Die Dauersitzblockade am Zaun wurde gegen 5:30 Uhr geräumt, LKW mit Bauschutt-Mulden abgeholt und neue geliefert. Ca. 20 Beamte der Landespolizei vor Ort.
Sitzblockade geräumt, Container geliefert
Jusos vs. SPD
Die Jusos Stuttgart nennen die Aussagen des SPD‐Kreisvorsitzenden Andreas Reißig und des SPD‐Stadtrates Manfred Kanzleiter zu einer Bürgerbefragung inakzeptabel.
Stuttgart 21 – Beschäftigte unter zunehmendem Druck
Angesichts der sich zuspitzenden Auseinandersetzung um Stuttgart 21 hat die Initiative „GewerkschafterInnen gegen Stuttgart 21 eine Hotline für Beschäftigte bei S21 – beteiligten Firmen eingerichtet. „Wir wollen damit deutlich machen, dass wir das Milliardenprojekt ablehnen, aber trotzdem solidarisch sind mit den Kolleginnen und Kollegen bei den Sicherheitsfirmen, der Bahnpolizei, den Baufirmen, Ingenieurbüros oder Handwerksbetrieben, die für das Projekt arbeiten“, so Bernhard Löffler, Mitinitiator des Vorstoßes und Vorsitzender des DGB Nordwürttemberg.
PM der Gewerkschafter gegen Stuttgart 21: Beschäftigte unter zunehmendem Druck
Presseerklärung vom 12. August 2010
Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet?
'Gebet für Stuttgart' schikaniert und von der Polizei gestört
Stuttgart, 12. August 2010: Mehrere hundert Gläubige wurden gestern Abend beim ersten „Gebet für Stuttgart“ im Stuttgarter Schlossgarten kurz nach Beginn von der Polizei gestört. Die bekannte Pfarrerin Guntrun Müller-Enßlin hatte gerade mit dem Gebet begonnen, als die Polizei kam, um ihre Personalien festzustellen. Diese Störung verstößt gegen Artikel 4 Absatz 2 Grundgesetz: „Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“
Bereits im Vorfeld war Pfarrerin Guntrun Müller-Enßlin von Stadt und Land massiv schikaniert worden. Um keinen unnötigen Ärger zu provozieren, hatte sie beim Stuttgarter Ordnungsamt gemeldet, dass sie im Zusammenhang mit den Ereignissen um Stuttgart 21 plane, im Schlossgarten ein regelmäßiges 'Gebet für Stuttgart' anzubieten. Dabei hatte sie deutlich auf den seelsorgerlichen Charakter der Veranstaltung hingewiesen. Die Antwort des Amtes war ablehnend: Die Veranstaltung müsse beim Land Baden-Württemberg beantragt werden. Das Land beschied, so schnell und formlos ginge das nicht, zwei Wochen Vorlauf und ein schriftlicher Vertrag seien nötig. Nach weiterem Hin und Her sah Frau Müller-Enßlin sich schließlich genötigt, einen Anwalt einzuschalten, um ihr Gebet durch die diversen Anforderungen und Auflagen zu retten. Aufgrund all dieser Behinderungen konnte das erste Gebet nicht wie geplant am 4. August statt finden, sondern erst mit einer Woche Verzögerung.
„Ich bin zutiefst empört, dass ein Gottesdienst mitten im Gebet gestört wird, wegen einer formalen Kontrolle! Was Stadt und Land sich hier leisten, ist eine Ungeheurlichkeit. Menschen beim Beten zu stören, eine kirchliche Veranstaltung so zu schikanieren, das hat sich nicht einmal die Volkspolizei in Leipzig getraut!“ sagt Altstadtrat und Pfarrer Gerhard Dürr.
Bürokratische Schikanen und unangemessene Personenkontrollen im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen Stuttgart 21 traten in den letzten Monaten immer wieder auf:
- In Zusammenarbeit mit den Parkschützern lud eine Yogalehrerin zum Yoga im Park, um auf die Qualitäten und die soziale Funktion des Stuttgarter Schlossgartens aufmerksam zu machen. Dafür bekam sie vom Land Baden-Württemberg eine Rechnung für 'Sondernutzung' – sportliche Betätigung im Park ein unangemessenes Ansinnen und gebührenpflichtig?
- Im Juli wurden die Dreharbeiten eines SWR-Fernsehteams von fünf Polizeibeamten unterbrochen, die die Personalien der drei Journalisten feststellen wollten. Das Team war gerade dabei, eine Aktion der Parkschützer zu filmen.
- Im Umfeld der Montagsdemos führt die Polizei seit Monaten Personenkontrollen bei friedlichen Demonstranten durch, was bei angemeldeten Demonstrationen verboten ist.
Aktionsgruppe Georg Büchner: Solidaritätserklärung mit den DemonstrantInnen gegen Stuttgart 21
Die Frankfurter Aktionsgruppe Georg Büchner hat sich mit unserem Widerstand solidarisch erklärt.http://www.georg-buechner.org/2010/08/solidaritatserklarung-mit-den-demonstrantinnen-gegen-stuttgart-21/
Gutachten des Umweltbundesamts zu Stuttgart 21
Ferpress schreibt:
Man soll später nicht sagen können, das habe man "alles nicht gewußt". Deshalb hier der LINK zur vollständigen, aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA): (180 Seiten, 43 MB)
Die Seiten 151 bis 156 haben es dabei besonders in sich.
Wer wissen will, warum die Stuttgarter Bevölkerung aufbegehrt, warum Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus (CDU) - aber auch die Landes-SPD - mit Grausen an die Landtagswahl in 239 Tagen denkt, der findet zumindest einen Teil der Gründe hier - Fachverstand gegen politische "Gesichtswahrung"!
Berichte 12.8.
Stuttgarter Nachrichten: OB Schuster: "Moratorium ist für mich nicht denkbar"
Die Wochenzeitung: Eine Stadt steht kopf
Stern: Gutachten heizt Streit um Projekt Stuttgart 21 an
Stuttgarter Nachrichten: Neue Expertise kritisiert Projekt
Stuttgarter Nachrichten: OLG Stuttgart weist Eilantrag zurück
Stuttgarter Zeitung: SPD zu Stuttgart 21 - Landtagskandidaten für Baustopp
Stuttgarter Nachrichten: Die Genossen zerfleischen sich
Stuttgarter Zeitung: Bundesstiftung fordert Umdenken
Stuttgarter Wochenblatt: Noch'n Schwabenstreich
Stuttgarter Wochenblatt: Zu Rücktritten: "Ich nehm" den Hut, das ist instinktlos"
Stuttgarter Wochenblatt: Stuttgart21 auf den Fildern
Stuttgarter Wochenblatt: Wohin verschwinden die Tiere am Neckar?
Boulevard Baden: Bundesstiftung Baukultur fordert Umdenken beim Projekt Stuttgart 21
Filder-Zeitung: Fährt die S-Bahn aufs Abstellgleis?
SWR 1: Umweltamt distanziert sich von kritischem Gutachten
Frankfurter Rundschau: Grau gelockt und unbeugsam
Der Westen: Großprojekt Stuttgart 21 spaltet die Bürger
taz: Stuttgart-21-Architekt über Proteste: "Das ist fahrlässige Meinungsmache"
Umweltbundesamt: Klimaschutz erfordert mehr Investitionen für den Schienengüterverkehr!
Baden-Württemberg aktuell zum Gutachten des Umweltbundesamts
Welt: Gutachten heizt Streit um Stuttgart 21 weiter an
Der Tagesspiegel: In die falsche Richtung
SWR Contra: Gutachten sieht in Stuttgart 21 vor allem Nachteile
SWR Contra: Bürgerprotest gegen "Stuttgart 21"Die Demonstranten wollen Ernst genommen werden
DLF-Magazin: Umstritten: Stuttgart 21 - Schwaben protestieren gegen teures Bauprojekt
Offener Brief an die Stuttgarter Polizei bezüglich der Festnahme von drei Journalisten während der Räumung des besetzten Stuttgarter Hauptbahnhofs
Die Journalisten, die während der Besetzung des Nordfügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs vor Ort waren, beziehen nun öffentlich Stellung.
SWR 2, heute 17:05 Uhr
Mit Volldampf in die Sackgasse? Stuttgart 21 als Kraftprobe zwischen Bürgertum und Politik
Sendung am Mittwoch, 11.08.2010, 17.05 bis 17.50 Uhr
Es diskutieren:
Prof. Dr. Ulrich Eith, Politikwissenschaftler, Universität Freiburg
Prof. Dr. Richard Reschl, Stadtplaner und Soziologe, Stuttgart
Jürgen Waibel, SWR Stuttgart
Moderation: Reinhard Hübsch
Berichte 11.8.
ZEIT: Umweltbundesamt: Bahn und Bund verschwenden Steuergeld.
"Bahn und Bund geben nach ZEIT-Informationen Milliarden für unnötige Projekte aus. In einer Umweltbundesamt-Expertise wird gefordert, etwa auf Stuttgart 21 zu verzichten."
Zughalt: Aktionsbündnis Kopfbahnhof 21 lädt zum Kulturmittwoch
Stuttgarter Nachrichten: Plakativer Protest - Bilder: Das bunte Gesicht des Widerstands
Stuttgarter Nachrichten: Joe Bauer in der Stadt - "Alles Bahnane" & "Saustelle"
Stuttgarter Nachrichten: Der Wort-Kämpfer hält inne
Bönnigheimer Zeitung: Kompetente Mahnerin
Mannheimer Morgen: Trinken gegen Stuttgart 21
Jugendpresse Baden-Württemberg: Junge Journalisten „freiwillig“ abgeführt? JPBW fordert Aufklärung
Backnanger Kreiszeitung: Grüne: SPD muss sich bewegen
Stuttgarter Nachrichten: Stuttgart 21 - Die Meinung des Bürgers ändert sich
Stuttgarter Zeitung: Gutachten empfiehlt offenbar Baustopp
Esslinger Zeitung: Hahnweide für Erddeponie im Gespräch
Kölner Stadtanzeiger: Experten fordern: Engpässe beseitigen
Süddeutsche Zeitung: Studie zu "Stuttgart 21" - Ein neues Nadelöhr
Johann Walthelm GmbH
beteiligt am Umbau der Bahnsteige und des Daches
Laufamholzstraße 351
90482 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911 99503-01
Telefax: +49 (0)911 504657
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