Der evangelische Landesbischof July warnt in der Stiftskirche davor, den Schlichterspruch abzutun - er sei ein Beitrag zum Frieden.
Herr July, wovon träumen Sie nachts?
Der evangelische Landesbischof July warnt in der Stiftskirche davor, den Schlichterspruch abzutun - er sei ein Beitrag zum Frieden.
Herr July, wovon träumen Sie nachts?
Sehr geehrter Herr Mappus,
ich möchte Sie auf Ihren Amtseid als Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg hinweisen, den Sie nach Ihrer Wahl in dieses Amt durch das Landesparlament geleistet haben. Er lautet nach Artikel 48 der Landesverfassung Baden-Württembergs wie folgt:
Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, Verfassung und Recht wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.
Das Gewissen ist das Licht im Bewußtsein des Menschen , und ein Eid bekräftigt und versichert die Wahrhaftigkeit dieses Lichts allen anderen, die diesen Eid hören, ihrem eigenen Licht und Gewissen, und bindet das gesprochene Wort an das Gewissen des diesen Schwur Aussprechenden.
Sie, Herr Mappus, haben Ihren Amtseid meines Erachtens mehrfach gebrochen. Im Einzelnen:
In allen aufgeführten Punkten widmen Sie weiterhin eben nicht Ihre "Kraft dem Wohle des Volkes“.
Sie widmen vielmehr Ihre Kraft Ihren Freunden in Wirtschaft und Finanzwesen, zu Lasten des Volkes.
Sie beschädigen das Amt des Ministerpräsidenten und das Ansehen der Demokratie in Baden-Württemberg, in der Republik und im Ausland, indem Sie sich verhalten als sei das Land ein Konzern, Sie dessen Chef, das Parlament dessen Betriebsrat, und das Volk dessen ausbeutbare Belegschaft.
Herr Mappus, treten Sie zurück! Pflegen Sie Ihr Gewissen. Es ist das einzige Licht, das Sie haben.
Georg Moritz · Steinhalde 4 · 73730 Esslingen
http://cruft.de/obam.pdf
AFP: Verfassungsgerichtsvize fordert mehr direkte Demokratie
Spiegel: Kleinholz im Schlosspark
Haller Tagblatt: Faktencheck eine schallende Ohrfeige für Stuttgart 21
Financial Times: Der Stuttgart-21-Erfinder
Mannheimer Morgen: Demonstranten feiern Weihnachten im Park
Stuttgarter Nachrichten: Der Bahnchef bleibt zweieinhalb Stunden
Seit über 500 Jahren treffen sich Menschen im Schlossgarten. Sie leben gemeinsam in Stuttgart, kommen aus aller Herren Länder und erzählen sich unter uralten Bäumen von ihren Hoffnungen und Sorgen, von ihrem Glück und ihrer Not. Sie sitzen in der Sonne, halten sich an den Händen, liegen im Schatten oder flüchten sich bei Regen oder Gluthitze unter das schützende Blätterdach.
In dieser Tradition laden wir alle, kleine und große, alte und junge, dicke und dünne allein, zu zweit oder mehreren zum Zuhören und zum Erzählen ein. Menschen, die miteinander reden, können miteinander träumen von einer gemeinsamen Zukunft.
Der Märchenerzähler Martin Rausch aus dem Kraichgau lädt vom 30.12.2010 bis zum 02.01.2011 alle ein, seinen Märchen von Bäumen und ihren Geistern, von Menschen, Tieren und ihren Erlebnissen zu lauschen – und wer möchte, kann eigene Geschichte mitbringen und erzählen.
Aus der Erinnerung an die Geschichte(n) entsteht die Zukunft.
Wer mit einer Gruppe kommen möchte, soll sich bitte am Infostand der Parkschützer anmelden.
Alle dürfen sehr gerne ein Holzscheit fürs innere Feuer oder/und ein paar leckere Lebkuchen und Gutsle/eine Kanne dampfenden Märchentee mitbringen.
Erzählt wird
morgens zwischen 10 und 12 Uhr,
nachmittags zwischen 14 und 16 Uhr und
abends ab 17:30 Uhr
Bei der Blutbuche, der Eintritt ist frei.
Psssssssssssssssssssssssst – nicht weitererzählen!
Flyer:
MärchenSchlossgarten 4 x auf A4
MärchenA4 DIN A4
Die Piratenpartei lädt zur Montagsdemo am 27.12.2010 um 18 Uhr vor dem Hauptbahnhof, alle weiteren Infos gibt's im Wiki der Piratenpartei. Dort sind auch Flyer als PDF zum Herunterladen verfügbar.
Es wird eine Demo ohne Reden, dafür mit Demozug vorbei am Landtag, über den Schlossplatz zum Rotebühlplatz.
Motto: "Volksentscheid zu Stuttgart 21!"
Stuttgarter Nachrichten: Strafbefehle gegen Nordflügel-Besetzer
taz: ProBahn-Sprecher Oomen über das Bahn-Chaos "Der Bund spart die Schiene kaputt"
Mitteldeutsche Zeitung: «Stuttgart 21»-Polizeieinsatz - Die Vorbereitung
Süddeutsche Zeitung: Dr. Motte kämpft gegen «Kastanienallee 21»
Berliner Umschau: Mappus will nicht in Knüppel-Einsatz verstrickt sein
Rhein-Neckar-Zeitung: Initiative gegen Würzners Position pro "Stuttgart 21"
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Stuttgart, 22. Dezember 2010: Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus hat heute im Landtags-Untersuchungsausschuss ausgesagt, er habe sich zu keiner Zeit in die operativen Geschäfte der Polizei eingemischt, das sei nicht seine Aufgabe. Seine Führungsrolle im Land streitet er damit ab. Hingegen habe er nur Einfluss auf personelle Konsequenzen. Doch selbst personelle Konsequenzen aus dem unverhältnismäßigen Polizeieinsatz am 30.9.2010 hat er bis heute nicht gezogen. Daher bezweifeln die Parkschützer seine Führungskompetenz ganz erheblich. Auch die vom Regierungspräsidium zurückgehaltenen Informationen bezüglich des Fällverbots im Schlossgarten am 1.10. haben bis heute zu keinerlei personellen Konsequenz geführt.
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Das Camp im Mittleren Schlossgarten wird von manchen Bürgern als „Schandfleck“ betrachtet, durch den die Stadt einen nachhaltigen Imageschaden erleide Andere halten es für eine öffentliche Manifestation derer, die sich ansonsten unsichtbar in die Büsche schlagen: der Obdachlosen. Wiederum andere erkennen darin einen notwendigen Vorposten des Bürgerprotests in postdemokratischen Zeiten.
Wir erkennen darin die einzigartige Chance, auf etwas aufmerksam zu machen, was ohne dieses Zeltlager vielleicht gar nicht mehr nachweisbar wäre: die Kraft, es in dieser Stadt auch dann noch auszuhalten, wenn alles verloren zu sein scheint.
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Hören wir das nicht immer öfter?
Weihnachten ist natürlich nicht mehr das, was es früher war ... und die Erklärung liegt auf der Hand. Die Zeit ändert sich, unsere Welt ändert sich.
Wir sind keine Kinder mehr und wir sehen die Welt und natürlich auch Weihnachten nicht mehr mit Kinderaugen. Klar, dass Weihnachten dann auch nicht mehr das ist, was es einmal war.
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Financial Times: Wichtige Telefonnummern und Links - Erste Hilfe für Schneemenschen
tagblatt.lu: Brisante Stuttgart 21 Dokumente bald online?
Leipziger Volkszeitung: Pro Bahn: Spar-Eingeständnis ist "Bankrotterklärung der verfehlten Bahnpolitik"
Zeit: Winterchaos: Ramsauer gibt Defizite bei der Bahn zu
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