Flyer verteilen: wer möchte uns helfen?

Für den Neujahrsempfang am 3.1. gibt es an der Mahnwache noch ca. 5.000 Flyer. Wer bei sich im Wohngebiet ein paar davon in die Briefkästen werfen will, kann bei der Mahnwache am Nordausgang gerne einen Stapel mitnehmen. Die Dinger müssen unter die Leute kommen, damit sich die Kunde vom Neujahrsempfang verbreitet 🙂

Außerdem gibt es noch ca. 8.000 Flyer für die Aktionswochen 20/21 (aktuell bis inkl. 3.1.). Auch diese Flyer fühlen sich in Briefkästen und Manteltaschen wohler als im Karton. Vielen Dank schon einmal an alle fleißigen Verteiler!

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Hübsche Idee

um regulär frankierte Briefe, vielleicht auf der Rückseite, zu schmücken und so die Botschaft und die Wünsche fürs neue Jahr weiter ins Land zu tragen:
http://webdax.homepage.t-online.de/s21no/StickerBibliothek/MappusEnde/MappusEnde.html

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Medienberichte 28.12.

Esslinger Zeitung: Gegner von Stuttgart 21 setzen auf die Gäubahn
Frankfurter Rundschau: Bahnchef Grube kritisiert Stuttgart 21
Property Magazine: Bahn-Chef Grube räumt Versäumnisse bei Stuttgart-21 ein
RTL: S21: Der Streit geht weiter
Süddeutsche Zeitung: Bahn-Chef geht auf Kritiker zu - Späte Einsicht
Reuters: Kommunen fordern nach Stuttgart 21 modernere Bürgerbeteiligung
Handelsblatt: Bahnchef räumt Defizite ein
Stern: Erblindeter "Stuttgart 21"-Aktivist will Entschuldigung von Mappus
ShortNews: Deutsche Bahn wusste von Winterproblemen
ZEIT: Bahnhofsbau: Bahn-Chef Grube gesteht Defizite bei Stuttgart 21
Stern: Erblindeter S21-Gegner Dietrich Wagner: "Ich muss versorgt werden wie ein kleines Kind"
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2. Gesprächsrunde mit Dr. Rüdiger Grube in Leinfelden-Echterdingen 27.12.10

Bilder: stuttgart21-bilder.de

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Medienberichte 26.12.

Berliner Morgenpost: Ein Insider packt über Zustände bei der Bahn aus
Stern: Chaos an Weihnachten:  Die vier größten Feinde der Bahn
Frankfurter Neue Presse: Ramsauer verteidigt Bahn und Winterreifenpflicht
Dnews: Jahresrückblick 2010: Politik - Protest gegen Stuttgart 21
n-tv: Macht der "Wutbürger"Proteste prägen 2010
Rote Fahne: Spitzel in die Widerstandsbewegung gegen S21 eingeschleust
Mannheimer Morgen: Geißler schreibt über Demokratie
Schwäbische Post: Wiederholt sich die Geschichte doch?
Westdeutsche Zeitung: Stuttgart 21: Warum die Rentner auf die Straße gehen

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Offener Brief an Herrn July, den Landesbischof der Ev. Kirche

Sehr geehrter Herr July,

Sie haben es am 25.12. in Ihrer Weihnachtspredigt in der Stiftskirche für gut gehalten, zugunsten von Stuttgart 21 Partei zu ergreifen: So haben Sie den sog. Schlichterspruch Heiner Geißlers als „Weg nach vorne“ bezeichnet und gebeten, diesen „nicht einfach abzutun.“ Nun, tun wir ihn nicht einfach ab, schauen wir ihn uns an.

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Ausstellung im Kunstgebäude am Schlossplatz – noch bis 9.1.2011

Nur noch bis 9. Januar im Württ. Kunstverein im Kunstgebäude am Schlossplatz:

"DIE KUNST, NICHT DERMASSEN REGIERT ZU WERDEN"

Eine Ausstellung, auch über den Widerstand gegen S21, die es in sich hat, mit vielen tollen Dokumenten.  Alleine die Dokumentation in den vielen Ordnern, die im Einkaufswagen liegen, ist unglaublich gut.
Jeder Parkschützer und jeder Montagsdemonstrant sollte reingehen. Eine ganz wichtige Geschichte.

Bitte weitersagen, weitermailen, Leute einladen. Besonders in der demofreien Zeit eine gute Gelegenheit, sich geistig fit zu halten!

Offen:
Di, Do – So: 11 – 18 Uhr
Mi: 11 – 20 Uhr
Silvester und Neujahr: von 11 – 18 Uhr

PS:
Die Ausstellung ist beheizt :–)

PPS:
Alle Dokumente der Ordner im Einkaufswagen, auch das Schreiben des Eisenbahnbundesamtes (EBA) zum Baumfällverbot, sind auf einer CD gespeichert, die im Kunstverein für 1,99 Euro verkauft wird.

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Langlaufen im Schlossgarten!

Ganz selten kann man im Schlossgarten Ski fahren. Zurzeit geht es und bei dem sonnigen Wetter macht es richtig Laune.

Am Montag  27.12. wieder.

Treffpunkt für uns Weicheier um 11 Uhr am Parkeingang Löwentor (Anfahrt mit der U-Bahn bis Haltestelle Löwentor).

Hier die Route gpx-Datei als gpx-Datei oder als kml-Datei.

Die Harten können, je nach Speed, ab 10 Uhr am Bahnhof losgehen, so dass man sich um 11 Uhr am Parkeingang  Löwentor trifft.

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Haste Töne?!

Der evangelische Landesbischof July warnt in der Stiftskirche davor, den Schlichterspruch abzutun - er sei ein Beitrag zum Frieden.

Herr July, wovon träumen Sie nachts?

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Offener Brief an Herrn Mappus

Sehr geehrter Herr Mappus,

ich möchte Sie auf Ihren Amtseid als Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg hinweisen, den Sie nach Ihrer Wahl in dieses Amt durch das Landesparlament geleistet haben. Er lautet nach Artikel 48 der Landesverfassung Baden-Württembergs wie folgt:

Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, Verfassung und Recht wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.

Das Gewissen ist das Licht im Bewußtsein des Menschen , und ein Eid bekräftigt und versichert die Wahrhaftigkeit dieses Lichts allen anderen, die diesen Eid hören, ihrem eigenen Licht und Gewissen, und bindet das gesprochene Wort an das Gewissen des diesen Schwur Aussprechenden.

Sie, Herr Mappus, haben Ihren Amtseid meines Erachtens mehrfach gebrochen. Im Einzelnen:

  1. Sie saßen, als eine angemeldete Schülerdemonstration von Wasserwerfern angegriffen wurde, Bier trinkend in Bad Cannstatt. Ihre Anwesenheit an der dortigen volkstümlichen Veranstaltung entband Sie nicht der Pflicht, nach Maßgabe Ihrer Möglichkeiten und der Ihnen gegebenen Autorität Schaden vom Volke zu wenden, zumal die Brisanz des Polizeiansatzes Ihnen bekannt war. Daher kann die Frage, ob Mitglieder der Regierung am 30.09.2010 durch Handeln oder Unterlassen ihren Amtseid beschädigten auch ohne Untersuchungsausschuss für Ihre Person mit "ja" beantwortet werden.
  2. Sie halten trotz breiter Proteste am Großprojekt Stuttgart21 fest, dessen Risiken weiter bestehen und dessen Nutzen weiterhin zweifelhaft ist. Unbestreitbar „rentiert“ sich S21 für die ausführenden Unternehmen weit mehr als die Alternative K21, weil sie teurer ist. Jede Verteuerung erhöht die aus dem Geld der Steuerzahler gespeiste Rendite. Diesen verweigern Sie die Mitbestimmung, obwohl sie das Bauvorhaben zahlen und über lange Jahre direkt davon betroffen sind. Sie zementieren dadurch die Spaltung der Gesellschaft und üben nicht „Gerechtigkeit gegen jedermann“, wie durch den Amtseid gefordert, sondern lassen zu, daß öffentliche Flächen in privaten Besitz überführt werden.
  3. Mit dem Bau von S21 und der Neubaustrecke wird begonnen, obwohl die Planfeststellungsverfahren, Nachbesserungsplanungen und Nachverhandlungen über deren noch nicht bezifferbare Kosten nicht abgeschlossen sind. Angesichts dieser unsicheren Lage ist es Ihre Pflicht, den Weiterbau zu stoppen, bis alle Fragen geklärt sind, um unwiderruflichen Schaden für Stuttgart und seine Bewohner zu vermeiden. Befolgen Sie Ihren Amtseid!
  4. Sie haben durch den Ankauf der Anteile der EDF an der EnBW ohne Absicherung durch einen parlamentarischen Vorbehalt, für den eine Bürgschaft des Landes in Milliardenhöhe ausgegeben wird, im Alleingang das Schicksal des Landes ohne Not an das der EnBW gebunden. Der Erfolg dieser Spekulation im Namen des Volkes liegt außerhalb ihrer Macht, das Risiko tragen nicht Sie, sondern das Volk. Sie setzen das Volk entgegen Ihrem Amtseid mutwillig einem potentiellen Schaden aus.
  5. Sie muten dem Land ohne Not Belastungen in Milliardenhöhe zu, und verkünden gleichzeitig die Entlassung von 1500 Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes - aus Sparzwängen! Sie legen ein Konjunkturprogramm für Baufirmen auf und entlassen gleichzeitig Menschen ohne Prüfung der sachlichen Notwendigkeit ihrer Stellen in die Arbeitslosigkeit. Auch hiermit brechen Sie Ihren Amtseid, der Sie verpflichtet, Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben.

In allen aufgeführten Punkten widmen Sie weiterhin eben nicht Ihre "Kraft dem Wohle des Volkes“.
Sie widmen vielmehr Ihre Kraft Ihren Freunden in Wirtschaft und Finanzwesen, zu Lasten des Volkes.

Sie beschädigen das Amt des Ministerpräsidenten und das Ansehen der Demokratie in Baden-Württemberg, in der Republik und im Ausland, indem Sie sich verhalten als sei das Land ein Konzern, Sie dessen Chef, das Parlament dessen Betriebsrat, und das Volk dessen ausbeutbare Belegschaft.

Herr Mappus, treten Sie zurück! Pflegen Sie Ihr Gewissen. Es ist das einzige Licht, das Sie haben.

Georg Moritz · Steinhalde 4 · 73730 Esslingen
http://cruft.de/obam.pdf

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Medienberichte 24.12.

AFP: Verfassungsgerichtsvize fordert mehr direkte Demokratie
Spiegel: Kleinholz im Schlosspark
Haller Tagblatt: Faktencheck eine schallende Ohrfeige für Stuttgart 21
Financial Times: Der Stuttgart-21-Erfinder
Mannheimer Morgen: Demonstranten feiern Weihnachten im Park
Stuttgarter Nachrichten: Der Bahnchef bleibt zweieinhalb Stunden

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Jared Schauer: Oben Bleiben²


Wie immer unter Musik abgelegt.

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