Die Polizei hat ja nun einen Pfeffersprayer ausfindig machen können, der laut ihren Angaben die Polizei angegriffen haben soll. Das reizzentrum hat zuerst seine Zweifel angemeldet, dann kamen das Stuttgart-21-Blog und Kopperschlaeger mit weiteren Indizien, die fefe nun auch nochmal zusammengesammelt hat. Macht euch selbst ein Bild.
Zum Alibi-Pfeffersprayer
Medienberichte 9.10.
Basler Zeitung
Kein Baustopp – aber Mitbestimmung
Die Schwaben leisten weiter Widerstand
FOCUS
Stuttgart 21 weckt Furcht vor Dominoeffekt
Augsburger Allgemeine
Witz und Schärfe: Rekorddemo gegen Stuttgart 21
Frankfurter Rundschau
Großdemonstration in Stuttgart - Chancen für S21-Gegner bei "50 Prozent"
BILD
Plakat gegen Stuttgart 21 am Fernsehturm
Schwäbisches Tagblatt
In Tübingen versammelten sich über 400 Gegner von Stuttgart 21
TIME
What Stuttgart train station tells us about the global economy
German Railway Controversy Sends Angela Merkel Off Track
Irish Examiner
Thousands join protest against rail project
Stuttgarter Nachrichten
"Die Baufirmen müssen ihre Motoren abstellen"
"Sitzblockaden waren friedlich und gewaltfrei""
SWR
Schuster will S21-Risiken zu 100 Prozent ausschließen
FOCUS
Polizeibericht - Heftige Provokationen von S21-Gegnern
Augsburger Allgemeine
Ulms OB: "Ein neuer Kopfbahnhof ist eine Fata Morgana"
Pressekonferenz zum Thema "Schülerdemo und Polizeigewalt am 30.9."
Die Jugendoffensive gegen Stuttgart 21 und die Parkschützer haben am Freitag, 9.10.2010 eine gemeinsame Pressekonferenz veranstaltet. Das Thema lautete: "Schülerdemo und Polizeigewalt am 30.9."
Die gesamte Pressekonferenz wurde von FlügelTV aufgenommen und ist über UStream verfügbar.
Presseerklärung Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
Aktionsbündnis begrüßt Schlichtungsbedingungen von Heiner Geißler
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 nimmt die von Heiner Geißler am gestrigen Nachmittag formulierten Rahmenbedingungen für das Zustandekommen von Schlichtungsgesprächen an. Wie von Herrn Geißler vorgetragen, halten wir für erfolgreiche und ergebnisoffene Gespräche einen sofortigen Bau- und Vergabestopp sowie die Offenlegung aller Zahlen und Fakten für selbstverständlich. Während der ergebnisoffen zu führenden Gespräche begrüßen wir den Vorschlag einer Friedenspflicht ohne Einschränkung der demokratischen Grundrechte. Von unserer Seite heißt das, dass wir im Zeitraum der Gespräche z.B. keine Klagen erheben und keine Blockaden vollziehen.
[UPDATE]
Nach der Neupositionierung des Schlichters Heiner Geißler stellt das Bündnis gegen Stuttgart 21 fest: Bau- und Vergabestopp heißt Bau- und Vergabestopp aller Arbeiten am Projekt Stuttgart 21. Dies schließt selbstverständlich die Arbeiten am Grundwassermanagement ein.
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Mappus & Co. auf die Sprünge helfen
WIR KÖNNEN DEMOKRATIE
Unterschriftenaktion geht weiter:
am Samstag auf der DEMO im Schloßgarten.
Nach der ersten Aktion am Montag haben wir 2.711 Unterschriften eingesammelt. Morgen geht die Aktion weiter.
Antrag auf Auflösung des Landtags
und
Rücktritt der Landesregierung in Baden-Württemberg
Artikel 43
(1) Der Landtag kann sich auf Antrag eines Viertels seiner Mitglieder vor Ablauf seiner Wahlperiode durch eigenen Beschluß, der der Zustimmung von zwei Dritteln seiner Mitglieder bedarf, selbst auflösen. Zwischen Antrag und Abstimmung müssen mindestens drei Tage liegen.
(2) Der Landtag ist ferner aufgelöst, wenn die Auflösung von einem Sechstel der Wahlberechtigten verlangt wird und bei einer binnen sechs Wochen vorzunehmenden Volksabstimmung die Mehrheit der Stimmberechtigten diesem Verlangen beitritt.
Wir, die Bürger des Landes Baden-Württemberg, stellen daher den Antrag,
der Landtag möge beschließen,
einen Volksentscheid über die Auflösung des Landtags innerhalb von sechs Wochen seit Antragstellung durch die wahlberechtigten Bürger des Landes Baden-Württemberg, durchzuführen.
BEGRÜNDUNG
Im Streit um das Projekt Stuttgart 21 hat sich die Landesregierung über Monate hinweg mit Ignorieren und Diffamierung der friedlichen Bürgerproteste einer Diskussion mit der Bevölkerung entzogen.
Nach den Geschehnissen vom 30.09.2010 im Stuttgarter Schlossgarten hat unsere Landesregierung bewiesen, dass sie nicht das Volk vertritt. Mit ihrem unverhältnismäßigen polizeilichen Einsatz stellt sich die Landesregierung des Landes Baden-Württemberg gegen die eigene Bürgerschaft, insbesondere gegen Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren, die im Schlossgarten friedlich gegen die anstehende Abholzung der Bäume demonstrierten. Dabei kam es nicht nur zu über 400 Verletzten, eine ganze Stadt ist traumatisiert.
Dieser von Herrn Stefan Mappus (Ministerpräsident) und Herrn Heribert Rech (Innenminister) zu verantwortende Polizeieinsatz sowie die Reaktionen und Statements der Mitglieder des Landtags, lässt der Bevölkerung des Landes Baden-Württemberg keine andere Möglichkeit, als den Antrag auf Volksbegehren zur vorzeitigen Auflösung des Landtags und der Landesregierung zu stellen und zu fordern, sofortige Neuwahlen des Landtags anzusetzen.
Für alle, die selbständig aktiv werden wollen:
Es geht bei dieser Aktion lediglich um 10.000 Unterschriften, die ich benötige, um den Antrag einzureichen. Danach wird es interessant. Danach könnt und müsst Ihr in den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg aktiv werden. Zu dem jetzigen Zeitpunkt reichen die 10.000.
Ihr dürft also alle noch Euer Schärflein beitragen, um unseren herzallerliebsten Politikern in der Landesregierung aber auch im Bund die rote Karte zu zeigen.
An alle, die Zweifel haben:
Es ist klar, dass das Verfahren mit großen Hürden verbunden ist, weshalb auch noch niemand sich da dran getraut hat. Aber, liebe Mitstreiter für den Erhalt unseres Kopfbahnhofes: Wir haben so viel erreicht.
Hätte jemals einer von Euch gedacht, dass wir ein Leuchtfeuer in der Bundesrepublik werden könnten?
Hätte jemals einer von Euch daran geglaubt, dass diese Stadt sich so positiv verändert, dass die Menschen aufeinander zugehen und miteinander sprechen, tanzen, singen und demonstrieren? Hättet Ihr es jemals für möglich gehalten, dass in dieser von Schaffe-Schaffe-Häuslebaue-Mentalität geprägten Stadt, die uns voneinander getrennt hat, ein solches Miteinander entsteht? Ich nicht und ich bin einfach stolz und glücklich über diese Entwicklung.
Deshalb lasst uns gemeinsam das Undenkbare weiter fortführen und das Verfahren zur Auflösung des Landtags vorantreiben.
Alle, die am kommenden Samstag aktiv helfen wollen, bitte ich um 13:30 Uhr zusammenzukommen im Schloßgarten am Widerstandsbau. Alles ist vorbereitet und läuft auf Hochtouren. Wir benötigen nur noch ein paar fleißige Helferlein, die im Schloßgarten mitarbeiten, die Listen mit Unterschten und damit mit Leben zu füllen.
Sybille
Unternehmer gegen Stuttgart 21
Presseinformation
Stuttgart, 07. Oktober 2010 – Über 130 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Stuttgart und der Region haben sich am Mittwochabend getroffen und erklären:
Als Gegner des Projekts Stuttgart 21 sind wir solidarisch mit den Forderungen der Widerstandsbewegung. Für die Region fordern wir ein fortschrittliches Bauprojekt und zwar im Rahmen des Alternativprojekts Kopfbahnhof 21.
Unternehmerische Verantwortung und Lebensqualität stehen für uns vor Profitgier und Spekulationsgeschäften. Prestigeprojekte, die gegenüber der Mehrheit der Bevölkerung nur mithilfe brutaler Polizeieinsätze durchgesetzt werden können, lehnen wir ab. Gleichzeitig setzen wir uns für das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ein.
Insbesondere fordern wir die IHK und andere Kammern auf, die einseitige Propaganda für das Immobilien- und Prestigeprojekt einzustellen. Der vermittelte Eindruck, die Gesamtheit der Unternehmer sei diesen Planungen gegenüber positiv eingestellt, entspricht nicht der Wahrheit. Als Zwangsmitglieder der IHK und anderer Kammern verwahren wir uns gegen diese Vereinnahmung auf das Schärfste.
Die bislang 130 Unternehmerinnen und Unternehmer gegen Stuttgart 21 setzen sich zusammen wie folgt: Ingenieure und Architekten (22), Ärzte und Rechtsanwälte (10), Handwerk und Handel (25), Kreative aus Kultur, Web- und Grafikdesign und Texter (34), Berater und Dienstleister (39).
presse(at)unternehmer-gegen-s21.de
Stuttgarter Pflastersteine als Souvenir für Wohlstandsverwöhnte
Morgen auf der Demo und der Kundgebung können Gelegenheitsdemonstranten, Berufsdemonstranten & Wohlstandsverwöhnte Stuttgarter Pflastersteine in einer schönen Geschenk- und Verschenkverpackung erwerben.
Die Einnahmen gehen an den Rechtshilfefonds.
Für die Produktion und den Verkauf der Geschenktüten werden noch Helfer gesucht: Eintüten heute, Fr, 8.10. von 17 bis 21 Uhr (ca) in der Nähe des Widerstandsbaums und morgen um 14:30 auch beim Widerstandsbaum. Von dort dann gemeinsam zur Demo & Kundgebung.
Großdemo am Samstag, 9.10., 15 Uhr
Die Großdemo findet in dieser Woche wieder samstags statt, das Motto lautet "Baustopp sofort, dann Gespräche!":
- 15 Uhr Nordausgang bzw. Heilbronner Straße und Schillerstraße
- Demozug durch die Stadt
- 16 Uhr Abschlusskundgebung im Mittleren Schlossgarten
Medienberichte 8.10.
FOCUS
SPD-Chef Gabriel bezweifelt Bezahlbarkeit
Frankfurter Rundschau
Stuttgarts OB öffnet Hintertür
Spiegelfechter
Stuttgart 21 – der Bahnhof, den niemand will und niemand braucht
ZEIT
Schüler fordern Mappus-Rücktritt
Stuttgart 21 - Noch schweigt Geißler
Heiner Geißler, der einsame Schlichter
Stuttgarter Nachrichten
Mappus will an Schlichtung festhalten
Homburger kritisiert Vermittler Geißler
Stuttgarter Zeitung
Jugendoffensive gegen S 21 - "Von Opfern zu Tätern gemacht"
Über 200 Anzeigen gegen Polizisten
Kommentar zu Heiner Geißler - Chaostag in Stuttgart
Vor Beginn der Vermittlungsgespräche - Wenig Spielraum für Geißler
Schwäbisches Tagblatt
Stuttgart - Stadträte mahnen zur Besonnenheit
Time News
S21 Stuttgart: Unternehmer schließen sich Stuttgart 21 Gegner an
n-tv:
Mehrheit gegen Stuttgart 21 - Mappus setzt weiter auf Geißler
n24
Stuttgart 21: Milliarden für Minuten
FINANCIAL TIMES
Im Zentrum der Stuttgarter Rebellion
Hamburger Abendblatt
Heiner Geißler steht schon vor dem Scheitern
Augsburger Allgemeine
Stuttgart 21 und das Wohl der Bürger
Gulf Times
Rail project suspended after German protests: mediator
Büdi-Konzert verschoben
Das Büdi-Konzert im Landespavillon wurde auf Sonntag, den 10. Oktober um 14 Uhr verschoben.
Videos auf Youtube werden gelöscht
Wir haben den Hinweis bekommen, dass immer mehr Videos der Polizeigewalt vom 30.9. von Youtube verschwinden. Bitte Videos sichern! VideoDownloadHelper macht's möglich. Anschließend könnt ihr die Videos wieder auf YouTube, Vimeo, DailyMotion usw. hochladen. Das Netz vergisst nicht!
Medienberichte 7.10.
Baustopp? Oder doch nicht? Oder doch? News rund um eine Schmierenkomödie.
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