Financial Times: Neue Zweifel am Nutzen von Stuttgart 21
Kölner Stadt Anzeiger: Wut über die Berichterstattung
Der Westen: NRW-Projekte bringen mehr als Stuttgart 21
Stuttgarter Zeitung: Unabhängig trotz LBBW-Krediten?: Nachgefragt
RP: Neubaustrecke von Stuttgart 21: Geißler stoppt Bauvorbereitungen
Stuttgarter Zeitung: Verstoß gegen die Friedenspflicht?
Deutscher Bundestag: Stuttgart 21 auch unter Experten umstritten
ZDF heut: Kein Platz für Zusatz-Atommüll - Stuttgart duckt sich weg
VBI: „Der Verband Beratender Ingenieure befürwortet das innovative Projekt Stuttgart 21 und die Ausbaustrecke Wendlingen-Ulm"
Rheinischer Merkur: VOLKSPARTEIEN - Unterm Strich zähl ich
Stuttgarter Zeitung: Rosensteinviertel Die Furcht vor Staub und Lärm
Eifel Zeitung: Ist die Frage ha(h)nebüchen? Dürfen Minister in einer Demokratur* lügen?
C6 Magazin: Studenten stören Laudatio von Ministerpräsident Mappus
Stern: "Stuttgart 21" bleibt auch auf Bundesebene umstritten
derStandard: Bahnprojekt beschäftigt Bundestag
Cop2Cop: Diskussionsentwurf für ein Versammlungsfreiheitsgesetz in Schleswig-Holstein
ka-news: Rastatter Tunnel: TechnologieRegion kritisiert Aussitztaktik des Bundes
Stuttgarter Zeitung: Lobbyismus für ECE: Abgeordnete "vergessen" ihr Mandat
Süddeutsche Zeitung: Mappus gegen Volksentscheide bei Großprojekten
Stuttgarter Zeitung: Neubaustrecke lohnt sich nur mit Güterzügen
WELT: Regierungschef wirft Opposition Befangenheit vor
Stuttgarter Nachrichten: Esslingen: Kreistag ringt um Stuttgart 21
Südkurier: Konstanz: Diskussion: Welche Folgen hat Stuttgart 21 für Region?
Stuttgarter Nachrichten: Grube-Besuch: L.-E. lässt jetzt auch Bürger rein
Neues Deutschland: Grube schaltet beim umstrittenen Projekt Stuttgart 21 auf stur
Stuttgarter Nachrichten: Wehrlos gegen Straßenblockaden
Medienberichte 10.11.
Presseerklärung: Menschen im Stuttgarter Schlossgarten
Stuttgart, 9. November 2010: Im Sommer dieses Jahres haben die Parkschützer den Schlossgarten besetzt, um die drohenden Baumfällungen für Stuttgart 21 zu verhindern. Daraufhin wurden sie jedesmal sehr zügig und mit zunehmender Brutalität von der Polizei geräumt. Kurz vor dem 30.9.2010 wurden sogar Menschen weggeschleppt, die ungeschützt auf der Wiese saßen, auf dem Boden liegende Planen wurden konfisziert. Die Menschen blieben trotz dieser widrigen Umstände im Park.
Seit geraumer Zeit nun wächst im Park eine kleine Zeltstadt, von der Polizei geduldet. Der Park hat sich dadurch verändert. Einige Parkbewohner unternehmen große Anstrengungen, um die damit einhergehenden Probleme, allen voran die Müllbeseitigung, zu lösen.
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[UPDATE] Presseerklärung: Die Bäume kommen zurück in die Innenstadt!
[UPDATE] Fotos von der Aktion
Parkschützer pflanzen Bäume in bester Lage
Stuttgart, 9. November 2010: Im Bereich des Grundwassermanagements haben Parkschützer drei junge Bäume gepflanzt. Vor gut einer Woche hatten Robin Wood und Parkschützer gemeinsam versucht, die Wunde im Stuttgarter Schlossgarten mit neuen Bäumen zu bepflanzen. Die Bahn ließ die Bäume inzwischen vom Gelände des Grundwassermanagements entfernen und fernab der Innenstadt am Mineralbad Berg einpflanzen. Doch wurden die Bäume viel zu dicht und außerdem zu tief, also unsachgemäß gepflanzt, was zur Folge hätte, dass alle Bäume eingehen würden. Daher haben sich die Parkschützer entschlossen, die ersten drei der 28 Bäume noch einmal umzupflanzen. Für die weiteren Bäume werden die Parkschützer in den nächsten Tagen geeignete Standorte suchen und erneut tätig werden. Neu gepflanzt wurde heute direkt im Mittleren Schlossgarten nahe der am 1.10. illegal gerodeten Fläche, d.h. direkt in der Innenstadt und so, dass nun die Bäume ausreichend Platz haben. Mit ihrer Umpflanzaktion wollen die Parkschützer einerseits sicherstellen, dass die Bäume auch tatsächlich wachsen können, andererseits wenden sich die Parkschützer gegen sinnlose Ausgleichsmaßnahmen, die weder dem Park noch den Bäumen und Tieren, noch den Menschen nützen.
„Hier zeigt sich, was von der großspurig angekündigten Parkerweiterung mit den vielen neuen Bäumen zu halten ist“, sagt Parkschützer und Landschaftsgärtner Hansjörg Bärtschi. „Im Meterabstand werden Bäumchen gepflanzt, und dann auch noch falsch. Ob diese dann eine Chance haben, je zu ausgewachsenen Bäumen zu werden, spielt keine Rolle. Für die ersten dieser sinnlos gepflanzten Bäume wird obendrein die Festwiese der Stuttgarter Vereine geopfert. Den nächsten 5.000 ist auch nicht viel mehr Platz zugedacht. Der schöne, gewachsene Rosensteinpark mit seinem wertvollen, alten Baumbestand soll gleichzeitig für den geplanten neuen S-Bahntunnel zerstört werden. Auf solche 'Parkerweiterungen' können wir verzichten!“
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Medienberichte 9.11.
Mannheimer Morgen: Stuttgart: Keine Konsequenzen für Mannheimer Polizisten
StZ: CDU-Stadtrat droht Gegnern, T-Shirts & Bräuchle
SWR: Rech gibt Schirmherrschaft für Winnenden-Stiftung auf
StN: Schlossgarten: 1000 Unterschriften für Räumung
Verbände Forum: » Forum Intelligentes Bauen 2010: Geißler-Vortrag begeistert Fertigbau-Branche
AdHocNews: Lindenberg singt für «Bunte Republik Deutschland»
Es gebe eine neue Protestkultur in Deutschland, sagte Lindenberg mit Blick auf die Proteste gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 und gegen die Atompolitik der Bundesregierung. «Das finde ich gut.»
Stuttgarter Zeitung: Schlichtung zu Stuttgart 21: Der "Faktencheck" wird nicht erfüllt
Boulevard Baden: Ein Stuttgarter Hauptbahnhof für Mannheim
Süddeutsche Zeitung: Angst um Eisenbahner
Stuttgarter Zeitung: Gegner sehen Schlichtung positiv
jungeWelt: Der große Raubzug: Hintergrund. »Stuttgart 21« oder: Bahn-Privatisierung als Immobiliengeschäft (Teil 2 und Schluß)
jungeWelt: Planziel Autostadt: Hintergrund. »Stuttgart 21«: Kopfbahnhöfe, Naziprojekte und ein Mercedes-Stern auf dem Bahnhofsturm (Teil 1)
Über den Umgang miteinander
Ich muss jetzt mal was loswerden. Das nun Folgende ist nicht im Team abgesprochen, ich bin mir aber sicher, in der Sache werden mir alle zustimmen. Im Ton wahrscheinlich nicht. Folgende 2 Geschichten nagen an mir und ich muss dem jetzt mal Luft verschaffen.
1. Neulich am T-Shirt-Stand kommt eine Frau zu mir und meint "Ich brauch' dringend mehr Anti-S21-Aufkleber. Mir werden die immer abgemacht und durch Pro S21 Aufkleber ersetzt!". Das fand ich ja schon hart.
2. Gestern erzählt mir ein Kollege: "Ein Freund von mir hatte sich einen Pro-S21-Aufkleber auf sein Auto geklebt. Jetzt hat er keine Außenspiegel mehr, seine Antenne ist zu einem S verbogen und mit weißem Sprühlack ist OBEN BLEIBEN auf die Heckscheibe gesprüht worden".
Hey Leute, geht's noch? Seid ihr jetzt alle völlig neben der spur? Ist das eure Vorstellung von einem freien Land? Mit fremder Leute Eigentum umzuspringen wie ihr wollt, nur weil euch die Meinung der Leute nicht passt?
Wir vom BAA-Team distanzieren uns in aller Deutlichkeit von solchen ████████, egal auf welcher Seite sie sich befinden. Wer meint, die aktuelle Situaiton nutzen zu können um Sachbeschädigungen an Privateigentum zu begehen, hat in unserer Bewegung nichts verloren. So etwas wird zur Anzeige gebracht, das hat mit kreativem Protest rein gar nichts zu tun.
Überlegt euch mal, wie wir alle hier in 5 oder 10 Jahren noch miteinander leben und uns in die Augen schauen wollen.
Zum Umgang mit Flyern
Liebe Aktive,
in letzter Zeit bekommen wir immer wieder Mails wie diese:
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum wiederholten Mal habe ich einen Flyer gegen S21 in unserem Briefkasten
gefunden, obwohl deutlich „Keine Werbung“ darauf steht. Bitte veranlassen
Sie, dass dies nicht mehr vorkommt.
Vielen Dank!
Wir sind euch sehr dankbar für euren ehrenamtlichen und unermüdlichen Einsatz. Trotzdem möchten Euch bitten, die "Keine Werbung" Aufkleber an den Briefkästen der Leute zu respektieren. Wenn Ihr kein Interesse an Werbung habt, wollt ihr diese Einstellung doch auch respektiert wissen.
Vielen Dank sagt euer
BAA-Team
Benefiz-Lesung zugunsten der Verletzten vom 30.9.
Am 4.12. werden folgende Autoren in der ROSENAU lesen, als Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Verletzten vom 30.9.:
- Timo Brunke
- Ellen Rein
- Achim Gross
- Johannes Finke
- Sandra Hartmann
- Jo Bauer
- Carsten Dietzel
- Lotte Llacht (alias Reitzner)
- Tobias Heyel
Die Veranstaltungszeit wird noch nachgereicht.
timo brunke
ellen rein
achim gross
johannes finke
sandra hartmann
jo bauer
carsten dietzel
lotte llacht (alias reitzner)
tobias heyel
Irre, wir behandeln die Falschen
Psychiatrische Notfallpraxis.
Ein Anruf der Polizei, sie würden einen Verwirrten bringen, hört sich für mich nach Routine an. Der Mann, mit dem sie dann nach einiger Zeit kommen, kommt mit irgendwie bekannt vor. Die Polizei erzählt mir, dass er im Park dabei war, einen großen alten Baum auszugraben und ihn an einer anderen Stelle wieder eingraben wollte. Er murmelte etwas von 100 Parkplätzen, 1000 Parkplätzen, die ganze Stadt solle ein Parkplatz werden. Irgendwas von Tunnels.
Ich versuche mit ihm ins Gespräch zu kommen. Und wieder: „100 Parkplätze, 1000 Parkplätze, die ganze Stadt, Tunnels." Meine Erwiderung, dass man eigentlich doch immer weniger Parkplätze bei einem gut ausgebauten Nahverkehr brauche, scheint bei ihm nicht anzukommen. Ich versuche es damit, ihm aufzuzeigen, dass in Madrid das ganze Netz 1 Euro 30 kostet und in London für Autos im Innenstadtbereich extra Gebühren erhoben werden. Madrid, London wo soll das denn sein?
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Medienberichte 8.11.
SchwaBo: Balingen: Erster Streich: Rund 50 S 21-Gegner machen mächtig Lärm
Handelsblatt: Proteste: Erneute Massendemo gegen Stuttgart 21
Badische Zeitung: Mappus-Rede in Freiburg versinkt im Dauerprotest
DAPD: Zeichen an die Gegner: Die vor einer Woche illegal auf der Baustelle des Stuttgarter Bahnhofs gepflanzten Bäume sollen an anderer Stelle weiter wachsen
FAZ: „Stuttgart 21“: Mappus: Der Moderator muss ins Gesetz
AdHocNews: Problematische Öffentlichkeit
SüdwestPresse: Bauzaun reif fürs Museum
BILD: Mappus: Schlichtung könnte teuren Kompromiss ergeben
Boulevard Baden: Strobl attackiert die Grünen
IGM Siemens Dialog: Aktivitäten gegen das "Weiter so"
vorwärts: Gros der Stuttgart 21-Gegner für mehr direkte Demokratie
Stuttgarter Nachrichten: Göppingen: S-Bahn in der Warteschleife
"Dann müssen wir dem Fahrplan, der möglich ist, die Kosten gegenüberstellen", sagt Verkehrsdezernent König, "und der Kreistag muss entscheiden, ob Kosten und Nutzen im Verhältnis stehen."
Cicero: Von Puttgarden über Gorleben bis Stuttgart 21:
Deutschland regt sich auf
Badische Zeitung: Stuttgart 21: Kommt der Bauzaun ins Museum?
SchwaBo: Hechingen: Podiumsdiskussion zu S 21
Gewerkschafft der Polizei: Polizei am Ende ihrer Kraft
see-online.de: Viele Menschen in der Bodensee-Region wollen oben bleiben
Stuttgarter Nachrichten: Baggern wird zum Politikum
Neue Rottweiler Zeitung: Kretschmann: „Die Republik wird nach #Stuttgart21 eine andere sein“
Readers-edition.de Der zivile Ungehorsam wird sich noch steigern!
Das Parlament: U-Ausschuss: Die hässlichen Bilder tauchen wieder auf
Das Parlament: Strafen für Störenfriede: ORDNUNGSGELD
DAPD: Ramsauer: "Rostige Schienen" in der Innenstadt
Kölner Stadt Anzeiger: Gesellschaft: Protestkultur in Deutschland 2010
AdHocNews: Cem Özdemir: 'Habt keine Angst!'
Stuttgarter Zeitung: Thomas Schnabel im Interview "Manches eignet sich nicht für Vergleiche"
SüdwestPresse: Bahnstreit im Märklinformat. Märklin ist bereit, die Konzepte von Gegnern und Befürwortern nachzubauen
Stuttgarter Nachrichten: S21: Darf der OB sich so klar positionieren? Umfrage der Woche
Südkurier: Mehr Ringzug statt „Stuttgart 21“
Südkurier: „‚Stuttgart 21‘ ist kein Öko-Projekt“
SchwaBo: VCD: Durch S 21 fehlt Geld im Streckenausbau
Umfrage beim Südkurier: Was darf der Protest
Bericht des Infostandes Vaihingen
Gerade erreicht uns folgende Mail:
Liebe Freunde,
heute vormittag gab es den ersten Infostand zu K21 in Vaihingen auf dem Markt.
Wir haben viel Zuspruch und Unterstützung erfahren, haben einige ins Nachdenken gebracht, hatten intensive Diskussionen mit einer Befürworterin, haben zahlreiche Zeitungen (einundzwanzig) verteilt und einige K21-Broschüren verkauft und anderes Material unter die Leute gebracht.
Ich glaube, es ist wichtig, den Protest auf eine noch breitere Basis zu stellen und "auf die Dörfer" zu gehen.
Die Organisation ist eigentlich ganz einfach:
Man braucht einen Tisch, Infomaterial (beim BUND abholen oder beim Infostand am Bahnhof), einige Leute (beim lokalen Schwabenstreich oder im Bekanntenkreis nachfragen) uns schon kann es losgehen.
Nur Mut! Wir wünschen allen ebensoviel Erfolg bei ihren Infoständen!
Oben bleiben!
C.G.






