taz: Das grüne Dilemma um Stuttgart 21
Stuttgarter Nachrichten: Mailänder Platz: ECE setzt auch auf Stuttgarter Händler
kontext Wochenzeitung: Kretschmanns Angst vor dem Mappus-Syndrom
Nürnberger Nachrichten: Wutbürger, hilf! Korruption in der Region
Spiegel: Stromnetz: Bahn soll bei schnellem Atomausstieg helfen
SWR: Genügend Unterschriften für S21-Bürgerbegehren
Heilbronner Stimme: Stadt: Mehr als 25.000 Stuttgarter für Bürgerbegehren
Medienberichte 22.04.
Mitmachen beim Aus!Sitzen.
Die Zeit bis zum Volksentscheid ist lang und unsicher. Damit es euch nicht
langweilig wird, gibt es eine gute Möglichkeit aktiv zu bleiben.
Beim Aus!Sitzen vom 23.5.-24.5.2011 können gar nicht genügend Leute
mitmachen! Tragt euch ein auf der Homepage www.aus-sitzen.de. Einfach hier in der rechten oberen Ecke auf das Aus!Sitzen-Logo klicken, dort
auf die Zahl in der rechten oberen Ecke klicken. Je mehr wir sind, desto
beeindruckender wird das Zeichen sein, dass Stuttgart 21 gestoppt werden
muss. Je mehr sich vorher eintragen, desto mehr Menschen trauen sich
teilzunehmen oder uns anderweitig zu unterstützen. Gemeinsam werden wir friedlich und entschlossen die Bauarbeiten blockieren.
Frage an Architekten und/oder 3-D-Experten
Gerade kam diese Frage herein, die ich gerne weiterreiche:
Hallo Architekten,
schaut doch mal auf die Idee bei den Parkschützern, was eine neue visuelle Gestaltung des HBFs angeht:
Wäre da was zu machen? Kann das jemand visuell umsetzen?
Presseerklärung: Nach Koalitionseinigung: Parkschützer fordern Klarheit von Bahn
Stuttgart, 21. April 2011: SPD und Grüne haben eine Einigung zum Umgang mit S21 gefunden. Die Parkschützer sind nicht mit allem einig, sehen es jedoch positiv, dass drei wichtige gemeinsame Positionen beider Parteien und des Widerstands gegen S21 bestätigt wurden: Vor einer Volksabstimmung müssen Planung und Kalkulation aktualisiert und geprüft werden und es muss Kostentransparenz hergestellt werden. An Mehrkosten, die über die geltende Finanzierungsvereinbarung hinaus entstehen, beteiligt sich das Land nicht. Bis zur Entscheidung wird ein vollständiger Bau- und Vergabestopp gefordert, an den sich die Bahn auch halten muss.
Die vereinbarte Volksabstimmung sehen die Parkschützer kritisch. Mindeste Voraussetzung für eine solche Abstimmung ist jedoch, dass für jeden stimmberechtigten Bürger klar nachprüfbar ist, worüber abgestimmt wird, welche der vielen versprochenen Nachbesserungen tatsächlich umsetzbar sind, was es kostet, welchen Nutzen Stuttgart 21 bringen kann und mit welchen Risiken zu rechnen ist. Einstweilen dürfen keine weiteren Fakten geschaffen werden. Neben diesen wirtschaftlichen und technischen Fragen muss vor einem Volksentscheid auch die juristische Seite geklärt sein, wie es die Juristen zu Stuttgart 21 dargestellt haben: www.juristen-zu-stuttgart21.de/Presse.html. Allem voran muss die neue Landesregierung die Verfassungsmäßigkeit der in Frage stehenden Finanzierung klären lassen.
weiterlesen
Klaus Gebhard im Pavillon am 15.4.2011
Klaus Gebhard zu Besuch im Pavillon im Schlossgarten:
Er erzählt kurz von der Entstehung der Parkschützerwebsite und gibt dann Einblicke in die S21-Baustelle und so weiter.
Medienberichte 21.04.
europaticker: Stuttgart 21: BUND fordert echten Volksentscheid mit einfacher Mehrheit
ZEIT: CDU blockiert grün-rote Plebiszit-Pläne
Deutschlandfunk: Stuttgart 21 ist keineswegs "so bedeutend wie angenommen"
dapd: Wölfle: "Auf 20 Prozent könnte man sich verständigen"
Badische Zeitung: Stuttgart 21: Seit 17 Jahren ein Streitthema
Stuttgarter Nachrichten: S21-Volksentscheid Boris Palmer zweifelt Kompromiss an
Südkurier: BUND: Stuttgart21-Stresstest bringt keinen Frieden
Schwäbisches Tagblatt: Einendes Moment der Regionalstadtbahn in S21-Zeiten
Medienberichte 20.04.
SWR: Grün-Rot einig bei Volksentscheid über Stuttgart 21
Bieler Tagblatt: Volksabstimmung "Stuttgart 21" im Oktober
Stuttgarter Nachrichten: S 21: Kundgebung am Landtag
Handelsblatt: Bürger sollen über Stuttgart 21 entscheiden
Financial Times: Grün-Rot einigt sich auf Volksentscheid über Stuttgart 21
Stuttgarter Zeitung: Aktion gegen Stuttgart 21: Aktivisten besteigen neue Bibliothek
Stuttgarter Nachrichten: "Grabenkämpfe": Stuttgarter Protest im neuen Tatort
dapd: "Tatort" mit Stuttgarter Protestkultur
fakeblog: Stuttgart 21 und die Volksabstimmung
taz: Demokratie-Lobbyist zu Stuttgart 21: "Kein fairer Volksentscheid möglich"
Radio Utopie: Augen auf, Herr Ramsauer: Stuttgart 21 ist eh schon tot!
Stuttgarter Nachrichten:Robin-Wood-Aktion: Banner an neuer Bibliothek entrollt
Sieben auf einen Streich
Wie nach und nach das Kartenhaus Stuttgart 21 zusammenbricht
- 1. Streich, 27.03.2011:
Mappus-Regierung wurde bei den Landtagswahlen durch die Bürger abgesetzt - 2. Streich, 28.03.2011:
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will für S 21 Bundesmittel streichen - 3. Streich, 28.03.2011:
Deutsche Bahn verhängt Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21 - 4. Streich, 29.03.2011:
Stuttgarts Erster Bürgermeister Michael Föll gibt CDU-Kreisvorsitz auf - 5. Streich, 31.03.2011:
Projektleiter Hany Azer schickt Brandbrief an die Bahnvorstände. S21 wird erheblich teurer als geplant - 6. Streich, 31.03.2011:
Projektsprecher Udo Andriof tritt zurück - 7. und letzter Streich, 02.04.2011
Ramsauer bietet eine Trennung von S21 und Neubaustrecke an
- Finaler Streich, 20.04,2011
Grün-Rot einig bei Volksentscheid über Stuttgart 21
Kosten für das Projekt dürfen den Betrag von 4,5 Milliarden Euro nicht überschreiten (inkl. Stresstest-Kosten & ohne NBS)
Somit kommt jede Partei mit einem blauen Auge davon:
- Bund: Ramsauer verzichtet auf S21, bekommt aber die NBS
- Bahn: Bekommt runderneuerten Kopfbahnhof und NBS, egal wie teuer sie werden sollte (werden Grüne & SPD vereinbaren)
- SPD hat ihr Wahlversprechen gehalten und Volksentscheid durchgesetzt. Leider waren Kosten halt zu hoch...
- GRÜNE verhindern S21 und sagen JA zur NBS
- WIR, weil WIR Stuttgart 21 verhindert haben!!!
Zu den stattfindenden Bauarbeiten im HBF
Gerade stolpere ich über dieses Statement auf Parkschützer, das ich jetzt einfach mal unkommentiert veröffentliche.
Im Bahnhof drinnen - jetzt wird's massiv! sSie steigen auf die Bahnsteigdächer und montieren die Deckenteile ab! Dann befestigen sie sie provisorisch wieder drauf, so dass sie sich rasch entfernen lassen. Hier das 1. Video davon:
http://bambuser.com/channel/Bahnhof201268/broadcast/1589098
Offener Brief an den SPD-Landesvorstand und die SPD-Landtagsfraktion
A u f r u f an den SPD-Landesvorstand und die SPD-Landtagsfraktion 20.04.2011
Liebe Genossinnen und Genossen,
wir wollen eine grün-rote Landesregierung, die unsere politischen Ziele aus dem Landtagswahlkampf 2011 verwirklicht. Beide Parteien haben im Wahlkampf eine Volksabstimmung über die finanzielle Beteiligung des Landes Baden-Württemberg an den ehrlich berechneten Kosten des Projekts "Stuttgart 21" angekündigt. Wir wollen nicht, dass die Koalitionsverhandlungen an Meinungsverschiedenheiten über die Voraussetzungen dieser Volksabstimmung scheitern. Deshalb fordern wir Euch auf, in den Koalitionsvereinbarungen festzulegen, dass die nachstehenden Fragen vor der Volksabstimmung zum Projekt "Stuttgart 21", über dessen Mitfinanzierung durch das Land das Volk abstimmen soll, zu klären sind:
1. Wie hoch ist die Leistungskapazität des geplanten Tiefbahnhofs in der Spitzenstunde im Vergleich zur Kapazität (nicht zum derzeitigen Fahrplan) des vorhandenen Stuttgarter Kopf-bahnhofs mit 54 Zügen? Das muss der Stresstest der DB unter Beteiligung und Bewertung unabhängiger Bahnfachleute beweisen.
2. Ist die Planung für den Filderabschnitt (PFA 1.3) Stuttgart-Vaihingen bis Wendlingen einschließlich des Flughafenbahnhofs genehmigungsfähig? Das muss das Eisenbahnbundesamt prüfen und feststellen.
3. Sind die im Risikobericht der DB AG aufgelisteten Risiken für das Projekt "Stuttgart 21" vertretbar? Dazu muss die DB AG ihren Risikobericht offenlegen.
4. Ist das " Projekt Stuttgart 21" mit der bisher genannten Kostengrenze von 4,5 Mrd Euro realisierbar oder sind Mehrkosten zu erwarten? Dazu ist eine aktualisierte, von unabhängigen Fachleuten bestätigte Kostenrechnung (einschließlich der Mehrkosten, die sich aus dem Stresstest ergeben könnten) erforderlich.
5. Welche Kosten kommen auf das Land bei einem Ausstieg aus den Finanzierungsvereinbarungen zu? Auch hierzu sind Gutachten unabhängiger Fachleute erforderlich.
6. Bis zur Volksabstimmung muss die DB AG einen absoluten Vergabe- und Baustopp gewährleisten.
Hinzu kommen rechtliche Fragen, die vor einer Volksabstimmung zu klären sind:
7. Ist es zulässig, die Volksabstimmung über die Neubaustrecke Wendlingen – Ulm (Bundesprojekt des Bundesverkehrswegebedarfsplans) und über "Stuttgart 21" (Unternehmensprojekt der DB AG) miteinander zu verbinden?
8. Ist es zulässig, das ganze Land über ein Projekt in der Stadt Stuttgart abstimmen zu lassen (Selbstverwaltungsrecht der Kommunen gem. GG Art 28,2)?
9. Ist die Mischfinanzierung von Bahnprojekten verfassungsrechtlich zulässig (Bürgerbegehren Stuttgart)?
Wenn es der SPD und den Grünen ernst ist mit der versprochenen Volksabstimmung, dann müssen diese Fragen vor der Abstimmung geklärt werden, damit das Volk weiß, über was abgestimmt wird.
Die Erstunterzeichner Klaus Riedel, Herta Däubler-Gmelin und Peter Conradi bitten um Unterstützung dieses Aufrufs durch SPD-Mitglieder, -Ortsvereine und -Kreisverbände, zu richten an den SPD-Landesvorsitzenden Dr. Nils Schmid MdL, SPD Baden-Württemberg, Wilhelmsplatz 10, 70182 Stuttgart, fax 0711-6193620, E-Mail: bawue@spd.de:
Bilder der Aktion „Augen auf Herr Ramsauer“
Update: mehr Bilder LoB & BeckerPics.de (mit Wasserzeichen)
Presseerklärung: Augen auf, Herr Ramsauer: Stuttgart 21 ist eh schon tot!
Riesiges Banner an Bibliotheks-Neubau gehängt
Stuttgart, 20. April 2011: Mitglieder der Parkschützer und von ROBIN WOOD demonstrieren seit heute früh mit einer öffentlichkeitswirksamen Kletteraktion gegen das Bahn-Projekt Stuttgart 21 (S21). Dazu haben sie am Neubau der Stadtbibliothek in Sichtweite des Stuttgarter Hauptbahnhofs ein 20x10 Meter großes Banner entrollt: „Augen auf, Herr Ramsauer: S21 ist eh schon tot!“ Die neue Stadtbibliothek soll im Zuge des Bahnhofsneubaus Zentrum eines neuen Stadtteils werden, der auf ehemaligen Gleisflächen entstehen soll. Die AktivistInnen der Parkschützer und von ROBIN WOOD wollen mit der Aktion Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) daran erinnern, dass Stuttgart 21 schon immer ein Immobilien-Projekt war und kein verkehrspolitisch sinnvolles Bahnprojekt. Sie fordern Ramsauer auf, die Mittel aus dem Verkehrsetat für wichtige Bahnprojekte zu verwenden und S21 endgültig zu stoppen.
„Ende März ‚drohte‘ Verkehrsminister Peter Ramsauer Baden-Württemberg mit Geldentzug. Die durch den Stopp von S21 freiwerdenden Investitionsmittel flössen dann in andere Länder", so Kei Andrews von ROBIN WOOD Stuttgart. „Dabei ist klar, dass Finanzmittel für den Bundesverkehrswegeplan nicht länder- sondern projektgebunden sind. Stuttgart 21 ist ein Immobilienprojekt, das Steuergelder bindet, die für andere wichtige Projekte zum Ausbau des Schienenverkehrs dringend gebraucht werden. In Baden-Württemberg sind das z.B. die Rheintal- sowie die Gäu- und Südbahnen. Ramsauer muss jetzt die Weichen umlegen!“
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