
Schwäbisches Tagblatt: Wieder demosntrieren Tausende gegen S21
Fotostrecke: Baumbesetzung am Nordausgang
Gericht bestätigt: Plakatkorrektur ist ein „ehrliches Anliegen“
Am Donnerstag, 27. Januar, fand ein Prozess gegen S21-Gegner statt, die in Stuttgart-Bad Cannstatt mehrere Werbeplakate der Bahn ("Es stimmt ... Es stimmt aber auch ...") inhaltlich korrigiert hatten. Die Stuttgarter Nachrichten berichten darüber: "Verwarnung für Plakataktion".
Das Wichtigste steht im letzten Absatz: "[Der Staatsanwalt] zeigte sich allerdings ebenso wie die Richterin überzeugt, dass die Angeklagten ein ehrliches Anliegen verfolgt hätten."
Das Stuttgarter Tagblatt berichtet darüber etwas ausführlicher: "Verurteilung 'hehrer' Absichten"
Solche Plakatkorrektur-Aktionen gab es aber nicht nur in Cannstatt, sondern in der ganzen Stadt, hier ein paar Beispiele, die Leben in Stuttgart e.V. zusammengestellt hat. Auch daMax hat zwei Beispiele. Und es gibt jede Menge digitale Korrekturen, die z.B. bei unsere Stadt aufgelistet sind.
Rette sich, wer kann!
Ein Parkschützer hatte bei der Bahn nachgefragt, wie denn die barrierefreien Fluchtwege im Brandfall aussehen würden. Rollstuhlfahrer z.B. könnten ja nur über sehr flache und somit sehr lange Rampen sich eigenständig retten. Aufzüge dürften im Brandfall nicht benutzt werden.
Der Bahn-Technikvorstand Volker Kefer antwortete darauf u.a.:
"Wir gehen davon aus, dass Mitreisende, sowie Mitarbeiter der DB und ggf. anwesende Sicherheitskräfte die Evakuierung von Menschen mit Gehbehinderungen im Rahmen der Hilfeleistungspflicht schon in der Selbstrettungsphase unterstützen."
Fragt sich nur, wer trägt mal eben einen erwachsenen, gehbehinderten Menschen die Treppe hoch? Das ist schon ohne Brand im Tunnelbahnhof ein schweres und für den Getragenen riskantes Unterfangen. Aus 'versicherungsrechtlichen Gründen' dürfen Bahnmitarbeiter nicht einmal Kinder die Treppe hochtragen; die Unfallgefahr ist einfach zu groß. Wer im Gefahrenfall versucht, sich mit einem 80-Kilo-Mitreisenden 'auf dem Arm' die Treppe hoch zu retten, tut wahrscheinlich weder sich noch dem Gehbinderten einen Gefallen.
Im Klartext: Der Bahnvorstand nimmt die Gefährdung von Behinderten billigend in Kauf. Jeder Sicherheitsexperte der Welt wird dieses 'Rettungskonzept' als vollkommen weltfremd und zynisch bewerten, die Bahn aber will diesen Zynismus auch noch unter dem Namen S21+ in Beton gießen. Das lassen wir nicht zu.
Bei Merkel-Besuch Botschaften gegen S21 projiziert
Während Kanzlerin Merkel im Mercedes-Museum weilte, haben Parkschützer-Aktivisten von einem Hubsteiger aus vor dem Museum Botschaften gegen S21 auf die Einfahrt projiziert. Siehe hierzu auch die Presseerklärung "Mobilität für alle statt Milliarden verbuddeln mit Grube"
Wasserwerfer als Werbegeschenk
Achtung Sarkasmus! Schön, mit wie viel Humor die Junge Union den 30.9. verarbeitet...
Presseerklärung: Mobilität für alle statt Milliarden verbuddeln mit Grube
Willkommen in der Stadt des Widerstands, Frau Merkel!
Stuttgart, 29. Januar 2011: Auch die Parkschützer begrüßen Frau Merkel, wenn Sie heute nach Stuttgart-Untertürkheim kommt, um mit Daimler '125 Jahre Innovation' zu feiern. Innovative Politik, das fordern die Parkschützer besonders für die Bahn. Vor allem fordern sie von Frau Merkel eine Bahnpolitik, die den Menschen dient, anstatt auf teure Großprojekte zu setzten, die weder dem Güterverkehr noch der Bevölkerung nutzen. Es gilt 'Schwaben können rechnen, Frau Merkel. Kein S21!' und 'Murks bleibt Murks', da ändert auch ein teures Stuttgart 21 Plus nichts. Deshalb 'Oben bleiben!'. Diese und ähnliche Botschaften wurden von einem nebenan geparkten Hubsteiger mit einer lichtstarken Metalldampflampe auf die Einfahrt vor dem Mercedes-Benz-Museum projiziert.
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Positionsbestimmung des Widerstands
In der Tageszeitung "Junge Welt" erscheint heute ein sehr ausführlicher Artikel über den Widerstand. Unter dem Artikel "Oben bleiben!" ziehen Matthias von Herrmann und Carola Eckstein von den Parkschützern Bilanz und geben einen Ausblick auf die nächstenMonate.
Medienberichte 29.01.
Deutsche Welle: Zehntausende demonstrieren wieder gegen Stuttgart 21
Stuttgarter Nachrichten: Anklage gegen Demonstrationsleiter?
SWR: "Wahltag ist Zahltag" - Massenprotest gegen S21
ZDF heute: Wieder Grossdemo: Stuttgart 21 reloaded
Stuttgarter Nachrichten: S-21: Merkel soll Protest spüren
Schweizer Frensehen: Erneute Proteste gegen «Stuttgart 21»
Badische Zeitung: "Wahltag ist Zahltag" - Zehntausende bei erster Großdemo nach Winterpause
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